Die konservative Mitte in der CDU wurde zuletzt von Kohl repräsentiert. Bildlich sein Auftritt z. B. in Dresden, im schwarzrotgoldnen Fahnenmeer, unter "Deutschland"-Rufen.
Seit Merkels Sozialdemokratisierung der CDU (ein bekannter Begriff) ist sowas verpönt und dasselbe Publikum wird heute als rechts verschrieen. Fahnenschwenken und "Deutschland"-Rufe gibts derartig bei Merkel nicht mehr.
Diese Entwicklung begann aber viel früher.
Selbst die Kommunisten tönten früher extremer noch als Kohl:
- "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. […] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden." – Ernst Thälmann: Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S. 73.
Heutzutage wäre das NPD-Jargon............
Aber wenn Du die innerparteiliche Opposition in der CDU meinst, dann würde das stimmen -
wenn diese Opposition irgendwie der Rede wert wäre. Der einzige Prominente geht gerade in Parlamentsrente. Andere sind zur AfD gewechselt.