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Die Geschichte von Noi

Diskutiere Die Geschichte von Noi im Literarisches Forum im Bereich Thailand Forum; Noi wurde in einem kleinen Dorf nordöstlich von Thailand geboren. Ihre Eltern waren Bauern, sie mußten sehr hart arbeiten um die Familie zu...
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Mulat

Gast
Noi wurde in einem kleinen Dorf nordöstlich von Thailand geboren. Ihre Eltern waren Bauern, sie mußten sehr hart arbeiten um die Familie zu ernähren. Noi hatte noch 4 Brüder und 2 Schwestern, sie war die jüngste. Noi war glücklich darüber, die jüngste zu sein. Denn das machte sie zu etwas speziellem. Dies beinhaltet auch eine große Verantwortung gegenüber ihren Eltern. Die jüngste Tochter ist priviligiert dazu, sich um die Eltern zu kümmern, wenn sie alt wurden.

Als Noi sechs Jahre alt wurde, bekam ihr Dorf Elektrizität. Sie war erstaunt darüber, in der Lage zu sein, einen Schalter zu tätigen und Licht angehen zu lassen. Es vergingen zwei weitere Jahre, dann hatte sie auch fließendes Wasser im Haus. Davor mußte sie immer mit ihrer Mutter zum Fluß gehen. Während ihre Mutter die Wäsche wusch, spielte Noi mit den anderen Kindern im flachen Wasser. Ein (amerikanisches?) Projekt verlegte Rohre in jedes Haus. Nun hatten sie Wasser, wann immer sie wollten. Aber Noi vermisste den Gang zum Fluß mit ihrer Mutter.
Nun ging sie in die Dorfschule und es machte ihr große Freude neue Dinge zu lernen.


Wenn die Regenzeit gut war, gab es immer viel Reis zu Essen und wenn der Regen ausblieb, teilte jeder was er hatte und niemand mußte hungern. Sie waren die dritte Familie im Dorf, die sich einen Fernsehapparat anschaffte. Noi hatte so ein Gerät schon mal in der Stadt gesehen. Aber einen eigenen im Haus zu haben, das war ihr größter Wunsch gewesen. Einer ihrer Brüder arbeitete in der Stadt, und obgleich er nicht viel Verdiente, sparte er genügend, um den Fernsehapparat kaufen zu können.
 
PengoX

PengoX

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Unterschleißheim
Klingt wie der Anfang einer sehr klischeehaften Geschichte.
Aber lass Dich deswegen nicht davon abhalten sie zu erzählen. Wenn Sie aber gerade erst im Entstehen ist, versuch ihr ein paar ordentliche Wendungen zu geben und nicht nur 'Schublade auf - Schublade zu'.

PengoX

Sollte keine herbe Kritik sein - aber wenn Du einen Geschichtenanfang hier ins Board setzt wolltest Du doch sicher Kommentare dazu haben, oder?
 
MenM

MenM

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good old europe
@ Mulat, das bild passt auf viele maedchen,
das dorf hat doch sicher einen namen ?
in welches jahr "spielt" diese geschichte ? usw... :nixweiss:

halt ein paar mehr details geben ein bisschen farbe an deine
geschichte ;-)

MFG :wink:
 
J

Johann43

Gast
@Mulat,

lasse Dich einfach nicht beirren und schreibe einfach in Deinem Stil weiter. Mir gefällt es. :bravo: :bravo:

Gruss aus dem Isaan

Johann :wink:
 
K

Kali

Gast
PengoX" schrieb:
Klingt wie der Anfang einer sehr klischeehaften Geschichte.
Klischeehaft ? Nun, wenn das ein Klischee ist, dann ist meine Frau ach ein Klischee....

Obwohl, was ist ein Kllischee ? Eine vorgefasste Meinung, ein Eindruck oder so... ?

Nun, dann ist meine Frau auch ein Klischee :cool:
 
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hello_farang

Gast
Mulat" schrieb:
Noi wurde in einem kleinen Dorf nordöstlich von Thailand geboren...
@Mulat: Nur zum besseren Verstaendnis: Ist Noi eine Laotin? Oder handelt es sich um einen Tippfehler? :nixweiss:

Chock dii, hello_farang
 
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woody

Gast
hello_farang, er meint wahrscheinlich im NO von Thailand, aber auch da gibt es Lao, sogar mehr als in Laos.
 
PengoX

PengoX

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Unterschleißheim
war ja auch mal Laos - bevor sie die Seiten gewechselt haben.

Ok war nur ein Witz Woody!

PengoX
 
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Mulat

Gast
Mit 12 Jahren beendete Noi die Grundschule. Nun wollte sie auf die High School in Sakon Nakhon, etwa 30 Kilometer von ihrem Dorf Lao Ngoi enfernt gehen. Aber ihre Eltern konnten sich die Schulgebühren nicht leisten, und wünschten sich das Noi sich um das Haus kümmert und auf dem Hof mithilft.
Ihr ältester Bruder wurde verheiratet und ihre Eltern mußten ein hohes Brautgeld von 30.000 Bath zahlen. Seine neue Frau war sehr schön und ihre Familie war mit einem großen Reisbauernhof und einem Traktor reich gesegnet. Noi`s Vater hätte auch gerne so einen Traktor. Eines Tages erzählte ihm jemand, daß die Bank ihm das Geld dafür geben würde, um sich einen Traktor kaufen zu können, weil ihr Bauernhof wertvoll war.


Alle waren sehr aufgeregt, als der Vater mit dem neuen Traktor ankam. Noi wußte nicht viel über Geld und Banken, aber sie wußte, daß sie nun groß verschuldet waren. Jetzt arbeitete auch ihr zweiter Bruder in der Stadt und er könnte bei den Darlehenzahlungen ein wenig helfen.

In den nächsten Jahren Heirateten ihre restlichen Brüder und alle fanden gute Frauen mit guten Familien. Ihre Eltern waren sehr stolz und obgleich sie mehr Geld für Brautgelder borgen mußten, kümmerte es sie nicht.
Als Nit, ihre älteste Schwester, heiratete, und die Familie ihres Ehemanns nicht so reich war, bekamen sie trotzdem 20.000 Bath.
Pong, ihr Ehemann, kam, um mit ihnen zu leben.

Als die Babys anfingen anzukommen, half Noi ihrer Schwester im Haus und half auch Pong auf dem Bauernhof, da ihre Eltern langsam zu alt wurden um die schwere Arbeit zu erledigen. Dies waren glückliche Tage für Noi und die harte Arbeit machte ihr nichts aus.

An ihrem 20.Geburtstag fand Noi ihren Vater tief besorgt über einen Mahnbrief von der Bank. Das Darlehen würde in 3 Jahren beendet sein, aber er war mit den Ratenzahlungen in verzug geraten. Die Bank drohte, den Bauernhof zu übernehmen. Dies würde ihre Familie aufspalten, sie könnten nicht mehr zusammen leben und auch könnte sie nie einen Ehemann finden, ohne Land.

Das Darlehen war jetzt auf 500.000 Bath angewachsen, weil ihr Vater sich immer mehr borgen mußte um die Söhne zu verheiraten, ein Motorrad für Pong und eine Waschmaschine für Mutter zu kaufen.
Sie hatte noch nie gehört, das jemand 500.000 Bath besessen würde, und noch weniger konnte sie sich vorstellen, wie ihre Familie die grosse Menge Geld je abbezahlen könnte.
 
M

Mulat

Gast
Es gab eine Frau in ihrem Dorf, die ein sehr grosse schönes Haus besaß. Sie war mit einem Farang aus Deutschland verheiratet und verbrachte die meißte Zeit, weg von ihrem Dorf, mit ihrem Ehemann in Deutschland. Jedes Jahr kam sie für drei Monate ins Dorf zurück und lebte in dem grossen Haus.

Noi hatte große Scheu mit dieser Frau zu sprechen, denn sie hatte viele Geschichten darüber gehört, wie sie zu ihrem Ehemann kam. Aber solche Geschichten konnte sie sich nicht ausmalen.
In Gedanken träumte sie, auch mit einem reichen Farang verheiratet zu sein. Er würde sich um die Familie kümmern und sie würden alle in einem grossen Haus wohnen und viele Babys haben.
Das Leben würde wundervoll sein.
Obgleich sie es träumte, hatte Noi keine Idee wie man wirklich einen reichen Farang findet. Sie hatte schon einige in der Stadt nahe ihres Dorfes gesehen, aber nie mit ihnen gesprochen.

Eines Tages kam Toi, eine alte Schulfreundin aus ihren Dorf, zu Besuch. Toi war nach Bangkok gegangen, um Arbeit zu suchen. Sie erzählte Noi über einen Platz, der Pattaya genannt wurde und das sehr viele Farangs dort hin kamen, um eine siamesische Frau zu suchen. Toi sagte, daß sie sehr viel Geld verdienen könnte, wenn sie mit ihr nach Pattaya käme, und mit etwas Glück könnte sie einen reichen Mann finden der sie heiratete und sich um die Familie kümmern würde.
Das klang alles wie in ihren Träumen.

Dann kam die Asienkrise. Die asiatischen Börsen fielen ins Bodenlose. Thailands Wirtschaft lag am Boden. Die Brüder verloren alle ihre Jobs. Jetzt konnten sie die Interessen der Bank nicht mehr erfüllen. Ihr Vater, einst ein sehr fröhlicher Mann, zog sich mehr und mehr zurück und sprach mit niemandem mehr. Er war sehr besorgt um den Bauernhof, denn es war seit vielen Generationen in Familienbesitz. Nun war er es, der im begriff war, dies alles zu verlieren. Dann wurde er krank und mußte ins Krankenhaus.
Es war was mit seinem Herzen. Der Arzt sagte, daß er hier im Regierungskrankenhaus nicht viel tun könne für ihren Vater. Aber für 200.000 Bath könnte er einen Platz in einer Privaten Klinik haben, die das Problem regeln würden. Die Mutter wollte sich das Geld von der Bank leihen, doch ihr Vater ließ sie nicht. Er sagte, daß er alt war und es eine Vergeudung des Geldes sein würde.

Noi ging jeden Tag ins Regierungskrankenhaus, um ihren Vater zu pflegen, ihm Nahrung zu bringen und seine Hand zu halten. Eine Tages kam sie mit ihrer Mutter an, und Vaters Bett war leer. Er war in der Nacht gestorben und man hatte ihn bereits weggebracht. Noi weinte und weinte und weinte. Ihre Mutter war eine sehr starke Frau und bereitete alles für das Begräbnis vor. Die Mutter mußte sich Geld von ihrem Bruder borgen, um alles zu bezahlen, aber es war ihr sehr wichtig, Vater ein gutes Begräbnis zu geben.

Jetzt waren sie eine sehr arme Familie und würden bald auch noch ihr Land verlieren.
Jede Nacht betete Noi Buddha um hilfe, aber alles verschlechterte sich nur noch mehr. Sie merkte, daß sie etwas tun mußte. Die einzige Möglichkeit die ihr Einfiel, um viel Geld zu verdienen, war Toi.
Sie rief Toi in Pattaya an und fragte sie, ob sie ihr einen Job finden könnte. Toi antwortete, daß es einfach sein würde und außerdem könne sie bei ihr wohnen.
 
M

Mulat

Gast
Am nächsten Tag ging Noi zu ihrem Onkel, um sich 350 Bath für das Busticket zu borgen. Sie erzählte ihm, Daß sie einen Job in einer Gaststätte in Pattaya erhalten könnte. Der Onkel wußte, was in Pattaya ablief. Mit einem verschmitzten lächeln gab er ihr trotzdem das Geld. Alle kamen mit in die Stadt, um Noi am Busbahnhof zu verabschieden.

Auf der Zwölfstunden-Fahrt nach Pattaya hatte sie viel Zeit um über ihre Zukunft nachzudenken.Was und wie würde Pattaya sein, könnte sie einen reichen Mann finden der sich um sie und ihre Familie kümmern würde, was sollte sie mit einem Farang sprechen? Noi war verwirrt und gleichzeitig etwas aufgeregt.

Toi erwartete sie am Busbahnhof und nahm sie mit auf ihr Zimmer. Es war klein, aber bequem und sie teilte das Zimmer noch mit drei anderen Mädchen.
Zwanzig Minuten nachdem Noi ankam, war es Zeit für Toi, zur Arbeit zu gehen. Toi hatte sich dafür umgezogen und trug jetzt sehr reizvolle Kleidung. Neben ihr kam sich Noi vor, wie jemand der gerade vom Bauernhof kam, was ja auch stimmte. In so aufreizender Kleidung konnte sie sich nie vorstellen.. Toi nahm sie mit in die Gaststätte, was aber eine Bar war, und stellte sie der Mamasan vor.
Mamasan war eine sehr nette Frau und sagte, daß sie hier arbeiten könne, wenn sie möchte. Sie könne sich das ganze erst mal anschauen.

Viele Farang kamen und gingen und die anderen Mädchen schienen viel Spaß zu haben während sie sie mit den Farangs sprachen, lachten und küssten. Sowas hatte sie nie zuvor gesehen. Einer versuchte mit ihr zu sprechen, aber sie verstand nicht, daß was er sagte und bekam Bauchschmerzen.
Sie sagte Toi, daß sie spazieren gehe, und während sie den Strand an der Beachroad entlang ging, sah sie Dinge die sie sich nie hätte je Träumen lassen. Bars und Farangs und siamesische Mädchen, überall. Sehr grosse Geschäfte mit Sachen, die sie vorher noch nie gesehen hatte. Vom vielen schauen, bekam sie Kopfschmerzen. Sie ging zurück zum Strand um nachzudenken. Ein Farang kam auf sie zu und sprach eine Sprache die sie nicht verstand, dann berührte er ihren Hintern. Sie bekam Angst und lief zu Toi`s Bar zurück. Noi erzählte über den Mann am Strand. Toi lachte, und sagte, daß die Mädchen, die nicht in den Bars arbeiteten, zum Strand gingen, um Farangs zu finden. Sie sagte, das er Geschlechtsverkehr mit ihr haben wollte. Noi konnte ihr das kaum Glauben und fühlte sich unglaublich dumm. Es war alles zuviel für sie, und sie bat Toi, ihr den Schlüßel für das Zimmer zu geben.

Am nächsten Morgen lieh sie sich den Busfahrpreis von Toi und ging zum Busbahnhof. Diese Arbeit hier, war etwas, daß sie nicht tun Könnte.
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C

Chak2

Gast
Naja, so naiv ist heute wohl kein Mädchen im Isaan mehr. Man stellt sich das gerne so vor, aber die letzte die ich freundlicherweise mit nach Pattaya genommen habe verhielt sich bereits an ihrem ersten Abend in der Bar, als wäre es selbstverständlich.
Es ist für uns schwer nachvollziehbar, aber wenn man nichts zu verlieren hat kann man offensichtlich an solche Dinge viel unbelasteter herangehen.
 
J

Johann43

Gast
@Chak2,

also ich finde die Geschichte eigentlich ganz normal und nichts Besonderes, es passiert so sehr oft.

Natürlich hast Du Recht wenn Du schreibst, das man heute auf dem Land Vieles weiss. Ich denke es gibt Beides, das was Du schreibst und eben das auch was Mulat hier beschreibt, ist so selten auch heute nicht, zumal viele "Damen", die den Nachschub an die Küste bringen, denen nicht immer reinen Wein einschenken, sonst müssten Sie ja zugeben, das sie in der Regel für jede Neue, eine Provision bekommen. Und in seltenen Fällen, kommen Mädchen/Frauen auch wieder zurück, wie eben oben geschildert.

Gruss aus dem Isaan von

Johann
der darauf wartet wie es weiter geht. :wink:
 
DisainaM

DisainaM

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Toys Bar ist ja noch ein sehr zivilisierter Laden.
Als auf Arte der Bericht von dem BBC-Reporter kam, der mit seiner Frau Toy nach Thailand umsiedelte, um dann Toys Bar zu eröffnen,
war der Laden ja ordentlich.

Entscheident für einen Neuankömmling sind bestimmt die finanziellen Abrechnungen,
wo sie einen Einblick in die 'Umsätze' bekommt.

Freud und später Leid
 
M

Mulat

Gast
Im Dorf war alles wieder vertraut und zu Hause gab es die alten Probleme. Sie weinte jede Nacht weil sie sich so hilflos fühlte und nichts tun konnte, was getan werden mußte, um ihrer Familie zu helfen. Sie betete so intensiv wie nie zuvor, damit Buddha ihr helfen möge. Einmal ging Noi ins Wat und sprach mit einem Mönch über ihre Zukunft. Der Mönch erklärte ihr,daß sie innerhalb von zwei Jahren einen reichen Mann finden würde und alle ihre Probleme gelöst würden. Er gab ihr noch einen besonderen Segen, um ihr zu helfen, die Kraft zu finden, um zu tun, was sie tun mußte.

Ihr Onkel gab ihr erneut das Geld für den Bus. Und ehe sie sichs versah, war sie zurück in Toi`s Zimmer in Pattaya.
Sie erklärte Mamasan, daß sie arbeiten wolle. Toi half ihr beim Styling. Seit drei Tagen arbeitete sie nun schon in der Bar, ohne mit einem Farang gesprochen zu haben. Sie lernte das Spiel 4 gewinnt, und am vierten Tag spielte sie es mit einem Farang. Er war alt und sehr behaart. Er sprach mit der Mamasan und sagte, daß er Short Time mit Noi wollte. Noi wußte nicht, was das bedeutete. Ihr wurde erklärt, daß sie mit ihm für zwei, drei Stunden mitgehen würde und sie würden Geschlechtsverkehr haben, und dann würde er ihr 500 Bath geben. Noi war sehr geschockt, sagte aber O.K.

In Hotelzimmer angekommen, wußte sie nicht was sie tun sollte. Aber er, und zeigte auf die Dusche. Sie ging ins Badezimmer und verriegelte sich. Nach dreißig Minuten duschen, hörte sie ein klopfen an der Tür. Sie verstand das es besser wäre herauszukommen und wickelte sich ein Tuch um. Als sie an ihm vorbeihuschen wollte, versuchte er sie zu küssen und ging dann selber duschen.

Noi war noch Jungfrau und wußte nicht was sie erwartete. Als er heraus kam, hatten sie Sex. Er verletzte sie so, daß sie aufs Bett blutete. Er schien mit ihr verärgert, weil er dachte, daß sie ihre Periode hatte. Dann gab er ihr 500 Bath und sagte, das sie gehen solle, indem er auf die Tür zeigte. Sie duschte noch schnell und verließ das Zimmer.
Auf der Straße wußte sie nicht, wo sie war und konnte auch kein Taxi finden, um in Toi`s Zimmer zu gehen. Sie fing an zu laufen, um das weinen zu unterdrücken. Sie fühlte sich sehr schlecht und wußte, daß sie etwas getan hatte, das nicht gut war.

Sie hatte 500 Bath in Zwanzig Minuten gemacht. Ihr Bruder mußte sieben Tage arbeiten, um das zu verdienen.
Bald hatte sie sich damit abgefunden, in der Bar zu arbeiten und sogar etwas Englisch gelernt. Einige der Männer waren freundlich und einige schrecklich. Sie gewöhnte sich daran, Sex zu haben, obwohl es ihre Seele verletzte, aber das verdrängte sie, weil sie gutes Geld verdiente. Am ende des ersten Monats, war sie in der Lage, 10.000 Bath nach Hause zu schicken.

Eines Tages kam ein gutaussehender, sympatischer junger Farang in die Bar. Sein Name war Andy.
 
W

woody

Gast
Hallo Murat,

gute Leistung :super: , ich habe den Eindruck, dein Schreibstil hat sich geändert?

Die Geschichte mit Jürgen war noch holprig und verkrampft, aber jetzt kommt es mir so vor, als hättest du dich gehäutet und es läuft wie geschmiert.

Könnte es sein, dass du hier mal inkognito als Mulat antesten willst, wie sich solche Geschichten verkaufen lassen :cool: .

gruss woody
 
M

Mulat

Gast
danke woody
die geschichte mit jürgen tut mir irgendwie leid, ist im vollrausch passiert(meine ersten 3 threads).
seitdem schreibe ich nur noch nüchtern :rofl:

Ich habe mit der Geschichte von Noi keine kommerziellen absichten.
die geschichten von waldi haben mir so gut gefallen, daß ich auch davon inspiriert wurde, zu schreiben
Aber selbstverständlich liegt das copyrihgt bei mir.
 
M

MrPheng

Gast
Kann ich mir nicht vorstellen woody, wer liest denn solche Geschichten noch?, geschweige kauft ein Buch davon?

Kann mir auch mit viel Fantasie nicht vorstellen, dass jemand diese ewigen gleichen Geschichten der Barheulerei noch
ernst nimmt.

Heutzutage hat es ein Hobby-Schriftsteller deutlich schwerer als noch vor ein paar Jahren. Der Schreibstil bei dieser Geschichte, lässt sowieso keine Professionalität vermuten, einfach zu viel LOS-Insiderdeutsch ist darin enthalten. Zum Beispiel "Shorttime" oder das Wort "Farang", geht mir das Schweizer Taschenmesser im Sack auf. Auf vulgäre Ausdrucksweise hat der Author ja verzichtet, was aber der Story den letzten spannenden Atemzug nimmt.
Fazit: Mann kann's keinem Recht machen und selbst ich, könnte ich es auch nicht besser schreiben!

MrPheng
(das Copyright kann bleiben wo es der Künstler haben will) ;-D
 
Thema:

Die Geschichte von Noi

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