Nach mehreren Jahren Thailand-Reisen und 1,5 Jahren in diesem Forum komme ich zu der Meinung, dass es, grob gesehen, drei Farang-Sorten gibt, die in Thailand unterwegs sind:
1) Diejenigen, die am Rumpimpern sind und ihre Bedürfnisse auf dem Niveau der unteren Stufen der Maslowschen Bedürfnispyramide stillen und jegliche Verantwortung scheuen. Typische herablassende Aussagen dieser Farang-Sorte hier im Forum sind: "Ich lasse mich doch nicht abzocken", "Wozu eine Kuh bezahlen um nur ein bißchen Milch zu trinken" usw.
2) Diejenigen, die zwar eine Familie gründen, aber permanend fremd gehen, betonen aber dass sie Ihre Frau lieben. Typische Aussagen dieser Farang-Sorte sind: "Ich kümmere mich doch gut um meine Familie", "Wir sind seit ... Jahren glücklich verheiratet", "meine Frau ist sehr glücklich mich als Ehemann zu haben", usw.
3) Romantiker, die sich ausschließlich der Familie widmen wollen. Bei einem Scheitern fallen sie tief. Typische Argumente: Menschlichkeit, Solidarität usw.
Von daher ist auch die Farang-Welt nicht homogen, es existieren Parallelwelten.
Wir Farangs sagen ja oft "meine ist anders!"
Wenn aber eine Thai sagt "meiner ist anders", was denkt ihr, welche Gruppe von den o.g. drei meint sie?