H
hello_farang
Gast
Ich fische mir mein Handy vom Tisch, suche nach der Nummer von Harkan, waehle ihn an. Es klingelt, und er geht muede an sein Telefon. "Hi Alter, was geht, habe ich Dich etwa geweckt?" "Klar du Penner, wie gehts Euch?" "Alles bestens", dabei schaue ich Tippa na und muss laecheln. "Wir haben dein Dope ausgebuddelt, und zu Bam gebracht. Ich hoffe das ist in Ordnung. Wie wissen naemlich noch nicht, ob wir bis Silvester hierbleiben. Biste noch mit Tippa zusammen, oder haste schon eine Neue?" Ich muss kurz ueberlegen, dann ein "Nein man, natuerlich bin ich noch mit ihr zusammen. Willst Du sie sprechen? Sie liegt neben mir auf der Couch und sieht verdammt sexy aus dabei...?!", streichele ihren nackten Oberschenkel. "Nee, lass mal. Gestern ist meine Freundin aus Deutschland hier eingetroffen" Ich muss lachen "Na dann haste ja auch endlich mal etwas Spass in Thailand!" "Jaja, du mit deinen Witzen. Was habt ihr vor, wie geht es Malte?" "Malte, keine Ahnung, habe seit ein paar Tagen nichts mehr von ihm gehoert. Scheint also alles im gruenen Bereich zu sein. Wir waren gestern in einer coolen Disco, kein Vergleich zum Khon Thai Pub in Karon. Kannst dir nicht vorstellen was da los war. Einfach nur geil der Schuppen. Morgen gehts mit dem Zug hoch hoch nach Chiang Mai. Die Eltern von Tippa besuchen" "Cool, ihr macht also ernst?" "Ja, Tippa will wieder studieren, und dafuer muessen wir vorher zu ihren Eltern. Das O.K. abholen, und ausserdem wollen sie mich kennenlernen. Wird bestimmt spannend"
Im Hintergrund hoert man seine Freundin maulen, wir haben sie anscheinend geweckt mit unserem Telefonat, also machen wir Schluss. "Gruess mir Chris und Ee, wenn sie noch da sind" "Ja mache ich, den beiden gehts gut" Lege mein Handy zurueck, und nehme Tippa in den Arm. Streichele ihr ueber den Nacken, fuehle ihr frisch gewaschenes weiches Haar zwischen meinen Fingern. Blicke sie verliebt an, waerend sie mit Vanida redet und den Clips auf MTV zuschaut. Ploetzlich muss sie lachen "Koja look! Same same you and me at Railey beach!" Ich schaue rueber auf die Mattscheibe, es laeuft das Video ´Wicked games´ von Chris Isaac. Ich grinse und sage ihr, das ich bestimmt nicht so gut aussehe wie der Saenger, sie jedoch sehr wohl wie eine thailaendische Helena Christensen. "Like who?" "Helena Christensen, the sweet girl in the video. It is a top model from the early 90ies" Sie erzaehlt Vanida von unserer Nacht am Railey beach, wie wir mitten in Nacht ins Wasser gegangen sind. Ich lausche dem wunderschoenen melodischen Singsang der thailaendischen Sprache, blicke kurz rueber zu Vanida waerend Tippa sich immer enger an mich kuschelt. Drehe ihren Kopf zu mir "Shut up" und ich kuesse sie ruhig.
Da es nicht mehr lange hin ist bis Silvester, und ich die Tickets gerne in den Haenden halten moechte bevor da etwas schief laeuft, will ich gleich zum Hualampong. Tippa zwaengt sich wieder in ihre enge Hose, eine Wonne ihr dabei zuzusehen. Vanida macht sich auch fertig, diesmal blue jeans und T-Shirt. Zum Bahnhof koennte man theoretisch auch laufen, aber wir nehmen den Bus. Diesmal bin ich mir sicher im Richtigen zu sitzen, die Maedels werden es schon wissen. Bin oft genug in Bangkok einfach in irgendeinen gestiegen ohne genau zu wissen ob er mich dorthin bringen wird wohin ich moechte. Hat mir so manche preiswerte Stadtrundfahrt eingebracht, aber ich habe es immer genossen. Als Tourist hat man ja Zeit, zur Not bleibt man an der Endhaltestelle einfach sitzen, loest ein neues Ticket und faehrt wieder zurueck.
Hualampong ist fuer mich einer der schoensten Bahnhoefe ueberhaupt. Der Architekt war ein Deutscher soweit ich weiss, und das Gebaeude wurde 1916 eroeffnet. Die riesige Wartehalle mit ihren polierten und stets sauberen Steinplatten auf dem Fussboden ist imposant. Es herrscht einentlich immer viel Betrieb, Reisende warten, kommen, gehen. Morgens um 8:00 Uhr und Abends um 18:00 Uhr heisst es Aufstehen zur Nationalhymne. Nur die Toiletten sind etwas heftig, die Putzfrauen kommen nicht hinterher. Pinkeln kostet 2 Baht, kacken musste ich hier zum Glueck noch nie und weiss daher nicht was sie dafuer haben wollen. Aber ein Blick auf die Klos hat mir gelangt und ich habe immer gewartet bis ich im Zug war. Dann schon lieber ein frisch geputzes Hockklo aus Edelstahl im rumpelnden Waggon kurz nach der Abfahrt.
Ich ziehe am ATM am Haupteingang 5000 Baht, und wir gehen durch die grosse Halle zu den Ticketschaltern. Tippa fragt eine der volunteers, wo man sich vorbestellte Fahrkarten abholen kann und wir werden von der netten Dame zum entsprechenden Schalter gebracht. Ich frage Vanida nochmal, ob sie nicht dochmitkommen moechte, ich spendiere Dir die Fahrt auch? Nein, sie lehnt dankend ab mit dem Hinweis auf die Vorlesungen naechste Woche. Gutes Maedchen, aber versuchen musste ich es. Tippa nicke ich zu waerend ich mit dem rechten Zeigefinger ermahnend wackele "Siehste?!" Sie muss lachen, und natuerlich haut sie mich wieder auf den Arm. Ich liebe das, dann bekommen wir die Tickets und ich bezahle. Bin etwas ueberrascht, denn es sind vier Stueck. Aber klar doch, die Rueckfahrten sind gleich mitgebucht worden von Vanida. Und wie schoen, es ist der Nighttrain als ich auf die Abfahrtszeit aus Chiang Mai blicke. Man, ich muss unbedingt mein thai verbessern, denn bei ihrem Telefonat vorhin habe ich es nicht mitbekommen.
Wieder draussen zuende ich mir erstmal ein Kippe an, na das hat ja schonmal bestens geklappt. Da wir so nah an China town sind nehmen wir ein TukTuk, und fuer 50 Baht geht es hinein ins chinesische Gewuehle. Irgendwo laesst uns der Fahrer aussteigen, ich weiss nicht wo ich bin. Schlendern durch die Strassen, die Maedels gucken natuerlich wieder nach Klamotten und Schuhen. Mir faellt dabei auf, das ich gar kein Gastgeschenk fuer Tippas Eltern habe und frage sie. Ihr Blick ist erstaunt, ein Gastgeschenk? Nein, sowas braeuchte ich nicht. Sie nimmt die Uniform mit, die ich ihr gekauft habe, das wuerde reichen. Gut, ich kenne ihre Eltern nicht, weiss nur das sie ein Restaurant haben und fuer thailaendische Verhaeltnisse wohlhabend sind. Was soll man da auch mitbringen? Eine Pulle Black Label vielleicht, aber Tippa meint das Papa nicht trinkt. Also akzepiere ich es, mit leeren Haenden nach Chiang Mai zu fahren. Vor Ort wird mir bestimmt irgendwas einfallen. Aber gluecklich bin ich damit nicht, man bringt seinen Gastgebern doch eine kleine Aufmerksamkeit mit beim ersten Besuch?
Nach einem Essen ziehen wir weiter, und dann kommt der Laden auf den ich gewartet habe ohne es zu wissen. Buddhastatuen und Bildnisse der Koenigsfamilie. Bleibe sofort stehen und blicke mich um. Die Wahl faellt auf ein schoenes Portrait Seiner Hoheit dem Koenig und Ihrer Hoheit der Koenigin im DIN-A-3 Format, praechtig gerahmt und in durchsichtiger Kunststofffolie verpackt. 650 Baht, und ich handele auch nicht sondern kaufe es sofort. Lasse es noch nett verpacken, mit Schleifchen drum, das ist genau richtig fuer Tippas Eltern. Koennen sie sich entweder zuhause aufhaengen, oder im Restaurant. Die deutsche Seele hat Ruh, ich bin wieder ganz entspannt. Weil sich Vanida und Tippa im Laden umsehen kaufe ich auch noch schnell und von ihnen unbemerkt einen kleinen Buddha im thaistyle.
Chinatown ist ein eigener space, so voll und quirlig, ueberall chinesische Schriftzeichen, thai wird unter den Bewohnern kaum gesprochen. Man kann nur staunend und geniessent durchlaufen, die Parallelgesellschaft betrachten und sich daran erfreuen das es sowas gibt. Alte Maenner in langen Gewaendern aus Seide, einem langen duennen weissen Oberlippenbart und einem runden Kappi auf dem Kopf. Geschaeftlich plappernde Frauen, huebsche Toechter, gefaehrlich aussehende junge Maenner mit langen Haaren. Das ganze Spectrum einer in sich geschlossen lebenden Bevoelkerungsgruppe. Und ein Farbenfest fuer die Augen, die gebratenen Pekingenten haengen cross gebraeunt sammt Kopf und Schnabel ueber die Stange und warten auf Kaeufer. Klamotten wohin man blickt, alles wuselt durcheinander. Ich habe ein paarmal Probleme beim Umhergucken meine Maedels nicht aus dem Blickfeld zu verlieren, zum Glueck bin ich mit 193 Zentimetern wie ein Mann auf Stelzen und kann sie wiederfinden.
Im Hintergrund hoert man seine Freundin maulen, wir haben sie anscheinend geweckt mit unserem Telefonat, also machen wir Schluss. "Gruess mir Chris und Ee, wenn sie noch da sind" "Ja mache ich, den beiden gehts gut" Lege mein Handy zurueck, und nehme Tippa in den Arm. Streichele ihr ueber den Nacken, fuehle ihr frisch gewaschenes weiches Haar zwischen meinen Fingern. Blicke sie verliebt an, waerend sie mit Vanida redet und den Clips auf MTV zuschaut. Ploetzlich muss sie lachen "Koja look! Same same you and me at Railey beach!" Ich schaue rueber auf die Mattscheibe, es laeuft das Video ´Wicked games´ von Chris Isaac. Ich grinse und sage ihr, das ich bestimmt nicht so gut aussehe wie der Saenger, sie jedoch sehr wohl wie eine thailaendische Helena Christensen. "Like who?" "Helena Christensen, the sweet girl in the video. It is a top model from the early 90ies" Sie erzaehlt Vanida von unserer Nacht am Railey beach, wie wir mitten in Nacht ins Wasser gegangen sind. Ich lausche dem wunderschoenen melodischen Singsang der thailaendischen Sprache, blicke kurz rueber zu Vanida waerend Tippa sich immer enger an mich kuschelt. Drehe ihren Kopf zu mir "Shut up" und ich kuesse sie ruhig.
Da es nicht mehr lange hin ist bis Silvester, und ich die Tickets gerne in den Haenden halten moechte bevor da etwas schief laeuft, will ich gleich zum Hualampong. Tippa zwaengt sich wieder in ihre enge Hose, eine Wonne ihr dabei zuzusehen. Vanida macht sich auch fertig, diesmal blue jeans und T-Shirt. Zum Bahnhof koennte man theoretisch auch laufen, aber wir nehmen den Bus. Diesmal bin ich mir sicher im Richtigen zu sitzen, die Maedels werden es schon wissen. Bin oft genug in Bangkok einfach in irgendeinen gestiegen ohne genau zu wissen ob er mich dorthin bringen wird wohin ich moechte. Hat mir so manche preiswerte Stadtrundfahrt eingebracht, aber ich habe es immer genossen. Als Tourist hat man ja Zeit, zur Not bleibt man an der Endhaltestelle einfach sitzen, loest ein neues Ticket und faehrt wieder zurueck.
Hualampong ist fuer mich einer der schoensten Bahnhoefe ueberhaupt. Der Architekt war ein Deutscher soweit ich weiss, und das Gebaeude wurde 1916 eroeffnet. Die riesige Wartehalle mit ihren polierten und stets sauberen Steinplatten auf dem Fussboden ist imposant. Es herrscht einentlich immer viel Betrieb, Reisende warten, kommen, gehen. Morgens um 8:00 Uhr und Abends um 18:00 Uhr heisst es Aufstehen zur Nationalhymne. Nur die Toiletten sind etwas heftig, die Putzfrauen kommen nicht hinterher. Pinkeln kostet 2 Baht, kacken musste ich hier zum Glueck noch nie und weiss daher nicht was sie dafuer haben wollen. Aber ein Blick auf die Klos hat mir gelangt und ich habe immer gewartet bis ich im Zug war. Dann schon lieber ein frisch geputzes Hockklo aus Edelstahl im rumpelnden Waggon kurz nach der Abfahrt.
Ich ziehe am ATM am Haupteingang 5000 Baht, und wir gehen durch die grosse Halle zu den Ticketschaltern. Tippa fragt eine der volunteers, wo man sich vorbestellte Fahrkarten abholen kann und wir werden von der netten Dame zum entsprechenden Schalter gebracht. Ich frage Vanida nochmal, ob sie nicht dochmitkommen moechte, ich spendiere Dir die Fahrt auch? Nein, sie lehnt dankend ab mit dem Hinweis auf die Vorlesungen naechste Woche. Gutes Maedchen, aber versuchen musste ich es. Tippa nicke ich zu waerend ich mit dem rechten Zeigefinger ermahnend wackele "Siehste?!" Sie muss lachen, und natuerlich haut sie mich wieder auf den Arm. Ich liebe das, dann bekommen wir die Tickets und ich bezahle. Bin etwas ueberrascht, denn es sind vier Stueck. Aber klar doch, die Rueckfahrten sind gleich mitgebucht worden von Vanida. Und wie schoen, es ist der Nighttrain als ich auf die Abfahrtszeit aus Chiang Mai blicke. Man, ich muss unbedingt mein thai verbessern, denn bei ihrem Telefonat vorhin habe ich es nicht mitbekommen.
Wieder draussen zuende ich mir erstmal ein Kippe an, na das hat ja schonmal bestens geklappt. Da wir so nah an China town sind nehmen wir ein TukTuk, und fuer 50 Baht geht es hinein ins chinesische Gewuehle. Irgendwo laesst uns der Fahrer aussteigen, ich weiss nicht wo ich bin. Schlendern durch die Strassen, die Maedels gucken natuerlich wieder nach Klamotten und Schuhen. Mir faellt dabei auf, das ich gar kein Gastgeschenk fuer Tippas Eltern habe und frage sie. Ihr Blick ist erstaunt, ein Gastgeschenk? Nein, sowas braeuchte ich nicht. Sie nimmt die Uniform mit, die ich ihr gekauft habe, das wuerde reichen. Gut, ich kenne ihre Eltern nicht, weiss nur das sie ein Restaurant haben und fuer thailaendische Verhaeltnisse wohlhabend sind. Was soll man da auch mitbringen? Eine Pulle Black Label vielleicht, aber Tippa meint das Papa nicht trinkt. Also akzepiere ich es, mit leeren Haenden nach Chiang Mai zu fahren. Vor Ort wird mir bestimmt irgendwas einfallen. Aber gluecklich bin ich damit nicht, man bringt seinen Gastgebern doch eine kleine Aufmerksamkeit mit beim ersten Besuch?
Nach einem Essen ziehen wir weiter, und dann kommt der Laden auf den ich gewartet habe ohne es zu wissen. Buddhastatuen und Bildnisse der Koenigsfamilie. Bleibe sofort stehen und blicke mich um. Die Wahl faellt auf ein schoenes Portrait Seiner Hoheit dem Koenig und Ihrer Hoheit der Koenigin im DIN-A-3 Format, praechtig gerahmt und in durchsichtiger Kunststofffolie verpackt. 650 Baht, und ich handele auch nicht sondern kaufe es sofort. Lasse es noch nett verpacken, mit Schleifchen drum, das ist genau richtig fuer Tippas Eltern. Koennen sie sich entweder zuhause aufhaengen, oder im Restaurant. Die deutsche Seele hat Ruh, ich bin wieder ganz entspannt. Weil sich Vanida und Tippa im Laden umsehen kaufe ich auch noch schnell und von ihnen unbemerkt einen kleinen Buddha im thaistyle.
Chinatown ist ein eigener space, so voll und quirlig, ueberall chinesische Schriftzeichen, thai wird unter den Bewohnern kaum gesprochen. Man kann nur staunend und geniessent durchlaufen, die Parallelgesellschaft betrachten und sich daran erfreuen das es sowas gibt. Alte Maenner in langen Gewaendern aus Seide, einem langen duennen weissen Oberlippenbart und einem runden Kappi auf dem Kopf. Geschaeftlich plappernde Frauen, huebsche Toechter, gefaehrlich aussehende junge Maenner mit langen Haaren. Das ganze Spectrum einer in sich geschlossen lebenden Bevoelkerungsgruppe. Und ein Farbenfest fuer die Augen, die gebratenen Pekingenten haengen cross gebraeunt sammt Kopf und Schnabel ueber die Stange und warten auf Kaeufer. Klamotten wohin man blickt, alles wuselt durcheinander. Ich habe ein paarmal Probleme beim Umhergucken meine Maedels nicht aus dem Blickfeld zu verlieren, zum Glueck bin ich mit 193 Zentimetern wie ein Mann auf Stelzen und kann sie wiederfinden.