heute stimmen die Medien des Landes die Bevölkerung auf das bevorstehende 808 Festival ein.
Wieviele Leute werden die Karten zum Preis von 3.200 Baht kaufen,
(das sind fast 90 Euro, können das genug junge Thais zahlen ? ja manche können, doch es müssen viele sein, oder und eben junge Touristen ... das wird spannend, werden genug kommen ???)
wird der Veranstalter genug Kartenverkäufe generieren können,
um am Ende damit die notwendige Zahlung an die Top DJs weiterleiten zu können ?
Oft sind die DJs mit einem privaten Learjet in der Luft unterwegs,
der Manager prüft dauernd, ob wenige Stunden vor dem Auftritt die Veranstalter die vereinbarten Gelder auf das Konto angewiesen haben,
oder nicht,
wenn nicht, wird der Kurs der Maschine umdirigiert,
und man versucht schnell einen Ausweichtermin zu organisieren, damit wenigstens die Spritkosten für den Jet an diesem Tag bezahlt sind - das tägliche Leben der berühmten Top DJs.
Armin Van Buuren Brings ?A State of Trance? to Bangkok
Während der grosse US Konzern, ULTRA Music Festivals in Thailand keine grossen Bühnen genehmigt bekommt, und man ausländische EDM Veranstalter versucht, auf dem Markt klein zu halten,
versuchen thailändische EDM Veranstalter mit Mühe und Not, sich von den Ausländischen Veranstaltern nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen,
doch ist es ein hartes Geschäft,
plötzlich brechen die Clickzahlen in den Facebook Gruppen ein, die Ankündigung wird nicht mehr häufig genug geteilt,
das Interesse der alten Zeit kann nicht wieder aufgebaut werden,
die Jugend erwartet entweder einen Tszunami, oder ein politisches Erdbeben und will nicht Party machen zur Zeit,
wenn dann ein th. Veranstalter die falschen Verträge mit den internationalen DJs gemacht hat,
ist man ganz schnell weg vom Fenster, und es regieren nur noch US Konzerne.
ein EDM Kritiker vom Fach, sagte einst :
Hinter den EDM-Festivals in den USA stecken die großen Rock-Konzerne. Rock und Hip-Hop funktionieren in Amerika nicht mehr so richtig. Denen ist langweilig da drüben. Dann kamen DJs wie Avicii und David Guetta, die sich mit Pop-Produzenten zusammengetan und Lieder mit Stars wie Rihanna gemacht haben. So sind alle auf den Geschmack von elektronischer Musik gekommen. Die Konzerne investieren viel Geld. Die Raver werden bis auf den letzten Dollar ausgenommen, von den Karten bis zu den Getränken ist alles total überteuert. Überall hängen riesige Werbeplakate. Sogar Werbeautos stehen dort herum. Da kann ich schon mal kommerzielle Motive unterstellen.
...
Was EDM-DJs auf der Bühne machen, ist keine große Kunst. EDM ist megaprofessionalisiert. Die Reihenfolge der Lieder steht fest, der DJ muss nicht mal mehr auf die Geschwindigkeit achten, das übernimmt der PC. Davor habe ich keinen Respekt. In meiner Generation wurde noch Vinyl aufgelegt, so sind House und Techno entstanden. Bei so viel Geld wird jedes Risiko vermieden. Wenn ein Drop kommt, geht ein Feuerwerk los. Da wird es schon sehr deutlich, dass der DJ nicht spontan auflegt. Wenn alles festgelegt ist, kann der DJ nicht mehr auf sein Publikum reagieren und sich den Abend mit den Menschen gemeinsam erarbeiten. Wie könnte ich das gutheißen? Als DJ?
...
Jeder muss mit seiner Musik Geld verdienen, ich tue es ja auch. Aber wenn EDM-DJs mit einen Auftritt 250.000 Dollar verdienen, stellt sich schon die Frage, ob das noch im Verhältnis zu dem steht, was sie leisten. Klar, Paul Kalkbrenner ist davon auch nicht so weit entfernt. Aber den finden einfach viele Leute toll, auch wenn er nicht Zehntausende in eine Werbekampagne steckt. Wenn ein Künstler so viele Leute anzieht, dann steht ihm auch ein Großteil des Eintrittsgeldes zu. Bei der Loveparade ist früher ein Haufen Verrückter zu Techno durch Berlin gezogen. Am Schluss in Duisburg gab es dann ein Riesenrad und Bratwürstchen. Da wurden jede Menge Bühnen lieblos auf einen Parkplatz gequetscht. Das war der gleiche kommerzielle Mist.
https://www.welt.de/kultur/pop/arti...ei-Electronic-Dance-Music-nicht-um-Musik.html
Grossveranstaltungen und Vermarktung ist mittlerweile so wichtig geworden,
dass internationale Sponsoren Ländern raten, wie wichtig die Käuferschicht für sie noch ist.
Wenn nicht oder zuwenig konsumiert wird, dann fällt der Stern des jeweiligen Landes,
wenn Nationalismus und Depression ein Land in ein Karma-Koma legen,
dann kommen nicht mehr genug Premium-Touristen, die Premium Vodka trinken,
weshalb man dann dort auch keine Premium Vodka Werbung mehr braucht ... game over, Geschäft zuende, Bank zu.
vor einigen Stunden hat Siam2nite sein Video von dem EDM WARP Festival in Pattaya, Anfang des Monats, hochgeladen,
schaun wir mal, wieviele es sich ansehen werden, innerhalb der nächsten Tage.