Die Legende vom Smaragd Buddha

Diskutiere Die Legende vom Smaragd Buddha im Literarisches Forum im Bereich Thailand Forum; danke Rolf, dein Bericht ist genau derjenige, der mir bekannt war, ueber die Herkunft des gruenen Buddhas, konnte denselben aber nicht als Zitat...
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patuxai

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danke Rolf,
dein Bericht ist genau derjenige, der mir bekannt war, ueber die Herkunft des gruenen Buddhas, konnte denselben aber nicht als Zitat verwenden, weil: absent because pas la, war in meinem Bordell unauffindbar. Fuer mich steht fest, die Siamesen (nicht die Thais), haben ihn den Laoten geklaut, und noch vieles andere auch dazu. Ich zitiere hier Ottos Beitrag: die 17 yangwats.
Waeren doch die Franzosen nur genau 40 Jahre frueher in SOA erschienen, waere moeglicherweise das gruene Kleinod heute immer noch im Vat Phra Keo in Vientiane!!!!

schoene gruesse aus Vientiane,

Marcel R. Schaffer


PS: Ich will meinen Buddha wieder haben!!!!!!!!!!!
 
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patuxai

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ReneZ" said:
Danke patuxai und Kali, sehr interessant!

Nur ist der Titel 'Eine kurze Geschichte von Laos'
leicht irreführend ;-)

Gruss, René
Kein Dank noetig, hab ich gerne gemacht; der Dank gehoert Kali, er hat mir gemailt und hat mir seine Hilfe angeboten und mir Ignorant, sprich Kompibanause, die Anleitung gegeben, wie man es schafft, dies ins Forum reizukriegen.
Ich gebe dir recht, das Adjektiv zum Titel ist wirklich ein wenig untertrieben. Leider, wiederum in Englisch.

Es gruesst euch alle

Marcel R. Schaffer
Vientiane, Lao PDR
 
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dutlek

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ReneZ" said:
Leider weiss man bei Internetseiten nie, wie zuverlässig sie sind
Genau das ist das Problem, daher hole ich meine Infos aus den Buechern, die ich aus dem Nationalmuseum und der Nationalbibliothek gekauft habe. Auch die Buecher vom Royal-Institut sind eine zuverlaessige Quelle. Das Internet, so vielfaelltig das auch ist, taugt da nix.
 
Grüner

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patuxai" said:
Fuer mich steht fest, die Siamesen haben ihn den Laoten geklaut, und noch vieles andere auch dazu.
Da wird Dir wohl jeder, der seine Hausaufgaben in Geschichte gemacht hat, beipflichten.

Der Jadebuddha in Bangkok, der noch einen Doppelgänger in Luang Prabang hat, ist nichts anderes als eine Kriegsbeute des Ursupators und ersten selbsternannten Chakri-Herrschers aus dem Nachbarland Laos. Der Raub ist einer von vielen Gründen, warum die auch in anderen Nachbarländern plündernden und Kriegssklaven machenden Thais in ihrer Region bis heute nicht besonders beliebt sind (vor allem in Kambodscha nicht, deren gesamte Kultur sie - jedenfalls nach Thai-Lesart - "übernommen" haben und ihrem eigenen, insofern heute eigentlich immer noch ziemlich gleichgültigem Volk aufgesetzt).

Daß Beutekunst aus einem Nachbarland bis heute noch als Nationalheiligtum herhalten muß, ist, rein nüchtern betrachtet, wohl bestenfalls eigentümlich. Ein Raub bleibt ein Raub, auch wenn das inzwischen schon 230 Jahre oder so her ist.

Wer Englisch kann und die wirkliche(n) Geschichte(n) lesen will, sollte vielleicht statt der streckenweise geradezu lächerlichen "offiziellen" Geschichtsbücher und Desinformationen mal die echten Geschichtsbücher zur Hand nehmen, zum Beispiel die von James K. Wyatt, Chris Baker, Barend Jan Terwiel, Thongchai Winichakul (vor allem "Siam Mapped") (einem Überlebenden des Massakers von 1976) oder natürlich Paul M. Handley, dessen Register im Schwarzbuch einfach DIE Fundgrube zur neueren thailändischen Geschichte ist. Auf Deutsch gibt es absolut nichts in diesem Kaliber, auch das neue Geschichtsbuch von Sven Trakulhun (DTG) drückt sich an den wirklich heißen Themen vorbei. Das einzige deutschsprachige Thailand-Buch, das ich in letzter Zeit ohne Kopfweh las, war "Bangkok von Innen" von Hans M. Hensel. (Kommt angeblich im Juni neu raus.)

Noch etwas zu einem weiter obenstehenden Beitrag:

Mit Verlaub, das Royal Institute in Bangkok ist eine nach Meinung von Fachleuten todlangweilige Propagandamaschine, die vorwiegend aus alten und sehr alten Damen und Herren besteht, die sich dort hauptsächlich mit sich selbst beschäftigen und glaubwürdigen Beobachtern zufolge im übrigen (wie die meisten Thais, weil man das hier in der Schule nämlich nicht lernt) noch nicht mal wissen, wie man ein Wörterbuch bei der "Wortprägearbeit" sinnvoll verwendet.

Man lese dazu z. B. Susanne Götz: Der Stellenwert von Pali und Sanskrit in der Wortprägearbeit des Königl. Instituts... Seiten 64 ff. (Wissenschaftliche Hausarbeit an der Uni Hamburg). Sie hat die "Wortprägearbeit" in Bangkok hautnah miterlebt. Es könnte eine entsetzlich Zeit gewesen sein, außer ich hätte zwischen den Zeilen in dieser hochinteressanten wissenschaftlichen Arbeit alles ganz falsch gelesen ...
 
Silom

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Vielen Dank an all diejenigen, die die (wahren) Geschichten näher bringen.

Leider ist die Historie dieser SOA-Region, für mich, sehr lückenhaft. Bin immer noch auf der Suche auf eine Quelle, inder beschrieben steht wann und wo die 17 nordöstl. Changwats geklaut wurden. Mir ist lediglich bekannt, nachdem die Siamesen Laos besetzen wollten, daß die Franzosen den Mekhong als Grenze bd. Länder "anboten".

Oder
Das heutige Nordthailand war lt. Erzählungen auch in Laosbesitz.

Bin für jeden Tip dankbar.
 
ReneZ

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Sehr genau weiss ich es auch nicht.
Ungefähr muss es so gewesen sein, dass Thailand
ganz (oder fast ganz) Laos und Kambodja beherrscht
hat. Dann haben sie die grössten Teile davon an den
Franzosen überlassen, um zu vermeiden dass Thailand
kolonialisiert wurde. Die genannten jangwats haben
sie da wohl behalten.

Ich hatte mal eine Landkarte im Netz gefunden, wo das
klar zu sehen war. Kann sie aber nicht zurück finden.

Gruss, René
 
Silom

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Ich habe vor kurzem einen Geschichtsatlas, leider nur auf Thai, im Se Ed gesehen. Hatte mich noch nicht entschliessen können diesen zu kaufen. Wird aber in den nächsten Tagen ereignen.

Werde dazu evtl. auch noch ein paar Zeilen beitragen können.

Für die bisherigen Links vielen Dank
 
Jinjok

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Hehe ich liebe Polemik, wer braucht schon konstruktive Kritik! :cool: Zugegeben, war mein Ansatz von 2002 nicht vollkommen, aber vor 6 Jahren war es halt in der deutschen Internetlandschaft nicht besser zu bekommen. Inzwischen sind die internationalen Quellen ausführlicher und mannigfaltiger geworden. Die Behauptung, die Figur wäre laotisch und von den Siamesen Zitat: "geklaut" worden ist zu simpel und zu kurz gedacht.

Praktisch ist die Figur indisch und wurde über die Lanna-Reiche genauso zum ererbten thailändischen Kulturgut wie die die historisch vergleichsweise kurze laotische Episode von 226 Jahren es zu einer geschichlichen Erbschaft Laos macht. Hier meine Zusammenfassung der heute bekannten Oddysee des Smaragbuddhas vom letzten Jahr:

Jinjok im Januar 2007 said:
Der Ursprung der Figur liegt wahrscheinlich in Indien vor 2050 Jahren. Der Legende nach schlug 1434 ein Blitz in den Chedi des Wat Phra Keaw in Don Tao im Königreich Lanna, in der heutigen Provinz Chiang Rai. Im geborstenen Chedi fanden die Mönche verschiedene historische Buddhafiguren aus Gips. Die Größte nahm der Abt des Tempels mit in sein Kuti und reinigte sie mit geheiligtem Wasser bevor er sie an einem ehrenvollen Platz aufstellte. Als er sich vor ihr zur Meditation niedergelassen hatte, bekam die trocknende Gipsoberfläcke einen Riß und ein Stück der Figur platzte ab. Darunter kam ein grüner Edelstein zum Vorschein, der bekannterweise kein Smaragd ist sondern Jade. Der Abt entfernte die Gipshülle ganz und war von der Pracht wie erstarrt. Später wollte König Sa Fang Kaen die auf so wundersamme Weise wiederentdeckte Figur nach Chiang Mai bringen lassen. Die transportierenden Elefanten weigerten sich aber weiter zu gehen als bis nach Lampang. So glaubte man daß der Schutzgeist des Smaragdbuddha wollte, das er in Lampang bliebt. Der König Tiloka holte sie dann 34 Jahre später in die Hauptstadt Chiang Mai wo sie im Wat Chedi Luang in einer nach Osten blickenden Nische des großen Chedis aufbewahrt wurde.

Der König des Lanna-Reiches hatte keinen Thronerben aber seine Tochter heiratete den König des Lan Xang-Reiches und zusammen bekamen sie einen Sohn der später König Setthathirat (Thai: König Chaichettha) wurde. Als der König von Lanna 1551 starb, wurde dem Prinzen im Alter von 15 Jahren der Thron angeboten. Als nur ein Jahr später sein Vater starb, wollte König Setthathirat in seine Heimat zurückkehren und König von Lan Xang werden. Er nahm den Smaragdbuddha mit nach Luang Prabang, der Haupstadt von Lan Xang. Er kehrte jedoch nie nach Chiang Mai zurück, genausowenig wie die Figur des Smaragdbuddha. 1558 okkupierten die Burmesen wieder einmal einen Teil der siamesischen und laotischen Reiche, dabei zerstörten sie gewöhnlich die religösen Bauten und raubten alle Wertgegenstände. König Setthathirat wurde von der Armee des burmesischen Königs Bayinnaung aus Luang Prabang verjagt und verlegte die Hauptstadt 1564 an seinen sicheren Aufenthaltsort Vientiane (Thai: Vieng Chan) und brachte die Figur des Smaragdbuddha dorthin vor den burmesischen Zerstörern in Sicherheit.

1565 ließ er Haw Pha Kaew errichten um dem Smaragdbuddha eine würdige Heimstatt zu geben. Hier verblieb er bis zur Zeit des Untergangs des Reiches von Ayutthaya 1778, Thailands damaliger Hauptsatdt. Prinz Phraya Chakri, der Gründer der noch heute in Thailand regierenden Chakri-Dynastie und spätere König Rama I. von Siam, zog noch als General unter König Thaksin von Siam nach Laos und nahm Vientiane ein. Er raubte den Smaragdbuddha und brache ihn in die neue Hauptstadt Siams nach Thonburi. Nachdem König Thaksin dem Wahnsin anheimgefallen war und getötet wurde, wurde die Hauptstadt auf die östliche Seite des Menam Chao Phrya, auf die Insel Rattanankosin verlegt und Krung Thep Maha Nakhorn gegründet.

Zu dieser Zeit befand sich auf dem Ostufer nur ein chinesischer Handelsposten mit dem Namen Bang Kok was soviel wie Farm der Kok-Früchte (Obstbäume) bedeutet. 1784 wurde neben dem Palast des Königs der Wat Phra Kaew eingeweiht, der die Figur des Smaradgbuddhas noch heute beherbergt. König Rama I. ließ zwei Kleidungsstücke für den Smaragdbuddha anfertigen, eins für den Sommer und eins für die Regenzeit. König Rama III. ergänzte das Stück für die 3. thailändische Jahreszeit den Winter. Der Wechsel wurde zu Beginn jeder Jahreszeit in einer religiösen Zeremonie durch den König vorgenommen, der bei der Gelegenheit die Figur auch reinigte. Heute hat das wegen des fortgeschrittenen Alters von König Rama IX. Prinz Vajiralongkorn übernommen.
 
ReneZ

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Danke :super:

die meisten Internetseiten zu diesem Teil der Geschichte
sind Englisch. Es ist schon interessant, zu lesen, wie
unterschiedliche Verben benutzt werden für die Umsiedlung
von Chiang Mai nach Laos, und von Laos nach Thonburi.
Je nach Ansicht des Verfassers, versteht sich.

Weil die Statue in Ihrer besser dokumentierte Geschichte
an 7 Stellen war, finde ich es auch schwierig, der
Behauptung zu folgen, dass die in der Mitte (die 4. oder
5.) die einzig Richtige wäre(n).

Wenn der smaragd Buddha jetzt in Chiangrai aufbewahrt
werden würde, hätte wohl niemand ein Problem damit haben
können....

Gruss, René
 
Grüner

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Jinjok, Du bist sehr gut informiert, aber bei folgendem Punkt

Zitat:
Nachdem König Thaksin dem Wahnsin anheimgefallen war...

gibst Du die "offzielle" Geschichtsversion weiter, die in Bezug auf den ermordeten Taksin, der Privatmeinung bzw. Geschichtsklitterung des putschenden Chakri-Clans entspricht und mit Geschichtswissenschaft nichts zu tun hat.

Zitat:
"Jahrhundertelang war Geschichte in Thailand der persönliche Besitz der Königsfamilie ... auch nach der "Revolution" von 1932 behielt man das exklusive Recht der Monarchie bei, Geschichte zu deuten..." Mukhom Wongtes: Intellectual Might and National Myth. Bangkok: Matichon 2003, xxi (= Vorwort, zitiert nach der deutschen Übersetzung in dem u. a. Buch von Hensel, S. 120.

Ich empfehle nochmals Terwiel, Wyatt, Baker, Handley und Thongchai für eine thailändische Geschichte über dem Niveau der Seifenopern im dortigen Fernsehen.

Für den hier konkret vorliegenden Fall (König Taksin) kann man auf Deutsch auch die Zusammenfassung im Kapitel "Wie Bangkok Hauptstadt wurde" im Stadtführer "Bangkok von Innen" von H. M. Hensel lesen (Zenos Verlag). Mir liegt die 4. Auflage vor, dort S. 290-296. Die 6. Auflage soll aber im Juni kommen, also vielleicht noch ein paar Wochen mit dem Entdecken warten.
 
Silom

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ReneZ" said:
Danke :super:

...die meisten Internetseiten zu diesem Teil der Geschichte
sind Englisch. Es ist schon interessant, zu lesen, wie
unterschiedliche Verben benutzt werden für die Umsiedlung
von Chiang Mai nach Laos, und von Laos nach Thonburi.
Nein nicht Chiang Mai, sondern Chiang Rai.

Ich hoffe aber jetzt nichts durcheinander zu bringen.

War der Bereich Chiang Mai/Rai nicht laotisch?
 
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HPollmeier

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Hallo,

wer sich fuer die Geschichte Thailands interessiert, stoebert gewiss gern in den Quellen.

Dazu verweise ich auf ein Buch des verstorbenen Dr. Gad Labudda. Es laesst sich bestimmt antiquarisch erwerben.

Damit die Suche leicht faellt, ein paar Kopien:








Gruss
HPollmeier
 
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Khlui_2

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Kalasin
Dazu verweise ich auf ein Buch des verstorbenen Dr. Gad Labudda
excellenter Tip!

Danke.
Mache mich dann auf die Suche.

Gruß
Hagen(Khlui_2)
 
Grüner

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Bangkok und Hessen
HPollmeier" said:
Dazu verweise ich auf ein Buch des verstorbenen Dr. Gad Labudda.
Das Buch hatte ich mal in Bangkok bei einem Bekannten erwischt und durchgeblättert. Es sind ein paar Anekdoten drin, bei denen man sich durchaus festlesen kann, wenn man die noch nicht kennt, aber insgesamt ist es auf dem Stand der 1980er Jahre. Es wimmelte für mich schon beim ersten Durchblick vor aus zweiter Hand und aus den "offiziellen" Büchern abgeschriebener Desinformation.

Ein Buch, das schon auf dem Titel mit dem Deppenapostroph glänzt, ist übrigens schon mal rein formell (fehlende Korrektur) nicht ernstzunehmen. Der erste Eindruck bestätigt sich leider beim Weiterlesen.

Nach meiner Meinung OK, wenn man wirklich gerade auf Deutsch absolut nichts anderes zur Verfügung hat und Englisch überhaupt nicht lesen kann. Als "Hintergrundwissen" für die Steintischversammlungen einzelner Landsleute in Pattaya und Phuket könnte es gerade noch beeindrucken.

Wenn es unbedingt Deutsch sein muß, dann noch lieber die Publikationen der Deutsch-Thailändischen Gesellschaft, obwohl, wie ich kürzlich aus erster Hand erfahren habe, man bei der ehrenwerten DTG zum Teil aus den historischen Manuskripten vorauseilend (für wen oder was eigentlich?) genau die Stellen zensiert hat, die auch nur ansatzweise kritisch sein könnten. Eine Schande. Wer wirklich über Thailand Bescheid wissen will, muß zur Zeit leider Englisch lesen können.

Wyatt, Terwiel
und mit leichten Abstrichen auch Handley und Thongchai schreiben leicht verständliches Englisch, anders als oft deutsche Akademiker in ihrer eigenen Sprache daherstelzen. Auch deshalb empfehlenswert: man lernt gleich doppelt.
 
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HPollmeier

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Hallo,

Gad schreibt an einer Stelle:

"Die Absicht dieses Werkes besteht darin, Deutschsprachigen auf unterhaltende Weise die Möglichkeit zu geben, einen Eindruck von jener Zeit und einer Verbindung zu geben, von der nur wenig bekannt ist."

Mit einem Laecheln haette er gewiss wahrgenommen, welch tiefgreifende Folgen sein Ansinnen hatte:

Grüner" said:
Als "Hintergrundwissen" für die Steintischversammlungen einzelner Landsleute in Pattaya und Phuket könnte es gerade noch beeindrucken.
Gruss
HPollmeier
 
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dutlek

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Grüner" said:
Wer wirklich über Thailand Bescheid wissen will, muß zur Zeit leider Englisch lesen können.
Warum nur in Englisch?
Hat Thailand denn keine eigene Buecher (Fachliteratur) in der Landessprache? :nixweiss:
 
MadMovie

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dutlek" said:
Grüner" said:
Wer wirklich über Thailand Bescheid wissen will, muß zur Zeit leider Englisch lesen können.
Warum nur in Englisch?
Hat Thailand denn keine eigene Buecher (Fachliteratur) in der Landessprache? :nixweiss:
Ich kenne nur relativ wenige Member, die so perfekt Thai in Wort und Schrift beherrschen, dass sie dies im Original lesen könnten. ;-)

Grüner said:
Für den hier konkret vorliegenden Fall (König Taksin) kann man auf Deutsch auch die Zusammenfassung im Kapitel "Wie Bangkok Hauptstadt wurde" im Stadtführer "Bangkok von Innen" von H. M. Hensel lesen (Zenos Verlag). Mir liegt die 4. Auflage vor, dort S. 290-296. Die 6. Auflage soll aber im Juni kommen, also vielleicht noch ein paar Wochen mit dem Entdecken warten.
Danke für den Tipp! :wink:
 
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