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Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Qualitäts- und Preisunterschiede gibt es bei der vietnamesischen Eisenbahn je nach Zugnummer.
Die Züge zwischen Hanoi und Saigon beginnend mit „SE“ sind am schnellsten unterwegs und am hochwertigsten ausgestattet.

In Vietnam wird zwischen vier Klassen unterschieden:

Hard-Seater (Holzbänke)---Soft-Seater (etwas gepolsterte Sitze)---Hard-Sleeper (ähnlich einem Liegewagen)---
Soft-Sleeper (Schlafwagen)

Speisen, Snacks und Getränke werden direkt im Zugabteil verkauft. Im Speisewagen ist die Auswahl aber größer.
Menüs zum Mittag- und Abendessen können in vielen Zügen beim Schaffner vorbestellt werden.
Alle paar Stunden hält der Zug längere Zeit in einem Bahnhof.
Dort versorgen zahlreiche Essensstände die Fahrgäste ,genau wie in Thailand.


Der schönste Streckenabschnitt liegt zwischen Da Nang und Hue
Der Zug fährt hier entlang der Küste über den (Hai Van Pass) Wolkenpass ,die Wettergrenze in Vietnam,
denn nach dem Pass muß man seine dicke Jacke anziehen.
Danang wird auch von den Laoten als Hafen benutzt,da Lao Binnenland!

Auch das Treiben im Bahnhof ist immer interessant zu beobachten und wenn man dann endlich Hanoi erreicht hat,
dann ist man randvoll mit schönen Eindrücken und freud sich auf ein Bier Hoi aus einem dicken Fass in einen der vielen Hauseingänge.

FF.

Tipp 1

Tipp 2


Bahnhof in Lao Cai an der chinesischen Grenze,Ausgangspunkt für eine Bergtour in Sapa.

c271207.jpg
 
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Zukunftsplanung
Es gab Gespräche zwischen der vietnamesischen und der japanischen Regierung und Eisenbahnindustrie, parallel zur bestehenden Nord-Süd-Bahn eine Hochgeschwindigkeitsstrecke mit japanischer Shinkansen-Technologie zu errichten. Nach Schätzungen von 2010 waren dafür 56 Mrd. US-Dollar erforderlich. Die sehr hohen Kosten eines solchen Projekts und Zweifel, ob Vietnam in ausreichendem Umfang qualifiziertes Personal für den Betrieb einer solchen Strecke bereitstellen könnte, haben es ins Stocken geraten lassen. 2010 sprach sich das vietnamesische Parlament gegen die damals aufgestellte Planung aus und verlangte weitere Untersuchungen. ( aus Wikipedia )



Tipp 3


Tipp 4
 
Micha L

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Leider bin ich in Vietnam noch nie mit der Bahn gefahren.

Aber inmitten von Hanoi gibt es mobile Gastronomie auf dem Gleisbett, die bei jedem Bummelzug kurz beiseite geräumt wird.

Dafür habe ich dort zur Genüge Bier getrunken.
Biergärten sind gut besucht und es ist sehr laut.

Zu dem Kneipen gehören Parkplätze mit Personal, welches den Angetrunkenen auf das Mopped hilft.
Die Beobachtung ist allerdings ne Weile her.
 
Otto-Nongkhai

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Dank dir für die Ergänzung,Michael

Hatte bei # 57 eine Frage zum Essen gestellt,
Vieleicht kann ein Viet Kenner hier noch mehr Infos ergänzen!!!!
Hast du Lust und Zeit?
 
Micha L

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Beim Essen gibts es auch in VN eine Tendenz zur Industrialisierung. Besonders wo Touris unterwegs sind, wie im Zentrum von Hanoi, kann es z. B passieren, daß die berühmte Nudelsuppe Pho in der Instantvariante serviert wird.
Aber es gibt die gute Küche noch. Der asienunerfahrene einmalige Touri aber kennt den Unterschied oft nicht.

Hund hat keinen auffälligen Eigengeschmack. Ich habe probiert, möchte aber aus kultureller Prägung (nicht Überzeugung) nicht mehr.
 
Otto-Nongkhai

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Ja,Pho im Orginal hat mir auch sehr geschmeckt,aber auch das Reh und das viele gebratene Grünzeug waren lecker.

Man braucht eine gute Grundlage wenn man im Bier Hoi ertrinkt :einergehtnochrein:

und dann läßt sich der Heimweg,bei diesem katastrophalen Strassenverkehr leichter ertragen.

denn man muss bei einer Strassenüberquerung nicht hinschauen,die Viet fahren schon geschickt um einen herrum.

Nur einen Fehler darf man bei einer Überquerung nie machen, plötzlich stehen bleiben, dann beißt man ins Gras.
 
Micha L

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Genau so, ohne Verkehrsregel.
Wie ein Fußgänger auf dem Gehweg unter Fußgängern.
 
Otto-Nongkhai

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Fahren wir jetzt in das von Viet ungeliebte Nachbarland, C H I N A
 
Otto-Nongkhai

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C h i n a

In China sind wir leider weniger mit Zug gefahren,mehr mit Flugzeug wegen den langen Entfernungen und der kurzen Visadauer von 2 X 30 Tage.

Auch halte ich das Buchen von Tickets damals nicht gerade für ausländerfreundlich und man müsste sich wohl besser ans Reisebüro wenden.

Fahrkarten 1


Fahrkarten 2

Wer Land und Leute wirklich kennen lernen will, sollte mehrere Strecke mit dem Zug durch China zurück legen.

Man muss unbedingt beachten, dass man Zugtickets frühestens zehn Tage vor Fahrtantritt buchen kann. Dadurch muss man eine gewisse Flexibilität mitbringen. Es ist nicht garantiert, dass man auf seiner Wunschroute tatsächlich noch ein Ticket bekommt ,besonders die Züge nach Tibet sind meist ausgebucht.
Dafür kommt man sehr günstig von A nach B, wie man in der Tabelle sieht.

Strecke Dauer Entfernung Preis Klasse
Peking nach JiaYuGuan 33:50 h 2.000 km 416 RMB (52 €) Hardsleeper
JiaYuGuan nach Urumqi 8:22 h 1.200 km 254 RMB (32 €) Hardsleeper
Urumqi nach Kashgar 28:36 h 1.500 km 345 RMB (43 €) Hardsleeper
Kashgar nach Turpan 33:00 h 1.400 km 164 RMB (20 €) Hardsleeper
Turpan nach Lanzhou 30:00 h 1.700 km 366 RMB (46 €) Softsleeper
Lanzhou nach Peking 29:30 h 1.500 km 208 RMB (26 €) Hardseat
Stand 2012


Die Strecke Grenze Vietnam nach Kunming im Soft Sleeper und mit dem Skytrain vom Flughafen Chiang Hai in die Innenstadt sind wir aber gefahren ,siehe Bild Schnellbahn entwickelt in Deutschland ,die in Deutschland aus Kosten gründen nie gebaut wurde.Soll 400 Sachen fahren!!!

.
c2.jpg


Lustig ist immer,die Zugmannschaft am Bahnsteig ,die wird millitärisch gedrillt stehen gereit vor dem Zug und muss salutieren.

c1.jpg
 
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Hier ein paar Daten aus dem Wikipedia (das Wichtigste von mir zusammengefaßt)

Der Eisenbahnverkehr in China findet auf dem längsten Streckennetz Asiens statt.
Alle Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern sind an das Eisenbahnnetz angeschlossen,
80 % davon auch an das Hochgeschwindigkeitsnetz.
Die Lhasa-Bahn schloss als letzte Provinz 2006 Tibet an.

Die CR betreibt das weltweit längste Netz von Schnellfahrstrecken. Weitere sind im Bau, ebenso wie Bahnstrecken zum Transport von Rohstoffen aus dem Norden und Westen in die überwiegend im Osten des Landes gelegenen Wirtschaftszentren. Am Schienengüterverkehr haben Schüttguttransporte für Kohle, Erz und Getreide hohen Anteil.
Seit 2015 werden die internationalen Transportkorridore nach Europa über Russland, die Mongolei und Kasachstan ausgebaut (Neue Seidenstraße).


Länge des chinesischen Eisenbahnnetzes 2019.
Streckenlänge= 131.000 km--davon Schnellfahrstrecken= 30.000 km--elektrifizierte Strecken= 30.000 km

Die Bahnstrecke von Guangzhou nach Shenzhen wurde im Zuge der Beschleunigungsprogramme viergleisig ausgebaut, um Personenverkehr und Güterverkehr zu trennen

Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Personenverkehr lag im Jahr 1994 bei 48,3 km/h. Im planmäßigen Verkehr erreichte 1996 zudem kein Personenzug höhere Geschwindigkeiten als 120 km/h.
Die Durchschnittsgeschwindigkeit im Personenverkehr betrug im April 2007 – nach Ende der Beschleunigungsmaßnahmen – 70,18 km/h.
1997 wurde mit dem ersten Lifeline Express ein mobiles Krankenhaus geschaffen, mit dem an Katarakt erkrankte Patienten in abgelegenen Gegenden behandelt werden können. Heute gibt es vier Zuggarnituren, die jeweils mehrere Monate an einem Ort verbleiben und für die behandelnden Ärzte gleichzeitig als Arbeitsstätte und Übernachtungsraum dienen.


2005 erfolgte die Fertigstellung der Lhasa-Bahn, die das Autonome Gebiet Tibet als letzte chinesische Verwaltungseinheit auf Provinzebene an das Schienennetz anschloss, 2014 wurde mit der Bahnstrecke Lhasa–Xigazê eine weitere Verlängerung nach Westen in Betrieb genommen. Permafrostboden, Höhen von über 3.000 Meter und Gebirge erschweren den Bau von Eisenbahnstrecken im Westen und machen zahlreiche Ingenieurbauwerke notwendig.So liegt der mit 32,6 Kilometern längste Eisenbahntunnel Chinas, der Neue Guanjiao-Tunnel, an der Lhasa-Bahn.

2008 wurde mit der Schnellfahrstrecke Peking–Tianjin die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke eröffnet.
Eisenbahninfrastruktur

Beim Hochgeschwindigkeitsverkehr wird ein Gitternetz angestrebt, bei dem landesweit vier parallele Nord-Süd-Strecken ebenso viele Ost-West-Strecken überlagern.Schwerpunkt für den Neubau konventioneller Eisenbahnstrecken sind der Westen und die Mitte des Landes.

Personenfernverkehr
2018 beförderte CR 3,3 Mrd. Passagiere, davon 2 Mrd. im Hochgeschwindigkeitsverkehr. Dabei wurden 1,4 Billionen Passagierkilometer erbracht. Täglich werden so 5,5 Mio. Reisende in etwa 5.200 Zügen befördert.

Zuggattungen im Personenverkehr
In China existieren eine Reihe von Zuggattungen für den Personenfernverkehr, die sich durch Geschwindigkeit, Anzahl der Unterwegshalte sowie Komfort unterscheiden. Generell fahren die Züge über sehr lange Distanzen, sodass häufig Schlafwagen mitgeführt werden.

Hochgeschwindigkeitsverkehr
G-Züge (高铁, gaotie, Hochgeschwindigkeitszug) sind die schnellsten Züge (planmäßige Höchstgeschwindigkeit: 300–350 km/h und halten an wenigen Bahnhöfen. Es gibt ausschließlich Sitzplätze, die nach drei Klassen unterteilt sind. G-Züge sind vergleichbar mit den deutschen ICE-Sprintern und verkehren beispielsweise zwischen Shanghai und Peking. Für Strecken ab 2.400 km Länge (etwa: Peking–Shenzhen) werden im Hochgeschwindigkeitsverkehr auch Nachtverbindungen mit Schlafwagen angeboten.
D-Züge (动车, dongche, nicht haltender Zug) fahren oft auf denselben Strecken wie G-Züge mit einer planmäßigen Höchstgeschwindigkeit von 200–250 km/h, halten öfter und sind mit dem deutschen ICE vergleichbar.
Übriger Fernverkehr
Auf den Bestandsstrecken gibt es ebenfalls Fernverkehr, der in vier Gattungen unterteilt ist:

Z-Züge (直特快, zhitekuai, „Superexpress“ sind besonders schnelle Direktzüge (160 km/h Höchstgeschwindigkeit) des Fernverkehrs. Sie fahren als reine Schlafwagenzüge aus Weich- und Hartschläfern, verkehren nur über Nacht und über mittlere Distanzen, zum Beispiel zwischen Peking und Harbin.
T-Züge (特快, tekuai, besonders schneller Zug) verkehren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h. Sie sind vergleichbar mit deutschen IC/ECs, führen als Klassen Weichschläfer, Hartschläfer, Weichsitze und Hartsitze. Häufig verkehren sie über sehr lange Distanzen (z. B. Lhasa-Guangzhou).
K-Züge (快速, kuaisu, „Eilzug“) verkehren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.
Weiter gibt es Züge ohne Nummer (普快, pukuai), die ebenfalls mit einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h verkehren.[30]
Regionalverkehr
C-Züge sind regional verkehrende Züge mit elektrischer Traktion.
Klassensystem
Wagen mit Weichsitzen
Wagen mit Hartsitzen
Bei der Chinesischen Bahn gab es grundsätzlich ein Zweiklassensystem. Mit Einführung der Hochgeschwindigkeitszüge wurden jedoch sowohl bei Schlaf- als auch bei normalen Zügen weitere Klassen hinzugefügt. Generell gilt bei der Buchung, dass eine Zugbindung besteht. Die Fahrscheine sind somit kontingentiert. Bei voller Belegung ist eine begrenzte Anzahl an Fahrkarten ohne Sitzplatz (无座, wuzuo) verfügbar, die jedoch genau so teuer sind wie die niedrigste Sitzkategorie.

Hochgeschwindigkeitszüge
Zweite Klasse Sitz (二等座, erdengzuo) normaler Sitz, der mit der Economy-Klasse im Flugzeug vergleichbar ist (2+3 Bestuhlung)
Erste Klasse Sitz (一等座, yidengzuo) normaler Sitz, der in etwa mit der 2. Klasse im deutschen ICE vergleichbar ist, jedoch mit mehr Beinfreiheit (2+2 Bestuhlung)
Besonderer Klasse (特等座, tedengzuo), entspricht der Business Class im Flugzeug
Geschäftssitz (商务座, shangwuzuo) vergleichbar mit der First class (meist nur etwa 10 Plätze verfügbar)

In der Regel sind die Sitze so konstruiert, dass am Endbahnhof die komplette Sitzbank gedreht wird und somit immer alle Fahrgäste in Fahrtrichtung sitzen. In den Hochgeschwindigkeitszügen gibt es zudem eine Am-Platz-Bedienung mit Snacks und Getränken.

Schlafwagenzüge
In Schlafwagenzügen gibt es je zwei Kategorien für Sitzplätze (für kürzere Distanzen gedacht) sowie zwei Kategorien für Schlafplätze (für lange Distanzen). Die meisten Züge verfügen zudem über einen Speisewagen, in dem Essen frisch zubereitet wird. Außerdem ist es möglich, ein Wahlessen direkt am Platz zu kaufen. Waschgelegenheiten sind jeweils am Ende eines Schlafwagens vorhanden. Beim Einsteigen muss man bei dem jeweiligen Schlafwagenschaffner (einer pro Wagen) seine Fahrkarte gegen einen Coupon umtauschen und bekommt sie beim Aussteigen zurück.

Hartsitzer (硬座, yingzuo): einfacher Sitzplatz der 2. Klasse
Weichsitzer (软座, ruanzuo): einfacher Sitzplatz der 1. Klasse
Hartschläfer (硬卧, yingzuo): normales Bett im Großraum, es sind jeweils 6 Betten zu einem Abteil zusammengefasst. Es gibt eine zusätzliche preisliche Unterscheidung, je nachdem, ob man das obere, mittlere oder untere Bett wählt. Lediglich Hocktoilette.
Weichschläfer (软卧, ruanwo): normales Bett im Viererabteil, das mit einer Tür verschlossen werden kann. Ausstattung mit Sitztoilette.
Oberklasse Weichschläfer (高级软卧, gaojiruanwo): Ist meist nur in Z-Zügen und teilweise in D-Zügen vorhanden. Hier befinden sich meist nur zwei Betten in einem Abteil (etwa doppelter Preis eines Hartschläfers).
Auch im Hochgeschwindigkeitsverkehr werden über sehr lange Distanzen Nachtverbindungen mit Schlafwagen-Abteilen angeboten.

Hochgeschwindigkeitsverkehr

Die Dashengguan-Brücke bei Nanjing
Infrastruktur
Viele Streckenabschnitte verlaufen über aufgeständerte Trassen, wie der Großen Brücke Danyang-Kunshan, die mit einer Länge von 164 Kilometern als längste Brücke der Welt gilt. Einige Schnellfahrstrecken verlaufen auf 85 Prozent ihrer Länge über Ingenieurbauwerke. Bei Nanjing und Wuhan wurden mit der Dashengguan-Brücke und der Tianxingzhou-Brücke zwei neue Querungen des Jangtsekiang geschaffen. Der längste Tunnel einer Schnellfahrstrecke ist der 27,84 Kilometer lange und mit 350 km/h befahrbare Taihang-Gebirgstunnel. Zur Zugsicherung wird CTCS verwendet, technisch mit dem ETCS-System verwandt. Die Schnellfahrstrecken verlaufen in der Regel nicht durch Stadtzentren, sondern führen am Stadtrand an ihnen vorbei, wo Platz für großzügig angelegte Fernbahnhöfe wie Peking Süd oder Zhengzhou Ost ist. Die Fernbahnhöfe besitzen oft einen Anschluss zur Untergrundbahn, die sie mit Stadtzentrum und Flughafen verbindet.[14]
 
KeLu

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Sehr interessante und informativ bebilderte Stories. Vielen Dank Otto, für diese tollen Beiträge.
Ich bin indessen noch nicht ganz durch. Bei den Fotos verweilen meine Blicke des Öffteren länger und bleiben dort "hängen".

👍👋
 
KeLu

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Und hier, meine Damen und Herren sehen Sie, wie ein Triebwagen vor Otto die Flucht ergreift.
😂
 
Micha L

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Fachlich kann ich nichts beitragen - bin in Japan nur Shinkansen gefahren.


Sicherlich tolle Technik. Aber der Gastraum wirkte nicht frisch, mit einem Hauch von Tabakrauch.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Auch eine schöne Ergänzung Michael. :super:
Hast du meine Frage im Hausthread zur Religion inVietnam gelesen?
 
Micha L

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Aber ich finde nichts zur Religion.:nullahnung:
 
Otto-Nongkhai

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Der Bahnhof in Peking ist wie ein Flughafen organisiert:
Eingang ins Gebäude nur mit Zugticket, Passkontrollen und Körperscanner.

Ich rate immer zum Hardsleeper-Ticket, da es die beste Mischung aus Komfort und Kontakt zu anderen Fahrgästen ist.

In den Zügen gibt es natürlich Toiletten (=Loch im Boden, daher bei Zwischenstopps auf Bahnhöfen nicht zugänglich), Waschbecken und eine Trinkwasserversorgung. Je nach Zug hat man permanent Zugang zum Wasser oder in regelmäßigen Abständen wird Wasser gekocht, das man sich am Kessel abholen muss. Denke vor der Reise an hitzebeständige Becher

Im Zug habe ich schnell die ersten kulturellen Unterschiede kennen gelernt. Das Essen wird in China in der Regel von einem lauten Schmatzen begleitet, nach dem Mahl wird laut Gerülpst und beim Niesen haben auch die umstehenden Personen etwas davon. Wenn einem Chinesen Sekrete im Rachenraum stören, dann werden diese eben auch sofort von da entfernt und auf den Boden gespuckt. Natürlich auch im Zug! Der Bodenbelag wird dann im Stundentakt mit einem Besen gleichmäßig verteilt.


China ist der Welt letztes Reservat für Dampf-Lokomotiven. Um die tausend Exemplare sind noch im Einsatz, aber ihre Zahl sinkt unaufhörlich und immer schneller.

Dampflock

c3.JPG


China Bahn

China Bahn 2

China Bahn 3
 
Otto-Nongkhai

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Eine Ergänzung zu Kambodia:
Als zwieschen Battambang und Phom Pen noch Züge dahinkrochen.
So eine Fahrt war sehr interessant ,luftig und auch etwas gefährlich ,
denn zur Khmer Rouge Zeit war vor der Lok ein Wagen gekoppelt ,wo man frei mitfahren konnte.

Dieser Wagen diente zur Bombenentschärfung, damit die kostbare Lok nicht beschädigt wurde.
Die roten Khmer legten Bomben wie Sand am Meer und noch heute passieren schwere Unfälle durch vergessene Bomben auf den Feldern.

PB130029.JPG
 
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Bahnhof von Nakhon Ratasima ,oder kurz K O R A T ,einer meiner bevorzugten Plätze in LOS
Auch das Tor zum Isaan genannt.
Nette Thais und ein interessantes Umfeld.
Besonders den Suan Rak und das danebenliegende Hotel ,
wo man vom Balkon einen guten Blick in den Park hatte. :super:
 
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