H
hello_farang
Gast
Eine sehr nette Wohnung, drei Zimmer, Bad, Kueche, der Fussboden ist komplett gefliest.
An einer Wand im Wohnzimmer ein Altar mit einem Buddha, und Bilder von Seiner Majestaet dem Koenig und Ihrer Majestaet der Koenigin. Natuerlich auch eines von Koenig Rama IV. Darunter haengen alte Schwarz-Weiss Bilder, Tippa erklaert mir das sind ihre verstorbenen Grosseltern und ein verstorbener Onkel. Der Fernseher ist noch groesser als der, den die Maedels in Phuket stehen haben, ein dazu passender Karaoke-DVD Player fehlt auch nicht plus dicken Boxen. In einer Ecke steht ein kleiner Tisch, auf dem Farbfotos in Bilderrahmen aufgestellt sind. Mama, Papa, Sutep natuerlich, und Tippa in ihrer Universitaetskluft. Schwarzer ueberknielanger Rock, weisse Bluse mit silbernen Knoepfen, einfach zum Anbeissen huebsch. Na wenn die an der Uni alle so rumlaufen - halleluja.
Dann gibt es noch das Schlafzimmer von Sarinya und Suwat, und eines fuer Sutep. Ihre Schwester steht anscheinend auf Teddybaeren, denn das ganze Kopfende des Bettes ist voll mit denen. Ich muss zweimal hingucken, ob es nicht vielleicht doch das Kinderzimmer ist. Suwat kommt, hat anscheinend endlich einen Parkplatz gefunden. Aber die beiden haben keine Zeit, muessen zur Arbeit, Sarinya zieht sich um, kommt aus dem Schlafzimmer in einem schicken Kostuem mit Honda-Emblem. Mit einem freundlichen aber knappen "Feel like it is your home. We see us on sunday" sind sie mit dem Kurzen auch schon verschwunden.
Bei dem Bild von Tippa in Uniform denke ich mir, das wir ja hier sind um abzuklopfen, ob und wann sie ihr Studium fortsetzen kann. Also frage ich sie und Vanida, wie lange man heute in der Uni wohl jemanden im Sekretariat antrifft. Vanida meint, bestimmt mindestens bis 16:00 Uhr. Ich gucke, es ist gerade mal kurz nach Eins, also bleiben uns ungefaehr drei Stunden. Na Maedels, dann werden wir das gleich mal machen, was haltet ihr davon? "What? You want go now?", Tippa scheint etwas ueberrascht. "Khrap, we go now. Vanida, you come with us?" "Yes, but I have to change my clothes before" "Why?" "Because if you are a student you have to wear the uniform at the campus", dabei zeigt sie auf das Bild. "Will it takes a long time to change your outfit?" "No, my flat is next street" "O.k., leo leo", sie ist aehnlich ueberrascht ueber meine Direktheit und das schnelle Handeln wie Tippa. Die hat schon angefangen in einem Schrank nach ihren Unterlagen zu suchen, denn als sie studiert hat, wohnte sie ja hier bei ihrer Schwester. Vanida macht sich auf in ihre Wohnung, waerend Tippa anscheinend gefunden hat was sie braucht. Das Zwischendiplom, und ihren alten Studentenausweis. Das Zertifikat zeigt sie mir ganz stolz, ich kann nur den englischen Teil lesen. Commerce and Accountancy, ich uebersetze es mit Handel und Buchfuehrungswesen, also sowas wie BWL. "Why you not finished the study tirak?" "Koja you know why not" "Yes, but you know what I think about it" Sie packt die Unterlagen und einen Block in eine Ledertasche, da klingelt es. Vanida steht vor der Tuer und sieht wirklich aus wie eine Bilderbuchstudentin, ich muss laecheln. Tippa haelt mir die Augen zu, ich hoere nur das Lachen der beiden. Also los, ab zur Uni! Unten in der Si Praya halten wir ein Meter Taxi an und steigen ein. Die Fahrt dauert nicht lange, und wir sind am Campus. Entgegen meiner Befuerchtung, das wir jetzt den ganzen Area von der Rama 4 her ablaufen muessen, faehrt er uns die Phayathai Road entlang bis vor den Eingang zum Verwaltungsgebaeude. Gleich am Anfang der Strasse deuten beide nach rechts "Here is our faculty, look Koja" Der Taxifahrer will schon bremsen, aber faehrt dann doch weiter.
Im ´President´s office´ muessen wir erstmal bei der Info fragen, wo wir hin muessen. Ins Chamchuri Building Nr.2, soso. Na wenn die Dame das meint, dann gehen wir da hin. Also wieder raus und in das naechste Gebaeude. Nach einigem Suchen finden die beiden das richtige Buero, klopfen an, wir treten ein. Ich glaube, der Sachbearbeiter denkt zunaechst, das ich mich einschreiben moechte, denn er laechelt mich freundlich an und begruesst mich mit einem "Good day, welcome at the Chulalongkorn University". Aber Vanida erklaert ihm nach einem Wai schnell, das es nicht um mich sondern um ihre Freundin geht. Eine weiter Variante des thailaendischen Laecheln folgt, naemlich die des entschuldigenden Verstehens. Tippa legt ihre Unterlagen vor, und es folgt eine halbstuendige Unterredung, waerend der etliche Papiere kopiert und ausgehaendigt werden. Mit einem Textmarker unterstreicht der Herr seine Aussagen gruen. Ich nicke laechelnd ab und zu einer vorbeikommenden Sekretaerin zu, die interessiert zu uns rueber schaut. Neben den Infos auf thai hat er auch alles nochmal auf englisch ausgedruckt, und beginnt nun mir den Sachverhalt darzulegen, immer noch seinen Marker schwingend.
Als er damit fertig ist frage ich ihn, ob der food court noch geoeffnet hat. Das hat eine weitere Fotokopie zur Folge, auf der er mit seinem Stift rumkritzelt. Aber anscheinend gibt es noch was zu essen, denn sonst haette er ja einfach nein gesagt. Mit einem Schwung von Zetteln verabschieden wir uns und gehen rueber in die Mensa. Hat ungefaehr die Ausmasse der Essensausgabe im MBK, und bis auf Tippa und mich scheinen alle in schwarz-weiss gekleidet zu sein. Sie fragt mich was ich haben moechte. Ist voellig egal Schatz, hauptsache was vegetarisches. Mir geht je ja weniger ums Essen als vielmehr darum, in Ruhe die Unterlagen durchsehen zu koennen. Und mal einen Blick auf die Studentinnen zu werfen. Mein erster Eindruck ist, das es bestimmt 80% Maedels sind gegenueber 20% Studenten.
Suche mir die englischsprachigen Blaetter zusammen, und noch bevor ich anfangen kann die erste Seite durchzulesen, stehen zwei huebsche Studentinnen vor mir "Hello sawat dii khaa. May can we help you?" Ich laechele, es bleibt mir gar nichts anderes uebrig bei dem netten Anblick "Sawat dii khrap. No thank you very much. You cannot help me" Die beiden ziehen kichernd von dannen. Dafuer kommen Tippa und Vanida mit den Tabletts und setzen sich. "Koja what you speak to the girls?" "Tirak, they just asked me if they can help me. And I answered no" Das ist hier nicht das Paradies, es ist die Hoelle! Komplette Reizueberflutung. Reis mit Tofu und Gemuese, eine willkommene Ablenkung. In der schnellen Durchsicht der Unterlagen wird mir schon klar, das momentan keine Anmeldung moeglich ist, denn das Semester laeuft ja noch. Und es gibt anscheinend mehrere verschiedene Semesterformen. Das lese ich mir nachher alles durch, wenn wir wieder zuhause sind. Immerhin haben wir jetzt genug Lektuere fuers Wochenende.
Vanida schlaegt vor, das sie mir mal den Campus zeigen. Na da bin ich dabei, ganz legal jede Menge huebsche Maedels gucken. Das Gelaende der Universitaet ist so weitlaeufig, das es drei Buslinien gibt, die auf dem Areal die einzelnen Fakultaeten miteinander verbinden. Eine red, eine green, und eine blue Line. Natuerlich sind es nur kleine Busse, aber so einen Service stellt Berlin seinen Studierenden nicht zur Verfuegung. Gut, wie ich aus den Papieren entnehmen konnte, sind die Studiengebuehren recht hoch, aber schliesslich gilt die Chulalonkorn Universitaet als eine der besten des Landes. Wir steigen also erstmal in die Linie 3, die gruene, ein. Es ist die laengste Tour die man machen kann. Niemand will einen Studentenausweis oder gar Fahrgeld sehen, man steigt einfach in einen der Busse, die staendig ihre Runden drehen. Natuerlich fallen Tippa und ich auf, weil wir keine Uniformen anhaben, aber es ist komplett egal. Eher ist es so, das wir sehr oft angesprochen werden von Studenten und Studentinnen. Besonders der farang scheint interessant zu sein und ein lohnender Gespraechspartner, um das eigene englisch zu testen. Woher, wohin, wieso hier in der Uni, sind sie Lehrer? Das die Lehrkoerper von der Kleiderordnung ausgenommen sind, das ist mir schon in der Kantine aufgefallen. Ich muss manche Befragung fuer ein Sprach- oder Geographieprojekt beantworten, weil Studenten und ihre Kommilitoninnen offensichtlich den Auftrag haben, in Bangkok mit Auslaendern zu sprechen und das zu dokumentieren. Fuer mich ein riesen Spass, auch wenn Tippa von Zeit zu Zeit mal mit ihrem gegen mein Bein tippt, wenn ich zu nett bin wie sie findet. Ich revangiere mich aber ebenso, wenn ihr ein paar Jungs gut gefallen zu scheinen. Irgendwann steigen wir um in die rote Linie Nr. 2, die sogar an den Siam Square faehrt. Zum Schluss nehmen wir die Blaue Nr.1, und steigen ganz in der Naehe des Gebaeudes der Fakultaet ´Commerce and Accountancy´ aus. Wir schauen uns an, wo Vanida studiert bzw. Tippa studiert hat und hoffentlich auch bald wieder studiert. Treffen einige Lehrer und Lehrerinnen, und Freundinnen von Vanida und Tippa. Wahnsinn, wie selbstverstaendlich sie alle Zeit fuer uns haben, und speziell mir Sachen zeigen und erklaeren. Das gesammte Gelaende ist mit vielen Gruenflaechen aufgelockert, man kann auf dem Rasen sitzen, sich unter Baeume in den Schatten setzen, es gibt Springbrunnen, alles top gepflegt. Hier waere ich sehr gerne Gaertner.
An einer Wand im Wohnzimmer ein Altar mit einem Buddha, und Bilder von Seiner Majestaet dem Koenig und Ihrer Majestaet der Koenigin. Natuerlich auch eines von Koenig Rama IV. Darunter haengen alte Schwarz-Weiss Bilder, Tippa erklaert mir das sind ihre verstorbenen Grosseltern und ein verstorbener Onkel. Der Fernseher ist noch groesser als der, den die Maedels in Phuket stehen haben, ein dazu passender Karaoke-DVD Player fehlt auch nicht plus dicken Boxen. In einer Ecke steht ein kleiner Tisch, auf dem Farbfotos in Bilderrahmen aufgestellt sind. Mama, Papa, Sutep natuerlich, und Tippa in ihrer Universitaetskluft. Schwarzer ueberknielanger Rock, weisse Bluse mit silbernen Knoepfen, einfach zum Anbeissen huebsch. Na wenn die an der Uni alle so rumlaufen - halleluja.
Dann gibt es noch das Schlafzimmer von Sarinya und Suwat, und eines fuer Sutep. Ihre Schwester steht anscheinend auf Teddybaeren, denn das ganze Kopfende des Bettes ist voll mit denen. Ich muss zweimal hingucken, ob es nicht vielleicht doch das Kinderzimmer ist. Suwat kommt, hat anscheinend endlich einen Parkplatz gefunden. Aber die beiden haben keine Zeit, muessen zur Arbeit, Sarinya zieht sich um, kommt aus dem Schlafzimmer in einem schicken Kostuem mit Honda-Emblem. Mit einem freundlichen aber knappen "Feel like it is your home. We see us on sunday" sind sie mit dem Kurzen auch schon verschwunden.
Bei dem Bild von Tippa in Uniform denke ich mir, das wir ja hier sind um abzuklopfen, ob und wann sie ihr Studium fortsetzen kann. Also frage ich sie und Vanida, wie lange man heute in der Uni wohl jemanden im Sekretariat antrifft. Vanida meint, bestimmt mindestens bis 16:00 Uhr. Ich gucke, es ist gerade mal kurz nach Eins, also bleiben uns ungefaehr drei Stunden. Na Maedels, dann werden wir das gleich mal machen, was haltet ihr davon? "What? You want go now?", Tippa scheint etwas ueberrascht. "Khrap, we go now. Vanida, you come with us?" "Yes, but I have to change my clothes before" "Why?" "Because if you are a student you have to wear the uniform at the campus", dabei zeigt sie auf das Bild. "Will it takes a long time to change your outfit?" "No, my flat is next street" "O.k., leo leo", sie ist aehnlich ueberrascht ueber meine Direktheit und das schnelle Handeln wie Tippa. Die hat schon angefangen in einem Schrank nach ihren Unterlagen zu suchen, denn als sie studiert hat, wohnte sie ja hier bei ihrer Schwester. Vanida macht sich auf in ihre Wohnung, waerend Tippa anscheinend gefunden hat was sie braucht. Das Zwischendiplom, und ihren alten Studentenausweis. Das Zertifikat zeigt sie mir ganz stolz, ich kann nur den englischen Teil lesen. Commerce and Accountancy, ich uebersetze es mit Handel und Buchfuehrungswesen, also sowas wie BWL. "Why you not finished the study tirak?" "Koja you know why not" "Yes, but you know what I think about it" Sie packt die Unterlagen und einen Block in eine Ledertasche, da klingelt es. Vanida steht vor der Tuer und sieht wirklich aus wie eine Bilderbuchstudentin, ich muss laecheln. Tippa haelt mir die Augen zu, ich hoere nur das Lachen der beiden. Also los, ab zur Uni! Unten in der Si Praya halten wir ein Meter Taxi an und steigen ein. Die Fahrt dauert nicht lange, und wir sind am Campus. Entgegen meiner Befuerchtung, das wir jetzt den ganzen Area von der Rama 4 her ablaufen muessen, faehrt er uns die Phayathai Road entlang bis vor den Eingang zum Verwaltungsgebaeude. Gleich am Anfang der Strasse deuten beide nach rechts "Here is our faculty, look Koja" Der Taxifahrer will schon bremsen, aber faehrt dann doch weiter.
Im ´President´s office´ muessen wir erstmal bei der Info fragen, wo wir hin muessen. Ins Chamchuri Building Nr.2, soso. Na wenn die Dame das meint, dann gehen wir da hin. Also wieder raus und in das naechste Gebaeude. Nach einigem Suchen finden die beiden das richtige Buero, klopfen an, wir treten ein. Ich glaube, der Sachbearbeiter denkt zunaechst, das ich mich einschreiben moechte, denn er laechelt mich freundlich an und begruesst mich mit einem "Good day, welcome at the Chulalongkorn University". Aber Vanida erklaert ihm nach einem Wai schnell, das es nicht um mich sondern um ihre Freundin geht. Eine weiter Variante des thailaendischen Laecheln folgt, naemlich die des entschuldigenden Verstehens. Tippa legt ihre Unterlagen vor, und es folgt eine halbstuendige Unterredung, waerend der etliche Papiere kopiert und ausgehaendigt werden. Mit einem Textmarker unterstreicht der Herr seine Aussagen gruen. Ich nicke laechelnd ab und zu einer vorbeikommenden Sekretaerin zu, die interessiert zu uns rueber schaut. Neben den Infos auf thai hat er auch alles nochmal auf englisch ausgedruckt, und beginnt nun mir den Sachverhalt darzulegen, immer noch seinen Marker schwingend.
Als er damit fertig ist frage ich ihn, ob der food court noch geoeffnet hat. Das hat eine weitere Fotokopie zur Folge, auf der er mit seinem Stift rumkritzelt. Aber anscheinend gibt es noch was zu essen, denn sonst haette er ja einfach nein gesagt. Mit einem Schwung von Zetteln verabschieden wir uns und gehen rueber in die Mensa. Hat ungefaehr die Ausmasse der Essensausgabe im MBK, und bis auf Tippa und mich scheinen alle in schwarz-weiss gekleidet zu sein. Sie fragt mich was ich haben moechte. Ist voellig egal Schatz, hauptsache was vegetarisches. Mir geht je ja weniger ums Essen als vielmehr darum, in Ruhe die Unterlagen durchsehen zu koennen. Und mal einen Blick auf die Studentinnen zu werfen. Mein erster Eindruck ist, das es bestimmt 80% Maedels sind gegenueber 20% Studenten.
Suche mir die englischsprachigen Blaetter zusammen, und noch bevor ich anfangen kann die erste Seite durchzulesen, stehen zwei huebsche Studentinnen vor mir "Hello sawat dii khaa. May can we help you?" Ich laechele, es bleibt mir gar nichts anderes uebrig bei dem netten Anblick "Sawat dii khrap. No thank you very much. You cannot help me" Die beiden ziehen kichernd von dannen. Dafuer kommen Tippa und Vanida mit den Tabletts und setzen sich. "Koja what you speak to the girls?" "Tirak, they just asked me if they can help me. And I answered no" Das ist hier nicht das Paradies, es ist die Hoelle! Komplette Reizueberflutung. Reis mit Tofu und Gemuese, eine willkommene Ablenkung. In der schnellen Durchsicht der Unterlagen wird mir schon klar, das momentan keine Anmeldung moeglich ist, denn das Semester laeuft ja noch. Und es gibt anscheinend mehrere verschiedene Semesterformen. Das lese ich mir nachher alles durch, wenn wir wieder zuhause sind. Immerhin haben wir jetzt genug Lektuere fuers Wochenende.
Vanida schlaegt vor, das sie mir mal den Campus zeigen. Na da bin ich dabei, ganz legal jede Menge huebsche Maedels gucken. Das Gelaende der Universitaet ist so weitlaeufig, das es drei Buslinien gibt, die auf dem Areal die einzelnen Fakultaeten miteinander verbinden. Eine red, eine green, und eine blue Line. Natuerlich sind es nur kleine Busse, aber so einen Service stellt Berlin seinen Studierenden nicht zur Verfuegung. Gut, wie ich aus den Papieren entnehmen konnte, sind die Studiengebuehren recht hoch, aber schliesslich gilt die Chulalonkorn Universitaet als eine der besten des Landes. Wir steigen also erstmal in die Linie 3, die gruene, ein. Es ist die laengste Tour die man machen kann. Niemand will einen Studentenausweis oder gar Fahrgeld sehen, man steigt einfach in einen der Busse, die staendig ihre Runden drehen. Natuerlich fallen Tippa und ich auf, weil wir keine Uniformen anhaben, aber es ist komplett egal. Eher ist es so, das wir sehr oft angesprochen werden von Studenten und Studentinnen. Besonders der farang scheint interessant zu sein und ein lohnender Gespraechspartner, um das eigene englisch zu testen. Woher, wohin, wieso hier in der Uni, sind sie Lehrer? Das die Lehrkoerper von der Kleiderordnung ausgenommen sind, das ist mir schon in der Kantine aufgefallen. Ich muss manche Befragung fuer ein Sprach- oder Geographieprojekt beantworten, weil Studenten und ihre Kommilitoninnen offensichtlich den Auftrag haben, in Bangkok mit Auslaendern zu sprechen und das zu dokumentieren. Fuer mich ein riesen Spass, auch wenn Tippa von Zeit zu Zeit mal mit ihrem gegen mein Bein tippt, wenn ich zu nett bin wie sie findet. Ich revangiere mich aber ebenso, wenn ihr ein paar Jungs gut gefallen zu scheinen. Irgendwann steigen wir um in die rote Linie Nr. 2, die sogar an den Siam Square faehrt. Zum Schluss nehmen wir die Blaue Nr.1, und steigen ganz in der Naehe des Gebaeudes der Fakultaet ´Commerce and Accountancy´ aus. Wir schauen uns an, wo Vanida studiert bzw. Tippa studiert hat und hoffentlich auch bald wieder studiert. Treffen einige Lehrer und Lehrerinnen, und Freundinnen von Vanida und Tippa. Wahnsinn, wie selbstverstaendlich sie alle Zeit fuer uns haben, und speziell mir Sachen zeigen und erklaeren. Das gesammte Gelaende ist mit vielen Gruenflaechen aufgelockert, man kann auf dem Rasen sitzen, sich unter Baeume in den Schatten setzen, es gibt Springbrunnen, alles top gepflegt. Hier waere ich sehr gerne Gaertner.