Da hast Du Dir aber wieder mal einen abgebrochen! Meinst Du wirklich, dass sich ausländische Besucher (nicht die Illegalen) Gedanken über die Altersstruktur in DE machen? Ich habe mein Leben lang mit (touristischen und verwandtschaftlichen) Ausländern zu tun. Darüber hat mich noch keiner angesprochen. Wenn es denn ein Problem sein sollte, ist das in allen westlichen Industrieländern gleich! Die Mär von dem Problem wegen eines "schrumpfenden Volks" ist genau so ein Humbug wie der "Facharbeitermangel". Die Ressourcen der Erde sind endlich! Die Gier der Wirtschaft/Industrie und ihrer "Lenker" leider nicht!
Zu den Spaniern hab' ich mich schon mehrfach geäußert (hatten wir ja auch ein paar im hiesigen Tourismusgeschäft). Die von Dir genannten Gründe für deren Rückkehr sind Nonsens! Die wollten auch arbeiten! Aber: Die wollten von ihrer Arbeit auch leben können und das ist bei den in DE üblichen Dumpinglöhnen (ohne staatliche Subventionierung) kaum möglich.
Die gleiche Arbeit wird heute von Osteuropäern gemacht, die sind auch mit einer Bezahlung unter dem Mindestlohn einverstanden (sonst kämen sie nicht jedes Jahr zur neuen Saison wieder).
Du schreibst inhaltlich dennoch dasselbe,
Spanier
Die wollten von ihrer Arbeit auch leben können und das ist bei den in DE üblichen Dumpinglöhnen (ohne staatliche Subventionierung) kaum möglich.
soll heissen, - ein Leben zu Dumpinglöhnen ist kein Leben, das ist nur ein vegetieren, sowas kann man nur Tieren zumuten,
darum
-
Deutscher lebt wie Tier,
zu Dumpinglöhnen kann man nicht anders leben,
- nur Arbeit,
man braucht Zweitjob, um sich was leisten zu können, Deutscher, wie Spanier
- keine Spasskultur mehr,
wenn man weggehen will, um an der Promenade zu flanieren, oder im Kaffeehaus, wie zu alter Wiener Kultur, sich aufzuhalten,
gibt es sowas in Deutschland nicht mehr, wo urbane Kultur anfängt, bestimmt Starbucks, ob sich eine Niederlassung lohnt, wo nicht, gibt es gar nichts
- Angst haben Seele gefressen)
Menschen, die lachen, sich Witze erzählen, Fröhlichkeit zwischen den Geschlechtern, das normale Rumflirten und sich Komplimente machen, Geselligkeiten, das Wochenende gemeinsam in die Städte zu reisen - das alles ist in Deutschland auf der Strecke geblieben,
aber nicht nur, weil den Leuten das Geld fehlt, sondern auch aus einer Vereinsamungsmentalität.
2 Kranke im Krankenhaus, einer ist Spanier, der andere ist Deutscher,
der Deutsche bekommt Besuch, und bekommt eine Schachtel Kekse, die sofort im Schubfach deponiert wird, und in der folgenden Zeit alleine gegessen wird,
der Spanier bekommt Besuch und eine Schachtel Kekse, die sofort geöffnet wird, und allen, auch dem Deutschen auf dem Zimmer, angeboten wird,
wo der Deutsche auch gleich herzhaft zugreift, und später seinem Bekannten sagt, der Spanier ist doch dumm, so seine Kekse herauszuwerfen, wer nicht sparen kann, kommt zu nix - das ist der Unterschied.
(hier mag es einen Unterschied zwischen West Deutsch und Ost Deutsch geben)
Altersstruktur in DE machen? Ich habe mein Leben lang mit (touristischen und verwandtschaftlichen) Ausländern zu tun. Darüber hat mich noch keiner angesprochen.
Ich auch, und bei der Frage an junge Leute, warum es sich in der Provinzstadt nicht lohnt, auszugehen,
hört man, überall alte Leute, kaum Angebote für junge Leute, lohnt sich hier nicht,
lieber Wochenende mit dem Zug nach Barcelona, da hat man mehr von, oder zu irgendeinem Festival, wo man andere junge Leute trifft.
Auch 30 bis 40 jährige Spanier wollen am Wochenende abends ausgehen, und ev. eine fesche junge Frau kennenlernen,
weil das Teil der mediterranen Lebenskultur ist,
aber logischerweise gilt das Prinzip von Angebot und Nachfrage,
wenn zuwenig Jugend, dann ist eben in Deutschland ausserhalb der Grosstädte nix los.
Nicht umsonst flüchten soviele junge Arztfamilien aus den Provinzen in die Städte,
https://www.welt.de/politik/deutsch...t-Arzt-dramatische-Unterversorgung-droht.html
Dramatisch - wird der Zustand von Fachleuten beschrieben,
keine Ehefrau eines jungen Arztes ist mehr bereit, sich mit so einem Leben zu begnügen,
da sind also die Spanier keine Einzelfälle.