Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting

Diskutiere Deutsch-thailändische Ehen profitieren vom steuerlichen Ehegattensplitting im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Ich kann dein Problem nicht erkennen. Ich habe immer gesagt, dass eine Familie mit Kindern gegenüber einer Familie mit Kindern bessergestellt...
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franky_23

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Hallo franky, Dein Posting zeigt das Du Dich noch nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt hast.
Jeder Trennungsvater aus einer unverheirateten Beziehung oder geschiedene Vater mit Kind(ern) darf mit der Steuerklasse 1 UND den Unterhaltszahlungen an sein(e) Kind(er) leben. Kindesunterhalt ist reines Privatvergnügen und wird nicht als "Belastung" anerkannt - Ehegattenunterhalt schon. Alleinerziehende Väter bei denen die Mutter Kindesunterhalt zahlt sind so selten wie ein Schwein auf dem Mond.
Ich kann dein Problem nicht erkennen. Ich habe immer gesagt, dass eine Familie mit Kindern gegenüber einer Familie mit Kindern bessergestellt ist.

Das gleiche beschreibst du doch hier.

Kindesunterhalt wird in Form des Freibetrages anerkannt, ggf. auch in Form von Aufwendungen zur Schule und Berufsausbildung. Da das Kindergeld meist die Steuervorteile des Freibetrages übersteigt gibt es nur das Kindergeld.

Wenn du im Forum nachschaust, ich habe schon immer den Punkt vertreten, dass prozentual - nicht absolut- die Männer häufiger ihren Unterhalt leisten als die Frauen.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich deine Aussage nicht so recht.
 
strike

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... Ich habe immer gesagt, dass eine Familie mit Kindern gegenüber einer Familie mit Kindern bessergestellt ist.....
Jetzt wird es schwierig fuer mich.
Kann das jemand erklaeren?

:confused:

Ich lass mir mein Essen aber dennoch schmecken.
Mahlzeit!
 
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Chak

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Es geht doch nur darum, dass die durch die Ehe reduzierte Steuerlast ggf. nicht so einfach rechtfertigbar ist, im Hinblick auf dem Versuch einer Steuergerechtigkeit.
Auf das Problem der Definition von Gerechtigkeit hat Strike ja schon hingewiesen.

Das deutsche Steuerrecht krankt gerade daran, dass immer wieder versucht wird durch Steuergesetz das zu erreichen, was gerade als gerecht empfunden wird. Deshalb haben wir heute ein so kompliziertes Regelwerk, dass keiner mehr in Gänze beherrschen kann. Ich erinnere nur an Kirchhof, den man ja gerade mit dieser vermeintlichen Gerechtigkeit weg gemobbt hat.

Wo wir schon bei gerecht sind, bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum eine Steuerprogression gerecht sein soll.
 
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wasabi

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@fanky:

Kindesunterhalt ist nicht absetzbar. Beiträge zu Schulen, Kindergärten usw. ebenso nicht.
Beispiel Musikschule: Nicht absetzbar.
Auch nicht absetzbar sind Umgangskosten. Für die Alleinerziehende Mutti gibt es einen Entlastungsbetrag:
Alleinerziehendenentlastungsbetrag
Steuerklasse 1 für geschiedene Zahlväter oder für Väter die die Mutter ihres Kindes nicht geheiratet haben.
 
Socrates010160

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...Du bist doch der Steuersparer und Grundstücksspekulant, nicht ich.
dennoch unterstütze ich eine Umverteilung zugunsten Familien mit Kindern....während Du das un- oder asoziale System Thailands als das für Dich Optimale betrachtest.

wenn ich keine oder wenig Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich einen hervorragenden Steuerberater habe, mit dem ich kontrollierte Risiken eingehe, investiere und dafür vom Staat belohnt werde... mit Spekulation hat das nicht das Geringste zu tun...sondern mit Unternehmertum...
 
Socrates010160

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...Wo wir schon bei gerecht sind, bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum eine Steuerprogression gerecht sein soll.

Dass Du als Steuerberater keine Antwort findest zeigt nur einmal mehr dass Du ein Negierer des Sozialen bist.


man könnte ja auch einen Freibetrag von 30.000 € steuerfrei stellen und alle darüber hinausgehenden Einkommen gleich welcher Art mit 50 % besteuern... dann wäre die Progression aufgehoben...
 
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franky_23

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Wo wir schon bei gerecht sind, bisher konnte mir noch keiner beantworten, warum eine Steuerprogression gerecht sein soll.
Das muss ein normaler Bürger einem Steuerberater erklären?

mehr Leistungsfähigkeit mehr Steuern. Der Zusammenhang ist halt in einem Teilbereich der Einkünfte überproportional. Mehrverdiener haben mehrere Optionen die Steuern zu reduzieren, profitieren von Freibeträgen überproportional. Daher auch der überproportionale Anstieg der Steuern.

Glaubst du der kleine Mann hat Kirchhoff gemobbt? Ich kenne deine Mandanten nicht. Doch da hätten viele dann auch keine Verrechnungsmöglichkeiten mehr, ...

Wer bekommt den die Subventionen. Nehmen wir mal Häuslein und KfW. Der Familienvater mit Kindern, der sein Häuschen durch eigene Hand anlegend, ggf. mit seinen Kindern, stetig über Jahre hinweg entsprechend modernisiert, bekommt von der KfW nix.

Ähnlich bei Mietwohnungen. Eigenleistung fällt bei der Höhe der Berechnungsgrundlage weg, führt ggf. zu einem erlöschen des Anspruchs.

Nimm mal eine Investition in alternative Energien. Der mit Kohle, der Investiert in Solar oder Wind, ggf. Biomasse und erhält Vergütungen, dass Renditen abspringen die beim heutigen Zinsniveau langfristig gesichert sind.

Wer zahlt dafür? Muss man nicht weiter darlegen, oder?

Schon interessant wie du von dem Profit den ein kinderloses Ehepaar gegenüber einem Ehepaar mit Kindern, dann ablenken will und auf die generelle Steuerprogression abstellt.

Da der Wohnungsbau - auch Mietwohnungsbau - wieder gefördert werden will, man über nichtlineare Abschreibungsmöglichkeiten nachdenkt. Was meinst du wer davon überproportional verdienen wird? Auch hier wird das Investment nachhaltig gesichert. Im Prinzip Bankenrettung 2.0. Ein Investor muss kein Risiko mehr tragen. Um man auf die Ausgangslage zurückzukommen. Wer kann mehr investieren. Der Vater, oder der Nurehemann?
 
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franky_23

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@fanky:

Kindesunterhalt ist nicht absetzbar. Beiträge zu Schulen, Kindergärten usw. ebenso nicht.
Beispiel Musikschule: Nicht absetzbar.
Auch nicht absetzbar sind Umgangskosten. Für die Alleinerziehende Mutti gibt es einen Entlastungsbetrag:
Alleinerziehendenentlastungsbetrag
Steuerklasse 1 für geschiedene Zahlväter oder für Väter die die Mutter ihres Kindes nicht geheiratet haben.
So wie ich es in Erinnerung habe: Kindergeld wird den Eltern je zur Hälfte zugerechnet. Übersteigt dann die Steuerminderung durch den Freibetrag die Höhe des KG´s, dann wird der günstigere Fall angenommen. Ist das nicht mehr so? Schulgeld für Ersatzschulen (z.B. Montesori etc. wird nicht mehr als Sonderausgabe gerechnet?

Berfuliche Erstausbildung z.B. in einer staatl. anerkannten Fachschule PTA, MTA, oder in einer Kosmetikerschule ist bei den Eltern überhaupt nicht absetzbar?
 
phi mee

phi mee

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dennoch unterstütze ich eine Umverteilung zugunsten Familien mit Kindern....während Du das un- oder asoziale System Thailands als das für Dich Optimale betrachtest.

wenn ich keine oder wenig Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich einen hervorragenden Steuerberater habe, mit dem ich kontrollierte Risiken eingehe, investiere und dafür vom Staat belohnt werde... mit Spekulation hat das nicht das Geringste zu tun...sondern mit Unternehmertum...

In diesem Zusammenhang fällt mir zu dir leider nur der Begriff 2Pharisäer2 ein, lieber Socrates. :wai:

Der Normalbürger, der 40 Stunden und mehr arbeitet, soll noch stärker zur Kasse gebeten werden um die Familien mit Kindern zu unterstützen, während Besserverdiener wie du, die sich teure Steuerberater leisten können (die sie dann auch noch von der Steuer absetzen),deutlich weniger an Steuern im Jahr zahlen. Merkst du eigentlich noch wie krank deine Aussage ist? Liegt allerdings auch am kranken System das wir in Deutschland haben. Nur würde ich dann an deiner Stelle genießen und schweigen und nicht auf der Splittingtabelle rumhacken.

Die sogenannte "Bierdeckel Steuererklärung" hat schon was. Wäre sicherlich auch füe Steuerberater wie Chak von Nachteil, aber würde verhindern das dieses ausufernde Abschreibungssytem endlich aufhört. Könnte mir vorstellen das dadurch deutlich mehr Geld zusammen kommt als mit der Abschafung der Splittingtabelle inkl. der Einsparung von Personal bei den Finanzämtern.


Progression aufheben muss sicherlich nicht unbedingt sein, aber die Beseitigung der kalten Progression wäre sicherlich schon mal ein guter Schritt.

Du reitest darauf rum, dass das was du tust Unternehmertum ist. Warum soll den eine Familie steuerlich schlechter berhandelt werden als ein Unternehmen?

Familien, speziell die mit Kindern, könnten schon deutlich entlastet werden wenn sie z. B. nicht die überhöhten Energiekosten zahlen müssten damit die Unternehmer schön subventioniert werden können. Da gibt sich doch ein Schildbürgerstreich die Hand mit dem nächsten.
 
Socrates010160

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In diesem Zusammenhang fällt mir zu dir leider nur der Begriff 2Pharisäer2 ein, lieber Socrates. :wai:

Der Normalbürger, der 40 Stunden und mehr arbeitet, soll noch stärker zur Kasse gebeten werden um die Familien mit Kindern zu unterstützen, während Besserverdiener wie du, die sich teure Steuerberater leisten können (die sie dann auch noch von der Steuer absetzen),deutlich weniger an Steuern im Jahr zahlen. Merkst du eigentlich noch wie krank deine Aussage ist? Liegt allerdings auch am kranken System das wir in Deutschland haben. Nur würde ich dann an deiner Stelle genießen und schweigen und nicht auf der Splittingtabelle rumhacken.

Die sogenannte "Bierdeckel Steuererklärung" hat schon was. Wäre sicherlich auch füe Steuerberater wie Chak von Nachteil, aber würde verhindern das dieses ausufernde Abschreibungssytem endlich aufhört. Könnte mir vorstellen das dadurch deutlich mehr Geld zusammen kommt als mit der Abschafung der Splittingtabelle inkl. der Einsparung von Personal bei den Finanzämtern.


Progression aufheben muss sicherlich nicht unbedingt sein, aber die Beseitigung der kalten Progression wäre sicherlich schon mal ein guter Schritt.

Du reitest darauf rum, dass das was du tust Unternehmertum ist. Warum soll den eine Familie steuerlich schlechter berhandelt werden als ein Unternehmen?

Familien, speziell die mit Kindern, könnten schon deutlich entlastet werden wenn sie z. B. nicht die überhöhten Energiekosten zahlen müssten damit die Unternehmer schön subventioniert werden können. Da gibt sich doch ein Schildbürgerstreich die Hand mit dem nächsten.
Ich kann Deine Sicht sehr gut nachvollziehen. Dennoch vergleichst Du Äpfel mit Birnen...

Zum einen kann jeder ein Unternehmen gründen... und investieren. Als ich mit 23 Jahren mit meiner Selbstständigkeit begann, hatte ich mehr Schulden als Haare auf dem Kopf... es gab eine Institution des Handwerks (Kreditgarantiegemeinschaft), die mein Konzept akzeptierten und für meine Schulden bürgten. Dafür bezahlte ich eine nicht gerade geringe Gebühr.

Es stellt sich die Frage, weshalb machen das nicht mehr... die Antworten sind vielfältig, doch im Wesentlichen hat keiner Lust über viele Jahre 18 Stundentage ab zu leisten, keinen Urlaub zu haben und das verdiente und versteuerte Geld in seine eigene Firma zu reinvestieren....

Hinzu kommt, dass nur sehr Wenige, wenn sie nicht schon von zu Hause die Basis mitbekommen haben (z.B. elterlichen Betrieb) dieses Risiko eingehen wollen....

Ich hatte ca. 15 Jahre lang sehr viele schlaflose Nächte, als ich ein Unternehmen nach dem anderen gründete und alles was ich hatte als Sicherheiten verpfändet war.... zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch eine Frau und 3 Kinder zu versorgen...

Dieses unternehmerische Risiko und dass ich meine Kohle in die Produktivität der Wirtschaft und nicht in irgendwelchen Hegde Fonds investiere, gleicht der Staat in verschiedenen steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten aus. Im wesentlichen sind dies Abschreibungen für investiertes Kapital... und diese Abschreibung für Abnutzung (z.B. Maschinenkauf) dient dazu, dass der Unternehmer einen kleinen Teil des Kapitals durch diese Abschreibung zurück erhält, um damit wieder investieren zu können....

Damit habe ich unter dem Strich bis heute weniger als jeder Beamte im mittleren Dienst zur Verfügung, weil mein gesamtes Kapital investiert ist.... gleichzeitig müssen von den Einnahmen Kredite getilt werden... dieses Geld steht zwar nicht zur Verfügung, wird jedoch als Gewinn betrachtet und muss entsprechend versteuert werden...

Diese Gestaltungsmöglichkeiten haben zu allererst den Sinn, die Wirtschaft am Laufen zu halten... und wer bereit ist, sich krumm zu machen und mit Verstand investiert, kann sich etwas aufbauen...

Wenn ich also nur wenige oder keine Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich mehr investiert habe, als ich verdiene...

Doch irgendwann und das wird bei mir in 2 Jahren soweit sein, wird es aufgrund meiner Lebensplanung in Deutschland keine Investitionen mehr geben... und dann kommt die grosse Keule und ich werde ein vielfaches mehr an Steuern bezahlen, wie die meisten.

Was mich geprägt hat, war die Zeit, als ich meine 3 Kinder über 6 Jahre lang alleine erzogen habe...

Deshalb sehe ich nicht ein, weshalb Paare ohne Kinder einen steuerlichen Vorteil haben sollen und Alleinerziehende oder Paare mit Kindern Angst um ihre wirtschftliche Existenz haben müssen...

Damals wäre ich um jeden Cent froh gewesen, den es heute für die Kinder gibt....
 
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Chak

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Das muss ein normaler Bürger einem Steuerberater erklären?

mehr Leistungsfähigkeit mehr Steuern. Der Zusammenhang ist halt in einem Teilbereich der Einkünfte überproportional. Mehrverdiener haben mehrere Optionen die Steuern zu reduzieren, profitieren von Freibeträgen überproportional. Daher auch der überproportionale Anstieg der Steuern.
Bei einer Flat Tax zahlen aber immer noch diejenigen, die mehr verdienen, auch mehr Steuern.
Und die profitieren doch auch nur deshalb überproportional von den Freibeträgen oder, wie Socrates, von Abschreibungen, eben weil der Tarif progressiv ist.
 
alder

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Bei einer Flat Tax zahlen aber immer noch diejenigen, die mehr verdienen, auch mehr Steuern.
Und die profitieren doch auch nur deshalb überproportional von den Freibeträgen oder, wie Socrates, von Abschreibungen, eben weil der Tarif progressiv ist.
Keine Frage - eine Subventions - und Tricksereifreie Flat-tax wäre m.E. die gerechteste Steuerform.

Ich arbeite teilweise für eine Firmengruppe - oder besser Firmengeflecht, da kommen einem die Tränen, was die so treiben - und zwar legal. Niemand hier ausser vielleicht Chak kann sich vorstellen, was alles möglich ist, wenn man clevere Jungs in der Buchhaltung und als Berater hat.:cry:

Der Dumme ist natürlich der gewerbliche Arbeitnehmer, der besser verdienende Angestellte. Die können gar nix machen, nur weinen und zahlen.
 
Socrates010160

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Bei einer Flat Tax zahlen aber immer noch diejenigen, die mehr verdienen, auch mehr Steuern.
Und die profitieren doch auch nur deshalb überproportional von den Freibeträgen oder, wie Socrates, von Abschreibungen, eben weil der Tarif progressiv ist.
Langsam habe ich echt meine Zweifel, ob Du tatsächlich Steuerberater bist, als den Du Dich hier ausgibst. Als Steuerberater sollte Dir der Unterschied zwischen Unternehmensgewinn und Einkommensteuer bekannt sein.

Von Abschreibungen profitieren, bis auf wenige Ausnahmen, vor allem Unternehmen. Das Ehegattensplitting bezieht sich jedoch ausnahmslos auf Lohn- bzw. Einkommensteuer. Eine Flat Tax würde die Unternehmenssteuern nicht tangieren. Außer man schafft z.B. die Körperschaftssteuer u.a. ab.... das wär ja dann ein Schuss ins Knie.
 
Socrates010160

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Der Dumme ist natürlich der gewerbliche Arbeitnehmer, der besser verdienende Angestellte. Die können gar nix machen, nur weinen und zahlen.
Falsch ! Jeder kann sein Glück selbst in die Hand nehmen und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Dann hast auch Du völlig legale Gestaltungsspielräume...statt zu weinen heißt es dann Mut zum Risiko und nur das wird belohnt... Alternativ hättest Du auch die Möglichkeit neben Deinem Angestelltenjob ein Unternehmen zu gründen...
 
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Chak

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Langsam habe ich echt meine Zweifel, ob Du tatsächlich Steuerberater bist, als den Du Dich hier ausgibst. Als Steuerberater sollte Dir der Unterschied zwischen Unternehmensgewinn und Einkommensteuer bekannt sein.

Von Abschreibungen profitieren, bis auf wenige Ausnahmen, vor allem Unternehmen. Das Ehegattensplitting bezieht sich jedoch ausnahmslos auf Lohn- bzw. Einkommensteuer. Eine Flat Tax würde die Unternehmenssteuern nicht tangieren. Außer man schafft z.B. die Körperschaftssteuer u.a. ab.... das wär ja dann ein Schuss ins Knie.
In zwei Punkten liegst du mal wieder grundlegend falsch, zum einen betreffen Abschreibungen auch Steuerpflichtige, die nicht Unternehmer sind, wenn sie Immobilien vermieten.

Zum anderen zahlen auch Unternehmer Einkommensteuer, wenn sie Einzelunternehmer oder Teilhaber an einer Personengesellschaft sind, und sind damit von der Progression betroffen.

Aber das musst du als steuerlich kompletter Laie ja auch nicht verstehen. Nur solltest du dann nicht so herumtönen und vor allem meine fachliche Kompetenz ständig anzweifeln, du machst dich damit selbst lächerlich. Dass du mir unterstellst, ich würde mich hier als etwas ausgeben, ist eine weitere in der langen Liste deiner Unverschämtheiten.
 
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franky_23

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Bei einer Flat Tax zahlen aber immer noch diejenigen, die mehr verdienen, auch mehr Steuern.
Und die profitieren doch auch nur deshalb überproportional von den Freibeträgen oder, wie Socrates, von Abschreibungen, eben weil der Tarif progressiv ist.
ich dachte Kirchhoff hatte auch so ein 10 % 20 % 30 % system? Der 30 %er profitiert dann auch mehr.

Du weisst ja auch, dass z.B. Fahrkosten als Werbungskosten anzusehen sind. Wenn du dann alles streichen willst, wie möchtest du dann höhere gerichtliche Vorgaben umsetzen?

Aber auch das hast bis jetzt keine Lösung für das Problem, dass die Familie mit 2 Eltern und Kindern- ob nun Erwachsen oder nicht gegenüber den Verheirateten ohne Kinder benachteiligt ist.

Ob die gänzliche Abschaffung des Ehegattensplittings mit den Grundsätzen der Verfassung vereinbar ist, wage ich zu bezweifeln, denn die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates. ...
 
andy

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Es stellt sich die Frage, weshalb machen das nicht mehr... die Antworten sind vielfältig, doch im Wesentlichen hat keiner Lust über viele Jahre 18 Stundentage ab zu leisten, keinen Urlaub zu haben und das verdiente und versteuerte Geld in seine eigene Firma zu reinvestieren....

...

Ich hatte ca. 15 Jahre lang sehr viele schlaflose Nächte, als ich ein Unternehmen nach dem anderen gründete und alles was ich hatte als Sicherheiten verpfändet war.... zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch eine Frau und 3 Kinder zu versorgen...

...

Damit habe ich unter dem Strich bis heute weniger als jeder Beamte im mittleren Dienst zur Verfügung, weil mein gesamtes Kapital investiert ist.... gleichzeitig müssen von den Einnahmen Kredite getilt werden... dieses Geld steht zwar nicht zur Verfügung, wird jedoch als Gewinn betrachtet und muss entsprechend versteuert werden...

...

Wenn ich also nur wenige oder keine Steuern bezahle, dann deshalb, weil ich mehr investiert habe, als ich verdiene...

Doch irgendwann und das wird bei mir in 2 Jahren soweit sein, wird es aufgrund meiner Lebensplanung in Deutschland keine Investitionen mehr geben... und dann kommt die grosse Keule und ich werde ein vielfaches mehr an Steuern bezahlen, wie die meisten.

Was mich geprägt hat, war die Zeit, als ich meine 3 Kinder über 6 Jahre lang alleine erzogen habe...

sorry, ich kapier das konzept nicht.

du arbeitest 18 stunden am tag, und das seit 15 jahren, machst keinen urlaub, hast schlaflose nächte, erziehst nebenbei 3 kinder jahrelang alleine, und finanziell ist es auch nicht so prickelnd.

und wozu braucht dann mehrere unternehmen? wenn's gut läuft, sollte eins reichen.
 
Socrates010160

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In zwei Punkten liegst du mal wieder grundlegend falsch, zum einen betreffen Abschreibungen auch Steuerpflichtige, die nicht Unternehmer sind, wenn sie Immobilien vermieten.

Zum anderen zahlen auch Unternehmer Einkommensteuer, wenn sie Einzelunternehmer oder Teilhaber an einer Personengesellschaft sind, und sind damit von der Progression betroffen.

Aber das musst du als steuerlich kompletter Laie ja auch nicht verstehen. Nur solltest du dann nicht so herumtönen und vor allem meine fachliche Kompetenz ständig anzweifeln, du machst dich damit selbst lächerlich. Dass du mir unterstellst, ich würde mich hier als etwas ausgeben, ist eine weitere in der langen Liste deiner Unverschämtheiten.
Langsam denke ich, Du machst Dir einen Spass daraus, jeden Post so zu verdrehen, dass er Dir in den Kram passt...

Lesen kannst Du... also nimm Dir bitte die Zeit ALLES zu lesen...

ich hatte geschrieben: "Von Abschreibungen profitieren, bis auf wenige Ausnahmen,...." damit war die Gebäudeabschreibung gemeint...

Weiterhin hatte ich geschrieben: " Das Ehegattensplitting bezieht sich jedoch ausnahmslos auf Lohn- bzw. Einkommensteuer."... also gilt dies selbstverständlich auch für Einzelunternehmer..

Deine fachliche Kompetenz, die Du hier zur Schau stellst, ist dermassen fragil, dass ich Dir den Steuerberater nicht mehr abnehme...

Mein Steuerberater schreibt mir im Jahr Rechnungen über ca. 15.000 - 20.000 € incl. Bilanzen und in den vergangenen 30 Jahren konnte ich mir aus der Praxis auch ohne Studium genug Wissen aneignen, um zu wissen, worauf es ankommt....
 
Socrates010160

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sorry, ich kapier das konzept nicht.

du arbeitest 18 stunden am tag, und das seit 15 jahren, machst keinen urlaub, hast schlaflose nächte, erziehst nebenbei 3 kinder jahrelang alleine, und finanziell ist es auch nicht so prickelnd.

und wozu braucht dann mehrere unternehmen? wenn's gut läuft, sollte eins reichen.
Du wirst lachen... aber genau so war es, bis ich meine jetzige Frau kennen lernte... ich war verrückt... bin es vielleicht noch immer....weil alles, was ich geschäftlich in den letzten 30 Jahren begann, erfolgreich war, gab es keine Grenzen und gibt es bis heute nicht...

Ich hatte nie das dauerhafte Bedürfnis Porsche zu fahren... 6 Monate reichten... oder mir Armani Anzüge zu kaufen... wer mich kennt, weiss, dass ich ein einfaches und bodenständiges Leben führe... und das verdiente Kapital wurde jedes Jahr reinvestiert...deshalb brauche ich nicht mehr, als ein Beamter im mittleren Dienst verdient... bis eben zu dem Zeitpunkt, wenn ich in Rente gehe und entweder alles verkaufe oder vermiete...

meine gesetzliche Rente wird dann nur 475 € betragen... und meine private Krankenversicherung wird mich dann geschätzte 1.000 € im Monat kosten...

Bis meine Frau in mein Leben kam, hatte ich 1 Jeans und für Sommer und Winter je 1 Paar Schuhe... mein Klamottenschrank war halb leer... wozu braucht man mehr....

erst als ich Diabetes bekam und aus einer verschleppten Grippe und Lungenentzündung Asthma wurde, begann ich etwas kürzer zu treten... ich hatte und habe meinen Spass zu sehen, was man erreichen kann, wenn aus einer Idee ein Konzept entsteht und dieses Konzept in die Realität umgesetzt wird und es dann erfolgreich ist...

Jedes mal, wenn ich wieder ein neues Konzept umsetzte, hatte ich viele Zweifler und Schwarzseher an meiner Seite... doch das war Ansporn... jetzt erst recht...

Ich bin sehr zufrieden.. mit mir und der Welt ......und mit meiner Frau fand ich endlich eine Mitstreiterin, die genau verstand was (mir) wichtig ist um erfolgreich zu sein... und die die Arbeit für den Erfolg ebenso sieht und mit mir zusammen erledigt, wie die schlaflosen Nächte mit mir durchsteht, wenn es Probleme zu lösen gibt...

aber auch das Leben zu geniessen versteht....und seither mache ich mindestens 6 Wochen Winterurlaub in Thailand im Jahr...und im Sommer sind wir wochenweise mit Motorrad und Camper unterwegs...

unser nächstes Projekt wird ein gemeinsames in Thailand sein...Beginn nächstes Jahr und Abschluss 2021... meine einzige Sorge ist, dass mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht...
 
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