Die Armut in Kalcutta und Indien!

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Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Die Armut in Kalcutta und Indien!

Die himmelschreiende Armut in Indien,in Kalcutta ist keine Werbung fuer die indische Regierung.

Millionen von Menschen vegitieren an den Strassenraendern und warten auf den Hungertod.
Behelfsmaessig haben sie mit Planen,Saecken und Tuechern kleine Zelte gebaut und hausen mit ihren Kindern darunter.Die schlimsten,hygienischen Bedingungen herschen hier vor.Wassr ist ein Fremdwort,bzw ab und zu ist eine kleine,gruene Pumpe in der Naehe.

Andere haben nur ein Tuch,legen sich mitten auf die Strassen und Gehwegen hin und schlafen,oder sind sie sogar schon tod?
Morgens,noch im Dunkeln kommt die Muellabfuhr vorbei und sammelt die Toten auf.
Ueberall stinkt es nach Urin,Scheisse und Erbrochenen.
Ab und zu organisieren diverse Hilfsorganisationen Essensausgaben fuer die Armen.

Das ganze Elend spielt sich waehrend des alltaeglichen Lebens der Inder ab,denn der normale Inder ist ein Kaufmann,Kleidung,Stoffe,Moskitonetze und andere Marktwaren.

Habe den Eindruck,dass dieses Elend vielen Indern kalt laesst!!!

Ist fuer ihn ja warscheinlich auch normal,gehoern die Armen einer unteren Kaste an,oder der Kaste der Unberuehrbaren und um solche Leute macht man sich eben keine Gedanken,man kann sie auch nicht anfassen,auch gedanklich nicht.

Es gibt in Kalcutta einige Hungerstreiks um die Welt auf dieses Elend aufmerksam zu machen,aber diese Streiks verlaufen im Sand und haben keine Wirkung bei der kommunistischen Regierung in West Bengalen.
Der letzte Streik wurde ja auch kurzfristig wegen des bevorstehenden Weihnachtsfest,dem Fest der Liebe,abgesagt,aber wer liebt die Armen Menschen von Kalcutta die weiter sterben wie die Fiegen?

In diesem Sinne,ein schoenes,gesegnetes Weihnachtsfest!

Und wenn ihr euch vollfresst,dann denkt dabei auch ,wie gut es uns geht,trotz dem vielen Genoergel und Wehklagen und den Neid auf des Nachbarns schoenerem Auto.


Wie kann man diesen armen Menschen helfen?
Spendengelder werden manchmal veruntreut oder verschwinden zum grossen Teil in einem Wasserkopf der sich Verwaltung nennt.
Ich bin in der Lage Essspenden direkt zu geben,oder die Verwertung meiner Abfaelle,die die Armen auch gerne nehmen.
In erster Linie sind aber die Inder selbst gefragt,dieses Problem zu loesen und nach dem hinduistischen,wie auch dem buddhistischen Glauben wird man wiedergeboren,so lange bis man durch gute Taten und Verdienste die Endstufe,das Nevana erreicht hat.
Ist das der Grund warum die Armen still leiden und sich kaum wehren.

In Indien muesste eine Geburtenkontrolle wie in China eingefuehr werden,aber das wuerden sich die Menschen hier wohl nicht gefallen lassen.

Wuerde die Masse an Armen hier in Kalcutta ueber die Wohlhabenden herfallen,dann bliebe nichts mehr von denen uebrig und Polizei und Millitaer haette auch keine Moeglichkeit so etwas zu stoppen.
Warten wir ab und sehen hilflos zu.
Ich hoffe ich habe euch das Weihnachtsfest nicht verdorben,werde aber hier ab und zu Bilder reinstellen,die euch nicht kalt lassen.

Gruss

Otto
 
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Mandybär

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Find ich gut Otto, daß Du solche Berichte bringst :super:
In unserer gesättigten Wohlstandsgemeinschaft vergisst man oft zu schnell, wie es auf dem Rest des Planeten aussieht.
Nicht nur in Indien, auch in vielen Teilen der restlichen Welt hungern und dursten viel zu viele Menschen.
Was dagegen tun ??? Ich weiss es auch nicht.

Eine Weihnachtsspende an irgendeine Hilfsorganisation hilft sicherlich auch, auch wenn viel versickert, aber jeder Cent der irgendwo hilft, wird benötigt.
Wenn sich jeder etwas engagiert, ist sicherlich auch geholfen, aber eine Lösung ....... :nixweiss:

Ein nachdenklicher
Mandybär :wink:
 
S

Sioux

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Weihnachten steht ja vor der Tuer. Da macht doch mancher den Geldbeutel auf nicht nur fuer Geschenke an die Familie-Bekannte.

Zum Thema Kalkutta faellt mir da das ein

Sioux
 
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J-M-F

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Otto-Nongkhai" schrieb:
Wuerde die Masse an Armen hier in Kalcutta ueber die Wohlhabenden herfallen,dann bliebe nichts mehr von denen uebrig und Polizei und Millitaer haette auch keine Moeglichkeit so etwas zu stoppen.
und solange das in der welt nicht passiert, wird sich daran auch nix ändern da helfen alle spenden von dir (du bist auch nur ein armes schwein) nix

solange es möglich ist miliarden zu horten und damit den markt des täglichen lebens und bedarfs nach belieben zu manipulieren ...
 
DisainaM

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Die praktischen Auswirkungen des Kastensystems zeigen einem in Indien knallhart,
dass das Leben der unteren Kasten aus Leiden besteht.

Den höheren Kasten steht das Recht zu, solange sie noch keinen Ferrari haben, den unteren Kasten weiter die Lebensgrundlage zu beschränken.

Aber auch etwas anderes wird deutlich, wer sein halbwegs ertragbares Leben auf dem Land aufgibt, und in die Städte zieht, den erwartet ein ähnliches Schicksal.

Landflucht zu verhindern, indem man den Geflüchteten kein Almosenauskommen in den Städten gibt,
ist dabei eine Variante, die in Indien zum tragen kommt.

Aufgabe eines gesicherten Auskommens, um an einen anderen Ort zu kommen, erleben wir auch bei vielen Deutschen, die ihre Hartz4 Zukunft aufgeben, um in Los ihr Glück zu versuchen. Meistens enden sie dann in th. Gefängnissen, und werden auf Kosten des th. Staates solange durchgefüttert, bis sie wieder nach Deutschland abgeschoben werden.
Ist zwar nicht direkt vergleichbar, aber es liegt dieselbe wiedersinnigkeit vor,
ein Auskommen aufzugeben, nur um an einen anderen Ort zu kommen.
 
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mika

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@Otto , ist wirklich erschreckend zu lesen , daß sich in Kalkutta in den letzten 15 Jahren nichts geändert hat . Ich hatte in Deinem anderen Indien-thread praktisch über dieselbe Situation im Jahre 1990 berichtet .
Mir ist die indische Bevölkerung unsympathisch , allein aus dem Grund , daß Angehörige höherer Kasten ihre Mitmenschen auf der Straße verhungern lassen , weil sie aufgrund ihrer Geburt in eine niedere Kaste eh nichts wert sind . Das ist tiefstes Mittelalter ... wundert mich schwer , daß es noch keine Epidemien wie z.B. die Pest gibt :O
 
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buoi

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buff" schrieb:
Mir ist die indische Bevölkerung unsympathisch , allein aus dem Grund , daß Angehörige höherer Kasten ihre Mitmenschen auf der Straße verhungern lassen , weil sie aufgrund ihrer Geburt in eine niedere Kaste eh nichts wert sind . Das ist tiefstes Mittelalter ... wundert mich schwer , daß es noch keine Epidemien wie z.B. die Pest gibt :O
Ist doch aber in Thailand nicht viel besser. Es ist einfach nicht so gut sichtbar wie in Indien.
Wir Europäer machen auch nicht mehr um dies zu verhindern als die höheren Kasten der Inder. Sorry ich finde dies eine Ausrede das man sich selbst nicht schuldig fühlen musss.
Darum finde ich auch die Weihnachten so pervers, kaufrausch bis zum geht nicht mehr, obwohl wir schon alles haben.


buoi
 
DisainaM

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Hannover
übrigens kommen Haar-extensions ausschließlich aus Indien

wer sich als Frau die Haare verlängern lassen will,
bekommt ausschließlich indisches Haar

Die armen Frauen bekommen für ihr langes Haar eine Mahlzeit
und anschließend eine Glatze

Die Händler machen dann das große Geschäft,
bis sich in Paris eine Frau für 1.000 Euro ihr Haar verlängern lässt.

So kommt denn das Haar einer Bettlerin auf den Kopf einer Millionärin.
 
resci

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Malhier-Maldort
buoi" schrieb:
Darum finde ich auch die Weihnachten so pervers, kaufrausch bis zum geht nicht mehr, obwohl wir schon alles haben.
deshalb versuch ich auch nach und nach den ganzen über die Jahre angefallenen Ramsch loszuwerden. Kaufen tu ich mir sowieso nur noch das notwedigste, diese Scheinheiligkeit und der ganze Konsumterrorismus an Weihnachten sind wirklich unerträglich.

Bin wirklich gespannt auf meine Indienreise Anfang März, bin noch am Überlegen wie ich dort weiterhelfen kann, ein Teil meines Reisebudgets ist jedenfalls für spontane Hilfe vorgesehen. Werd ich wahrscheinlich von Fall zu Fall entscheiden, Geld anonym an irgendwelche Organisationen für Bereicherungszwecke zu überweisen, lehne ich allerdings ab.

Ist für mich zum Beispiel unvergesslich als ich in einem Vorort von Rio de Janeiro beim Essen in einem Strassenrestaurant vier Kinder sah, die mir mit riesigen Augen beim Essen zuschauten. Habe sie dann alle eingeladen zum Essen und Trinken, alles was sie möchten, die Freude war grenzenlos. Soetwas hatten sie in ihrem ganzen Leben wahrscheinlich noch nicht erlebt.

resci
 
Otto-Nongkhai

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Hier noch ein paar Bilder!


 
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FD53

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Die Gefühle und die reale Welt ... .
*
Laut Statistik gibt jeder Deutsche zu Weihnachten rund 500 Euro aus. Bei 80 Millionen macht das satte 40 Milliarden Euro. Das klingt erstmal nach fürchterlich viel - diese Geldmenge wird sich wohl kaum einer von Euch vorstellen können ... .

In Indien vegetieren etwa 200 Mill. Menschen unter beschriebenen und ähnlichen Bedingungen. Damit verbleiben trotz 40 Milliarden ganze 200 Euro pro Nase. Das ist nun wieder verdammt wenig. Was willst Du denn damit machen ?

Wenn Du mit 40 Milliarden Euro nach Indien gehst und anfängst diesen Leuten zu helfen, dann steigen erstmal die Preise für Lebensmittel, Bekleidung, Land und Baustoffe. Und weitere 50 Millionen werden bedürftig ... .

Und dann versuche mal in Indien für Wohnungen Land zu kaufen. Mit 200 Euro pro Nase kommst Du da nicht weit. Und mit 200 Euro kannst Du auch in Indien denen keine Wohnung in einem Wohnsilo bauen. Dazu gehört nämlich auch noch eine ganze Infrastruktur ... .

Und wenn die 200 Euro alle sind - wie geht es dann weiter ? Übrigens: bilde Dir nicht ein, das diese Leute dort mit Geld umgehen können. Das ist ähnlich wie in Thailand nach dem Tsunami. Da bekamen auch viele Thais im Süden gleich mal 2000 Baht. Die einen haben es versoffen, weil es eh nicht reichte. Die anderen setzen alles in der Lotterie. Die damit alte Schulden abzahlten, die konnte man an den Fingern einer Hand abzählen ... .
*
Und es tut mir wirklich leid, wenn ich jetzt eurer Gefühlswelt einen eiskalten Wasserguss verpaste. Aber wir leben nunmal in einer realen Welt und nicht in "Second Life". Und ich zahle seit Jahren nur für Hilfsprojekte, wo ich deren Macher persönlich kenne http://www.littlesmile.de
 
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mika

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buoi" schrieb:
buff" schrieb:
Mir ist die indische Bevölkerung unsympathisch , allein aus dem Grund , daß Angehörige höherer Kasten ihre Mitmenschen auf der Straße verhungern lassen , weil sie aufgrund ihrer Geburt in eine niedere Kaste eh nichts wert sind . Das ist tiefstes Mittelalter ... wundert mich schwer , daß es noch keine Epidemien wie z.B. die Pest gibt :O
Sorry ich finde dies eine Ausrede das man sich selbst nicht schuldig fühlen musss.

buoi
Ja buoi , da haste mich ertappt . Ist tatsächlich eine erbärmliche Ausrede meinerseits , um die mir als Deutschem scheinbar angeborenen Schuldgefühle zu unterdrücken .

Meiner Meinung sollte gegen das akute Elend auf Indiens Straßen , in erster Linie von den direkten Mitmenschen , die wohlhabend genug sind , geholfen werden . Das funktioniert in Thailand wesentlich besser , um Deinen Thailandbezug zu bedienen . Meines Erachtens aus dem Grund , weil die Thais bereit sind notleidenden Mitmenschen zu helfen , und nicht den Vorwand anbringen , wer arm ist , hat diese Armut verdient und ist daher nichts wert . Das ist die WAHRE Ausrede , derer man sich in Indien bedient , um frei von Schuldgefühlen über die sterbenden Kinder auf den Straßen hinwegsteigen zu können .

In diesem Sinne : Frohe Weihnachten in die Schweiz :wink:

P.S. auch wenn Du nichts vom Konsumfest hältst :nixweiss:
 
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FD53

Gast
Diese unvorstellbare Menschenverachtung fällt auch im Nachbarland Sri Lanka extrem auf. Ich komme mit der Geisteshaltung und Lebenseinstellung dieser ethnischen Gruppe nicht klar ... und ich habe auch kein Verständnis für den extremen Egoismus, den man dort erleben kann. Eine soziale Verantwortung der wohlhabenden Schichten konnte ich nicht entdecken und die scheint es wohl auch nur in Ausnahmefällen zu geben.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Das war ein Rummel am Abend des 24.12 auf den bund beleuschteten Einkaufsstrassen von Kalcutta,wie beim Sommerschlussverkauf.
Da kauften die vielen wohlhabenden Inder ein wie wild,dazwischen die Bettler die sich aber nur an Auslaender wenden,teils agressiv,wenn sie eine Spende erzwingen wollen.



Was mich nur etwas aergert,die Bettler wenden sich nur an Auslaender,fassen die auch aggresiv an,wenn sie nichts geben.Die Inder,die eigentlich von diesem Problem betroffen sind kommen ungeschoren davon,werden in keinster Weise belaestigt und laufen einfach an dem Elend vorbei,ja ist weiss,sie gehoeren eben einer hoeheren Kaste an.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Ja,DisainaM hat Recht,die Landflucht ist zum groessten Teil am Elend in Kalcuttas schuld.da die indische Regierung der Landbevoelkerung keine andere Alternative geben kann.
Das mit dem langen Pferdeschwanz,ein Statussymbol der reichen,indischen Frauen ist auch normal,ein armes Maedchen verkauft ihre Haare fuer einen Apfel und ein Ei.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Chak3

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buff" schrieb:
Meiner Meinung sollte gegen das akute Elend auf Indiens Straßen , in erster Linie von den direkten Mitmenschen , die wohlhabend genug sind , geholfen werden . Das funktioniert in Thailand wesentlich besser , um Deinen Thailandbezug zu bedienen . Meines Erachtens aus dem Grund , weil die Thais bereit sind notleidenden Mitmenschen zu helfen , und nicht den Vorwand anbringen , wer arm ist , hat diese Armut verdient und ist daher nichts wert .
Mich würde ernsthaft interessieren, was du meinst, dass in Thailand besser gemacht wird und wie die Armut dort konkret bekämpft wird außer mit Absichtserklärungen und Parolen.
 
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mika

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Köln - Bua Yai
@chak3 , ich weiss nicht , ob Du schon in Indien warst . Falls nicht , kannst Du Dir keine wirkliche Vorstellung von der Armut dort und der Ignoranz der wohlhabenden Bevölkerung machen . Lies mal Ottos thread intensiv und schau seine Bilder an .
Ich kenne kein anderes Land außer Indien/Sri Lanka/Bangladesh in dem ein ähnliches Wohlstandsgefälle herrscht verbunden mit derartiger Ignoranz .


In Thailand sorgt allein schon der König dafür , daß Hunger und akute Armut gemildert werden . Z.B. mit kostenloser/kostengünstiger Krankenversorgung für Mittellose , mit Projekten in denen verarmten/verschuldeten Bauern , Wege zur Selbsthilfe gezeigt werden , um die Landflucht einzudämmen . Außerdem kenne ich genug Beispiele aus meinem Bekannten-/Familienkreis , wo Menschen in Not geholfen wird . Ist sicher auch ein religiöser Aspekt : Wer hat , der gibt , um sich ein gutes Karma und damit ein besseres nächstes Leben zu sichern . Das ist ein m.E. wichtiger Punkt , der die Gesellschaft in Thailand auch ohne teures Sozialnetz a´la Deutschland im Gleichgewicht hält .
 
i_g

i_g

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Hallo Otto, Hallo Rest des Forum:)

dire Armut und die offensichtliche gelichgültigkeit, ich will mal versuchen ein paar Zeilen zu der Mentalität der Inder zu schreiben.

Das was ich weiss ich ist in erster Line durch Gespräche mit meiner Famile und durch lesen von Büchern zustande gekommen. Gespräche mit Indern weltweit, haben auh dazu beigetragen:

Die indische Gesellschaft, wird durch das Kastensystem/ Religion und die strenge gesellschaftliche Hirachie zusammnegehalten.
Im Auge des westlichen Besuchers sicherlich ein menschenverachtendes System, auch für mich als ich nach langen Jahren (fast 10 Jahre) Indien 2002 erneut besucht habe.

Um nicht allzuweit auszuholen:
Der Hindu glaubt an die Wiedergeburt, er wird als "guter Mensch" wiedergeboren wenn er ein strenges nach den hinduistichen Maßstäben Leben geführt hat. Hat er das nicht getan, wird er entweder als Tier wiedergeboren oder als angehöriger einer niedern Kaste.
Der Hinduismus kennt den christlichen Begriff der Nächstenliebe nicht.

Der Bettler spricht ergo auch nur die westlichen Touristen an, den die kennen sein "altes Leben" nicht- daher wieder er aus Mitleid was geben, der kennt seine "Vorgeschichte" und wird nichts geben.

Sehr viele wohlhabende Inder spenden sehr viel Geld, für z.B. Leprakranke, oder Ausbildung für Bauern (wie kann ich meine Ernteertrag verbessern, oder wie kann ich meine Ernte haltbar lagern).

Erstmal möchte ich die Reaktion auf meinen "Pro" Beitrag abwarten, bevor ich weiter schreibe.

Gruß Indronil
 
Serge

Serge

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Das Thema INDIEN ist sooooviel komplexer als Thailand und in keinster Weise mit diesem, Thailand, zu vergleichen. Und es ist natuerlich auch ein Unterschied, sich um ein Land mit 60 Mio. Einwohnern zu kuemmern als um eines mit 1,1 Mrd.

Kann i_g nur zustimmen. Es gibt sovieles in Indien, das man verstehen lernen muss, da reicht ein Leben bestimmt nicht.

Schreib bitte weiter i_g, wenn Du magst.

@Otto
Gute Reise und viel Spass in Indien. Deine Laotin mit dabei? Und sei vorsichtig mit dem Fotografieren. In Indien ist dies ein bisschen anders als in Thailand.
 
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