Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen

Diskutiere Diskussion Drogenkonsum - harte Drogen - weiche Drogen im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; Schauspieler, Musiker, Künstler und sonstige Reiche nehmen Drogen. Drogenkonsum hat vielfältige Gründe und es nehmen geügend Leute Drogen denen es...
Uns Uwe

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rolf2

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jup, und Drogen werden in allen Gesellschaften und Schichten konsumiert und zu allen Zeiten

scheint auch ein menschliches Bedürnis zu sein, nicht für alle, aber für die meisten, zumindestens für eine gewisse Zeit
 
DisainaM

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@Disainam

bin mir sicher die Frauen hätten auch für Geld gebumst, wahrscheinlich rechnete sich die Sache für den Busfahrer auf diese Weise aber besser.

das Drogenproblem wird man weltweit nicht durch Sanktionen in den Griff bekommen, was man jedoch dadurch schafft ist eine Kriminalisierung der Opfer einhergehend mit Beschaffungskriminalität und ne Menge von kapitalkräftigen Gangstersyndikaten.
gerade das glaube ich nicht, es ist ein ähnliches Syndrom, wie es früher bei Frauen in deutschen Discos war,
die sich mit Leuten einliessen, der ihnen dabei und danach Koks gab,
aber niemals Geld angenommen hätten,
denn dadurch wäre ihre Welt zusammengebrochen, nicht käuflich zu sein,
und alles zu machen, was cool ist.

Der junge Mann, der ein wenig Schwarze Gesichtszüge eines Laurance Fishburne trägt,
hatte mit Sicherheit Kompensationsbedarf,
trotz eines ev. afrikanischen Vaters, in der Thai Gesellschaft cool zu sein und bei den Frauen zu punkten.
 
Siamfan

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Über Cannabis kann man sich hier informieren:
Cannabis als Rauschmittel
Bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts war Cannabis, gewöhnlich in Form von alkoholischen Extrakten, ein leicht verfügbares Medikament; im 19. Jahrhundert eines der am häufigsten verschriebenen. Auf der zweiten Opiumkonferenz am 19. Februar 1925 in Genf unterzeichnete Deutschland ein überarbeitetes Abkommen aus der ersten Opiumkonferenz über den Handel mit Drogen. Es wurde am 25. September 1928 in Kraft gesetzt. Daraufhin wurden auch Drogen wie Heroin, Kokain und, auf das Drängen von Ägypten hin, auch Cannabis mit in die Liste aufgenommen und mit Opiaten gleichgestellt. Indien, das auch als einziges Land eine wissenschaftliche Forschung vorzeigen konnte, widersprach aus religiösen und kulturellen Gründen. Auch Deutschland sah keinen Grund, Cannabis mit aufzunehmen. Daraufhin drohte Ägypten mit Importbeschränkungen für Kokain (Merck KGaA) und Heroin (Bayer AG). Bayer intervenierte bei der damaligen Regierung und diese schloss sich dann dem Verbot an. 1929 wurde ein neues Opiumgesetz verabschiedet.
Mit der Vermarktung von Asperin hatte Cannabis ausgedient. In Thailand kocht(e) man damit!

Was sollen die Jungen Leute den machen, vor lauter Langeweile?Wo sind die Vorbilder, wo ist die Motivation, wo ist das Geld?
Ich bin kein Freund von Thaiboxen, mein Nachbar hatte Zwillinge , nach 4-5 Jahren fing das an, wo es sich langsam die Waage gehalten halt, mit den Kosten und den möglichen Gewinngeldern. Das können sich nur sehr wenige leisten.

Mein Sohn ging zum Taekwondo (800TB/Monat, Kleidung, Fahrtkosten, ...) , ... heute kommt er nach Schule, Hausaufgaben, RienPhiiset ("Nachhilfe") müde nach hause und er hat keinen Bock mehr auf so etwas. Es fehlt auch die Zeit.

In D(ACH) soll jetzt das Koma-Saufen der grosse Renner sein. Das wäre natürlich keine Lösung, könnte sich in TH auch kaum einer leisten.

Man könnte die Kinder auch durch Erfolge/Spass bei der Bildung fordern, ....
 
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Tramaico

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...ich hab ein Problem mit Leuten die glauben diese Problematik durch Verbote in den Griff zu bekommen...
Ist das eigentlich nicht immer so, wenn die eigene Intelligenz nicht ausreicht? Grundlage von Geboten und Gesetzen. Knarfi-Frank meint zwar, dass keine Gesetze benoetigt werden, verweigert aber hierbei die massive Bleedheit des Menschen in Betracht zu ziehen. Wozu mag es wohl eine Gurt- bzw. Helmpflicht geben, Ueberholverbote etc. Sollte eigentlich nicht jeder mit klarem Verstand in der Lage sein die Problematik zu erkennen, so dass sich Pflichten, Verbote, Gesetze eruebrigen?

Meiner Ansicht nach sind die wenigsten Menschen in der Lage sich selbst (und andere) vor ihrem groessten Feind zu schuetzen. Sich selbst.

Man koennte zwar jetzt argumentieren, dass die Toelpel selber schuld seien, wenn sie sich in den Brunnen befoerden, doch das wesentliche Problem bei der Sache ist, dass besagte Toelpel durch ihr Handeln auch unbescholtende Mitmenschen in Mitleidenschaft ziehen. Wer seinen klaren Verstand bewusst trueben will, kann doch irgendwie nicht ganz klar sein oder wo liegt jetzt meine Fehldenke?

Nehmen wir jetzt das uebliche intelligenzverweigernde Argument, dass Alkohol eine viel schlimmere Droge sein wuerde und dann auch verboten sein muesste. Natuerlich koennte man Alkohol verbannen, aber in Anbetracht der massiven Intelligenzverweigerung wuerde dies zu einer Revolution fuehren, da der Suff bereits zu lange fester Bestandteil in der menschlichen Gesellschaft ist. Eine Legalisierung bestimmter Drogen wuerde jedoch am Missbrauchproblem auch nichts aendern sondern lediglicherweise die Optionen vergroessern, mit denen sich die Toelpel legal in einen Rausch versetzen koennten um den klaren Verstand zu trueben.

Haetten die Menschen ausreichende Intelligenz, dann wuerde es die Thematik Alkohol- oder auch Drogenmissbrauch gar nicht geben. Sie haben sie aber nicht, daher die massiven Probleme. Wenn Menschen nicht in der Lage sind sich selbst vor Alkoholmissbrauch zu schuetzen, wie koennen sie dies dann in Sachen anderer Drogen sein? :rolleyes:
 
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Tramaico

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Schauspieler, Musiker, Künstler und sonstige Reiche nehmen Drogen. Drogenkonsum hat vielfältige Gründe und es nehmen geügend Leute Drogen denen es gut geht.
Ja, Intelligenzverweigerung findet sich in allen Gesellschaftsschichten. Drogenkonsum hat meiner Meinung nach nur einen Grund. Er basiert auf einem psychischen Problem. Schon als Teenager konnte ich keinen Sinn erkennen, sich auf irgendeine Weise berauschen zu wollen.

Okay, Rauchen fand ich cool, aber nun ja, dass ist sicherlich kein wirklicher Grund sondern schlichtweg nur eins. Teenageridiotie. Oft kommt es mir so vor, dass viele nie der Pubertaet entwachsen.:rolleyes:
 
Waitong

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Suchtanfaelligkeit hat nach meiner persoenlichen Beobachtung viel mit einem Mangel an Selbstbeherrschung und Selbstvertrauen (Selbstwertgefuehl) zu tun. Die Sucht ist meiner Ansicht nach der Ersatz fuer entsprechende Defizite, welcher Art auch immer.

Mir hat der Sport in jungen Jahren sehr geholfen, die Finger von Nikotin und Alkohol zu lassen. Alkohol wurde erst beim Militaer ein Thema, leider, muss ich gestehen. Heute ist es so, dass ich bewusst die Finger davon lasse, weil ich einige Menschen daran zugrunde gehen sah.

Dem Drogen-Konsum unterliegt mangelnde Selbstbeherrschung und daran muss jeder arbeiten der nicht Sklave seiner Sucht werden will.

Es gibt viele Wege sich von einer etwaigen Suchtneigung abzulenken...
 
x-pat

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Sorry und das muss ich noch loswerden, Deine Aussage verharmlost und bagatellisiert... bagatelisieren tuen Süchtige auch sehr oft, wenn es zum Beispiel um ihre Rückfälle geht. Es gehört zum Störungsbild... solche Aussagen rechtfertigen ebenfalls kriminelle Handlungen.
Tut mir leid, Dune, aber das ist wirklich Unsinn. Alle sog. Drogen in einen Topf zu werfen und zu behaupten, dass weiche Drogen unweigerlich zu harten Drogen führen geht vollkommen an der Realität vorbei. Die Mehrheit der jugendlichen Gelegenheitskonsumenten wird nicht zu Abhängigen, Ausnahmen bestätigen die Regel. Dabei ausschlaggebend sind die Art der Droge und das Verhaltensmuster wie Drogen konsumiert werden. Ein Abhängigkeitssyndrom ist medizinisch definiert durch regelmässigen Gebrauch, erhöhte Toleranz, und Entzugserscheinungen. Gelegenheitskonsum birgt sicher die Gefahr einer Abhängigkeit, führt aber nicht notgedrungen dazu. Selbstverständlich ist große Vorsicht angebracht.

...ich kenn solche Leute, sie haben sich seit ihrer Jugendzeit nicht weiterentwickelt, sehen 10 Jahre älter aus als sie sind , lassen sich nur dahintreiben, halten sich als Arbeitslose oder mit Looserjobs über Wasser.
Das bestreite ich zwar nicht, aber dies ist nur ein Teil der Wahrheit, und dazu noch ein Stereotyp. Ich kenne bestimmt ebenso viele Beispiele, wo Leute in ihrer Jugend Joints geraucht oder Trips geworfen haben, das heute nicht mehr tun, inzwischen Familienväter sind und vom Fernsehintendanten bis zum Büroangestellten ganz normale Jobs ausüben. Es kommt immer auf das Individuum an, denn die Anfälligkeit für ein Abhängigkeitssyndrom variiert sehr stark.

Darüber hinaus ist die Art der Droge entscheidend. Das Abhängigkeitspotential und der physiologischen Schaden, der durch Tabkmissbrauch verursacht wird, ist zum Beispiel weitaus größer als der von Marihuana. Dies ist ein lange bekanntes wissenschaftlich abgesichertes Fakt, was viele Menschen aufgrund von gesellschaftlichen Vorurteilen gar nicht beachten.

Drogenkonsum hat meiner Meinung nach nur einen Grund. Er basiert auf einem psychischen Problem.
Das ist wirklich eine sehr engstirnige Sichtweise, Richard. Das Bedürfnis einen "Kick" zu erleben, stellt noch kein psychisches Problem dar. Verschiedene Menschen wenden verschiedene Methoden an, sich diesen "Kick" zu verschaffen. Manche betreiben Extremsport, manche bereichern sich oder wenden sich sexuellen Abenteuern zu, und wieder andere bedienen sich einer Droge. Zu einem Problem wird es dann, wenn es die Gesundheit gefährdet ist, zerstörerische Muster entstehen, oder andere Personen beeinträchtigt werden. In der Regeln passiert das aber nicht von heute auf morgen.

Cheers, X-pat
 
DisainaM

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Tut mir leid, Dune, aber das ist wirklich Unsinn. Alle sog. Drogen in einen Topf zu werfen und zu behaupten, dass weiche Drogen unweigerlich zu harten Drogen führen geht vollkommen an der Realität vorbei.
Du kannst jetzt der Dune wegen ihrer sozialen Arbeit auf dem Sektor keinen Tunnelblick vorwerfen.
auch wenn sie nur mit den Fällen zutun hat, wo eben dies zutrifft.

Die Grundfrage sollte lauten,
ist der Preis, dass einige diese Haschphase durchleben, und mit Erfahrungsgewinn ins Leben gehen,
zu hoch,
weil man damit diejenigen, die auf der Strecke bleiben,
in Kauf nimmt.

Man kann zwar argumentieren,
wenn es Hasch nicht gäbe, wären die Kaputtgegangenen nicht auch durch den Konsum von illegal beschafften Pharmaka,
oder Alkohol, als Einstiegsdroge, ebenso kaputt gegangen,
wobei dies zu der grundsätzlichen Frage führt,
soll oder muss eine Gesellschaft alle Mitglieder komplett vor sich selber schützen,
oder soll es Grundrisiken im Leben geben,
damit nicht plötzlich nur noch das Adrenalin-junkietum, in Form von Autobahnrasern und ähnliches dominiert.
 
DisainaM

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Das Abhängigkeitspotential und der physiologischen Schaden, der durch Tabkmissbrauch verursacht wird, ist zum Beispiel weitaus größer als der von Marihuana. Dies ist ein lange bekanntes wissenschaftlich abgesichertes Fakt, was viele Menschen aufgrund von gesellschaftlichen Vorurteilen gar nicht beachten.
dabei sollte man aber ach nicht vergessen, dass es nur sehr wenige Menschen sind, die die weichen Drogen, wie Hasch, im Kakao oder in Keksen täglich konsumieren,

die meisten, die einen joint rauchen, verwenden eine gedrehte Hülse,
sie konsumieren damit den Tabak im joint ungefiltert.
 
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Tramaico

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Das ist wirklich eine sehr engstirnige Sichtweise, Richard. Das Bedürfnis einen "Kick" zu erleben, stellt noch kein psychisches Problem dar. Verschiedene Menschen wenden verschiedene Methoden an, sich diesen "Kick" zu verschaffen.
Ja, vermutlich haengt mein "Problem" mit meiner Stirnbeschaffenheit zusammen.

Sie ist zwar sehr hoch, fuehrt aber dadurch fast zwangslaeufig zu mangelnder Breite. Speziell wenn es zu typischen und menschlichen Eigenarten der Spezies Homo Sapiens kommt. Ob Herr Spock auch das Bestreben nach einem "Kick" hat? Moeglicherweise steht er aber als Vulkanier darueber und wuerde dieses "Kick-Beduerfnis" lediglich mit Augenbraue und der Aussage "faszinierend" kommentieren.

Verstehe durchaus, dass aus menschlicher Sicht nichts berauschender ist als der Rausch, doch dennoch und gerade deshalb sollte man sich meiner Ansicht nach davon fernhalten, weil es eben doch letztendlich nur Illusion ist. So wie eine Fata Morgana in einer oeden Wueste. :rolleyes:
 
maphrao

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Ich mache den Job schon ca. 10 Jahre und wenn es um die Erhebung der (Drogen-) Anamnese geht, dann beschreiben die Klienten immer THC Konsum und Alkohol.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele auch vorher Kaffeee konsumiert und in jungen Jahren an Lutschern rumgelutscht haben :rolleyes:
Alkohol ist eine HARTE Droge, kann also keine Einstiegsdroge sein. Wenn du seit 10 Jahren in diesem Bereich arbeitest, dann solltest du das wissen. Alkoholentzug ist heftig, teilweise heftiger als Heroin Entzug.
Auch das müsstest du wissen, wenn du nur mit solchen Fällen zu tun hast.

Der Punkt ist einfach der, dass es Menschen mit hohem Suchtfaktor und welche mit niedrigem Suchtfaktor gibt. Die Psyche spielt da eine grosse Rolle.
Ich habe glaub ich schon so ziemlich alles konsumiert (von H mal abgesehen), Koks kam sogar vor THC, also ist deine These schon in mindestens einem konkreten Fall widerlegt :)

Medikamente sind ein ziemlich übles Thema, aber da die Staaten ordentlich dran verdienen, kann man die davon ausgehende Gefahr natürlich schön ausblenden.
Dabei könnte man mit Hilfe von LSD oder Pilzen einigen Menschen wirklich helfen, anstatt sie in eine lebenslange Medikamentensucht zu treiben. Gut, dann würde die Pharma Mafia nicht mehr soviele Milliarden verdienen, also ist das Thema vom Tisch...
 
strike

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... dann würde die Pharma Mafia nicht mehr soviele Milliarden verdienen, also ist das Thema vom Tisch...
Vermutlich die Motivation fuer viele seltsame Entscheidungen.

Ansonsten: schoen mal wieder von Dir zu lesen.
Hoffe, Kind und Frau sind gut auf.


:bye:
 
rolf2

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Ist das eigentlich nicht immer so, wenn die eigene Intelligenz nicht ausreicht? Grundlage von Geboten und Gesetzen.
Selbstverständlich braucht jede Gesellschaft Gesetze, kommt jetzt aber auf die Intention und Folgerichtigkeit an.
Kriminalisierung der Konsumenten führt ja nur zu schnellerer Verelendung und entsprechender Beschaffungskriminalität.
Wer zwischen Alkohol legal und Cannabis illegal unterscheidet hat halt wenig Ahnung.



Meiner Ansicht nach sind die wenigsten Menschen in der Lage sich selbst (und andere) vor ihrem groessten Feind zu schuetzen. Sich selbst.
deswegen werden wir ja immer mehr zur Plage dieses Planeten? trotz unserer Blödheit vermehren wir uns ganz munter, 555

Haetten die Menschen ausreichende Intelligenz, dann wuerde es die Thematik Alkohol- oder auch Drogenmissbrauch gar nicht geben. Sie haben sie aber nicht, daher die massiven Probleme. Wenn Menschen nicht in der Lage sind sich selbst vor Alkoholmissbrauch zu schuetzen, wie koennen sie dies dann in Sachen anderer Drogen sein? :rolleyes:
und wer entscheidet jetzt darüber was richtig und falsch ist und mit diesen menschlichen Schwächen wie umgegangen wird?
Der Alkohol ist legal, wer damit nicht klarkommt kann Therapien in Anspruch nehmen und gilt als krank, kein Alkoholhändler oder Konsument wird jedoch kriminalisiert.
Das ist ein sehr komplexes Thema und von Dir, Richard, nicht ganz umfänglich und in der Sache gerecht zu beurteilen.
Du selbst hast ja keine eigenen persönlichen Erfahrungen oder Bedürfnisse mit unterschiedlichsten Wirkungen verschiedener
Drogen.

Ist ein bißchen so als ob der Papst über Sex und Familie und Kinderkriegen bzw. Verhütung reden würde, eigentlich kann der ja nicht wirklich mitreden oder?

Falls doch, dann doch nur aus einer abgehobenen sehr theoretischen Sichtweise die dem ganzen nicht gerecht wird.
Will halt nicht jeder "Gott dienen" und als Priester leben und menschliche Bedürfnisse aus irgendwelchen Gründen negieren.

Menschen sind auch nur Versuchsballons der Evolution, das menschliche Handeln ist vielschichtig, der eine denkt, der nächste handelt, einer trinkt, ein anderer raucht, manche handeln vernünftig und wieder andere suchen das Risiko bis zur Inkaufnahme des vorzeitigen Ablebens, so sind wir doch gestrickt.... und ein jeder meint den richtigen Weg für sich selbst zu kennen.
 
Waitong

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...und wer entscheidet jetzt darüber was richtig und falsch ist und mit diesen menschlichen Schwächen wie umgegangen wird?

Letztendlich entscheiden die Folgen (Resultate) darueber.
 
maphrao

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Letztendlich entscheiden die Folgen (Resultate) darueber.
Richtig, die lassen sich aber oft nicht so beeinflussen, wie es der Mensch gern hätte.
So lebt ein Ozzy Osbourne trotz radikalem Drogenmissbrauch über Jahrzehnte immer noch (ok, die Spuren lassen sich nicht vertuschen), andere hingegen lebten immer abstinent von Drogen, mit viel Sport und gesunder Ernährung und mussten trotzdem schon sehr früh über den Jordan.
Manch einer glaubt an Schicksal, andere an schlechtes Karma aus einem vorherigen Leben, wieder andere nehmen Tatsachen einfach hin, ohne sie gross zu hinterfragen.
Das Leben ist nunmal nicht gerecht, deshalb sollte jeder für sich den richtigen Weg suchen und sich nicht von Moralaposteln leiten lassen.
Ich habe ein ganz einfaches Prinzip: solange ich mir selbst morgens vor dem Spiegel in die Augen sehen kann, ist alles ok. Was andere von mir halten, ist mir relativ egal. Ich muss schliesslich mit mir zurecht kommen, nicht die anderen.
 
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Tramaico

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Ist ein bißchen so als ob der Papst über Sex und Familie und Kinderkriegen bzw. Verhütung reden würde, eigentlich kann der ja nicht wirklich mitreden oder?
Du meinst, ich muesste erst mit Drogen experimentieren um mitreden zu koennen? Die eigentliche Wurzel des Problems, warum manch einer zum Junkie wird. Ist meiner Meinung nach alles andere als intelligent und widerspricht meiner Auffassung nach jeglichem klaren Verstand.

Es wird hier versucht Drogenkonsum irgendwie zu rechtfertigen. Nennen wir es doch klarer beim Namen, eigene Schwaeche irgendwie gutzureden.

Sollte es in einer verantwortungsvollen Gesellschaft aber nicht um den Schutz der Schwachen gehen, also diejenigen die Suchtpotential haben? Nimmst Du Opfer in Kauf, damit Du Deinen eigenen "Luesten froenen" kannst?

Durch irgendwelche dubiosen Substanzen soll auf das zentrale Nervensystem eingewirkt, es manipuliert werden. Also klarer Verstand in einen illusionaeren Zustand versetzt werden? Ist dies wirklich erstrebenswert um Depressionen, Frustration, Hemmnis zu ueberwinden? Ist dies nicht nur eine scheinbare Therapie, die so schnell wie der Rausch verfliegt?

Jemand greift zu Drogen. Die Kernfrage ist hier warum und hier gilt es anzusetzen, anstatt Drogenkonsum irgendwie zu versuchen zu rechtfertigen, weil man ihm selbst, aus welchen Gruenden auch immer, nicht abgeneigt ist.

Die wenigsten Alkoholiker sehen wohl auch, dass sie ein Problem haben. Sie haben ihrer Meinung keins. Sie trinken lediglich manchmal um ein wenig Spass zu haben, aus gesellschaftlichen Gruenden etc. und sehen den Alkohol somit als ihren Freund. Ein verlaesslicher Freund, der immer dann zu Seite steht, wenn man ihn braucht. Nur scheinbar und hier besteht dann die Suchtgefahr. Nein, nicht nur die rein physische sondern die viel schwerwiegendere psychische. Wer ist schon bereit, einen guten, vertrauten Freund wirklich aufzugeben? Einige Member hier im Forum anscheinend nicht.

Es ist sehr einfach in Drogenangelegenheiten mitzureden, wenn man die Thematik objektiv angehen kann. Somit meine erneute Frage? Was ist besser als ein klarer, scharfer und ungetruebter Verstand, wie er anscheinend von der Natur vorgesehen ist, dann sonst wuerden ja manche Menschen nicht darueber verfuegen? Oder sind dies die Mutanten, da sie nicht dem Irrsinn der Normalitaet unterliegen?

In der fortschreitenden "Entwicklung" des Menschen scheint das "Suchtpotential" stetig zu wachsen und es kommt zu immer staerkeren Abhaengigkeiten und geistigen Versklavungen. Wann ist der Mensch ohne psychotrope Substanzen letztendlich nicht mehr lebensfaehig?

 
rolf2

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Du meinst, ich muesste erst mit Drogen experimentieren um mitreden zu koennen? Die eigentliche Wurzel des Problems, warum manch einer zum Junkie wird. Ist meiner Meinung nach alles andere als intelligent und widerspricht meiner Auffassung nach jeglichem klaren Verstand.

Es wird hier versucht Drogenkonsum irgendwie zu rechtfertigen. Nennen wir es doch klarer beim Namen, eigene Schwaeche irgendwie gutzureden.
mitreden kannst Du natürlich, jedoch eingeschränkt mangels eigener Erfahrungen
sicher ist es nicht intelligent sich zu einem Junkie oder Drogenabhängigen zu entwickeln und muss auch nicht zwangsläufig erfolgen wenn man Drogen mit Vorsicht genießt ( die Dosis macht das Gift )
was man nun als Schwäche oder Stärke auslegt ist natürlich vom eigenen Standpunkt abhängig


Sollte es in einer verantwortungsvollen Gesellschaft aber nicht um den Schutz der Schwachen gehen, also diejenigen die Suchtpotential haben? Nimmst Du Opfer in Kauf, damit Du Deinen eigenen "Luesten froenen" kannst?
Du weißt doch wohl das Du hier arg theoretisch argumentierst?
schließlich forderst Du ja auch kein Alkoholverbot und nur prozentual wenige werden zu Alkoholikern

Jemand greift zu Drogen. Die Kernfrage ist hier warum und hier gilt es anzusetzen, anstatt Drogenkonsum irgendwie zu versuchen zu rechtfertigen, weil man ihm selbst, aus welchen Gruenden auch immer, nicht abgeneigt ist.
Die Gründe sind sicherlich vielfältig eine ideale Gesellschaft kann es nicht geben, insofern kann man nur informieren, zu kriminalisieren scheint mir nicht der richtige Weg zu sein



Es ist sehr einfach in Drogenangelegenheiten mitzureden, wenn man die Thematik objektiv angehen kann. Somit meine erneute Frage? Was ist besser als ein klarer, scharfer und ungetruebter Verstand, wie er anscheinend von der Natur vorgesehen ist, dann sonst wuerden ja manche Menschen nicht darueber verfuegen? Oder sind dies die Mutanten, da sie nicht dem Irrsinn der Normalitaet unterliegen?
Nunja es gibt für den Menschen genug Dinge die er sich wünscht, bis auf eines........

Verstand!!!! ...... davon hat anscheinend jeder schon genug, 555, solltest Du eigentlich wissen 8-)

man kann sicherlich Sex oder auch nur einen Zungenkuss zwischen Verliebten wissenschaftlich biologisch neutral betrachten, von mir aus auch noch soziologisch, unter den verschiedensten Aspekten halt.

Es bleibt jedoch ein Unterschied es selbst zu tun oder nur darüber nachzudenken bzw Herzfrequenzen und Hormonausschüttungen zu messen und diese Dinge ausschließlich intellektuell zu werten ohne jegliche eigene praktischen Erfahrungen

Ganz klar... Drogen können gefährlich sein, wie alles im Leben, Verstand sollte auch beim Drogenkonsum nicht ausgeschaltet werden.
 
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Tramaico

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...schließlich forderst Du ja auch kein Alkoholverbot und nur prozentual wenige werden zu Alkoholikern...
Ich fordere grundsaetzlich nichts sondern empfehle lediglich nur den Verstand vor Emotion in Anwendung zu bringen.

Zu oft wird bei einem Problem immer nach der scheinbar einfachsten Loesung gesucht. Bei Schlaflosigkeit Schlafmittel, bei Aufregung Beruhigungsmittel, bei Depression Anti-Depressiva, bei Herzschmerz Alkohol etc. etc.

Die schnelle Loesung ist aber nur scheinbar, da sie das Grundproblem nicht loest, woraus sich dann ein erhebliches Suchtpotential ergibt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass so eine Tuete verlockend sein kann, wenn ich mich so richtig "blue" fuehle. Somit muss ich nicht erst damit experimentieren. Stufe die Gefahr in Abhaengigkeit zu geraten als einfach zu gross ein und dadurch in einen Teufelkreis zu geraten.

Hat jahrelang gedauert, ehe ich vom Rauchen voll und ganz weg war, nachdem ich damit im recht fruehen Teenageralter begonnen hatte. "Lungenschmacht" kann psychisch schon sehr belastend sein, speziell so nach einem guten Mittagessen, beim Bier etc.

Oftmals werden braven Cannabis-Konsumenten die boesen Alkohol-Konsumenten gegenuebergestellt, so als ob es eine entweder oder Sache sei. Tinken Cannabis-Konsumenten keinen Alkohol sondern kompensieren Alkohol generell durch THC? Lassen sich Alkoholiker durch Cannabis-Konsum therapieren?

Ja, hier bin ich dann tatsaechlich ueberfragt. Wenn man sich 'ne Tuete gibt, ist dann nie Alkohol auch noch zusaetzlich im Spiel? :confused:
 
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