An chinesisch Neujahr wir zur spirituellen Ertuechtigung immer etwas besonders feines Angeboten.
In der traditionellen Chinatown findet ein dreitaegiges Openair mit Strassenkuenstlern, Schaustellern, Garkuechen und Schaulustigen aus der ganzen Welt statt. Die verkehrsreiche Yaowarat wird zur Fussgaengerzone.
Dieses Jahr ist alles anderst, aus Trauer um die vor ca. 4 Wochen verstorbene Schwester des hochverehrten Koenigs faellt die Party aus.
Als ich heute in Chinatown ankam, oeffnete der Himmel seine Schleussen.
Der Fahrer des Tucktucks, das uns dahin brachte, suchte schleunigst das Weite.
Nicht zu Unrecht, auch diese Kakerlakenarmee sah sich veranlasst, das angestammte Domizil zumindest temporaer zu verlassen.
Die vorbeirauschenden Tucktucks entwickelten eine ordentliche Bugwelle und eine anstaendige Hecksee.
Er hatte es nicht mehr ganz geschafft, verfuegt aber ueber einen originellen Regenschutz.
Andere nahmen ein Fussbad oder draengten sich unter die Schirme der Strassenstaende.
Bei der Rueckfahrt nach Hualampong sah es noch ziemlich nass aus.
Dort angekommen, glaenzte der Asphalt noch nass, doch die Kuppel des Hauptbahnhofes lag schon wieder im strahlenden Sonnenschein.