Der Norden und Kanchanaburi

Diskutiere Der Norden und Kanchanaburi im Touristik Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo Nittayaner, dies wird mein erster Reisebericht im Nitti-Forum - bitte mit Anregungen und Kritik nicht sparen. 13. Oktober 05 Donnerstag -...
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Huanah

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Hallo Nittayaner,

dies wird mein erster Reisebericht im Nitti-Forum - bitte mit Anregungen und Kritik nicht sparen.

13. Oktober 05 Donnerstag - der Rucksack war gepackt - bin bis 17 Uhr noch arbeiten gewesen und dann direkt mit der S-Bahn zum Stuttgarter Flughafen; diesmal mit AUSTRIAN über Wien. Wien-BKK mit einer alten Lauda-Boeing - bescheiden enge Sitzreihen und meine Movieunit im Vordersitz defekt - egal ich penne eh min. 6 Stunden zwischen Abendessen und Frühstück - so auch diesmal.
Landung in BKK - zur Immigration - dauert diesmal ziemlich lange - bitte recht unfreundlich in die neuen CAMs schauen. In der Wartezeit rufe ich meiner Freundin an - sitzt im Taxi vom Busbahnhof zum Airport - vereinbaren Treffen im Cafe im Domestic - ist einfach überschaubarer als der International.
Endlich durch die Immi - durch den Schlauch zum Domestic ins Cafe - freudiges Hallo und ein erster gemeinsamer Esspresso, bevor wir uns ins TaiPan-Hotel Sukomvith aufmachen - dort machen wir und frisch und gehen dann erst mal schön thailändisch essen.

1. Trip - Wat Po
Als Bandscheibenkrüppel gehe ich, wenn ich in BKK bin immer ganz gerne ins Wat Po und gönne mir dort eine Massage. Mein Vorschlag wurde von Schatz freudig aufgenommen, obwohl sie schon oft in BKK war, hat sie die Wats dort nie besucht. Wir sind dann also mit dem Skytrain zur Thaksin Bridge und von dort mit dem Expressboot (nicht dem Touristenboot) am Wat Aroon vorbei zum Wat Po gefahren.



Am Eingang vom Wat Po amüsierte uns der kleinste 7/11, den ich bislang geshen habe.



Dann rein ins Wat und erstmal den Liegenden besucht und gebetet











Immer wieder imposant, wenn auch aus Beton -die Hüter des Glaubens



und aus Gold im Bot der Erleuchtete


Nach der ausgiebiegen Massage (ich hatt mal wieder eine Masseurin mit "goldenen Händen") schwebten wir zum Pier zurück und es ging mit dem Boot zurück zur Thaksin Bridge, die wir in zwei Wochen mit dem Auto überqueren sollten.







Am abend haben wir dann noch zwei Flugtickets nach Chian Rai gebucht - unser nächstes Ziel.
 
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Huanah

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Chiang Rai und Trip zum Doi Tung

Am nächsten Tag flogen wir mit der Thai nach Chiang Rai - nach der Landung haben wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft gemacht - und sind im Golden Triangle gelandet - nur ein paar Gehminuten vom Nachtmarkt gelegen, anprechende kleine Zimmer im Lanna Stil mit Aircon, großes Bad mit Wanne für 800 Baht die Nacht incl. Früstück. Abends sind wir natürlich auf den Nachtmarkt zum Essen gegangen - für mich immer ein angenehmer Platz wo es gutes und günstiges Essen gibt - die gelben Tische und Klappstühle sind überwiegend von Einheimischen bevölkert und man sucht sich an den umliegenden Essenständen etwas aus oder ordert bei den Beerboys oder - girls Essen und Getränke - ganz ausgezeichnet übrigends die Muscheln und der Fisch.
Versorgt mit Speiss und Trank verfolgten wir dann die diversen Darbietungen auf der Bühne von Folkloreklmapfern bis zur Gathoi-Tanzshow war so einiges nettes geboten.



der selben Meinung war auch das ganz junge Publikum





Da mein Schatz unbedingt zum Wat Phrathat Doi Thung wollte, wo ich auch noch nie war, beschlossen wir am nächsten Tag einen Mopedtrip durch die Berge zum Doi Thung (ca 70km nördlich - 1480m hoch an der birmesischen Grenze)zu machen. Ich mietete mir also eine 250 XR - kurze Testfahrt, Motor hatte schon bessere Drehmomenttage gesehen aber Fahrwerk und Reifen erste Sahne - Schatz bekam auch noch einen Helm verpasst und ab in die Berge. Wer gerne Moped fährt, weiß die schönen kurvigen verkehrsarmen Straßen im Norden zu schätzen und genießen - prompt kam von hinten die Ansage " slowly please I am afraid" - Ich fand dann aber schnell die Kompromissschräglage, die uns beiden Spass bereitete. Den ersten Stop machten wir an einem Aussichtspunkt, an dem einige Thaifrauen einen Verkaufsstand für ihre Erzeugnisse - Tee, Ginsengtee, Pflaumenwein betrieben. Als warer Fan des grünen Tees habe ich mich gerne zum Probieren verführen lassen und mich dann ausgiebig mit Tee eingedeckt.



der Klebreis fürs Mittagessen wurde auch schon vorbereitet



Wir sind dann bis ganz auf den Gipfel, wo sich auch das Wat befindet, gefahren - die letzten 500m ist es extrem steil - mit schwächeren Mopeds oder unsichere Fahrer sollten eher am Fuß der Treppe parken und das letzte Stück die Treppe rauf gehen.

Während Schatz ausführlich betete, nutze ich die Zeit für ein paar Fotos















Es war schon eine tolle Stimmung dort oben - Nebel im Tal; die Wolken zogen recht schnell über den Himmel und wir hatten Bedenken, auf dem Rückweg naß zu werden.

Wir sind danach auf den Doi Chang Mub gefahren und haben uns dort oben in einem schön angelegten Park die Füße vertreten und die Aussicht genossen.



Auf dem Rückweg haben wir noch einen Besuch im Royal Palace eingeschoben und uns über das Leben und Wirken der Königmutter informiert - sehr informativ. Auch das Haus der Königinmutter, in dem sie iher Leben nach der Rückkehr aus der Schweiz verbrachte, zeigt eine sehr schlichte Pracht.



Dort noch Kaffe und Kuchen genossen und dann wieder aufs Moped, um noch ein paar Kurven zu vernaschen. Schatz fragte unterwegs noch, wann wir nach Mae Salong fahren - kurzer Blick auf die Uhr - "machen wir heute noch". Ich hatte die Weitläufigkeit der Schleife jedoch etwas unterschätzt und musste tüchtig heizen, um die Hauptstrasse nach Chiang Rai noch vor Einzug der Dunkelheit zu erreichen - war 100%er Fahrgenuß - aber leider war keine Zeit für Bilder. Mit brennenden Popos sind wir angekommen, haben das Moped zurückgegeben, geduscht, auf dem Nachtmarkt gegessen und getrunken und beschlossen am nächsten Tag zu relaxen.
 
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abstinent

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toller bericht - SPITZE! :super:

selten passiert es, das mir ein reisebericht so deutlich positiv auffaellt, noch dazu von einem berichterookie! da werden sich die alten hasen aber nun anstrengen muessen :round:

ciao

"abstinent" :cool:
 
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Huanah

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Chiangrai - Die Touristenralley

Nachdem sich Schatz als mopedtauglich erwiesen hatte und sie die ersten Hiltribes gesehen hatte, haben wir die "Chiang Rai - Standardralley" gebucht. Da ich hierbei auch die "Geländetauglichkeit" meiner Kleinen testen wollte, habe ich ihr kurzerhand ein paar feste Joggingschuhe gekauft - "what size do you need?" - "smallest" - naja waren dann doch wohl eine bis zwei Nummern mehr - so erstanden wir für sie ein paar adidas-Treter grau mit pinkfarbenen Einsteighilfen - dies erwähne ich, weil ich fortan bei unseren Geländeläufen diese pinkfarbenen Schleifen nur noch von hinten sehen sollte.

Die Touristenralley:

zunächst fuhren wir, ein junges dänisches Pärchen, ein Guide (leider einer der üblereren Sorte), Schatz und ich mit dem Boot auf dem Kok-River zum Elefantendorf (Ruam Mitr?).









Dort angekommen durften wir zunächst die Fanten füttern, bevor wir selber abgefüttert wurden. Anschließend konnten wir noch etwas im Dorf herumgehen und dort die fein herausgeputzten Hilltribes fotografieren. Schatz wurde noch mit dem Akha-Kopfschmuck versehen- sah aber auch zu niedlich aus - kostete mich ein paar Silberohringe für 120 Baht- kannste nich für selber machen. Da Ende Oktober absolute Nebensaison war, waren wir die einzigen Touries dort und es war erstaunlicherweise eine fast schon familiäre Atmosphäre.







Dann ging es hoch zu Fant in die Berge - war für mich das dritte Mal - für Schatz war es Premiere - wirklich toll dieses Mal - der Reis wurde gerade geerntet und, da die Regenzeit erst vor Kurzem beendet war, war vergleichsweise viel Grün zu sehen. Die Mahuts waren auch gut drauf und stiegen ab - da durften/mussten der Danish Boy und Schatz dann selber reiten. Die Fanten hatten recht viel Speichel im Rüssel - der junge Däne bekam eine volle Dusche ab und für uns reichte es auch noch für ein paar Spritzer Elefantenspucke.









Im ersten Hilltribedorf angekommen, konnten wir uns dann unter einer Wasserrinne waschen - erfrischend.





Anschließend war etwas Laufen angesagt - Schatz legte mit ihren neuen Tretern gleich ordentlich los - geballte 155 cm Power, da musste ich schon Alles geben um dranzubleiben (und ich bin kein untrainierter Couchpotatoe). In der Natur, da war sie in ihrem Element und konnte mir so Einiges zur Pflanzen- und Tierwelt erklären. Am Ende des Walks erreichten wir dann den Huai Mae Wasserfall und wir Herren der Schöpfung wagten das erfrischende Bad.





Die Dänen blieben im Dorf, da sie einen Zweitagestrip machten - wir wurden noch in ein Akha-Dorf gefahren - die geschäftstüchtigte Damenwelt des Dorfes fing auch gleich mit dem Business an, während Papa noch Eine schmauchte und die Kids ein bischen schüchtern die Fremden betrachteten.









Mit dem Sonthaew ging es zurück nach Chiang Rai - nach dem Duschen haben wir im Internet Cafe die Bilder gecheckt, die Schatz ausbelichtet haben wollte - 30 min später fertig 10x15 für 5 Baht das Stück - qualitativ erste Sahne - Chapeau. Abendessen - na klar - auf dem Nachtmarkt.
 
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ling

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Schöner Bericht! Gefällt mir sehr gut.

Kamen dir die "hilltribes" auch irgendwie suspekt vor? Ich hatte, als ich bei denen war, irgendie den anschein, als wär alles inszeniert worden. Die sprachen z.B. Thai, was mich ziemlich irritierte.

LG, ling
 
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Amras

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Wirklich gut, dein Bericht und die Fotos. :bravo:

Freue mich schon auf die Fortsetzung...
 
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big_cloud

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Klasse Bericht

an den gelben Tischen hab ich auch schon gespeist ist einfach genial dort.Da hab ich auch meine ersten Bamboo-Worms verdrueckt die Viecher warn gut durch frittiert und echt :lecker:

Lothar :cool:
 
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Huanah

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@ling
"suspekt" oder gefakt - nein das galube ich nicht. Viele Hilltribes sind eben schon urbanisiert oder thaiisiert - das liegt oft auch in ihrem Interesse (Staatsbürgerschaft). In einem solchen Dorf, wie dem Elefantendorf wirst Du natürlich ausschließlich "Showhilltribes" vorfinden.

Ich habe schon mehrere Trecks in die Berge gemacht - mit guten Guides wirst Du auch schon mal in "ursprünglichere" Dörfer geführt - dort sieht man noch ein paar Alte und Kinder - die Tage der Hilltribes sind wohl gezählt - die Jugend lernt in den Schulen und aus dem TV Thai-Lifestile und zieht als junge Erwachsene in die Städte. In 2-3 Generationen sagte mir mal ein Guide werden sie weitestgehend mit der Thai-Gesellschaft vermischt sein.
Wir haben noch einen Ethno-Trip von Chiangmai aus gemacht - in meinem nächsten Teil-Bericht wird es ein bischen ursprünglicher.

Gruss

Dieter
 
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Huanah

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Chiangmai - Hilltribes nahe Chiang Dao

Weiter ging es mit Bus nach Chiangmai - mir ging es nicht so toll - hatte wohl etwas Falsches gegessen - glücklicherweise erhält man ja ne Plastiktüte beim Getränkekauf. In Chiangmai angekommen ging es dann direkt ins Hotel, wo ich mich dann gleich mit Fieber abgelegt habe - Schatz holte sich noch telefonische Instruktionen bei Muttern ab und ich konnte mich der Pflege nicht mehr erwehren. War auf jeden Fall von Erfolg gekrönt - am nächsten Tag war ich wieder fit und konnte auch schon wieder feste Nahrung zu mir nehmen.
Schatz wollte unbedingt weitere Hilltribes besuchen und so suchten wir eines dieser kleinen Reisebüros auf und ich fragte nach einem entsprechenden Trip - das Angebotene erstreckte sich aber zunächst auf die üblichen Ralleys - Langhalsfrauen in den Zooanlagen skrupeloser Geschäftemacher zu besichtigen, "Trecks" mit Rafting und Fantenreiten. Ich blieb hart und fragte nach einem Tagestrip, bei dem wir ausschließlich ein paar Bergvölker besuchen könnten - "Ja - da könnte man schon was machen - koste aber 200BHT mehr pro Nase" - mai pompen - kurze Beschreibung des Trips - hörte sich gut an - gebucht.
Am nächsten morgen im Hotel abgeholt (mit Schildchen - nette Schreibweise meines Namens :lol: ) und Schatz, die beiden Guides und ich mit dem Kleinbus ab Richtung Chiang Dao - ca. 70km nördlich von Chiangmai.
Untwerwegs konnten wir uns noch anschauen, wie sprichwörtlich aus "Sch... Geld gemacht" wurde - hier aus Elefantendung Papier.



Unterwegs haben wir dann 4 Säcke Bonbons für die Kidis gekauft. In Chiang Dao ging es dann von der Haupstrasse ab in die Berge. Auf dem Weg zum ersten Dorf wurde uns von unserem Guide eine Einführung in die Stämme, die auf unserer Besuchsliste standen, gegeben - sehr informativ mit fundiertem Zahlenmaterial. Das erste Dorf war ein Karendorf - die Aufgaben waren schnell verteilt - Schatz übernahm das Verteilen der Süssigkeiten und herzen der Kinder und ich das Fotografieren.

Ich lasse hier und im folgenden einfach die Bilder sprechen und kommentiere nur.




















Der Dorfchef - sprach etwas Englisch


Da war der Eisverkäufer im Dorf - es gibt zum Glück Sachen, die sind auf der ganzen Welt gleich.




Das Wasser war im Übrigen eiskalt




Dorf Nr 2 war (falls ich mich richtig erinnere) ein Lisu-Dorf. Auch hier wurden wir freundlich empfangen und überall hin, auch in die Häuser eingeladen.






Die Bibel in seltsamen Zeichen - ähnelte teilweise unseren Buchstaben - manche waren jedoch "spiegelverkehrt"




Lisu-Supermarket - die Chefin war nur ca 130 cm groß.


---- Teil 2 diese Trips folgt später --------
 
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Huanah

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Dorf Nr. 3 das wir ansteuerten war ein Akha-Dorf -zunächst trafen wir nur auf die Kinder - Fütterung der Raubtiere.





kaum war es bekannt, das Fremde im Dorf sind, haben sich die geschäftstüchtigen Akhas die Businessklamotten angezogen und mir mein Kleingeld aus der Tasche gezogen - ist ja echt nur Kleingeld und die Bändchen taugen ganz gut als Mitbringsel - Schatz war nun bzgl. Souvenirs bestens eingedeckt für die ganze Verwandtschaft.







das nächste Dorf auf dem Weg war vom Stamm der Palong - diese ethnische Gruppe ist mit einer recht geringen Population in Thailand vertreten - Sie sind nach Infos unseres Guides auch "erst" vor 35-45 Jahren nach Thailand gekommen - ein Grund, dass die Regierung Druck auf die Palongs ausübt Thailand wieder zu verlassen - aber wohin? Als Druckmittel wird hier eingesetzt, dass kein elektrischer Strom ins Dorf gelegt werden darf - obwohl das Leitungsnetz seit ca. 2 Jahren direkt am Dorf vorbeiführt.



Unsere Freundinnen haben uns als Dorfguides durchs Dorf geführt - sprachen Thai und etwas Englisch, da Sie zur Schule gehen (dürfen) - Schatz war von ihnen fasziniert und umgekehrt.

Ein kleiner Junge hatte sich am Fuß verletzt - ich hatte dummerweise meinen Medibeutel nicht dabei - habe dann nach Rücksparche mit unserem Guide beim Dorfchef eine kleine Spende hinterlassen.



Ein paar Impressionen aus dem Dorf











Jodarme Ernährung führt auch in Th zur Kropfbildung



Nach dem Empfang meines kleinen Geldgeschenkes lud mich der Dorfchef auf ein kurzes Gebet ins Tempelhaus ein



Unsrere beiden Freundinnen verabschiedeten uns dann am Eingang des Dorfes



Auf dem Rückweg machten wir noch in einem Lahu-Dorf halt - auch hier wurde kein Strom von der Hauptstrasse ins Dorf geleitet - als Sanktion dafür, dass diese Lahu immer noch Opium anbauen und verticken - dies sei laut unseres Guides auch der Grund warum die Lahu eher zurückhaltend auf Besucher reagieren. Für die TVs und Karaokeboxen haben sich die Lahu aber feinste Solarpanels geleistet.

Wir haben uns dann auf den Rückweg nach Chiang Mai gemacht - war ein interessanter und sehr informativer Tag.

Diese Verkehrszeichen ist in D eher unbekannt :-)

 
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ling

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@ Huanah:
Huanah" said:
Ich habe schon mehrere Trecks in die Berge gemacht - mit guten Guides wirst Du auch schon mal in "ursprünglichere" Dörfer geführt -
Ich kenn mich leider nicht besonders (sprich: gar nicht) aus.... bin dann nach Empfehlung einer Deutschen Frau, die ich im Süden Thailands kennen lernte zum "Eagle House" gegangen und hab von dort aus einen 2-Tages-Trek gemacht...

der Trek hat mir persönlich sehr gut gefallen, auch wenn er nicht wirklich urspünglich war, aber landschaftlich fand ich ihn sehr reizend.

Was mich extram störte, war unser Guide. Ein ca. 40 Jahre alter Thai, der meinte, der beste zu sein, weil er (laut eigener Aussage) schon Königskobras mit dem Messer gekillt hat und auch schon die halbe Welt bereist hat....

Nun, das kann gut möglich sein; von einem guten Guide erhoffe ich mir jedoch, dass er mir etwas über die Geschichte, die Landschaft, Tiere und Pflanzen erzählt. Das hielt er irgendwie für weniger wichtig.

Hast du einen Tipp? Wo ´buchst´ du deine Treks?

Nun, hier ein paar Bilder. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich deinen Thread ein wenig ergänze. :-)

Das ist Joe, mein Guide.

[/URL][/img]

Oben ohne durch´n Busch :lol:.


Hier ein Reisfeld eines Hilltribes. Ich glaube mit Reisanbau kennen die sich bestens aus!

[/URL][/img]

Unser 9 km langer Fußweg führte entlang eines "Weges" zu verschiedenen Hilltribe-Dörfern. Dazwischen teilweise - wie ich finde - sehr schöne Ausblicke.

[/URL][/img]

Zum Beispiel von einem Bergkamm aus:
Die Berge im Hintergrund gehören bereits zu Burma.
[/URL][/img]

Das sollte das Ziel unsres ersten Tages sein: Ein Karen-Village.

[/URL][/img]

Diese Art von Brücken kannte ich zuvor nur von Abenteuerfilmen... ich konnte gar nicht genug davon bekommen. :round:

[/URL][/img]

Hier nochmal ein Foto von der Brücke:

[/URL][/img]


Das ist Joes Assistent: Jim.

[/URL][/img]

Ein sehr lustiger Typ... beide zusammen haben uns ein äußerst leckres Abendessen zubereitet.

Die Leute im Village waren teilweise recht scheuch... Jim wollte mich mir diesem Mädchen verkuppeln.
:hilfe:
[/URL][/img]


Das sieht irgendwie aus wie ein Stall... vielleicht für Hühner? :nixweiss:
[/URL][/img]

Unser ´Schlafzimmer´.
[/URL][/img]
Das Komische war, dass es ja in Thailand verdammt früh dunkel wird und sobald es dunkel ist, die meisten schlafen.... außer einigen Zikaten hörte man nachts gar nichst... sehr ungewöhnlich, wenn man an BKK, wo man an einen Ventilator, der Krach macht, gewohnt ist.

Am nächsten Tag gings dann mit bamboo rafting und Elefantenreiten weiter.

Sanuk maag. :-)

LG, ling
 
ChangLek

ChangLek

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.....einfach Klasse..... :bravo: :bravo:

.....bist Du auch über die Brücken gegangen..... :-) :wink:
 
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ling

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ChangLek" said:
......bist Du auch über die Brücken gegangen.....
@ _ChangLek:

Ja, bin ich auch.... war sehr spaßig! Ich hab auch noch ein paar Fotos von dirversen Brücken. Kann in bei Interesse gelegentlich auch mal posten. :-)

:wink: LG, ling
 
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Huanah

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@ling

ja - ist wohl Glücksache mit den Guides.

ich hatte z.B. gute Guides
in Maehonsong im Sunflower Cafe (1998), in Chiangrai im Ben Guesthouse gebucht (2003) - keine Ahnung, ob reproduziebar.

Ich bin auch schon öfters einfach mit der Enduro in die Berge auf eigene Faust. Die Trecks werden eben auch immer mehr Touristenevents siehe Fantenreiten und Rafting. In Kambodscha und Vietnam haben mich die Jungs angesprochen, ob ich einen Guide wolle - ist halt Vertrauenssache und ein bisschen Menschenkenntnis - in Laos haben wir einfach gefragt, ob es jemanden gibt der eine Wanderung mit uns machen kann.


Gruss

Dieter
 
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Lille

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:bravo: :bravo: :bravo: :bravo: :bravo:

super bericht und wunderschoene bilder :super:



:cool: mfg lille :cool:
 
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Huanah

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Komme heute endlich wieder dazu das Angefangene fortzusetzen.

Am nächsten Tag war für uns der Besuch des Wat Doi Suthep angesagt - Pflichtbesuch, da es für Schatz das erste Mal war. Ich habe mir also während Schatz beim Haarefönen saß auf die Schnelle ein 125er Korbbike angemietet - Schatz abgeholt und los ging es. Es war der Montag nach dem Rama V Tag und somit Feiertag in Thailand - dadurch war natürlich recht viel los.

Als Fotos ein paar Impression vom Wat - die meisten von Euch waren vermutlich schon dort - für mich eines der schönsten Wats in LOS.













Kurz vor mittag waren wir dann soweit durch, dass wir uns auf den Heimweg machen konnten. Direkt vor uns hat es ein junges Farang-Mädel gleich dreimal hintereinander mit dem Moped hingesetzt - hätte wohl beser bei Ihrem Freund hintendrauf Platz genommen - muss aber jeder selber wissen.

Ich bekam auch gleich von hinten angesagt - " I know you are a good driver - but I scare anyway - please drive slowly"

Na ja denn - geht auch gemütlich. Back in Chiangmai sind wir ins Internetcafe und ich habe mir bei Hertz in BKK einen Mietwagen reserviert. Wir haben dann noch gleich eine Unterkunft im Pung Wan Resort Kwai Noi in Nam Tok (60km nördlich von Kanchanaburi) gebucht. Da Internetbuchungen nicht innerhalb Tagesfrist gehen, habe ich die Prozedur mit der Lady bei der Agentur telefonisch durchgezogen und das Zimmer für ca. 1200 Baht statt 3000 Baht walk in bekommen.

Am nächsten mittag ging es dann per Flieger nach Bkk - bei Hertz im Amari Airport das Auto (Honda Jazz) abgeholt. Top-Service - die Mädels malten mir noch einen "wie komme ich schadlos aus Bangkok raus"-Plan - und schickten mich erst mal nach Süden bis zur Küste und dann über Samut Sakhon und Ratchaburi nach Kanchanaburi. Ist zwar ein ordentlicher Umweg - jedoch einfacher zu fahren und relativ staufrei da in Bkk nur der Tollway zu fahren ist.
Kurz nach Kanchanaburi kam dann für 20 min der Himmel herunter - Blindflug trotz nur 20km/h. Kurz vor Sonnenuntergang ereichten wir unser Resort - superschön gelegene Anlage in einem riesigen Park mit vielen Pflanzen und Tieren - ist so groß, dass es eine eigene Mountainbikestrecke gibt. Schnell die Klamotten ins Zimmer gebracht (hatten zuerst einen etwas teuereren schwimmenden Bungalow gemietet - very Thaistyle und nicht so "schön" wie die "Festland"-Zimmer- hatte aber auch was) und dann zum Abendessen ins resorteigene Restaurant - Essen war nicht so der Hit, meinte vor allem Schatz und ich hab mir drei richtig fette Moskitostiche geholt - die Biester haben durch mein dickes longsleve T-Shirt durchgetackert und mir untertellergroße rote Schwellungen verpaßt (ich bin nicht allergisch). Nach dem Essen sind wir dann gleich in die Kiste , da wir am nächstem Tag früh raus wollten.

Am nächsten also früh raus, gefrühstückt, getankt und dann zum 3 Pagoda Pass aufgemacht. Wunderschöne Strecke am Khao Laem Reservoir vorbei, bis hoch an die birmesische Grenze.













Oben an den Pagoden angelangt - dort konnte man birmesische Holzmöbel und Orchideen erwerben.





Ich bin etwas herumgelatsch - war ich schon auf birmesischem Gebiet?.



Dann ging es zurück nach Sanklaburi, um die Orchideen gleich zu Schatz nach Hause zu schicken.



Wir haben uns dann auf den Rückweg gemacht - und waren am Spätnachmittag wieder in Nam Tok.
 
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ling

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Sehr schöne Fotos! :super: Deine Schreibweise liest sich auch gut!

Hoffe, du lässt uns noch weiterhin an deiner Reise teilnehmen. Wie kamst du eigentlich darauf, ausgerechnet an diesen Ort zu gehen? War das ein Insider-Tipp? Ich finds klasse, wenn man auch mal abseits der typischen Tourigebieten Fuß fasst.

LG, ling
 
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Huanah

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Hallo Ling,

Die Kanchanburi Provinz ist wohl eher bei den Einheimischen als Urlaubsregion beliebt (Kwai-Brücke mal ausgenommen) - der Tip kam auch von Schatz. Den Ort Nam Tok habe ich mir ausgesucht, da das Resort im Internet buchbar war und ich im Lose gesehen habe, dass man von dort aus sternförmig Tagestrips machen kann.
Einfach nicht so erschrocken sein - Thailand ist ja inzwischen easy zu bereisen und ne annehmbare Unterkunft findet man eigentlich immer - zumindest da wo die Welt asphaltiert ist - ich habe auch schon wg. eines Mopedschadens in einem Markthotel eines Dorfes in den Bergen zwischen Chiangmai und Maehonsong übernachtet (da war ich froh einen Hüttenschlafsack dabeigehabt zu haben) - ging aber auch - die Besitzerin des Ladens gegenüber, in dem ich mir meine Einschlafhilfen in Dosen besorgte, sprach englisch und machte mir am nächsten Morgen ein American Breakfast - Spiegeleier in der Mikrowelle - Hauptsache man erlebt was beim Reisen.

Gruss

Dieter
 
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