Zumindest sollte mal klar sein, dass es die Bildqualität in keiner Weise beeinflußt, ob in der Kamera die Spiegelreflex-Mechanik eingebaut ist, oder nicht. Heutzutage wird das Bild, welches durch das Objektiv der Kamera auf den Bildsensor abgebildet wird, durch den Bildsensor auf den Monitor und (soweit vorhanden) in den Sucher der Kamera projeziert wird.
Etwas anderes macht die Spiegelreflex-Mechanik schließlich auch nicht, nur war früher kein quasi "durchsichtiger" Bildsensor sondern ein "undurchsichtiger" Film vorhanden. Wollte man das aufzunehmende Bild also "in Echt" im Sucher sehen, mußte das Bild also durch die Spiegelreflex-Mechanik in den Sucher eingespiegelt werden. Und das ist heutzutage nunmal überflüssig.
Bei professionellen Fotografen wird man aber anscheinend nicht ernst genommen, wenn man nicht mit einer möglichst dicken Nikon oder Canon mit möglichst dickem und langem Teleobjektiv angewackelt kommt. Sinn macht das zwar nicht, aber was solls, das geht dann eben in Richtung Schwanzvergleich......
Wem übigens die Leica V-Lux zu teuer ist; es gibt sie ja auch als Lumix mit Leica-Optik etwas preiswerter. Die aktuelle Leica V-Lux 4 gibt es baugleich als Lumix DMC FZ - 200 für 499 €, statt für 799 € für die "echte" Leica.
Für gute Fotos sind nunmal in erster Linie eine gute Optik, ein guter Sensor, gute Kamera-Software und vor allem gute Verarbeitung wichtig und was das angeht, wird wohl kaum jemand (ausser natürlich Maphrao) bestreiten, das Leica da einen internationalen Spitzenplatz (wenn nicht sogar die Nr. 1) einnimmt.