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Heute aus t-online:
Die Ostrenten werden für die Sozialkasse zu einer milliardenschweren Belastung. Denn der Zuschussbedarf wächst unentwegt: Die Beitragszahler aus den alten müssen die Rentner aus den neuen Bundesländern mitfinanzieren. Denn das Beitragsaufkommen im Osten reicht dazu nicht aus. Dabei ist der Fehlbetrag der Ost-Rentenkasse bereits auf mehr als zehn Milliarden Euro angewachsen - Tendenz steigend. Nach Einschätzung der Bundesregierung steht die Alterssicherung dennoch auf einer soliden finanziellen Basis.
Defizit steigt unentwegt an
Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Rentenversicherungsbericht 2008 schreibt, wird das Defizit der Ost-Rentenkasse von 12,1 Milliarden Euro in diesem Jahr auf bis zu 18,8 Milliarden im Jahr 2022 anschwellen - ein Plus von über 50 Prozent in 15 Jahren. Damit summiert sich der Zuschussbedarf für die Ostrentner in den kommenden 13 Jahren auf 212 Milliarden Euro.
Ostrentner bekommen mehr
Dabei erhalten die Ostrentner höhere Bezüge. Die durchschnittlichen Zahlungen in den neuen Bundesländern betrugen am ersten Juli 2007 durchschnittlich 994 Euro. Westrentner bekamen dagegen 951 Euro. Der Grund ist einfach: Rentner in den neuen Bundesländern weisen durchschnittlich längere Versicherungszeiten auf und haben deshalb einen höheren Anspruch. Dieser Zeitraum liegt im Osten bei 45 im Westen dagegen bei 40 Jahren.
Rente ist krisenfest
Trotz dieser Umverteilung der Renten-Einnahmen steht die Alterssicherung in Deutschland nach Einschätzung der Bundesregierung auf einer soliden finanziellen Basis. Die gesetzliche Rentenversicherung sei "krisenfest", teilte das Bundesarbeitsministerium mit. Zuvor hatte das Bundeskabinett den Renten- und Alterssicherungsbericht 2008 gebilligt. Danach sind Ruheständler "in der Regel gut versorgt".
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Jetzt fehlt nur noch der Blüm mit seinem Kalauer: die Rente ist sicher...
Gruß
Die Ostrenten werden für die Sozialkasse zu einer milliardenschweren Belastung. Denn der Zuschussbedarf wächst unentwegt: Die Beitragszahler aus den alten müssen die Rentner aus den neuen Bundesländern mitfinanzieren. Denn das Beitragsaufkommen im Osten reicht dazu nicht aus. Dabei ist der Fehlbetrag der Ost-Rentenkasse bereits auf mehr als zehn Milliarden Euro angewachsen - Tendenz steigend. Nach Einschätzung der Bundesregierung steht die Alterssicherung dennoch auf einer soliden finanziellen Basis.
Defizit steigt unentwegt an
Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Rentenversicherungsbericht 2008 schreibt, wird das Defizit der Ost-Rentenkasse von 12,1 Milliarden Euro in diesem Jahr auf bis zu 18,8 Milliarden im Jahr 2022 anschwellen - ein Plus von über 50 Prozent in 15 Jahren. Damit summiert sich der Zuschussbedarf für die Ostrentner in den kommenden 13 Jahren auf 212 Milliarden Euro.
Ostrentner bekommen mehr
Dabei erhalten die Ostrentner höhere Bezüge. Die durchschnittlichen Zahlungen in den neuen Bundesländern betrugen am ersten Juli 2007 durchschnittlich 994 Euro. Westrentner bekamen dagegen 951 Euro. Der Grund ist einfach: Rentner in den neuen Bundesländern weisen durchschnittlich längere Versicherungszeiten auf und haben deshalb einen höheren Anspruch. Dieser Zeitraum liegt im Osten bei 45 im Westen dagegen bei 40 Jahren.
Rente ist krisenfest
Trotz dieser Umverteilung der Renten-Einnahmen steht die Alterssicherung in Deutschland nach Einschätzung der Bundesregierung auf einer soliden finanziellen Basis. Die gesetzliche Rentenversicherung sei "krisenfest", teilte das Bundesarbeitsministerium mit. Zuvor hatte das Bundeskabinett den Renten- und Alterssicherungsbericht 2008 gebilligt. Danach sind Ruheständler "in der Regel gut versorgt".
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Jetzt fehlt nur noch der Blüm mit seinem Kalauer: die Rente ist sicher...
Gruß


;-D
