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Pak10
Senior Member
unkündbarkeit ist mit sicherheit leistungsfördernd! 


Eine Anstellung im öffentlichen Dienst hätten viele Leute noch in den achtziger Jahren haben können, doch den meisten war das Gehalt einfach zu gering :-)Wozu soll es denn Angestellte geben, die unkündbar sind ? Das soll jetzt kein Angriff gegen dich sein, ich gönne es dir von Herzen ;-D , aber ich seh da einfach keinen Sinn drin.Welchen Sinn siehst du denn darin ?
Hätten viele hier sicher gern, die Unkündbarkeit, ich übrigens auch![]()

Waren da nicht noch Dinge bzgl Krankenversicherung? Und die Pension, ist die nicht auch besser? Hab da sowas in Erinnerung, von Zusatzversorgungskassen mal abgesehen...Mit der Undkündbarkeit hast du allerdings Recht, womit bei meiner Rundumsicht allerdings die Privilegien bereits erschöpft wären.
Ob sie lächeln (die verbeamteten Arbeiter) wage ich zu bezweifeln, denn mit der privatisierung der ehem. Post gingen Arbeitshetze, Mehrbelastungen und Stellenwechsel einher. Als Arbeiter hatte man nach 15 Jahren Zugehörigkeit auch eine gewisse Unkündbarkeit. Doch was nützte diese Unkündbarkeit, wenn bei dem einsetzenden Personalabbau Methoden angewendet wurden, die nicht jeder verkraftete. Die Krankenstände sprachen eine deutliche Sprache und waren gleichzeitig ein weiteres Druckmittel. Was nutzt mir ein unkündbarer Job, wenn ich mit Magen- oder Herzproblemen zu kämpfen habe, bzw. meine Gesundheit vorzeitig verschleiße.Lungkau" said:Z.B. Postarbeiter konnten nach einigen Jahren ins Beamtenverhältnis überwechseln, verdienten dann aber zunächst weniger Geld. Die Leute die von Arbeiter ins Beamtenverhältnis gewechselt haben können heute lächeln![]()
AlHash, damit hast du nicht Unrecht, aber trotzdem eine andere Rechtssicherheit. Die LMA Einstellung kannst du dir in dieser Position eher leisten als wenn du wie draußen in einem mittlerweile leider völlig rechtlosen Arbeitnehmerleben lebstWas nutzt mir ein unkündbarer Job, wenn ich mit Magen- oder Herzproblemen zu kämpfen habe, bzw. meine Gesundheit vorzeitig verschleiße. Auch Beamte haben kein einfaches Leben, man sollte mal hinter die Kulissen schauen.
Ich möchte zur heutigen Zeit jedenfalls kein junger Mensch mehr sein.damit ist lange nicht alle Vorteile der Beamten dargestellt. keine Rentenversicherung, Beihilfe zur privaten Krankenversicherung. erst nach vier Tagen Krankmeldung sogenannte zwei Zeitausgleichstage usw. usw. Dazu noch die größte Unverschämtheit - keine Arbeitslosenversicherung! Und als höchst zweifelhaftes Argument sagen sie dann immer: ja wir können ja nicht arbeitslos werden, warum sollen wir dann Arbeitslosenversicherung bezahlen? Meiner Meinung nach müssten die Herren Beamten einen dreimal so hohen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bezahlen als ein normal sterblicher! Ich war in meinem Leben dreimal arbeitslos und wer das kennt und die ständige Angst arbeitslos zu werden, der wird mir recht geben müssen.mipooh" said:Waren da nicht noch Dinge bzgl Krankenversicherung? Und die Pension, ist die nicht auch besser? Hab da sowas in Erinnerung, von Zusatzversorgungskassen mal abgesehen...Mit der Undkündbarkeit hast du allerdings Recht, womit bei meiner Rundumsicht allerdings die Privilegien bereits erschöpft wären.
Natürlich, trotz Beihilfe zahle ich jeden Monat über 500 € an Krankenversicherung, und mit der Pension relaviert sich das insofern, als dass ein Angestellter in vergleichbarer Postion ein erheblich höheres Gehalt hat, sich das so ungefähr ausgleicht.mipooh" said:[...]Waren da nicht noch Dinge bzgl Krankenversicherung? Und die Pension, ist die nicht auch besser? Hab da sowas in Erinnerung, von Zusatzversorgungskassen mal abgesehen...

ja genau, wenn ich das gewusst hätte, wie mein Geld verbrennt, da hätte ich meiner Mia auch nen Haus in Th. schenken können, das wäre wenigstens noch damipooh" said:Genau dies hat sich gerade in der Finanzkrise für viele als Irrtum herausgestellt.Wer selbst für seine Altersversorgung sorgt ist auf der sicheren Seite - wer sich auf "Renten" verläßt wird verlassen sein.....
Sehe ich auch so...Chumphon" said:Für mich macht ein Beamter wirklich nur Sinn in sehr wenigen hoheitlichen Bereichen, wie z.B. in Teilbereichen der Polizei.
Du hörst ? Wo ?Häufig höre ich auch das ein Beamter mit der gleichen Arbeit in der freien Wirtschaft mehr Geld verdienen würde,
Er muss mindestens zwei Jahre vorher befördert worden sein.also kurz vor der Pension noch einmal eine Beförderung und dadurch eine höhere Pension.
Gute Sache - praktiziert man außerhalb der USA bereits in England. Will heißen, wenn ein Gefangener flöten geht, gibt´s eine Vertragsstrafe in in Höhe von 50.000 £.Mittlerweile wird auch die Privatisierung von Gefängnissen getestet, was wie ich finde auch Sinn macht.
Es gibt Bundes-, Landes- und Kommunalbeamte. Jeder Bereich schafft seine eigenen Rücklagen.das aber Rücklagen für die Pension gebildet werde müssen hat der Staat auch nie eingesehen.![]()
OK, in gewissen Bereichen ja, die anderen hattest du implizit selbst angesprochen, Polizei usw.Auch würde eine Minimierung des Beamtentums in weiten Bereichen des öffentlichen Dienst leistungsfördernd sein.
Was meinst du damit ?Hoffen wir das die Differenzierung zwischen Beamten, Angestellten und Arbeiter weiter dezimiert wird.

Es gibt auch Leute, die beruflich etwas Sinnvolles machen möchten, das beinhaltet oftmals auch, dass Leute Arbeit nicht ausschliesslich aufgrund von Vorteilen auswählen.PengoX" said:Ich frag mich immer wieso sind die ganzen Leute die so über Beamte lästern nicht selber Beamte geworden?
In Österreich kann ein Beamter 36 Monate im Krankenstand sein und zwar ununterbrochen - danach Pension krankheitshalber - oder ein Tag Dienst dann wieder krank.. bzw. Pensionierung schon während dieser 3 Jahre Den Job verlieren kann ein Beamter nie - Ausnahme - er kommt mit dem Gesetz in Konflikt - dies hätte die Suspendierung zur Folge - 60 Pro des Einkommens werden weiterbezahlt bis zur Pensionierung.Thaimax" said:Es gibt auch Leute, die beruflich etwas Sinnvolles machen möchten, das beinhaltet oftmals auch, dass Leute Arbeit nicht ausschliesslich aufgrund von Vorteilen auswählen.PengoX" said:Ich frag mich immer wieso sind die ganzen Leute die so über Beamte lästern nicht selber Beamte geworden?
Ich kann hier, bis auf einige Ausnahmen aber keine Schimpftiraden auf Beamte feststellen, zu kritisieren sind die Beamten auf gar keinen Fall, zu kritisieren sind lediglich die Möglichkeiten, die einem Beamten offenstehen um seine Arbeit zu behalten ohne auch nur irgendeine Leistung zu bringen. In Österreich kann ein Beamter jahrelang im Krankenstand bleiben ohne seinen Job zu verlieren, es reicht aus, wenn er im Jahr einen einzigen Tag zur Arbeit kommt. Es ist zwar sehr lobenswert, dass die Beamten das nicht ausnutzen, aber es darf ja eigentlich nichteinmal die Möglichkeit bestehen....
Wieso bei sachlicher Kritik an einem System aber immer wieder Leute etwas persönlich nehmen ist mir auch ein Rätsel, allerdings im Umkehrschluss, das wettern gegen "die Beamten" ist um nichts besser, der Hass, der Zorn, die Kritik richtet sich meistens an die falsche Adresse.
Die Möglichkeit ein Jahr oder länger "echt krank" zu sein hat jeder, von Firma zu Firma, von Chef zu Chef, wird das anders gehandhabt, wie die gesetzlichen Regelungen in diesem Fall sind weiss ich nicht, ich weiss nur, dass sehr viele Leute aus meiner alten Heimat Österreich Angst vor Krankheit haben, aber nicht wegen der Krankheit an sich, sondern wegen der Folgen am Arbeitsplatz. - Auch wenn diese Leute "echt krank" sind, ihre Arbeit verlieren sie meistens trotzdem, andere Möglichkeiten werden da den Beamten eingeräumt, da interessiert es Niemanden ernsthaft, ob der "echt krank" ist oder einfach simuliert, wie bereits erwähnt, echt gut, dass das nur von ganz wenigen Beamten ausgenutzt wird, die Regelung selbst wird dadurch aber nicht ungerechter...Roah" said:Die Möglichkeit muss bestehen ein Jahr oder länger krank zu sein.... was ist denn wenn jemand echt krank ist ?????