Die Philippinen sind ein hervorragendes Land für männliche Aussteiger, Frührentner und Rentner.
während Thailand auf der Entwicklungsstufe steht,
dass man Korruption als Problem der Gesellschaft erkannt hat, und öffentlich diskutiert,
kein Kommentator einer Tageszeitung muss befürchten,
wegen seiner Ansicht erschossen zu werden,
herrscht auf den Philipinen noch eine Zeit, wo man nur hinter vorgehaltender Hand sagen kann,
was da und dort für Zustände herrschen.
Die Korruption im Bauwesen, dass beim Stahl gespart wird, und einfach viel zu dünne Träger verbaut werden,
ist ein echtes Problem,
wenn Du in den Phillipinen in ein Shoppingcenter gehst, musst Du wirklich die Daumen drücken,
das Du nicht den Tag erwischt hast, wo dass gesamte Dach runter kam.
In dem Land ist die verslummung und Verwahrlosung ziemlich weit fortgeschritten,
Bettlerhorden drücken jederzeit in die Grossstädte, und quartieren sich auf den Friedhöfen,
in den Häusern der Särge ein, sodass die Angehörigen ihre Gräber nicht mehr besuchen können,
die Polizei duldet es,
weil sie weiss, dass die Bettler betrogen wurden, weil die Hilfsgelder für sie unterschlagen wurden,
als die letzte Naturkatastrophe war.
Naturkatastrophen sind ja keine Ausnahme, sondern die Regel in SOA,
dauernd saufen irgendwo die Bewohner ab, gehen in Schlammmassen unter, verbrennen bei Vulkanausbrüchen,
ertrinken bei Wirbelstürmen, oder werden vergiftet, weil wieder mit zu starken Schädlingsbekämpfungsmittel gearbeitet wird.
Überall, bis auf wenige Ausnahmen, herrscht Wild West,
Bangkok, KL und Singapore, sind absolut sichere Orte zum Leben,
gefolgt von unzähligen anderen Städte in Malaysia, Thailand, Indonesien und Vietnam,
doch zu diesen Städten würde ich nicht Manila zählen, wo ein Taxi nachts nicht vor einer roten Ampel halten kann,
aus Selbstschutzgründen.
Natürlich gibt es auf den Phillipinen Inseln der Glückseeligkeit, wo über 1.000 Inseln Naturschönheit der ersten Güte bieten,
wo es exklusive Rückzugsräume gibt,
wo man auf einem Trip kurzfristig eintauchen kann,
aber dauerhaft dort als Expat leben,
man findet allenfalls die Casablanca-Romantik für Pfandflaschensucher,
also alles etwas abgerissender, als in Thailand.
In Thailand werden einem bei einem nächtlichen Überfall nur die Goldkette und Habseeligkeiten gestohlen,
auf den Phillipinen muss man Angst um seine Goldeinlagen seiner Zähne haben, wenn der Räuber die Zange rauszieht.