Wenn Ähnliches nicht so oft geschehen würde, könnte man von einem
Unfall sprechen, der überall mal passieren kann. Aber eben, leider ...
Junge (7) stirbt nach Stromschlag am Maenam Beach
überall auf der Welt gibt es kuriose Unfälle
+++ Deutschland-Ticker +++: 15-Jährige stirbt nach Spritztour mit gestohlenem Auto - FOCUS Online
Jäger verwechselt Mann mit Wildschwein - Bewährungsstrafe18:13 Uhr: Regensburg - Er glaubte, auf ein Wildschwein zu schießen - tatsächlich verletzte er einen anderen Jäger lebensgefährlich: Das Amtsgericht Regensburg hat einen 43 Jahre alten Jäger am Donnerstag zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten verurteilt, wie ein Sprecher mitteilte. Zusätzlich wird eine Geldstrafe von 3000 Euro fällig. Der Angeklagte hatte ausgesagt, er sei fest davon ausgegangen, am Tattag im Oktober 2014 auf einem abgeernteten Feld ein Wildschwein gesehen zu haben. Der Schuss verletzte das Opfer schwer, der Mann lag sogar im Koma.
Die Staatsanwaltschaft warf dem Jäger fahrlässige Körperverletzung vor: Er habe sein Schussziel nicht eindeutig identifiziert, das widerspreche den Jagdregeln. Die beiden Jäger wussten nicht, dass der jeweils andere zu der Zeit im Revier nahe Nittendorf im bayerischen Landkreis Regensburg unterwegs war.
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FOCUS Online/Wochit Novembersommer vorbei! Die Tiefdruckautobahn führt jetzt vor allem in diese Region
Mann stürzt bei Malerarbeiten aus dem zehnten Stock17.44 Uhr: Bonn - Beim Sturz aus der zehnten Etage eines Mehrfamilienhauses ist in Bonn ein 55-jähriger Mann ums Leben gekommen. Der Mann war nach Angaben der Polizei am Donnerstag bei
Malerarbeiten auf einem Balkon von einer Leiter abgerutscht und anschließend in die Tiefe gestürzt. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es nicht.
Ein Toter und zwei Millionen Euro Schaden bei Brand16:48 Uhr: München - Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in München ist am Donnerstag ein 81 Jahre alter Bewohner gestorben. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben bis zu zwei Millionen Euro. Das Feuer war am Vortag in einer Wohnung im dritten Geschoss ausgebrochen. Der 81-Jährige flüchtete auf den Balkon, wo er auch inmitten der Flammen stand. Er wurde mit lebensgefährlichen Brandverletzungen in eine Klinik gebracht. Seine 76-jährige Ehefrau war beim Ausbruch des Feuers nicht daheim. Insgesamt mussten 64
Wohnungen evakuiert werden. Ein
Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.
15-Jährige stirbt nach Spritztour mit gestohlenem Auto15.50 Uhr: Bei einer Spritztour mit einem gestohlenen Auto ist eine 15-Jährige in einem Waldstück bei Frankfurt ums Leben gekommen. Ihre beiden 14 und 15 Jahre alten Freundinnen wurden leicht verletzt, als der Wagen in der Dunkelheit von dem gesperrten Waldweg abkam. Am Steuer des Unglücksautos saß entgegen ersten Polizeiberichten kein Mann, sondern die Jüngste des Trios. Die 14-Jährige habe am Donnerstag eingeräumt, den Wagen am Mittwochabend gefahren zu haben, teilte die
Frankfurter Polizei mit.
Wie die drei jungen Frauen aus dem Raum Frankfurt an den im bayerischen Obernburg gestohlenen Wagen gelangt sind, war jedoch bis Donnerstagnachmittag unklar
Weltkriegsbombe in Potsdam entschärft12.48 Uhr: Potsdam - Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten
Weltkrieg ist am Donnerstag in Potsdam entschärft worden. Rund 3100 Menschen in der Umgebung mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Sie konnten am Mittag zurückkehren, sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow am Mittag. Auch Straßen waren zeitweise gesperrt worden. Die Entschärfung des etwa 250 Kilo schweren Blindgängers sei ohne Probleme verlaufen. Die US-Fliegerbombe war im Strandbad Babelsberg am Tiefen See bei Erkundungsarbeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entdeckt worden.
dpa Ein Polizeiboot fährt vor einer Bombenentschärfung an der Fundstelle in Potsdam-Babelsberg entlang. Die 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe wurde am Tiefen See am Park Babelsberg entdeckt.
Polizei hilft zwei Jungen aus Notlage12.37 Uhr: Rudolstadt/Saalfeld - Da konnte die Polizei mal ihrem gern verbreiteten Image als Freund und Helfer gerecht werden: In Rudolstadt half sie gleich zwei Jungen aus Notlagen. Ohne Jacke und Schuhe kam ein verunsicherter Zwölfjähriger zur Wache, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Er traute sich nicht allein nach Hause, weil er von einem 14-Jährigen geschlagen worden sei. Ein Streifenwagen brachte das Kind wohlbehalten zu den Eltern. Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen den Älteren.
Vergeblich wartete dann noch am Abend ein Neunjähriger nach dem Fußballtraining am Stadion auf seine Mutter. Da es bereits dunkel war und der Weg nach Hause einige Kilometer lang, suchte auch er Hilfe bei den Polizisten. Sie erreichten die Mutter schnell per Telefon, die sich offenbar bei den Trainingszeiten vertan hatte. Umgehend holte sie den kleinen Fußballspieler von der Wache ab.
Baby ertrunken - Anklage fordert fünf Jahre Haft für Mutter11.43 Uhr: Gera -Im Prozess um den Tod eines Babys kurz nach der Geburt hat die Anklage fünf Jahre Haft für die Mutter aus Altenburg gefordert. Die 30-Jährige habe das gesunde Baby Zuhause in der Badewanne zur Welt gebracht und die Nabelschnur durchtrennt, erklärte Oberstaatsanwalt Ralf Mohrmann am Donnerstag am Landgericht Gera. "Anschließend ließ sie das Kind in der Badewanne ertrinken."
Er plädierte auf eine Verurteilung wegen Totschlags - wegen der seelischen Notlage der Frau aber in einem minderschweren Fall. Die Angeklagte selbst hat den Tod des Babys als Unfall geschildert. Sie will unter und nach der Geburt bewusstlos geworden zu sein.
Ihre Verteidigerin Ines Kreisel sprach von einer "besonderen psychischen Ausnahmesituation". Sie plädierte auf zwei Jahre Haft, die zur Bewährung ausgesetzt werden sollen. Die Angeklagte selbst sagte in ihrem Schlusswort: "Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich heute alles anders machen."
Weniger jugendliche Komasäufer in Sachsen10.54 Uhr: Dresden/Berlin - Die Zahl der jugendlichen Komasäufer in Sachsen ist erneut zurückgegangen. Im vergangenen Jahr seien 733 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet - 3,6 Prozent weniger als 2013, teilte die Kasse DAK-Gesundheit am Donnerstag mit. Sie berief sich auf Angaben des Statistischen Landesamtes.
Unter den Komasäufern waren 443 Jungen und 290 Mädchen im Alter zwischen 10 und 19 Jahren. "Nach wie vor gehört für viele Jugendliche der
Alkohol zum Feiern und Spaßhaben dazu", sagte die Landeschefin der DAK-Gesundheit in Sachsen, Steffi Steinicke. Daher sei Alkoholprävention unverzichtbar.
Unter anderem bei dem bundesweiten Wettbewerb "bunt statt blau" werden Schüler dazu aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das gefährliche Rauschtrinken zu gestalten. Rund 500 Schulen in Sachsen werden derzeit angeschrieben, an der Kampagne teilzunehmen.
Nach Zahlen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) betrinkt sich fast jeder fünfte Jugendliche in Deutschland mindestens einmal im Monat.