Diskussion in TH: Prostitution legalisieren oder nicht

Diskutiere Diskussion in TH: Prostitution legalisieren oder nicht im Thailand News Forum im Bereich Thailand Forum; Prolog In vielen Ländern ist Prostitution kein Problem für die Mehrheit der Menschen. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens findet sie meist im...
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Prolog
In vielen Ländern ist Prostitution kein Problem für die Mehrheit der Menschen. Dafür gibt es zwei Gründe. Erstens findet sie meist im Verborgenen statt, weil dafür eigens abgesteckte Rotlichtbezirke geschaffen worden. Und zweitens wird ihre Existenz durch Tabuisierung im Alltag praktisch geleugnet. Das ist eine Form von Doppelmoral, die besonders in Ländern zu Tage tritt, in denen die Prostitution ein ordentliches Gewerbe, aslo eigentlich nicht verboten ist. Aber in den anderen Ländern ist da natürlich auch Doppelmoral.

Ein gewisser Prozentsatz der Männer der Bevölkerung muß ja die Kunden für die Huren, wie sie in Deutschland genannt werden möchten, stellen. Trotzdem wäre es undenkbar wenn ein Kind als Beruf der Mutter in der Schule Hure angeben würde, oder wenn in der Nähe von Wohnhäusern ein Bordell neu eröffnet würde. Beides würde dem verinnerlichten Grundsatz der Gesellschaft wiedersprechen, das Prostitution nicht unser Problem, weil unsichtbar ist. Irgendwo gibt es zwar Bordelle und Huren, aber bitte schön nicht bei uns und keiner den wir kennen. Selbst bei uns sind Prostituierte sowas wie der außerste Rand der Gesellschaft, die eigentlich ein Doppelleben führen müssen um nicht ständig aufzufallen oder ausgegrenzt zu werden.

Nun ist bekanntlich in Thailand das Problem der Prostitution noch um ein vielfaches größer, weil nicht nur die lokale Bevölkerung ihre Bodelle wie bei uns im Verborgenen hegt, sondern jährlich Millionen Sextouristen ins Land kommen, die von Thailand erwarten, das Prostitution in aller Öffentlichkeit und ohne jede Hemmungen stattfinden könnte. Diese Kunde ist in alle Welt getragen worden und brachte Thailand den Ruf des größten Puffs der Welt ein.

Eigentlich hatte die Stadt Pattaya diesen Ruf zuerst aber im Laufe der Zeit und -zig undiffernzierter Boulevard-Publikationen gilt dieser nun Thailand allgemein. Und diesen Ruf hat ein Land, in dem Prostitution per Gesetz seit über 40 Jahren generell verboten ist. Das ist ein skuriler Widerspruch. Ansonsten haben die Prostituierten die gleichen Probleme wie ihre Berufsgenossinnen anderwo. Sie führen ein Doppelleben.

Nach außen hin haben sie einen gutbezahlten Job in der Hotel- oder Gastro-Industrie, aber in Wirklichkeit verkaufen sie ihren Körper an Fremde gegen Bares. Freilich gibt es Unterschiede in der Art der Prostitution zwischen den Zielgruppen der einheimischen Männer und den der männlichen Ausländer. Aber im Prinzip funktioniert es gleich. Mann bezahlt für eine Stunde oder ein Nacht oder andere bleiben für eine längere Zeit als Mia Noi oder Urlaubsbegleitung gegen Bezahlung bei ihrem Kunden.

Immer wieder schrecken Berichte über die Praktiken hinter der eigentlichen Prostitution die Öffentlichkeit auf. Da sind von den Zahlungen von Schutzgeldern an die ausbeuterischen Barbetreiber, Zuhälter und die korrupten Polizisten die Rede. Die Frauen stehen mit ihrem illegalen Beruf sowieso schon am unteren Rand der Gesellschaft sind aber obendrein noch ihren Ausbeutern gegenüber erpreßbar weil niemand von ihrem wahren Beruf wissen darf, da er zum einen illegal ist und zum anderen einen gesellschaftlichen Gesichtsverlust zur Folge hat.

Aus dieser Abhängigkeit würden jetzt die Befürworter der Legalisierung die Frauen gern befreien. Aber eine Legalisierung soll nach dem Willen der Shinawatra-Administration nur mit einer Registrierung der Prostituierten einhergehen. Aber hier hat der Chef wiedermal die Rechnung ohne die Gesellschaft gemacht. Die Prostituierten wären genauso erpreßbar wie vorher, da die Tätigkeit einer Prostituierte im Thailand der 21. Jahrhundert immer noch eine Stigmatisierung nach sich zieht. Es gibt Hi-So- ind Lo-So-Huren, aber in ihrer jeweiligen Gesellschaftsschicht sind sie immer ganz unten angesiedelt. Prostituierte zu sein ist nicht gut für das Gesicht.

In der letzten Zeit waren in der englischen Presse Thailands eine ganze Reihe von Beiträgen, die sich mit der wiederaufgeflammten Diskussion zur Legalisierung der Prostitution beschäftigen. Bei Gelegenheit werde ich einige davon übersetzen und an diesen Thread anhängen. Den Anfang möchte ich mit der Wortmeldungen es bekannten Mönches machen, dessen Meinung oft bei der Bewertung moralischer und ethischer Probleme des Alltags zu Hilfe genommen wird.
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Legalisierte Prostitution wird für die Gesellschaft nicht ausreichen

veröffentlicht am 7. Oktober 2003

Egal ob ein neues Gesetz erlassen wird, es ist die Einstellung der Thailänder zu den Prostitierten, welche zählt, befürchtet der verehrte Mönch

Prostitution ist schlecht, böse und unmoralisch. Nichtsdestotrotz ist sie wohl tolereiert in einer ganzen Reihe von Ländern um den Globus herum, besonders in Thailand. Entgegen dem Fakt, das Prostition und die Sexindustrie per Gesetz verboten sind, nutzt eine Mehrheit der männlichen Erwachsenen gelegentlich Prostituierte. Thais tolerieren allgegenwärtigen Bordelle. Prostitution wird oft das ältesteGewerbe genannt. In Thailand ist es seit den Beginn der Geschichtsschreibung bekannt. Die geschätzte Zahl von 100.000 weiblichen Sexworkers in Thailand mag eher unter der wirklichen Zahl liegen.

Thailand verbot die Prostitution 1960 aber das Gesetz wirkte kaum um das Problem zu lösen. Die Sexworker wurden willkürlich behandelt, als die Sexindustrie daraufhin in den Untergrund ging. Die Motivation hinter dem Gesetz war, Thailand für die Aufnahme in die UNO zu qualifizieren. Thema einer heißen Debatte, nämlich daß das Gewerbe legalisiert und die die Frauen erfaßt werden sollen.

Die Leute, die die Prostitution legalisiert sehen möchten befürchten, daß sie als Untergrund-Bussines von Verbechern, Kriminellen und korrupter Polizei kontrolliert wird. Die Prostituierten werden von den Zuhälter-Bar-Chefs ausgebeutet und dazu gewungen, sich der Ansteckung und Übertragung so fataler Krankheiten wie AIDS auszusetzen. Wenn die Sexindustrie unter staatliche Kontrolle gebracht wird, könnte dieses unnötige Leiden vermindert werden indem verbrecherische Elemente ausgeschaltet werden. Aus diesem Grunde wäre eine Legalisierung zum Vorteil aller und der Staat würde obendrein von den Abgaben profitieren.

Gegener befürchten vehement, daß eine Legalisierung sich destruktiv auf die moralischen Werte der Gesellschaft und die Integrität der Familien auswirken würde. Außerdem würden die Frauen durch die zwangsweise Offenlegung ihres Berufes durch Registrierung beim zuständigen Ampör Muang und Steuernaufzeichnungen lebenslang als Prostituierte gebrandmarkt selbst wenn sie das Millieu verlassen möchten um ihr Leben zu ändern. Die Regierung kann niemals garantieren, daß die Identitäten, wenn sie einmal registriert sind, nicht nach außen dringen - diese Informationen können das Leben der Betroffenen zerstören. Die Legalisierung des "Berufes" würde andererseits Prostitution als legetimen Weg des Gelderwerbs erscheinen lassen und so Frauen diesen beschreiten lassen, die es sonst nie in Erwägung gezogen hätten.

Legalisierung würde ein Ansteigen der männlichen Frequentierung von Prosdtituierten bedeuten, da diese sich weniger schuldig fühlen würden für diese Dienstleistungen zu bezahlen. Diese Wendungen könnte Familien auseinander bringen. Wie sind die Erfahungen in anderen Teilen der Welt? Die Niederlande haben die Prostitution legalisiert und bis zu einem gewissen Punkt unter Kontrolle gebracht. Dort sind die Bordelle lizensiert und die Prostituierten registriert. Im Gegensatz zur Regierung von Schweden. Dort wird das Gewerbe als illegal betracht, aber die Kunden strafrechtlich verfolgt, wo immer sie ihnen habhaft werden können. Aber auch in Schweden ist das Gewerbe nicht zu zerstören gewesen, im Gegenteil es wurde lukrativer und noch schwerer zu kontrollieren.


Eine buddhistische Betrachtung der Prostitution

Da Thailand ein Land des Theraveda-Buddhismusses ist, spielen die ethischen Regeln des orthodoxen Buddhismus eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung seiner Menschen. Während der Buddhismus nun etwas Licht auf dieses kontroverse Problem werfen könnte, machen sich die meisten Buddhisten darüber keine Sorgen (solange es sienämlich nicht persönlich betrifft. - Anmerkung Jinjok). Möglicherweise deshalb, weil die Mehrheit an das Karma glaubt. Sexworker werden dabei als Menschen verstanden, die eine karmische Schuld zurückzahlen. (Wer sich also prostituiert hat das in den Augen der Öffentlichkeit durch sein Karma selbst verschuldet und somit diese niedrige Stellung in der Gesellschaft verdient - Anmerkung Jinjok) Einige wenige gebildete und sozial engagierte Buddhisten haben mit dieser Sichtweise erhebliche Probleme.

Selbst wenn der Buddha in überlieferten Palikanon das Aufsuchen von Unterhaltung und Prostition als unmoralische Versuchungen beschreibt, hat er jedoch niemals irgendeine Prostituierte angegriffen oder ihr ihre unmoralischen Taten vorgeworfen. Dagegen gab er ihnen reichhaltige Gelegenheit, mit ihm ihr Verhalten zu diskutieren. Einige dieser Kurtisanen wurden seine Anhängerinnen und spendeten Geld und Eigentum für den Buddhismus. Einige Auserwählte wurden sogar aharat (erleuchtet - Anmerkung Jinjok). Westerner mögen erstaunt sein, daß in Thailand so wenige die Prostitution als ihr Problem ansehen - besonders als das Gewerbe noch legal war. In Bangkok liegen manche Bodelle direkt neben einem Tempel. Ein Tempel wurde sogar mit dem Geld erbaut, welches eine Prostituierte dafür gespendet hat.

Die fundamentale Postion des Buddhismus steht gegen jegliche Art von Diskriminierung und Leiden. Nur ein einziges Gewerbe wurde von Buddha seinen Anhängern gegenüber genannt, welches sie nicht betreiben sollen: den Handel mit Menschen egal ob Sklave oder Prostituierte. Buddha zufolge obliegt es dem König oder einer Regierung, jeden Einwohner vor Gefahr zu beschützen und dafür zu sorgen, das Alternativen für jene geboten werden, die schutzlos und hilfsbedürftig sind.

Die Registrierung von Prostituierten ist mit Sicherheit ein zweischneidiges Schwert. Diese Informationen können zum Vorteil der Gesellschaft genutzt werden, beispielsweise um Sexarbeiterinnen zu helfen sich weiterzuentwickeln und eventuell ihr Leben zu verändern. Andererseits kann diese Registrierung auch zur Brandmarkung der Frauen führen gegenüber ihrer jetzigen Annonymität. Und das hängt genau davon ab, wie vorsichtig die Behörden mit den Informationen umgehen werden um sicherzustellen, daß die Frauen nicht erpreßt werden können. Ein gutes Beispiel dazu gibt es schon: Leute die HIV-positiv sind oder an AIDS erkrankt sind und sich freiwillig an klinischen Testreihen des Thailändischen Roten Kreuzes beteiligen, haben ihre perönliche Datensicherheit garantiert.

Die Sorge, daß die Famileinverbände verletzbarer würden, kann durch die Vergegenwärtigung des Fakters verringert werden, daß die Prostitution in Thailand seit Jahrhunderten praktiziert wird. Die Regierung aber sollte nicht zu optimistisch sein, daß sich die Probleme verursacht durch die Prostitution über Nacht gelöst werden können. Wenn die Shinawatra-Administration die Prostitution legalisiert, sollte sie ihre Motive dazu offen darlegen: Um die Gefahren durch verbundene Kartelle und organisiertes Verbrechen oder den Verfall der Moral zu minnimieren. Beides wäre gut für die Gesellschaft Thailands. Die Lösung des Prostitutionsproblem durch den Erlaß eines Gesetzes ist nicht genug. Es ist nicht das Gesetz oder die Polizei, welches das Problem löst, es sind die Leute welche Recht und Ordnung mit Leben erfüllen.

So lange wie die Mehrheit der Menschen in Thailand der meinung ist, das Problem der Prostitution wäre nicht ihres, (obwohl viele Männer Prostituierte benutzen - Anmerkung - Jinjojk) solange wird es weder ein Aufwachen noch einen Schritt in Richtung Verbesserung der Thai-Gesellschaft geben. Niemand bestreitet, daß das Risiko einer Brandmarkung der Prostituierten weiterbestehen wird, wie sehr auch die Regierung sich bemühren wird, Vorkehrungen dagegen zu treffen. Aber die größere Gefahr besteht darin, wenn Thailand nur ein Land von Heuchlern ist, wo Gesetze niemals funktionieren und nur in Büchern geschrieben stehen.
Mettanando Bhikkhu

Special to The Nation

Mettanando Bhikkhu ist ein Mitglied des Ethischen Kommitees der Facultät für Medicine der Chulalongkorn Universität

The Nation: Legalised prostitution may not be enough for society
http://www.nationmultimedia.com/page.arcview.php3?clid=11&id=86802&usrsess=1

übersetzt vom Jinjok
 
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PROSTITUTION: Sexworkers sollten registriert sein

veröffentlich am 25. September 2003

Prostitution sollte entkriminalisiert werden und Kinderhandel zu unterbinden und sexuell übertragbare Krankheiten zu vermeiden. Das sagte ein Menschenrechtsanwalt. Senator Wallop Tangkananurak, chairman of the Senatkommitees für Frauen, Kinder und Ältere sagte, Seworker würden erreichbar werden für verbesserte Gesundheitsvorsorge und Wohlfahtsvorteilen, wenn das Sexgewerbe seine Sexworker als Mitarbeiter nach dem Social Security Act registrieren lassen müßten wie jede normale Firma. Bringt die Etablissements aus der Untergrundökonomie ans Tageslicht der Steuerzahler, das würde den Steuerzahler jahrlich um Millionen von Baht entlasten.

Shinawatra hat als PM das Justizministerium beauftragt, eine Machbarkeitsstudie anzufertigen, in wie weit die Sexindustrie legalisiert werden kann, besteht aber darauf, daß das größere Problem sein wird, die Frauen von vorn herein vom Einstieg ins Rotlichtmillieu abzuhalten. Justice Minister Pongthep Thepkanchana erwiederte, sein Ministerium wird im November eine offene Diskussion zum Thema veranstalten. Erhebungen besagen, daß von geschätzen 100.000 Prostituierten in Thailand 70.000 Frauen über 18 Jahre alt, 4.000 Männer über 18 Jahre und 26.000 sind jünger als 18 Jahre.

2 von 3 Einwohnern von Bangkok unterstützen die Registrierung und damit die Legalisierung der Prostituierten, einer Meinungsumfrage von Suan Dusit vom Vortag zufolge. Knapp 68 Prozent sind zuversichtlich, daß eine registrierung die Kinderprostitution vermindern könnte. Nur 19 Prozent meinten, die Legalisierung würde dem Image Thailands schaden. 1320 Mneschen wurde dazu befragt. Janwipa Apisuk, Generalsekretär der "Foundation for the Rights of Service Women", spricht sich gegen eine Lizensierung der Prostituierten aus. Registriuerung wird sie Zeitlebens im Rotlichtmillieu festhalten.

The Nation: PROSTITUTION: Sex workers ‘should be registered’
http://www.nationmultimedia.com/page.news.php3?clid=13&id=101899&usrsess=1

übersetzt vom Jinjok
 
DisainaM

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Die Folgen einer Registrierung sind in Thailand zweifelsohne eine Stigmatisierung.

Während z.B. ein Mädchen die Schuld ihrer Mutter abarbeitet, und danach wieder in ihr Leben zurückkehren kann (sofern ihr dies die Familie erlaubt), würde eine Registrierung zur Folge haben,
das sie in ihrem Heimatdorf nicht mehr den Schein wahren kann, sie hätte in BKK einen reichen Thaifreund gehabt.
Die Behörden vor Ort würden es wissen, und sie würde deshalb von ihrer Gemeinschaft so behandelt werden, das sie im Grunde in eine Bar gehört.

Daher würde eine Registrierung eher den späteren Ausstieg behindern,

aber zugleich auch den Einstieg in die sog. Wohlstandsprostitution erheblich vermindern.
Der Gesichtsverlust durch den Verlust der Anonymität würde in keinem Verhältniss stehen, zum Imagegewinn, der durch die Tätigkeit mittels Statussymbole erzielt werden könnte.


In Frankreich wurde die Prostitution nach dem 2. Weltkrieg verboten.
Dort arbeitet man mit den Katholischen EU Ländern und den nordischen Ländern nach einer EU Mehrheitsallianz, mit der man mittels EU Beschluss das Rad in den liberalen Ländern (Deutschland, Holland, Belgien) nach Möglichkeit zurückdrehen will.
 
Serge

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@ JinJok
:super: :super:
Klasse Thema - bin gespannt auf die Diskussion.
:bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

Zitat Jin Jok:
Wenn die Shinawatra-Administration die Prostitution legalisiert, sollte sie ihre Motive dazu offen darlegen: Um die Gefahren durch verbundene Kartelle und organisiertes Verbrechen oder den Verfall der Moral zu minnimieren. Beides wäre gut für die Gesellschaft Thailands. Die Lösung des Prostitutionsproblem durch den Erlaß eines Gesetzes ist nicht genug. Es ist nicht das Gesetz oder die Polizei, welches das Problem löst, es sind die Leute welche Recht und Ordnung mit Leben erfüllen.

Zitat DisainaM
Daher würde eine Registrierung eher den späteren Ausstieg behindern,
aber zugleich auch den Einstieg in die sog. Wohlstandsprostitution erheblich vermindern.

Die gesellschaftliche Auswirkung oder besser Auspraegung dieser neuen Gesetze ist bestimmt ein spannendes Thema. Nur - was ist mit den Frauen?? Die die jetzt schon arbeiten?? Die die sonst nichts arbeiten koennen??? Gibt es da Stimmen?

Das wirft soviele Fragen auf - bin gespannt auf viele Meinungen.

Hier eine kleine Vita des Moenchs:
Venerable Dr. Mettanando Bhikkhu was ordained as a Buddhist monk in the Theravada tradition in his native Thailand after he obtained his M.D. from Chulalongkorn. Then he earned an M.A. in Sanskrit and Buddhist Studies from Oxford, a Th.M. in Medical Ethics and Theology from Harvard, and a Ph.D. in healing and meditation from Hamburg University. He serves as Special Advisor to the Secretary General for Buddhist Affairs, World Conference on Religion and Peace. In San Diego, Mettanando provides spiritual guidance and healing meditation for end-of-life challenged individuals and families.

Serge
 
Jinjok

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Hallo Serge
Nur der Prolog ist auf meinem Mist gewachsen. Die beiden folgenden Texte habe ich nur übersetzt, eigene Anmerkungen sind kenntlich gemacht. Das habe ich vergessen ausdrücklich darunter zu schreiben. Wird nachgeholt.

Wie geschrieben, haben die Frauen nur eine Chance auf einen eventuellen Ausstieg aus dem Millieu, wenn ihr vorheriges Leben nicht bekannt wird. Die Alternative wäre ein Wandel der Moralvorstellung in der Gesellschaft. Der ist noch unwahrscheinlicher als die Legalisierung und würde vor allem länger dauern, als die meisten Frauen Zeit haben.
Jinjok
 
Micha

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Jinjok schrieb:
Die Alternative wäre ein Wandel der Moralvorstellung in der Gesellschaft. Der ist noch unwahrscheinlicher als die Legalisierung und würde vor allem länger dauern, als die meisten Frauen Zeit haben.
Gab es oder gibt es irgendwo auf der Welt ein Beispiel einer Gesellschaft, in der die erwähnte angestrebte Moralvorstellung etabliert ist ? Wenn ja, wo ?
 
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christian

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Wirklich ein heißes Eisen. Auf die Diskussion bin ich gespannt. Andererseits weiß ich aus der Vergangenheit, daß in Th. ein viel entspannteres Verhältnis zu diesen Dingen gepflegt wird.

1. z.B. sagt man bei uns im Dorf nicht: Sie ist eine Hure in Paty, sondern lediglich: Sie arbeitet in pat. Jeder weiß, was gemeint ist aber man verliert kein weiteres Wort darüber. Von ausgrenzung habe ich bisher nichts bemerkt.

2. z.B. Was ist mit den zahllosen "mia noi"? Dem Grunde nach ist es doch die gleiche Situation. Sie werden trotzdem gesellschaftlich respeektiert und verlieren nicht ihr Gesicht. Der Direktor einer Filiale der Bkg-Bank kam öfters zu Besuch zu uns. Er war aus Bangkok. Seine Frau lebte in Bangkok. Wen brachte er mit? Seine "mia noi". Wir trafen uns zum Essen in der Stadt in einem Restaurant. Wen brachte er mit? Seine "mia noi". Sogar in der Bank selbst repräsentatierte sie mit ihm zusammen.

Ich denke, wir sollten sehr vorsichtig sein mit der Beurteilung der thailändischen Verhältnisse und Gepflogenheiten.

christian
 
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christian

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Wollt Ihr wissen, was ich in Thailand als wirklich ungerecht und diskriminierend empfinde?

Ganz einfach. Jedem Tagelöhner, kleinstem reisbauern, Lehrer und polizistem wird von der Bevölkerung eine oder mehrere "mia noi" zugebilligt, solange er seine "mia yai" nicht zu sehr vernachlässigt.

Krasses Beispiel: Mein Schwiegervater hat etliche "mia nois" verschlissen. Meine Frau weiß nicht genau, wieviel Halb-Geschwister sie hat. Seine Frau hat er in dieser Zeit völlig vernachlässigt. Jetzt leben sie wieder zusammen und ist trotzdem "wer" in unserem Dorf. An seinem "Farang"Schwiegersohn kann es nicht liegen, denn wir sind uns spinnefeind. Das heißeste: Sporadisch kommen seine Ex, manchmal sogar mit den gemeinsamen Kindern" zu Besuch vorbei. Da müssen wohl einige, uns unbekannte Einstellungen zur Sexualität mitspielen. Also Vorsicht bei der Beurteilung.

Ach so. was ich als gemein empfinde? Einem Farang, der an eine "mia noi" auch nur denkt wird empfohlen, es besser zu lassen, da sonst sein bester Freund abgeschnitten, zerhackt und an die Enten verfüttert würde. Wo bleibt denn da die Gleichheit? :nixweiss:

Christian
 
AndyLao

AndyLao

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Rate mal, warum Farangs z.T. so beliebt sind? Da ist nicht nur die (vermeintliche) finanzielle Leistungsfähigkeit.

Viele von uns haben ja noch solche Ideale von "Liebe und Treue" und das macht "unverwöhnte" Frauen total an.
 
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MrLuk

Gast
Ganz einfach. Jedem Tagelöhner, kleinstem reisbauern, Lehrer und polizistem wird von der Bevölkerung eine oder mehrere "mia noi" zugebilligt, solange er seine "mia yai" nicht zu sehr vernachlässigt.
Bei uns heißt die Hauptfrau "mia luang", aber das ist Nebensache...
Noch lange nicht jede thailändische Frau toleriert daß der Mann eine "mia noi" hat!!! Ob der Mann nun Thai oder Farang ist, das spielt nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings sollte man ebenfalls bedenken, daß wenn eine Frau einen Farang an der Angel hat, sie ihn nicht so leicht ausleihen will auf die Gefahr hin daß er abhanden kommt! ;-D

So, oder so, diese Praktiken sind ebenfalls nicht immer gerne von der Bevölkerung gesehen, auch wenn es unter Männern gerne als Sport oder als Kavaliersdelikte gesehen wird. Un dann ist es letztliche eine Frage ob man es sich leisten kann, finanziell z.B.
 
MichaelNoi

MichaelNoi

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"Du möchtest einen Farang, dann gehe am besten in die Bar, da findest du schnell was passendes "
Diese Einstellung habe ich jetzt schon öfter zur Kenntniss nehmen müssen und ich glaube, dass es eine weitverbreitete Einstellung in Thailand ist. Hier wahrscheinlich vor allem in den nicht so gut betuchten Bevölkerungsschichten.
Die inoffiziellen Moralvorstellungen sind also keineswegs so hoch angesiedelt, wie man uns glauben machen möchte.
Geld spielt eine herausragende Rolle und da sind solche Moralvorstellungen nur im Weg.

Alleine die Tatsache, dass in den Familien ernsthaft über die Möglichkeit so Geld zu verdienen,bzw. sich einen Farng zu angeln, gesprochen wird, zeigt die Unterschiede zur sagen wir mal deutschen Moral. Wer würde hierzulande ernsthaft in Erwägung ziehen seine Tochter auf den Strich zu schicken, selbst wenn die Verzweiflung groß ist.

Eine Ursache hat mit Sicherheit das in Thailand fehlende Soziale Netz, das hier in Deutschland noch einigermaßen funktioniert.
Dazu kommt die mangelnde Schulbildung, die kaum Berufschancen bietet.
Dann denke ich kommt noch die jüngere Tradition hinzu ( die wohl irgendwann während der Stationierung der Soldaten während des Vietnamkrieges ihren Ursprung hat), dass man ein schönes sorgenfreies Leben mit einem reichen Farang haben kann. Dass dies auch ein Trugschluß sein kann, versuchen die Medien ja mittlerweile aufzuklären.

Thailand hat also ganz andere Vorraussetzungen als z.B. Deutschland.
Dementsprechend ist die Einstellung zur Prostitution auch nicht dieselbe. Aber die Diskrepanz zwischen offizieller Moral und den nicht offen zur Schau getragenen Moralvorstellungen scheint mir sehr hoch zu sein.
Somit dürfte es schwierig sein in Thailand die Prostitution zu legalisieren.
 
Micha

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Der Hauptunterschied zwischen beiden Ländern ist immer noch das stark unterschiedliche Zahlenverhältnis zwischen Männern und Frauen. Während in Thailand immer noch die Frauen in der Überzahl sind, haben wir in Deutschland einen Männerüberfluss bis zum abwinken. (Meine hier die Leute, die zum Heiratsmarkt zählen, die riesen große Zahl der 70 bis 90 jährigen Witwen ist dabei aussen vor).

Wenn der neue Trend bei der Geburtenratenentwicklung in Thailand anhält, wird sich vieles schneller und nachhaltiger ändern, als es Leute mit irgendwelchen schlauen Gedanken und Ideen beeinflussen können.

Noch ist es aber so, wie es mir eine erfahrene Thailänderin, die schon über 30 Jahre in Deutschland lebt gesagt hat: Sie kennt Landsleute, die in Thailand froh waren, die zweite oder dritte Nebenfrau eines Mannes gewesen zu sein und mittlerweile hier in Deutschland im Gegenzug drei Männer zu Füßen liegen haben.
 
MichaelNoi

MichaelNoi

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"...hier in Deutschland im Gegenzug drei Männer zu Füßen liegen haben."

Also Phua Noi sozusagen ;-)
 
tira

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MichaelNoi schrieb:
...Thailand hat also ganz andere Vorraussetzungen als z.B. Deutschland.
Dementsprechend ist die Einstellung zur Prostitution auch nicht dieselbe. Aber die Diskrepanz zwischen offizieller Moral und den nicht offen zur Schau getragenen Moralvorstellungen scheint mir sehr hoch zu sein.
Somit dürfte es schwierig sein in Thailand die Prostitution zu legalisieren.

hallo michael

hier ist der denkfehler, welche moral :???: die christlich geprägte vom mittelalter stammend, mit ihren hexenverbrennungen und vielweiberei der ordensleute und geistlichen...

thailand ist nicht das abendland. bei uns ist die prostitution mit einem negativen touch behangen. wer hat das den thais gesagt :???: und wann wurde es ihnen gesagt :???:

wie jj anführte wurde selbige vor 40 jahren verboten, war es zu diesem zeitpunkt. ich bin der meinung die thais, so prakmatisch sie sind haben sich mit dem verbot arrangiert, wie jj weiter bemerkte mit dem ältesten gewerbe der welt.

ich halte die derzeitige diskussion in thailand, sorry, für augenwischerei im angesicht des anstehenden APEC-treffen. man gibt sich gesprächsbereit ´angebliche´ probleme anzusprechen. ein weiteres good will richtung usa. im gegensatz zu der drogenbekämfung wird aber auf dauer nicht viel passieren, thema aus den medien = vergessen. :fertig:

die grossen gewinne der drogenkriminalität werden auf den verbrauchermärkten also in den usa oder europa erzielt. die gewinne der prostitution vor ort in thailand, das geld bleibt im land.

im übrigen ist es in der von männern geprägten thaigesellschaft genehm so was wie freudenhäuser zu haben, auch und vorallem für den ´kleinen´ mann, der sich keine mia noi leisten kann. dort trifft es dann auch weniger frauen aus thailand sondern aus den anrainerstaaten, die sowieso froh sein können in tailand geduldet zu werden. :ohoh:


gruss :cool:
 
MenM

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Jinjok schrieb
PROSTITUTION: Sexworkers sollten registriert sein
Das heist dann (wohl) eine offizielle registrierung. Ich weiss (aus erfahrung) das viele maedels (damals) von der polizei erfasst wuerden die eine taetigkeit in Pattaya nachgegangen sein. Ich spreche von der zeit wo es noch ueberschaubar war das "Pattaya" (also vor 1984)
Auch auf Koh Samui wuerde das so gehandhabt von der polizei, jedes mal wenn ein maedel "auffiel" (fuer was auch immer) wuerde zu in eine kartei abgefasst. Habe damals bei den polizisten nachgehakt warum, ja wenn jemand angezeigt wird oder tod aufgefunden laesst diese person sich leichter identifizieren. Auch ein guten vorwand natuerlich.

Meine 2 cents dazu
MFG :wink:
 
DisainaM

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Prostitution + Nebenfrau aus Sicht des thail. Mannes

Der Begriff Nebenfrau sollte zum besseren Verständnis ersetzt werden, mit Herzensfrau.
Die Ehefrau, mit der man meistens verheiratet wurde, und die sich oft zu einem kleinen Drachen entwickelt hat, ist halt eine Pflicht, wo man die Zähne zusammenbeissen muß, um überhaupt die Nachkommen-produktion bewältigen zu können.

Während ein Deutscher überhaupt nicht im Stande wäre,
in der Ehe mit so einer thail. Pflichtehefrau alles zu tun,
damit das Gesicht der Pflichtehefrau nach aussen gewahrt bleibt,
tut sie das Selbe (hält die Fasade des Mannes nach aussen aufrecht), und toleriert die Mia Noi, wenn sich der Mann an die Einführungsrituale gehalten hat.

In dem Moment jedoch, wo die Ehefrau das Gesicht des Mannes nicht mehr ausreichend respektiert, darf der Mann im Gegenzug seine Mia Noi auch mehr nach aussen zeigen.
(mit ihr ins Shopping-Mall gehen, wo man gesehen wird ...)


Prostitution in Thailand ist jedoch völlig anders aufgebaut.
Das ´Gesichtswahrungsfeld´ gegenüber der Ehefrau besteht zwar fort,
aber der Mann ´muß sich selber in Schuss halten´, damit er bei einer Pflichtübung mit seiner Ehefrau nicht das Gesicht verliert.

Gespräche zwischen Ehefrau und Mann,

warum der Mann überhaupt nicht kommt, oder zu früh kommt, (oder der Mann beim Anblick(im Dunkeln) immer an eine tote Wildsau denken muß = will sagen, Ekel und Abscheu überwinden muß)

gibt es nicht.


Vom Mann wird erwartet, das er sich mit seinen Freunden entsprechende sportliche Fähigkeiten antrainiert, und dafür sich an jungen Mädchen aus unteren Kasten in den entsprechenden Clubs austobt.
Er muß lernen, welches Essen im vorher gut tut, und wieoft er sein Muskelspannungstraining absolvieren muß,
damit er bei der Pflichtübung mit der Fremden (Ehe-) Frau nicht versagt.
Durch das stark kastengeprägte Bewußtsein sind die Übungen an einer jungen Sportmaschine moralisch auch in keiner Weise verwerflich.
Jener Mensch hat halt die Bestimmung, an dieser Stelle zu dienen,
wogegen man selber durch diese Übung seinen Körper für die Pflichtübung vorbereitet, um dort nicht zu versagen.

Versagt man sexuell nämlich bei der Pflichtehefrau,
bedeutet dies nicht selten, das man diesen Gesichtsverlust durch materielle Zuwendungen abzahlen muß, oder sogar abdienen muß.
(es entsteht dann immer mehr die Situation, wo die Frau die Hosen in der Ehe an hat)

Aber auch in Fällen, wo 2 Menschen aus Liebe geheiratet haben,
und der Mann einfach die Lust an seiner Frau verliert,
weil die ihm zuviel Verwandschaft ins Haus geschickt hat (Thema für sich), muß der Mann früher oder später daran denken, seine Muskel anderweitig in Form zu halten.

Daher wird das, was wir im Westen (ohne Kastensystem + mit Gleichheitsdenken) als Prostitution bezeichnen,
in Thailand immer bestehen.
 
C

Chak

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MichaelNoi schrieb:
"...hier in Deutschland im Gegenzug drei Männer zu Füßen liegen haben."

Also Phua Noi sozusagen ;-)
Genau. Gibt es aber auch in Thailand. Gerade in der Provinz habe ich beobachtet, dass die Mia Nois nebenbei eben auch noch einen Pua Luang (heißt der auch so?) haben. Ich meine derjenige, der eine Mia Noi hat, ist für die Mia Noi eben auch nur ein Pua Noi. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu verwirrend.
 
A

Azrael

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somewhere far beyond
"sind die Übungen an einer jungen Sportmaschine moralisch auch in keiner Weise verwerflich. Jener Mensch hat halt die Bestimmung, an dieser Stelle zu dienen,"

Ich stelle mir grad mal vor, einer tut hier kund dass dies seine Einstellung ist.

Der wird virtuell gesteinigt, aber 100%. :rofl:
 
tira

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"sind die Übungen an einer jungen Sportmaschine moralisch auch in keiner Weise verwerflich. Jener [highlight=yellow:4dc323b4c4]Mensch hat halt die Bestimmung[/highlight:4dc323b4c4], an dieser Stelle zu dienen,"...

hallo alex,

da s i n d sie wieder, diese kausalketten.... :untersuch:


gruss :cool:
 
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Diskussion in TH: Prostitution legalisieren oder nicht

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