moselbert
Senior Member
Themenstarter
-42- -----
Sie schleppten Michael etwas zu Seite. Dabei fiel einem der Männer unbemerkt ein Zettel mit einer Nummer aus der Tasche. Sie übergossen Michael mit einer leicht brennbaren Flüssigkeit und zündeten ihn an. Dann begaben sie sich zu ihrem auf einem Parkplatz stehenden Auto und fuhren davon.
-43- -----
Die Polizisten schossen etwas später. Der Mann mit der Pistole und dem Schalldämpfer wurde getroffen. Der andere Mann versuchte mit der Tasche zu fliehen. Er kam aber nicht weit.
Kohlmann lief zu seinem am Boden liegenden Assistenten.
„Schröder, wie geht es Ihnen? Alles ok?“
„Ja, Chef. Aber trotz der kugelsicheren Weste haut es einen doch gut um.“
Kohlmann war froh, dass offenbar derselbe Mann geschossen hatte, der Michael durch einen Herzschuss getötet hatte. Er nahm sein Telefon und wählte eine ausländische Nummer.
„Hallo!“ meldete sich Wirapat am anderen Ende.
„Kohlmann hier. Unsere Aktion ist vorüber. Viel Erfolg bei der Ihren.“
„Danke, Herr Kohlmann. Alles Gute für Sie.“
Beide unterbrachen die Verbindung.
-43- -----
Unbemerkt hatte ein weiterer Mann die Aktion beobachtet. Nachdem er genug gesehen hatte, wählte auch er eine Telefonnummer.
„Fehlschlag. Ein Toter und eine Festnahme. Ich versuche ungesehen davonzukommen.“
Er schaltete das Telefon aus und schlug sich in die Büsche.
-44- -----
Khun Narong hörte die Nachricht ohne Gemütsregung. Dann würde es halt beim nächsten Mal klappen. Man musste immer mit Verlusten rechnen. Die deutsche Polizei war doch mehr auf Zack als er gedacht hatte.
Ihm wenigstens konnten sie nichts anhaben. Er war ein hoher Beamter im Ministerium und hatte bei der Polizei seine Informanten.
„Kommen Sie mit erhobenen Händen aus dem Haus. Unbewaffnet. Das Haus ist umstellt.“ dröhnten plötzlich Lautsprecherstimmen.
Khun Narong erschrak. Warum hatte ihn sein Informant nicht gewarnt?
Sein Telefon zeigte eine eingegangene Nachricht an.
‚Es wäre wirklich besser, Sie würden herauskommen.’ las er auf dem Display.
Khun Narong fluchte. Irgendetwas war ziemlich daneben gegangen. Er wusste, dass er keine Chance mehr hatte. Er nahm eine Kapsel aus einem Döschen, das er für alle Fälle bei sich trug. Er zerbiss die Kapsel im Mund. Kurze Zeit später brach er zusammen.
Wirapats Männer konnten nur noch den Tod feststellen.
©Norbert Hagemann 31.01.2005
Ja, nun ist auch diese Geschichte zu Ende. Ich hoffe, sie hat Euch gefallen. Eine habe ich noch in der Tasche.
Sie schleppten Michael etwas zu Seite. Dabei fiel einem der Männer unbemerkt ein Zettel mit einer Nummer aus der Tasche. Sie übergossen Michael mit einer leicht brennbaren Flüssigkeit und zündeten ihn an. Dann begaben sie sich zu ihrem auf einem Parkplatz stehenden Auto und fuhren davon.
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Die Polizisten schossen etwas später. Der Mann mit der Pistole und dem Schalldämpfer wurde getroffen. Der andere Mann versuchte mit der Tasche zu fliehen. Er kam aber nicht weit.
Kohlmann lief zu seinem am Boden liegenden Assistenten.
„Schröder, wie geht es Ihnen? Alles ok?“
„Ja, Chef. Aber trotz der kugelsicheren Weste haut es einen doch gut um.“
Kohlmann war froh, dass offenbar derselbe Mann geschossen hatte, der Michael durch einen Herzschuss getötet hatte. Er nahm sein Telefon und wählte eine ausländische Nummer.
„Hallo!“ meldete sich Wirapat am anderen Ende.
„Kohlmann hier. Unsere Aktion ist vorüber. Viel Erfolg bei der Ihren.“
„Danke, Herr Kohlmann. Alles Gute für Sie.“
Beide unterbrachen die Verbindung.
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Unbemerkt hatte ein weiterer Mann die Aktion beobachtet. Nachdem er genug gesehen hatte, wählte auch er eine Telefonnummer.
„Fehlschlag. Ein Toter und eine Festnahme. Ich versuche ungesehen davonzukommen.“
Er schaltete das Telefon aus und schlug sich in die Büsche.
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Khun Narong hörte die Nachricht ohne Gemütsregung. Dann würde es halt beim nächsten Mal klappen. Man musste immer mit Verlusten rechnen. Die deutsche Polizei war doch mehr auf Zack als er gedacht hatte.
Ihm wenigstens konnten sie nichts anhaben. Er war ein hoher Beamter im Ministerium und hatte bei der Polizei seine Informanten.
„Kommen Sie mit erhobenen Händen aus dem Haus. Unbewaffnet. Das Haus ist umstellt.“ dröhnten plötzlich Lautsprecherstimmen.
Khun Narong erschrak. Warum hatte ihn sein Informant nicht gewarnt?
Sein Telefon zeigte eine eingegangene Nachricht an.
‚Es wäre wirklich besser, Sie würden herauskommen.’ las er auf dem Display.
Khun Narong fluchte. Irgendetwas war ziemlich daneben gegangen. Er wusste, dass er keine Chance mehr hatte. Er nahm eine Kapsel aus einem Döschen, das er für alle Fälle bei sich trug. Er zerbiss die Kapsel im Mund. Kurze Zeit später brach er zusammen.
Wirapats Männer konnten nur noch den Tod feststellen.
©Norbert Hagemann 31.01.2005
Ja, nun ist auch diese Geschichte zu Ende. Ich hoffe, sie hat Euch gefallen. Eine habe ich noch in der Tasche.
