Die Ich-form ist ja nicht ganz unproblematisch,
das Formelle Phom wird gerade bei Gesprächspartnern, die eher einfach gestrickt sind, schnell als arogant und hochnäsig empfunden (Buddhistische Warnung vor dem ICH-Wahn im Hinterhopf habend),
wogegen das Gu und Mueng eher dem Getthothai zugerechnet wird, was zwar zur Anwendung kommt, wenn man sich mit Menschen auf einer Ebene unterhalten will,
was für Farang jedoch nicht empfehlenswert ist, sich in die Spirale des sprachlichen Downgradings zu begeben.
Sagt nun die Person Noi auf Thai, - sie kümmere sich um Noi -
dann ist klar, das in diesem Zusammenhang Noi nicht mit einer umgangssprachlichen Ich-Form gleichzusetzen ist,
sondern das hier eher auf einer geistigen Ebene gesprochen wird.
Selber versteht man sich nicht als das geborende Wesen, welches nach den Regeln seiner Eltern lebt,
sondern als ein Wesen, welches bei der Geburt in das Baby-Noi eindrang, und sich seit dem um die Geschicke kümmert.