Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeiten i

Diskutiere Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeiten i im Behörden & Papiere Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo Ich frage Euch,wen eine Thailänderin die mit einen Schengen-Visum nach Deutschland kommt,wann geht diese Person gem.§ 18 II AufenthG eine...
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Bla

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Hallo

Ich frage Euch,wen eine Thailänderin die mit einen Schengen-Visum nach Deutschland kommt,wann geht diese Person gem.§ 18 II AufenthG eine Erwerbstätigkeit nach.

Ich verstehe unter den Begriff der Erwerbstätigkeit eine selbständige bzw. eine unselbständige Tätigkeit die sich auf die Erzielung von Gewinnen richtet. Des weiteren sollte ein Entgeld vereinbart werden.

Gruß
Uwe
 
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Enrico

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Komische Frage :???:
Jede Tätigkeit, bei der sie mit Geld belohnt wird, ist eine Erwerbstätigkeit. Eigentlich ganz einfach, oder? Und das ist dann nicht erlaubt.
 
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Bla

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Hallo Enrico und Manasawee,

meine thailändische Frau und ich hatten Ende 2004 unsere Nichte 17 Jahre alt zu Besuch in Deutschland. Okt.2005 sollte dieselbe Nichte wieder zu Besuch nach Deutschland kommen. Die Erteilung eines Visums wurde von der Deutschen Botschaft nicht entsprochen,abgelehnt.

Folgende Gründe wurden von der Botschaft aufgeführt:

Es lag ein Regelversagungsgrund vor, der nach § 5 Abs. 4 i.v.m § 15 Abs. 2, Nr 2 und 3 AufenthG. Die Botschaft war überzeugt, das unsere Nichte eine nicht gestattete Erwerbstätigkeit nachgehen wollte.

Nach Meinung der Botschaft beabsichtigte unsere Nichte die Pflege des
Haushalt ihrer Tante und ihren Onkel zuführen.

Die Leistung "Entgeld" für diese Beschäftigung sah die Botschaft die Übernahme der Reisekosten (Flugticket, sowie die zur Verfügung= stellung freier Kost und Logis ihres in Deutschland lebenden Onkel.

Die Pflege des Haushalt ist laut der Botschaft eine Beschäftigung gem. § 18 II AufenthG. Für diese Beschäftigung wäre eine Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit erforderlich gewesen.

Meine thailändische Frau und ich wohnen 13 Jahren in einer 50 qm große Wohnung.

Gruß

Uwe
 
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Chak3

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Gab es denn einen Anhaltspunkt für diese Vermutung oder war es gar tatsächlich so geplant?
 
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Enrico

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

§ 18 II AufenthG besagt, das Arbeiten nur mit einer Erlaubnis aufgenommen werden dürfen. Darunter fällt, momentan noch etwas schwammig, auch die Pflege von Angehörigen. Bei der Pflege bekommt laut Pflegegesetzt der Pflegende ja eine Unterstützung laut Pflegegeldgesetz. Also mehr oder weniger Lohn für seine Arbeit. Das ist leider zur Zeit noch der Knackpunkt wo sich gelehrte streiten. Aktuelle Rechtssprechungen per PN, aber leider interessiert das die Angestellten der deutsch Botschaft nicht wirklich...
 
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Bla

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Bei der Befragung unserer Nichte, wurde die Frage gestellt: was haben sie gemacht wenn ihr Onkel und ihre Tante bei der Arbeit waren. Unsere Nichte antwortete ich bin aufgestanden habe mein Bett gemacht, habe den Reiskocher angestellt und habe TV gesehen. Um 9:00 Uhr hatte meine Tante Feierabend und wir haben zusammen thailändisch geessen.

Gruß

Uwe
 
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Enrico

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Das kam dann wohl nicht so richtig bei dem Bearbeiter rüber. Ist immer noch wie Lotto und wird auch nicht einfacher in zukunft...
 
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Bla

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Hallo!

Ich versuchte über eine email den veranwortlichen Sachbearbeiter der Botschaft zu widersprechen, leider ist laut telefonischer Aussage am 28.02.2006 diese unten geschriebene Brief als email angeblich nicht bei der Botschaft angekommen.


xxxxx xxxxxx
xxxxxxxxx x
xxxxx xxxxxxx
Germany

Deutsche Botschaft in Thailand
Rechts- und Konsularabteilung
9 South Sathorn Road

Bangkok 10120
Thailand


Sehr geehrter Herr xxxxxxx,

Ihr Ablehnungsschreiben vom xx.xx.2005 habe ich per email erhalten und werde mit diesen Brief versuchen die Zweifel der Deutschen Bot= schaft in Bangkok gegen unsere Nichte xxxxx xxxxxxxx für die Zukunft aus zuräumen.

Die Deutsche Botschaft, die Sie als Sachbearbeiter vertreten, geht davon aus, das meine Nichte, die ich in diesen Widerspruch vertrete, eine nicht gestattete Erwerbstätigkeit in Deutschland anstrebt bzw. nachging, dieses entspricht nicht die Wahrheit.
Ich möchte Sie bitten den Verdacht der nicht gestatteten Erwerbs= tätigkeit in der Akte der Antragstellerin richtig zustellen.

Sie unterstellen der Antragstellerin xxxxxx xxxxxxxxx, das sie in meinem Haushalt eine nicht gestattete Beschäftigung nachging bzw. anstrebt. Sie beschuldigen meine Nichte die Pflege in einem Haushalt von Verwandten in Deutschland für 3 Monate zu übernehmen.

Sie schreiben in Ihrem Brief, das die Deutsche Botschaft zweifellos= frei Informationen hat, das unsere Nichte bereits bei ihrem Besuch vom xx.xx.2004 bis xx.xx.2004 die Pflege in unserem Haushalt über= nommen hat.

Die thailändische Sachbearbeiterin, die unsere Nichte xxxxx xxxxxxx befragte, stellte folgende Frage "Was machten sie wenn ihre Tante und ihr Onkel bei der Arbeit waren".

Die Antwort unsere Nichte lautete "Ich bin aufgestanden, habe mein Bett gemacht, habe den Reis aufgewärmt, habe den Fernseher ange= stellt, dann kam meine Tante von der Arbeit und meine Tante hat für uns das Essen gekocht".

Ich habe von meiner Nichte kein Essen in Deutschland gekocht be= kommen. Sie hat auch nicht die Betten in unserem Haushalt gemacht. Sie hat nicht staubgesaugt und sie hat auch nicht die Wäsche ge= waschen.

Meine Ehefrau und ich wohnen in einer 50 qm kleinen Wohnung, können unseren Haushalt für 9 Monate selber pflegen, warum brauchen wir für die restliche Zeit eine Haushaltshilfe.

Wenn ich ihren Brief verstanden habe, unterstellen Sie mir, dass ich meine Unkosten, wie Reisekosten, Verfügungsstellung von freier Kost und Logis, mit der Pflege des Haushalts, meine Nichte xxxx xxxxxxx in Rechnung stelle.

Sie haben die Krankenversicherung vergessen.

Herr xxxxxxx, wenn Sie wirklich glauben bzw. ich die Zweifel der Deutschen Botschaft nicht ausräumen kann, dass meine Nichte xxxxx xxxxxx bei uns in Deutschland nicht die Pflege des Haushalts vom xx. xx.2004 übernommen hat, bitte ich Sie mein Fehlverhalten zu ent= schuldigen.

Durch mein Fehlverhalten ist der Deutschen Botschaft Zweifel an die Ehrlichkeit meiner Nichte entstanden. Ich trage als Einlader die Verantwortung.

Sie begründen ihre Versagung eines Visums, mit den Aufenthaltsgesetz (AufenthG)und dem Schengener Durchführungsübereinkommen Titel II, Kapitel I.

zu § 5 Allgemeine Erteilungsvoraussetzungen

Abs. 4 Die Erteilung eines Aufenhaltstitels ist zu versagen wenn einer der Ausweisungsgründe nach § 54, Nr. 5 oder 5a vorliegt.

Ein Regelversagungsgrund nach 3 54 Nr. 5 oder 5a halte ich bei meiner Nichte für unbegründet und haltbar, ansonsten sollten Sie mich vom Verfassungsschutz beobachten lassen.

Der § 5 hätte auch Ausnahmen für eine Erteilung eines Visums zu ge= lassen.

in Verbindung mit § 15

zu § 15 Zurückweisung

Abs. 2, Nr. 2 der begründete Verdacht besteht, das der Aufenthalt nicht dem angebenden Zweck dient

Unsere Nichte xxxxxx xxxxxxxx gab als Grund des Besuchs, den Besuch bei ihrer Tante sowie zu touristisch Zwecken in Deutschland an. Sie Herr xxxxxxx, haben Zweifel an die oben aufgeführten Gründe, die durch die Befragung Ihrer thailändischen Kollegin entstanden sind.

1.) Die in Ihrem Brief aufgeführte Tante ist eine Verwandte 1.Grades.

2.) Die touristischen Orte ...........................................
.................................................................
...................................................................

Nr. 3 der die Voraussetzung für die Einreise in das Hoheitsgebiet der vertragsparteien nach Artikel 5 Schenger Durchführungsübereinkommens nicht erfüllt.

In den Schreiben und der email vom xx.xx.2005 wurde mir von Ihrem Leiter Herr xxxxx und der Sachbearbeiterin Frau xxxxxxxx versichert, dass ich mit meiner Verpflichtungerklärung im Rahmen des verfahrens berücksichtigt wurde die Finanzierung des Aufenthaltes der Antrag= stellerin in Deutschland vom xx.xx.2005 bis xx.xx.2005 als gesichert angesehen galt. Somit wurde der Artikel 5 Abs. 1, Punkt C des Schengener Durchführungsübereinkommen erfüllt.

zu § 18 Beschäftigung (in Verbindung mit § 39)

Unter den Begriff der Erwerbstätigkeit verstehe ich, eine selbständ= ige bzw. unselbständige Tätigkeit die sich auf die Erzielung von Ge= winnen richet. Des Weiteren sollte ein Entgelt vereinbart sein.

da unsere Nichte bei uns im Haushalt zu Besuch war, habe ich als Haushaltsvorstand die Antragstellerin nicht aufgefordert sowie auch nicht zugelassen die Pflege im Haushalt zu übernehmen.
Es entstand kein Beschäftigungsverhältnis im Sinne des § 18 AufenthG und es somit keine Arbeitserlaubnis der Bundesagentur für Arbeit be= durfte.
So ist Ihre Feststellung, es wurde keine Arbeitserlaubnis weder be= antragt noch erteilt, nach meinen empfinden gegenstandslos.

Unsere Nichte wäre heute den xx.xx.2005 in Frankfurt gelandet.

wir hätten in ihre glücklichen Augen sehen können. Alle wären glück= lich gewesen. Sie hätte 3 Monate glückliche Tage in unseren Haushalt in Deutschland gehabt.

Dieses wurde von der Deutschen Botschaft ihren § und Gesetzen zunichte gemacht.

Herr xxxxxxx,ich arbeite genauso wie Sie im öffentlichen Dienst. Sie wissen ebenso wie ich, das man seinen Arbeitsplatz riskiert, wenn eine illegale Beschäftigung billigen würde.

Ich bin mir in klaren, dass ich gegen diesen Ablehnungscheid nur noch mit einer Klage beim Verwaltungsgericht Berlin eine positive Antwort bekomme. Einige Kollegen/innen der Gxxxxx xxxxxxxxx meinten ich sollte Klage einreichen. Schon aus Prinzip, es geht dann nicht mehr um die Sache.

.............................................................................................................

Ich würde gern für einen Tag bzw. für ein paar Stunden in Ihrer Ab= teilung verweilen, um die Handlungsweise der Botschaft besser ver=stehen.

.......................................
..............................................................

Mit freundlichen Grüßen


xxxxx xxxxxxxxxx
 
Sakon Nakhon

Sakon Nakhon

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Ob die Zeit und Lust haben, so einen langen Brief zu lesen?
Und: In welchem Öffentlichen Dienst arbeitst Du, dass Du Briefe mit so vielen Fehlern verschickst?

Unterm Strich weiss doch jeder: Junge Mädchen 3 Monate einzuladen kannst Du knicken. Ist halt so.

Gruss
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Es ist traurig ,aber wahr die Deutsche Botschaften benehmen sich wie Goetter.
Ich habe auch keine Chansen,muss ich eben mit Anhang in Asien bleiben und die Euros hier ausgeben.
Gegen Windmuehlen zu rennen ist aussichtslos!
 
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JT29

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Toskana Deutschlands
Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Well,

es muss nicht jede(r) einreisen - drum gibt es ja die Zugangsregulierung mittles Visum und da haben die Interessen Einzelner leider zurückzustehen (das ist nun aber Politik). Jetzt haben wir das Glück mit dem Schengenzusammenschluss und nach dem Durchführungsübereinkommen sind die Kriterien ja überall gleich -> auch in Felix Austria oder bei der Grand Nation läuft das in die gleiche Richtung, über andere Länder fehlen mir die Erfahrungen. Fischer wollte die Sache ja erleichtern, dies wurde entsprechend ausgenutzt und unter dem öfentlichen Druck wird nun die Visavergabe sehr restriktiv gehandhabt.

Sicherlich liegt ein Hauptproblem bei dem, was der TH-Fragesteller will und wie die darausresultierende Antwort verstanden wird und dann noch in Deutsch auf Papier gebracht wird. Der entscheidende Sachbearbeiter kann nur nach Aktenlage beurteilen und hierbei kann es auch durchaus sein, dass die Aktenlage von der reelen Lage abweicht.

Das emails im Botschafts-Nirvana verschwinden, diese Erfahrung habe ich auch schon machen müssen.
Diese email von bla macht allerdings dem Threadstarter seinem Nick alle Ehre: es ist in der Tat bla bla - sorry.

Wenn man im ÖD ist, sollte man das Ganze doch in eine etwas strukturierte Fassung bringen und vor allen Dingen kurz und prägnant auf den Punkt kommen - kein Sachbearbeiter hat ewig Zeit solche Monsterbriefe zu lesen noch lässt er sich hier mit tränendrückenden Aussagen beeindrucken - das ist tägliches Brot auf der Botschaft. Die Gefahr ist hierbei sehr gross, dass vieles geradezu überlesen wird. Im übrigen macht es auf einen Sachbearbeiter eher Eindruck, wenn der Brief sachkundige Kompetenz ausstrahlt, da dann der SB ganz anders antworten muss - eigentlich auch rein menschlich. Vielleicht wäre es ganz gut gewesen, wenn andere Kollegen auch mal einen Blick auf diese email geworfen hätten - in meinem Fall damals habe ich 3 Beamte bemüht und mein Entwurf wurde zerissen und umstrukturiert.

Eine Remonstration gehört letztlich gut vorbereitet und macht auch dann nur einen Sinn, wenn Papiere und Anhaltspunkte vorliegen, um die Bedenken und Ablehnungsgründe der Botschaft zu beseitigen.

Um letztlich vor dem VG Berlin klagen zu wollen, bedarf es aber erstmals eines Bescheides. Dieser wird spätestens nach der erfolglosen Remonstration erteilt; geht meist über mehrere Seiten mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen. Ich habe nun mittlerweile 4 davon lesen dürfen - sorry, die waren IMHO alle wasserfest. Das VG Berlin ist hoffnungslos überlastet - nein, meist wegen Asyl-Geschichten - die Laufzeit beträgt etwa 18 Monate -> genaueres kann man sich vom entsprechenden Server herunterziehen -> siehe Geschäftsbericht. Im übrigen muss ja die Antragstellerin klagen und kostenfrei ist so ein Verfahren auch nicht.

Ob es einen Sinn macht, hier einen RA zu beauftragen, muss dann jeder für sich entscheiden.

Juergen
 
alhash

alhash

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

@JT29,

sehr schön beschrieben, sollte sich jeder an die Wand hängen :super:

Ich sag' auch nur, was zählt sind Fakten, Fakten, Fakten und immer an die, nein nicht Leser, Bestimmungen denken.

Gruß
AlHash
 
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chinnotes

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Sawasdeekrap,
hier wird ja so oft auf die Dt. Botschaft geschimpft. Da muss ich auchmal was Positives sagen. Meine Verwandten (genauer: die Verwandten meiner Frau) haben bisher alle beste Erfahrungen mit der Botschaft gemacht. Die 6 Schwestern meiner Frau, ihr Bruder, deren meist schon erwachsene Kinder, -also z.B. 20jährige Damen-, die Mutter meiner Frau sind alle Nase lang bei uns zu Besuch, bis zu 3 Monate lang. Nie gab es irgendwelche Schwierigkeiten. Manchmal muss ich eine förmliche Einladung senden, die ich hier bei der Verwaltung gegen Gebühr beantragen muss, öfter hat aber-gerade auch in der letzten Zeit- auch eine formlose Einladung genügt, die ich meinen Verwandten zugefaxt habe. Mit dem Fax sind sie zur Botschaft gegangen und haben ihr Visum ohne jede Schwierigkeit gekriegt.
Ich habe, das möchte ich betonen, keinerlei Beziehungen zur Dt. Botschaft, kenne da niemanden, war zum ersten und letzten Mal da, als ich dort vor ca. 25 Jahren meine thailändische Heiratsurkunde übersetzen und die Übersetzung amtlich beglaubigen ließ....
Gruß Erwin / อัศวิน
 
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Bla

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Hallo Nakhon,

entschuldige das Du Dich an meinen Fehlern stößt, es sind meine Fehler. Ich arbeite bei einer kleinen Gemeinde im Bauamt als Bautechniker. Obwohl ich über 13 Jahre mit einer Thailänderin verheiratet bin, war mir nicht bewusst, das man junge Mädchen oder Frauen nicht für 3 Monate einladen kann. Du kannst mir ja gute Ratschläge geben oder?

Gruß

Uwe
 
Sakon Nakhon

Sakon Nakhon

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Lieber Uwe,


Deine Fehler stören mich persönlich weniger, aber ein offizieller Brief an eine Botschaft sollte mit halbwegs richtiger Orthographie daherkommen. Das ist ähnlich wie: Kleider machen Leute.

Ich würde Dir gerne Tipps geben, aber an der aktuellen Handhabung der Visavergabe kommst Du fast nicht vorbei.
Heute wird folgendermaßen argumentiert: Eine 21-jährige will 3 Monate nach D'land... Keine Thailänderin bekommt 3 Monate Urlaub. Ergo ist sie ohne Job, daher auch nicht rückkehrwillig. Punkt aus - Das ist eben Deutsch!

Was wesentlich besser klingt: 21-jährige mit Job bei xy bekommt 2 Wochenb Urlaub und will D'land besuchen.
Ich weiss, 2 Wochen sind nix, aber es klingt bei der Behörde wesentlich realistischer!

Trotzdem will ich jetzt nicht spekulieren, denn den Grund für die Nichtvergabe des Visas an Deine Maus kenne ich nicht.

Schönen Tag noch - Chock Dii Khrab
 
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guenny

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

@sakhon nakon,
den Grund für die Nichtvergabe des Visas an Deine Maus kenne ich nicht.
Lies bitte richtig, das Mädel ist seine Nichte, nicht seine Maus, sie soll zu Besuch kommen und war wohl schon mal zu Besuch hier.
Mit dem Rest hast du Recht. Punkt.
 
Sakon Nakhon

Sakon Nakhon

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Nichte, Maus, Eierkuchen - Egal...

Aber da könnte ja der Hase im Pfeffer liegen:

Nichte, ohne Job, 3 Monate D'land zur Tante - Vielleicht will sie ja bei der Tante bleiben?
(So könnte sich in der Botschaft auch abgespielt haben)

Gruss
 
hschub

hschub

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Vielleicht will sie ja bei der Tante bleiben?
ja und ! selbst wenn, die Visapolitik ist unter aller Sau.

:wink:
 
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Bla

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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Hallo Erwin,

ich hatte bis Mitte 2005 auch keine Probleme mit der deutschen Botschaft. Wann hast Du das letzte Mal Verwandte in der Altersgruppe von 20 Jahren aus Thailand nach Deutschland eingeladen. Ich finde es gut das die deuschte Botschaft die Anträge genau prüft. Ich finde es aber noch besser wenn das Ausländeramt des jeweiligen Landkreis mehr Mitspracherecht bzw. eine Stellungnahme auch bei einen Schengen-Visum abgeben müßte.


Beispiel: Vater und Sohn streiten sich um eine vollen Wodkaflasche.
Sohn zieht am Flaschenhals und der Vater am unterem Ende.

Der Sohn ist seit 3 Jahren mit einer Thailänderin verheiratet.Die Thailänderin hat eine Tochter 22 Jahre alt sowie ein 3 jähriges Enkelkind in Thailand. Die Familie des Sohns hat 2004 die Tochter und das Kind nach Deutschland eingeladen. Das Visum wurde von der deutschen Botschaft erteilt. "Arme Tochter"

2006 ist die Tochter mit Kind wieder eingeladen und ein Visum für 3 Monate wurde ihr ohne Probleme erteilt. Zu Zeit ist Mutter und Kind in Deutschland. Ihr deutscher Stiefvater trinkt am Tag ca 1 Flasche Wodka.

Würde das Ausländeramt des jeweiligen Landkreis mehr Mitspracherecht haben. Würde vielleicht diese junge Frau nicht leiden.

Gruß

Uwe
 
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Re: Die Deutsche Botschaft in Bangkok und der Begriff Arbeit

Hallo Sakon Nakhon,
Hallo Guenny,

Mit der Aussage "Maus" ist der Sakon Nakhon sehr nah bei der wohl inoffiziellen Meinung der deutschen Botschaft.

Ich hatte am 28.02.2006 mit den verantwortlichen Sachbearbeiter telefonisch gesprochen. Während dieses Gesprächs sagte der Sachbearbeiter "ihre Bekannte" ich widersprach und sagte es wäre unsere Nichte.

Gruß

Uwe
 
Thema:

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