Ist ein bißchen so als ob der Papst über Sex und Familie und Kinderkriegen bzw. Verhütung reden würde, eigentlich kann der ja nicht wirklich mitreden oder?
Du meinst, ich muesste erst mit Drogen experimentieren um mitreden zu koennen? Die eigentliche Wurzel des Problems, warum manch einer zum Junkie wird. Ist meiner Meinung nach alles andere als intelligent und widerspricht meiner Auffassung nach jeglichem
klaren Verstand.
Es wird hier versucht Drogenkonsum irgendwie zu rechtfertigen. Nennen wir es doch klarer beim Namen, eigene Schwaeche irgendwie gutzureden.
Sollte es in einer verantwortungsvollen Gesellschaft aber nicht um den Schutz der Schwachen gehen, also diejenigen die Suchtpotential haben? Nimmst Du Opfer in Kauf, damit Du Deinen eigenen "Luesten froenen" kannst?
Durch irgendwelche dubiosen Substanzen soll auf das zentrale Nervensystem eingewirkt, es manipuliert werden. Also klarer Verstand in einen illusionaeren Zustand versetzt werden? Ist dies wirklich erstrebenswert um Depressionen, Frustration, Hemmnis zu ueberwinden? Ist dies nicht nur eine scheinbare Therapie, die so schnell wie der Rausch verfliegt?
Jemand greift zu Drogen. Die Kernfrage ist hier warum und hier gilt es anzusetzen, anstatt Drogenkonsum irgendwie zu versuchen zu rechtfertigen, weil man ihm selbst, aus welchen Gruenden auch immer, nicht abgeneigt ist.
Die wenigsten Alkoholiker sehen wohl auch, dass sie ein Problem haben. Sie haben ihrer Meinung keins. Sie trinken lediglich manchmal um ein wenig Spass zu haben, aus gesellschaftlichen Gruenden etc. und sehen den Alkohol somit als ihren Freund. Ein verlaesslicher Freund, der immer dann zu Seite steht, wenn man ihn braucht. Nur scheinbar und hier besteht dann die Suchtgefahr. Nein, nicht nur die rein physische sondern die viel schwerwiegendere psychische. Wer ist schon bereit, einen guten, vertrauten Freund wirklich aufzugeben? Einige Member hier im Forum anscheinend nicht.
Es ist sehr einfach in Drogenangelegenheiten mitzureden, wenn man die Thematik objektiv angehen kann. Somit meine erneute Frage? Was ist besser als ein klarer, scharfer und ungetruebter Verstand, wie er anscheinend von der Natur vorgesehen ist, dann sonst wuerden ja manche Menschen nicht darueber verfuegen? Oder sind dies die Mutanten, da sie nicht dem Irrsinn der Normalitaet unterliegen?
In der fortschreitenden "Entwicklung" des Menschen scheint das "Suchtpotential" stetig zu wachsen und es kommt zu immer staerkeren Abhaengigkeiten und geistigen Versklavungen. Wann ist der Mensch ohne psychotrope Substanzen letztendlich nicht mehr lebensfaehig?