moselbert
Senior Member
Themenstarter
-1- -----
Kohlmann zündete sich eine Zigarre an. Er nahm ein paar Züge und dachte nach. Bisher hatten sie nur den Namen des Toten, Michael Müller, und eine Telefonnummer. Den Namen von seinem Ausweis, die Nummer von einem Zettel. Beides hatten sie ein paar Meter von der Leiche entfernt im Gebüsch gefunden. Das Opfer selber war erschossen und dann verbrannt worden. Jetzt begann wieder die mühsame Arbeit der Recherche. Das Leben des Opfers musste abgeklopft werden. Feinde und Ungereimtheiten mussten herausgefunden werden. Das übliche Spiel.
„Er wohnte in der Lindenstraße 8.“ Kohlmanns Assistent hatte inzwischen nähere Erkundigungen eingezogen.
„Und die Telefonnummer?“
„Kein Anschluss unter dieser Nummer.“
Kohlmann dachte nach. Warum hatte der Tote eine Nummer bei sich, die es nicht gab? War sie vielleicht verschlüsselt?
„Na, lassen Sie uns zunächst einmal zur Wohnung dieses Müllers fahren.“
Sie setzten sich ins Auto und fuhren los. Die Spurensucher und der Arzt machten mit ihrer unappetitlichen Arbeit weiter.
-2- -----
Monika fühlte sich nicht gut. Sie hatte sich zu ihren Eltern zurückgezogen und traute sich nicht aus dem Haus. Der schöne Urlaub war in einem Desaster geendet. Und alles nur wegen der Tasche.
„Kind, Du musst doch was essen.“ sagte ihre Mutter.
„Ach lass mich. Ich habe keinen Appetit.“
„Du hast Dich mit Michael verkracht, das wird sich wieder einrenken.“ tröstete die Mutter.
„Ach, Mama, es ist ja alles so schlimm.“
„Na, es dauert ein bisschen, dann geht es wieder.“
Ihre Mutter hatte allerdings keine Ahnung. Nichts würde wieder wie es war.
Kohlmann zündete sich eine Zigarre an. Er nahm ein paar Züge und dachte nach. Bisher hatten sie nur den Namen des Toten, Michael Müller, und eine Telefonnummer. Den Namen von seinem Ausweis, die Nummer von einem Zettel. Beides hatten sie ein paar Meter von der Leiche entfernt im Gebüsch gefunden. Das Opfer selber war erschossen und dann verbrannt worden. Jetzt begann wieder die mühsame Arbeit der Recherche. Das Leben des Opfers musste abgeklopft werden. Feinde und Ungereimtheiten mussten herausgefunden werden. Das übliche Spiel.
„Er wohnte in der Lindenstraße 8.“ Kohlmanns Assistent hatte inzwischen nähere Erkundigungen eingezogen.
„Und die Telefonnummer?“
„Kein Anschluss unter dieser Nummer.“
Kohlmann dachte nach. Warum hatte der Tote eine Nummer bei sich, die es nicht gab? War sie vielleicht verschlüsselt?
„Na, lassen Sie uns zunächst einmal zur Wohnung dieses Müllers fahren.“
Sie setzten sich ins Auto und fuhren los. Die Spurensucher und der Arzt machten mit ihrer unappetitlichen Arbeit weiter.
-2- -----
Monika fühlte sich nicht gut. Sie hatte sich zu ihren Eltern zurückgezogen und traute sich nicht aus dem Haus. Der schöne Urlaub war in einem Desaster geendet. Und alles nur wegen der Tasche.
„Kind, Du musst doch was essen.“ sagte ihre Mutter.
„Ach lass mich. Ich habe keinen Appetit.“
„Du hast Dich mit Michael verkracht, das wird sich wieder einrenken.“ tröstete die Mutter.
„Ach, Mama, es ist ja alles so schlimm.“
„Na, es dauert ein bisschen, dann geht es wieder.“
Ihre Mutter hatte allerdings keine Ahnung. Nichts würde wieder wie es war.


