Die fressen keine Ameisen.
Nur wenn sie tot sind? (war ironisch gemeint)
Hier ein paar praktische -echte- Tipps:
Ameisen bekämpfen: Die besten Tipps gegen Ameisen im Haus
Die besten Tipps in der Übersicht
· Ameisen umsiedeln: Außerhalb des Gebäudes kann ein Ameisenvolk komplett umgesiedelt werden, indem man einen Blumentopf mit Erde oder Holzwolle füllt und diesen umgekehrt auf das Nest stellt. Wenn die Ameisen umgezogen sind, den Topf einfach mit einem Spaten aufnehmen und an einen neuen Ort setzen.
· Ameisennest überschwemmen: Wenn sich das Nest in einem bereits angelegten Kübel oder Blumenkasten befindet, setzen sie diesen wiederholt unter Wasser, bis sich das Volk einen neuen Wohnort gesucht hat.
· Ameisen umlenken: Um die Plagegeister schon vor dem Haus abzuwehren, kann man mit Kreide einen dicken Strich am Boden ziehen und diesen immer wieder auffrischen. Ameisen mögen keine Kreide, so dass diese für die Tierchen zur unüberwindbaren Barriere wird.
· Zugänge versperren: Ritzen und Spalten, durch die die Ameisen ins Haus eindringen können, sollten mit Lehm, Silikon oder Leim abgedichtet werden. Im Handel sind auch klebende Barrieren zu bekommen, die den Zugang zu Fenstern, Türen oder auf Regale verhindern.
· Ameisen mit Jauche bekämpfen: Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät, 300 Gramm frisches oder 30 Gramm getrocknetes Wermutkraut in zehn Litern Wasser anzurühren und die Brühe 14 Tage lang gären zu lassen. Anschließend wird das Gebräu in den Ameisenbau gegossen.
· Ätherische Kräuter schrecken Ameisen ab: Legen Sie Farnkraut,
Thymian, Wacholderblätter, Tausendgüldenkraut, Kerbel, Zitronenkraut, Lavendelöl oder Lavendelblüten wiederholt auf der Ameisenstraße aus. Dadurch wird der Orientierungssinn der Ameisen gestört und sie werden auf Dauer vertrieben.
· Ameisen mit Hausmitteln bekämpfen: Legen Sie Zitronenschalen, Essig oder Zimtpulver vor den Zugängen aus. Durch die intensiven Gerüche werden die Ameisen abgeschreckt.
· Hirschhornsalz tötet Ameisen: Zusammen mit Zucker dient es als Köder. Der Backzusatz setzt für Ameisen giftiges Ammoniak frei, wenn die Tiere es verspeisen.
· Köderfallen sind zwar effektiv, aber nicht nur für Ameisen giftig: Sie enthalten einen Lockstoff verbunden mit einem Insektizid wie beispielsweise Spinosad. Die Ameisen nehmen das Gift auf und tragen es in ihren Bau. So wird die gesamte Population bekämpft. Gerade in Haushalten mit Kindern sollte aber zunächst auf ungiftige Methoden zur Ameisenbekämpfung zurückgegriffen werden.
· Tierfutter lockt Ameisen an: Achten Sie deshalb stets darauf, dass keine Futterreste im Hundenapf oder Katzen-Schälchen verbleiben.
· Lebensmittel immer dicht verschließen: Alle Lebensmittel sollten trocken, sauber und dicht gelagert sein, damit Ameisen erst gar nicht angezogen werden. In Glas- und Keramikgefäßen mit Gummidichtungen an den Deckeln sind Ihre Nahrungsmittel am besten aufgehoben. Gefäße mit Klippverschluss sind noch effektiver, da die Öffnung durch die Hebelwirkung noch besser abgedichtet wird.
· Bekämpfung mit Bioziden nur durch den Profi: Wenn alle Maßnahmen wirkungslos bleiben und der Befall zu schlimm wird, sollten Sie sich an einen Schädlingsbekämpfer wenden. Gehen Sie nicht auf eigene Faust mit hochgiftigen Bioziden gegen die Ameisen vor. Das gilt vor allem für Haushalte, in denen Kinder leben.