Mal noch ‚ne kleine Anmerkung:
Es ist immer wieder erstaunlich, wie der Bogen von der rein taktischen
Einweisung hin zur
vorurteilsbehafteten
Beurteilung des Verhaltens der Mädels aus´m Miljö geschlagen werden kann.
Nun ist in der Vergangenheit bereits jede Menge über die Gefahr der Vorurteile, der Neigung des Menschen an sich zu solchen und den Verallgemeinerungen geschrieben worden, wobei ich nun nicht mehr in narzistischer Weise mein eigenes Geschreibsel zitieren werde, obwohl, manchmal macht´s einfach Spass ;-D Interessant sind auch
die neckischen Bemerkungen, mal mehr oder weniger versteckt, welche die intellektuelle Kompetenz eines Posters in Frage stellen tun.
Man könnte den Verdacht auf möglich sich gebildet habende Vorurteile auch weitgehend ausschliessen, wenn man sich eben auf die Schilderung eigener Erfahrungen beschränken würde, ohne jetzt ein vermeintlich allgemeingültiges Urteil über eine Populationsgruppe abzugeben, dessen Verhalten und Einstellungen man lediglich vom Hörensagen kennt. So glaube ich, mir über das Verhalten und die Wertvorstellungen des näheren Umfeldes in Ban Tab Kung ein
Urteil gebildet zu haben; werde allerdings den Teufel tun, mir ein Urteil über Verhalten, Einstellungen und Einweisungspraktiken der thail. freischaffenden Gewerbetreibenden anmaßen zu wollen, weil ich damit eben keine Erfahrungen habe.
Womit ich allerdings Erfahrungen aus der Vergangenheit habe, sind deutsche freischaffende Gewerbetreibende. Und von daher möchte ich Bukeo ein wenig unterstützen, in dem, was ihm als
Vorurteil unterstellt wird, was er letztendlich auch selbst einräumte, womit ich davon ausgehe, dass er eben
keine Erfahrung mit eben den von mir Genannten hat.
Kein sozialpsychologischer Exkurs, allerdings aufgrund meiner Beobachtungen und Erfahrungen die Erkenntnis, dass sich im ´Gewerbe´ ein gewisses Verhalten manifestiert, Einstellungen internalisiert (verinnerlicht) werden, aus denen es mitunter kein Entkommen gibt. Jedweder zukünftige Umgang mit Menschen wird davon geprägt. Genau, wie ein Arzt die Mitmenschen häufig nur noch nach ihrem Gesundheitszustand beurteilt, ein Sozialarbeiter nur noch Probleme wittert, ein Polizist überall nur noch Missetäter sieht – und ein Pfarrer nur das Gute im Menschen.
Von denen in meinem Dunstkreis in Heinsberg, die früher in einer Bar gearbeitet hatten, wurden diese meine Beobachtungen und Erfahrungen voll und ganz verifiziert (bestätigt). Andere mögen durchaus andere Erfahrungen und Beobachtungen gemacht haben: Der Mensch (Mann) als Objekt pekuniärer (finanzieller) Bedürfnisse.
Und um nichts anderes geht´s bei diesen
Einweisungen. Nicht darum, evtl. auch durch liegende (mitunter auch stehende) Tätigkeit den Mammon zu mehren, denn kaum eine Frau aus dem Agrarbereich wird sich in etwas höherem Alter noch dieser Tätigkeit zuwenden. Allerdings dankbar die Tipps und Hinweise aufsaugen, wie man denn mit ganz legalen und gesellschaftlich tolerierten Techniken seinen Mammon, bzw. den der Familie mehren kann. Stichwort: ´Auslandsmontageprojekt´, zu dem ich auch keinen Link mehr setze, weil ich mich nicht dem Vorwurf überzogener Eigenliebe aussetzen möchte

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Ich stelle mal folgende verrückte Hypothese auf, die Ihr bitte gleich wieder vergessen wollt:
Mit einem ehemaligen Barmädel, welches dieser im Grunde menschenverachtenden Tätigkeit und diesen emotional unwürdigen Lebensbedingungen endgültig den Rücken kehren will, kann man(n) manchmal mehr Glück haben als mit einem ´Landei´, welches in vernunftsmässiger Absicht eines Auslandsmontageprojektes sich lediglich eine eigene (finanziell) sichere Zukunft aufbauen will, wovon letztendlich die Familie das ganze restliche Leben profitiert.
Böse, aber wirklich ganz böse Zungen behaupten schon mal, dass da noch der ein oder andere Thai-Ehemann ist, den es zu unterstürzen gilt und in dessen Arme man nach abgeschlossenem ´Auslandsmontageprojekt´ wieder zurückkehren wird, sich seiner würdig zeigen kann...
Womit ich wieder elegant den Bogen zu den Vorurteilen geschlagen hätte... ;-D