es gibt 3 bis 5 Gruppen, die nach Thailand auswandern, um den Lebensabend zu verbringen,
- deutsche Rentner, die ev. vorher einigemal in Thailand Urlaub gemacht haben, aber von der Kultur und demm Land nichts wollen, ausser ein tropisches Fleckchen mit gutem Kaufkraftverhältnis.
Sie sind integrationsunwillig, sind auf RTL Bildung, und wollen mit den Thais so gut es geht, gut auskommen.
- deutsche Rentner, die mit ihrer th. Ehefrau nach Thailand gehen, die meisten sind durch die Ehe vorintegriert, sprechen teilweise die Sprache und besitzen eine hohe Differenzierung zwischen unterschiedlichen Thais.
Ihr Problem ist meistens bei Behördenkontakten, dass sie ein downgrading erleben, und mit der ersten Gruppe gleich gesetzt werden, auf den Status Farang. Ein weiteres Problem bereitet ihnen, dass sie erst durch ihr Leben in Thailand erfahren, was es bedeutet, in einer kastenähnlichen Gesellschaft zu leben. Durch ihre Sprachkenntnisse bekommen sie wesentlich mehr mit,
und sind dadurch doch oft desillusioniert, haben sie doch in ihrer deutschen Tempelgemeinschaft eine andere Zusammengehörigkeit erlebt.
- die dritte Gruppe, deutsche ohne Familie, die als Singels nach Thailand gehen, und in Deutschland sich ebenfalls vorintegriert haben, auch sie erleben downgrading auf Doof-Farang und MAI MI in Baumärkten und anderswo, als etwas belastend, doch können sie die Vorteile weiter fixieren.
Alle Gruppen erleben, das Thailand im Wandel ist, der erreichte Wohlstand sowohl der Mittelschicht als auch der Unterschicht, wird durch die aktuelle Weltwirtschaft gefährdet, weniger Touristen, weniger Condokäufer, Ausdünnung in Handwerksangeboten, Kleingewerbesterben, Explosion der Ölpreise, die noch durch Subventionsversprechen der Regierung gedeckelt werden kann, aber danach ? Auch ein kontraproduktiver Thainationalismus, der weniger touristische Passagiere durchs Land geschleusst sehen will, und noch weniger Residenten, kann zukünftig die Situation prägen.
Am Ende leiden nicht nur die Elephanten, die durch Wegbleiben von zahlenden Besuchern, nicht mehr finanzierbar in ihrer Bestandsgrösse sind.