Der Kampf gegen unbequeme Radio-Stationen hat begonnen

Diskutiere Der Kampf gegen unbequeme Radio-Stationen hat begonnen im Politik und Wirtschaft Forum im Bereich Thailand Forum; Wenn die schon Dinge bringen, die uns nicht gefallen, dann schließen wir die halt. UPDATE: Pro-democracy radio stations raided in Thailand |...
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Bukeo

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Man muß das als Beitrag zu einem fairen Wahlkampf begreifen, dann bekommt man auch keine Kopfschmerzen und die Opposition weniger Stimmen. Alles Karma.
betrachte das einfach so, wie die Medien der PPK in Deutschland einfach geschlossen wurden. Die hatten auch zuerst Volksverhetzung betrieben, danach wurde gnadenlos die gesamte Gruppierung verboten, egal ob die einzelnen Medien dann tatsächlich Volksverhetzung betrieben.

Fakt ist, die Rothemden haben in Chaing Mai über Radio zum Mord an Abhisit aufgerufen, Fakt ist: die Rothemden haben über Sendestationen gefakte Videos gesendet, obwohl sie vorher zugeben mussten, das diese gefakt sind. Fakt ist auch, über Medien wurde aufgerufen, City Halls usw abzufackeln und am besten gleich ganz Thailand.

Denkst du, nach all diesen Sendungen würde in D diese Gruppe noch eine Lizenz erhalten - ach so, habs vergessen - die geschlossenen Radiostationen haben ja gar keine Lizenz, sondern die sendeten ja illegal.
 
Yogi

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betrachte das einfach so, wie die Medien der PPK in Deutschland einfach geschlossen wurden. Die hatten auch zuerst Volksverhetzung betrieben, danach wurde gnadenlos die gesamte Gruppierung verboten, egal ob die einzelnen Medien dann tatsächlich Volksverhetzung betrieben.
Äh, ich hab jetzt nicht so richtig mitgekriegt, dass die UDD Volksverhetzung betrieben hat.
Und warum ich die UDD in Thailand mit der PKK in D-Land vergleichen soll, erschliesst sich mir nicht wirklich.
Warum ziehst du eigentlich bei deinen Vergleichen immer Negativbeispiele heran? Schau mal nach USA, da dürfen Nazis mit dem Recht der freien Meinungsäusserung ihre Parolen verbreiten. Das ist Volksverhetzung.

Fakt ist, die Rothemden haben in Chaing Mai über Radio zum Mord an Abhisit aufgerufen, Fakt ist: die Rothemden haben über Sendestationen gefakte Videos gesendet, obwohl sie vorher zugeben mussten, das diese gefakt sind. Fakt ist auch, über Medien wurde aufgerufen, City Halls usw abzufackeln und am besten gleich ganz Thailand.
Der Fakt ist, wann passiert? Hat man nun das Recht, den Sendebetrieb für immer still zu legen?
Ich gestehe aber zu, das bei Wiederholung der Sender wieder geschlossen werden muss.

Denkst du, nach all diesen Sendungen würde in D diese Gruppe noch eine Lizenz erhalten - ach so, habs vergessen - die geschlossenen Radiostationen haben ja gar keine Lizenz, sondern die sendeten ja illegal.
Es gibt in Thailand hunderte nicht lizensierte Radiostationen. Interessant ist aber, dass nur die Sender mit Nähe zu den Roten von den Schliessungen betroffen sind.
Selbst Human Right Watch hat sich mittlerweile zu der einseitigen Unterdrückung geäussert.

Thailand: Schlimmste Zensur in jüngerer Geschichte
( 5 Votes ) News - Politik Donnerstag, den 28. April 2011 um 13:34 Uhr (ST) Human Rights Watch hat eine außergewöhnlich starke Verurteilung des thailändischen Regimes veröffentlicht : Die Thailändische Regierung hat kommunale Radiostationen geschlossen, die mit der regierungsgegnerischen Rothemdenbewegung verbunden sind, erklärte Human Rights Watch heute. Die Zerschlagung folgte einer Erklärung der Regierung, dass sie am 6. Mai 2011 das Parlament auflösen wolle, um nationale Wahlen zu ermöglichen. Die Regierung muss diesen Stationen unverzüglich wieder ihren Betrieb ermöglichen, erklärte Human Rights Watch.
Thailand: Schlimmste Zensur in jüngerer Geschichte | Schönes? Thailand - Nachrichten, Meinungen, Analysen | Radiostationen, R
 
waanjai_2

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Udon Thani
Also ich bin für unabhängige Wahlbeobachter, z.B. von der EU. Damit die vor Ort feststellen können, ob es überhaupt einen fairen Wahlkampf gibt. Jede Menge Völker, die mental noch in Baströckchen herumlaufen, behaupten, bei Ihnen würden freie Wahlen veranstaltet. Aber glauben sollte man das im Falle Thailands nie ungeprüft.
 
gehfab

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Also ich bin für unabhängige Wahlbeobachter, z.B. von der EU.
Würde ich auch begrüßen, glaube aber kaum das man mit so einem Vorschlag in Thailand weiterkommt. Dazu sind sie meiner Einschätzung nach zu stolz. Auch bei dem Grenzkonflikt wurde in der Vergangenheit Hilfe vom UN-Sicherheitsrat abgelehnt - Wohl wissend, dass dies nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat ;-)
 
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Bukeo

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Also ich bin für unabhängige Wahlbeobachter, z.B. von der EU. Damit die vor Ort feststellen können, ob es überhaupt einen fairen Wahlkampf gibt. Jede Menge Völker, die mental noch in Baströckchen herumlaufen, behaupten, bei Ihnen würden freie Wahlen veranstaltet. Aber glauben sollte man das im Falle Thailands nie ungeprüft.
ja, wäre natürlich ideal. Aber warum sollte Abhisit darauf eingehen? Nicht mal Thaksin oder die PT fordert das - dann könnte Thaksin ja ev. nicht mehr die Kamnans anrufen und per Scheck um Hilfe bitten.
Also werden die Wahlen normal ablaufen, man kann nur hoffen - das die Wahlpulte nicht wieder umgedreht werden.

Würde ich auch begrüßen, glaube aber kaum das man mit so einem Vorschlag in Thailand weiterkommt. Dazu sind sie meiner Einschätzung nach zu stolz. Auch bei dem Grenzkonflikt wurde in der Vergangenheit Hilfe vom UN-Sicherheitsrat abgelehnt - Wohl wissend, dass dies nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hat ;-)
richtig, nicht mal beim Tsunami war Hilfe von aussen erwünscht.
 
waanjai_2

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Udon Thani
Das ist immer so, dass externe Beobachter von innenpolitischen Entscheidungen ungern gesehen werden. Aber man muß da halt hartnäckig sein, und die eigene Unterstützung halt in Frage stellen. Thailand verstößt derzeitig gegen Wortlaut und Geist der letzten, Thailand betreffenden, Resolution des Weltsicherheitsrates im Konflikt mit Kambodscha.
Solange dies zutrifft, ist eine externe Einmischung Dritter zum Zwecke der Beobachtung der dort stattfindenden, angeblich freien Wahlen, mehr als nur völkerrechtlich geboten.

Es geht auch nicht mehr darum, ob und wer in Thailand selbst da etwas will oder nicht. Seit der Installation des Weltsicherheitsrates kommt es auf dessen Votum an. Nicht auf die Wünsche der Betroffenen. Und Thailand befindet sich derzeitig im Fadenkreuz der UN. Ist halt so, kann Thailand auch nur langsam und nur durch geeignete Maßnahmen ändern. Ähnlich wie dies auch für das Nachkriegs-Deutschland gegenüber den damaligen Allierten galt.
 
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Bukeo

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Das ist immer so, dass externe Beobachter von innenpolitischen Entscheidungen ungern gesehen werden. Aber man muß da halt hartnäckig sein, und die eigene Unterstützung halt in Frage stellen. Thailand verstößt derzeitig gegen Wortlaut und Geist der letzten, Thailand betreffenden, Resolution des Weltsicherheitsrates im Konflikt mit Kambodscha.
der Weltsicherheitsrat wird von der USA dominiert, die alleine entscheiden - was dort passiert. Hast du das nicht schon mit bekommen.
Die USA ist aber ein sehr guter Verbündeter der thail. Armee - die helfen hier im Konflikt mit Kambodscha eher noch den Thais, als das sie Forderungen an den Weltsicherheitsrat in diesem Fall stellen.
Politik funktioniert nicht immer so, wie du es dir wünscht.

Es geht auch nicht mehr darum, ob und wer in Thailand selbst da etwas will oder nicht. Seit der Installation des Weltsicherheitsrates kommt es auf dessen Votum an. Nicht auf die Wünsche der Betroffenen. Und Thailand befindet sich derzeitig im Fadenkreuz der UN. Ist halt so, kann Thailand auch nur langsam und nur durch geeignete Maßnahmen ändern. Ähnlich wie dies auch für das Nachkriegs-Deutschland gegenüber den damaligen Allierten galt.
seit wann befindet sich Thailand im Fadenkreuz der UN? Das war Thaksin - der die UN nicht als Vater akzeptierte.

Du windest dich wie eine Schlange - als ich mal schrieb, die UN hätte den Drogenkrieg Thaksin verurteilt, war deine Antwort: die Mehrheit der Thais wollten es aber so.
Nun will die Mehrheit der Thais den Tempel ebenso nicht abgeben - also passt dann wieder alles, oder?
 
waanjai_2

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Udon Thani
....als ich mal schrieb, die UN hätte den Drogenkrieg Thaksin verurteilt, war deine Antwort: die Mehrheit der Thais wollten es aber so.
Nun will die Mehrheit der Thais den Tempel ebenso nicht abgeben - also passt dann wieder alles, oder?
Jau, die Mehrheit der Thais waren ständig für eine harte Gangart gegen die Drogendealer. Wie ja jetzt wieder von Thaksin - mit viel Zustimmung - angekündigt. Trifft halt auch auf mächtig Zustimmung aus dem Palast.

Das Grundstück, auf dem der Tempel steht, ist Thailand schon lange durch ein Gerichtsurteil genommen. Jetzt geht es den Thais nur noch darum, an der wirtschaftlichen Nutzung des Tempels ökonomisch beteiligt zu werden. Auch das ist bekannt. Verstehe im übrigen überhaupt nicht, warum Expats in Thailand noch ein Interesse daran haben, in dieser Sache "Nebelbomben" zu werfen. Was stört die an den ansonsten schon längst aufgeklärten Zusammenhängen?

Umso mehr kommt es nun darauf an, unabhängige Wahlbeobachter in Thailands nächsten Wahlen zu haben. So es überhaupt zu neuen Wahlen kommt. Schließlich wird ständig nach Ausflüchten gesucht. Und diese Entscheidung des Westens wird völlig unabhängig davon sein, was so Leute wie Thaksin oder Abhisit so gerne für sich wollten.
 
ChangLek

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............es wird schrittweise ein Einparteienstaat installiert. Thaxin wollte doch das gleiche - oder:nullahnung:. Nur die gelbe Loge hier hat wohl beschlossen die Einen zu bejubeln und den Anderen zu verdammen. Nun sei es drum...........:frown:
 
Yogi

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Also ich bin für unabhängige Wahlbeobachter, z.B. von der EU. Damit die vor Ort feststellen können, ob es überhaupt einen fairen Wahlkampf gibt. Jede Menge Völker, die mental noch in Baströckchen herumlaufen, behaupten, bei Ihnen würden freie Wahlen veranstaltet. Aber glauben sollte man das im Falle Thailands nie ungeprüft.
Jeder normal Denkende würde dem zustimmen.
Wer steht eigentlich diesem Vorschlag negativ gegenüber?
Ich möchte mir doch nicht nachsagen lassen, dass die Wahlen (wenn sie denn überhaupt durchgeführt werden) manipuliert wurden, Wie würde man denn vor der Staatengemeinschaft dastehen? Als Betrüger.
 
Yogi

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ja, wäre natürlich ideal. Aber warum sollte Abhisit darauf eingehen? Nicht mal Thaksin oder die PT fordert das - dann könnte Thaksin ja ev. nicht mehr die Kamnans anrufen und per Scheck um Hilfe bitten.
Also werden die Wahlen normal ablaufen, man kann nur hoffen - das die Wahlpulte nicht wieder umgedreht werden.

richtig, nicht mal beim Tsunami war Hilfe von aussen erwünscht.
Ich wusste gar nicht, dass Thaksin sich zur Wahl stellt. Wird der nicht mit Haftbefehl gesucht? Also wird er doch bei Ankunft in Thailand verhaftet.
Aber du hast ja gefragt, warum Abhisit darauf eingehen sollte? Ist doch für jeden Depp zu verstehen. Bei einer von der UN oder EU beobachteten Wahl, kann im Nachhinein keiner mehr behaupten, dass die Wahl manipuliert wurde.
Ein Umdrehen der Wahlpulte würde auch von den Beobachtern moniert werden. Siehst du, alles hat nur Vorteile. Nur Idioten würden sich einer überzeugenden, freien, nicht manipulierten Wahl widersetzen.
Ausser denjenien, die an einer freien Wahl nicht interessiert sind.
 
Yogi

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der Weltsicherheitsrat wird von der USA dominiert, die alleine entscheiden - was dort passiert. Hast du das nicht schon mit bekommen.
Die USA ist aber ein sehr guter Verbündeter der thail. Armee - die helfen hier im Konflikt mit Kambodscha eher noch den Thais, als das sie Forderungen an den Weltsicherheitsrat in diesem Fall stellen.
Politik funktioniert nicht immer so, wie du es dir wünscht.
Recht ist bei dir also ausser Kraft gesetzt.
Du bekennst dich also als Unterstützer einer previligerten Klientel, selbst wenn es ethisch und menschlich gegen jede humane Basiseinstellung ist.
Dein Aufhänger ist jetzt die USA. Die PKK ist hier nicht mehr relevant. Verabscheuungswürdige glorifizierung der Besitzenden und Unterdrücker. (auf thailand bezogen)

Du windest dich wie eine Schlange - als ich mal schrieb, die UN hätte den Drogenkrieg Thaksin verurteilt, war deine Antwort: die Mehrheit der Thais wollten es aber so.
Nun will die Mehrheit der Thais den Tempel ebenso nicht abgeben - also passt dann wieder alles, oder?
Auch wenn es weh tut, es ist so. Der Krieg gegen Drogen wurde von der Bevölkerung und vom Königshaus gefordert und unterstützt.
Jetzt zun Konflikt mit Kambodscha
Ich glaube auch, dass in dem Konflikt (hoffentlich wird es kein Krieg) die Thais zusammestehen.
Aber hier unterschlägt man die Motivation bekanntzugeben. Im Drogenkrieg wurde im Vorfeld gesagt worum es geht, die Bevölkerung wurde aufgeklärt und mitgenommen. Daher auch die grosse Unterszützung.
Im Konflikt mit Kambodscha wurde die Bevölkerung nicht gefragt. Prayuth provoziert, greift an, lässt töten und erwartet dann die Akzeptanz und den Zusammenhalt aller Thais. Die Wertigkeit der beiden Ereignisse ist nicht miteinander zu vergleichen.
Keine Drogen, hilft wem?
Krieg hilft wem?
Diese Fragen sollte man sich schon stellen.
 
Yogi

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zu 1.) Thaksin.
zu 2.) Thaksin.
zu 3.) Thaksin.

Uppps, waren ja nur 2 Fragen.

:confused:

Okay, nimm die 3.Antwort einfach schon mal mit.
Es ist naemlich immer die richtige Antwort - wenn es um die Schuldigen fuer all die Uebel in Thailand und in der Welt geht.
Ich mag deinen sarkastischen Humor, und deine Fähigkeit nicht nur eine Seite zu beleuchten. Ich darf in gewissen Grenzen, auf nur eine Seite pieseln.

Und ich verrate Dir was, Yogi: ich haette sogar schon die Antwort, wenn es um den Heiland, das Beste, was Thailand je hatte, hat und haben wird, die Quelle allen Gutens in Thailand, der Welt und des Universums geht.
Soll ich?
Nicht nötig, B o, der Messias ist da. Der Reichen Beschützer, der Armen Ünterdrücker. Die Prophezeiung wird wahr.
Swaami Koppulani, Sensei der onkologischen kryptorianer, sagte einst,: ein unüberwindlicher Führer wird eines Tages zu euch kommen um euch das Glück zu bringen, glaubt ihm nicht, denn er will euch nur verarschen.
 
B

Bukeo

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Es ist naemlich immer die richtige Antwort - wenn es um die Schuldigen fuer all die Uebel in Thailand und in der Welt geht.
naja, dann führ halt mal ein grösseres Problem von Thailand auf, wo Thaksin nichts damit zu tun hatte.

Bei den grössten Problemen hatte er nun mal die Hand mit drin und ist verantwortlich, sei es Süden, sei es Kambodscha, sei es Rothemden-Gewalt-Demos, sei es Drogenkrieg.

Jetz denk dir diese Probleme mal weg - Thailand wäre stabil und ein Paradies, oder nicht?
 
waanjai_2

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Thailand - Thirteen community radio stations ordered closed, three media workers arrested, for airing lese majeste speech | Thailand News.Net

Thailand shuts dissident radio stations - Boston.com

Und wieder wird auch verdeutlicht welche enorm praktische Rolle der LM-Vorwurf in der Realität spielt. Und um Opfer einer Durchsuchung zu werden, da reicht es bloß aus, das jemand von oder vor der Polizei eine dahingehende Vermutung/Unterstellung öffentlich äußert.

Mit anderen Worten: Es kann jederzeit jeden treffen. Böse Zungen behaupten, dass man in totalitären Staaten eine vergleichsweise höhere Rechtssicherheit genoß.
Die Geschichte macht zudem auch deutlich, wie bedeutsam z.B. die Denunziationen in Thailand einzuschätzen sind. Weil ein Polizeisystem existiert, dass sich gegenüber den Denunzianten wie ein dankbarer Schwamm verhält.
 
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Bukeo

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Thailand sollte sich in Sachen Radiostationen, Medien und Gruppierungen an Deutschland orientieren. Dort werden Gruppen wie die Rothemden längere Zeit vom Verfassungsschutz beobachtet - wird die nationale Sicherheit gefährdet, wie z.B. bei der PPK, Kalifat von Köln o.ä - dann wird gleich die ganze Gruppe verboten, samt Medien, Radiostationen usw.

So hätte es gleich beim Mordaufruf an Abhisit über die rote Radiostation passieren müssen - keine Lizenzen mehr vergeben und illegale Radiostationen sofort schliessen.

Nun mal eine Frage an unsere Rothemden-Fraktion hier: wie würde Deutschland verfahren, wenn z.B. die NDP illegale Sender betreiben würde?
Ich gehe mal davon aus, das die Polizei anrücken und alles beschlagnahmen würde, oder?
Würden dann die Deutschen auf die Strasse gehen, um dagegen zu protestieren?
Würde man von Unterdrückung der Opposition sprechen - wohl nicht. Ihr seid alle in Thailand päpstlicher als der Papst, warum eigentlich?
 
Yogi

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Thailand - Thirteen community radio stations ordered closed, three media workers arrested, for airing lese majeste speech | Thailand News.Net

Thailand shuts dissident radio stations - Boston.com

Und wieder wird auch verdeutlicht welche enorm praktische Rolle der LM-Vorwurf in der Realität spielt. Und um Opfer einer Durchsuchung zu werden, da reicht es bloß aus, das jemand von oder vor der Polizei eine dahingehende Vermutung/Unterstellung öffentlich äußert.

Mit anderen Worten: Es kann jederzeit jeden treffen. Böse Zungen behaupten, dass man in totalitären Staaten eine vergleichsweise höhere Rechtssicherheit genoß.
Die Geschichte macht zudem auch deutlich, wie bedeutsam z.B. die Denunziationen in Thailand einzuschätzen sind. Weil ein Polizeisystem existiert, dass sich gegenüber den Denunzianten wie ein dankbarer Schwamm verhält.
Der Schritt zum Überwachungsstaat ist klein geworden. Bespitzelung und Denunziation wird gefordert und gefördert.
Wäre es nicht ehrlicher, die Militärdiktatur jetzt auszurufen? Würde in jedem Fall Menschenleben schonen.
 
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Der Kampf gegen unbequeme Radio-Stationen hat begonnen

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