Casino und sonstige Spiele

Diskutiere Casino und sonstige Spiele im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; ;-) Hat deine Frau auch ihr, äh, dein Geld verballert ? Naja, ich seh die die letzten Jahre eher vermehrt am Laptop die Kohle online im Casino...
indy1

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Heute, 16. Juni war Lotterietag, laut meiner Frau. Haben alle ihr Geld verballert und war nix mehr uebrig zum Essen gehen, drum ueberall leer, trotz Samstag.
;-)
Hat deine Frau auch ihr, äh, dein Geld verballert ?

uii..nicht schlecht recherchiert..8-)
Naja, ich seh die die letzten Jahre eher vermehrt am Laptop die Kohle online im Casino oder bei Buchmachern verbrennen

Typischer Fall zuletzt in der Kneipe. Guck ich hin wie die Chefin da rumfuhrwerkt und frage "Ah, bei dem Sportbüro hab ich auch ein Konto, was machst du da, Muay Thai oder Thai League?"
Natürlich nicht. Sondern da, wovon sie nicht den geringsten Plan hatte, null Ahnung, halt das was gleich läuft. Premier League und Bundesliga. Schnell mal binnen 60 Min fröhliche 5 oder 8.000 Baht reingesemmelt, ohne jegliches strategisch-mathematisches Wettsystem selbstverständlich

Na da wird der deutsche Mann der Joy aber wieder hocherzückt sein, wenn er nach Hause kommt und sieht wieviel Kohle seine ihm angetraute Profizockerin durch den Wettkanal geblasen hat, hab ich mir gedacht. 8-)


EDIT // Habe die Posts mal abgetrennt, weil ein eigenes (und interessantes) Thema. @strike
 
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Spiele fuer Erwachsene

Man kann mit Spielen auch Millionem machen
auch wenn alle sagen das geht nicht

www.turf-times.de/tt-artikel/wer-ist-bill-benter

ein ganz interessanter Bericht
1. sagen nicht alle, dass es nicht geht (vor allem die Casinos nicht, die suggerieren sogar, man könne gewinnen)

2. ist das System des Bill Benter nicht kompatibel mit dem mathematischen Bildungsgrad einer thailändischen Ehefrau.

Man konnte in Casinos bis vor etwa 30 Jahren durchaus gewinnen, und zwar bei Blackjack durch Kartenzählen. Im Prinzip geht es darum, dass wenn nach dem neuen Aufmischen der Kartenpakete übermäßig viele niedere Karten (2,3,4,5,6) bereits gezogen sind, sich die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler erhöht. Ab einem gewissen Punkt steigt man dann mit hohen Einsätzen ein, sonst setzt man gar nicht (oder sehr wenig, um nicht aufzufallen). Der Dealer muss immer bis 17 ziehen und dann stehen bleiben. Wenn viele hohe Karten im Spiel sind, wird er sich deshalb überdurchschnittlich oft "verkaufen" (sprich: mehr als 21 haben, also verlieren). Als Spieler kann man aber in so einem Fall schon bei 12 stehen bleiben und damit rechnen, dass man trotzdem gewinnt. Das kann mathematisch ein enormer Vorteil sein, je nach Kartenverteilung.

Ich habe das in den 1970ern sogar etwa 6 Monate lang in einer Gruppe von 5 Personen gemacht, anfangs sogar mit durchaus ansehnlichem Erfolg. Letztendlich scheiterte es aber am Unvermögen einiger Teilnehmer, ruhig zu bleiben und den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um voll einzusteigen. Dabei muss man auch bereit sein, stundenlang zu warten und u.U. an manchen Tagen ohne Gewinn nach Hause zu gehen. Das kann nicht jeder und wenn die Gier das Gehirn ausschaltet, ist es schnell vorbei.

Die Casinos haben in den 1980ern dann erkannt, dass die "Counter" den Hausvorteil ad absurdum führen können und haben zunächst 6 Kartenpakete statt 4 pro Schlitten verwendet (was die Wahrscheinlichkeit des Überhangs hoher Karten um rund 40% reduzierte), dann wurde ein Schlitten nur zu 2/3 gespielt und danach neu gemischt, schließlich folgten dann automatische "Endlosschlitten". Dabei kommen die gezogenen Karten nach jedem Spiel gleich wieder in den Misch-Schlitten und sind - durch Zufall irgendwo im Stapel eingeflochten - wieder im Spiel, sodass man nie eine ungleichmäßige Werteverteilung herausfinden kann.

Kartenzählen war eine ziemlich eintönige Art und Weise Geld zu verdienen. In der Gruppe hat man den Vorteil, dass man nicht die ganze Zeit die Karten mitzählen muss, sondern das abwechselnd geschieht (die anderen warten dann auf ein Zeichen des Zählers, wenn es soweit ist, dass man einsteigen soll). Man muss aber auf die anderen vertrauen können. Genau das war in meiner Gruppe nicht lange der Fall, denn manche wurden zu Zockern und zerstörten dadurch das "Geschäftsmodell". Wirklich gut verdient haben wohl nur Einzelgänger, die den ganzen Tag am Kartentisch verbrachten und neben Schlaf für sonst nichts Zeit hatten.

Wie gesagt, heute geht das gar nicht mehr und ich habe mich damals wieder davon zurückgezogen. Der finanzielle Gewinn war durchaus zufriedenstellend (wenn auch nicht vergleichbar mit Bill Benter), aber man vereinsamt mit dieser Lebensführung völlig und man muss auch viel reisen und in Hotels leben (was den Gewinn reduziert), weil ein Casino früher oder später jedem Hausverbot erteilt, der zu viel gewinnt.
 
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1. sagen nicht alle, dass es nicht geht (vor allem die Casinos nicht, die suggerieren sogar, man könne gewinnen)

2. ist das System des Bill Benter nicht kompatibel mit dem mathematischen Bildungsgrad einer thailändischen Ehefrau.

Man konnte in Casinos bis vor etwa 30 Jahren durchaus gewinnen, und zwar bei Blackjack durch Kartenzählen. Im Prinzip geht es darum, dass wenn nach dem neuen Aufmischen der Kartenpakete übermäßig viele niedere Karten (2,3,4,5,6) bereits gezogen sind, sich die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler erhöht. Ab einem gewissen Punkt steigt man dann mit hohen Einsätzen ein, sonst setzt man gar nicht (oder sehr wenig, um nicht aufzufallen). Der Dealer muss immer bis 17 ziehen und dann stehen bleiben. Wenn viele hohe Karten im Spiel sind, wird er sich deshalb überdurchschnittlich oft "verkaufen" (sprich: mehr als 21 haben, also verlieren). Als Spieler kann man aber in so einem Fall schon bei 12 stehen bleiben und damit rechnen, dass man trotzdem gewinnt. Das kann mathematisch ein enormer Vorteil sein, je nach Kartenverteilung.

Ich habe das in den 1970ern sogar etwa 6 Monate lang in einer Gruppe von 5 Personen gemacht, anfangs sogar mit durchaus ansehnlichem Erfolg. Letztendlich scheiterte es aber am Unvermögen einiger Teilnehmer, ruhig zu bleiben und den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um voll einzusteigen. Dabei muss man auch bereit sein, stundenlang zu warten und u.U. an manchen Tagen ohne Gewinn nach Hause zu gehen. Das kann nicht jeder und wenn die Gier das Gehirn ausschaltet, ist es schnell vorbei.

Die Casinos haben in den 1980ern dann erkannt, dass die "Counter" den Hausvorteil ad absurdum führen können und haben zunächst 6 Kartenpakete statt 4 pro Schlitten verwendet (was die Wahrscheinlichkeit des Überhangs hoher Karten um rund 40% reduzierte), dann wurde ein Schlitten nur zu 2/3 gespielt und danach neu gemischt, schließlich folgten dann automatische "Endlosschlitten". Dabei kommen die gezogenen Karten nach jedem Spiel gleich wieder in den Misch-Schlitten und sind - durch Zufall irgendwo im Stapel eingeflochten - wieder im Spiel, sodass man nie eine ungleichmäßige Werteverteilung herausfinden kann.

Kartenzählen war eine ziemlich eintönige Art und Weise Geld zu verdienen. In der Gruppe hat man den Vorteil, dass man nicht die ganze Zeit die Karten mitzählen muss, sondern das abwechselnd geschieht (die anderen warten dann auf ein Zeichen des Zählers, wenn es soweit ist, dass man einsteigen soll). Man muss aber auf die anderen vertrauen können. Genau das war in meiner Gruppe nicht lange der Fall, denn manche wurden zu Zockern und zerstörten dadurch das "Geschäftsmodell". Wirklich gut verdient haben wohl nur Einzelgänger, die den ganzen Tag am Kartentisch verbrachten und neben Schlaf für sonst nichts Zeit hatten.

Wie gesagt, heute geht das gar nicht mehr und ich habe mich damals wieder davon zurückgezogen. Der finanzielle Gewinn war durchaus zufriedenstellend (wenn auch nicht vergleichbar mit Bill Benter), aber man vereinsamt mit dieser Lebensführung völlig und man muss auch viel reisen und in Hotels leben (was den Gewinn reduziert), weil ein Casino früher oder später jedem Hausverbot erteilt, der zu viel gewinnt.
Interessant CCC. Ich habe mich mit mässigem (keinem) Erfolg am Counten im Osten (Tschechei, Slowakei,Slowenien) versucht, also dort wo noch keine Mischmaschinen eingesetzt wurden. Mein Problem war eben nicht die Theorie ( ich empfehle hier das Standardwerk von Rüsenberg) sondern viel mehr die Praxis. Im Osten kommt noch dazu, dass die Croupiers mehr als anderswo den Spieler als persönlichen Feind betrachten. Da man beim Counten allein durch die extrem unterschiedlichen Satzhöhen auffällt, versuchten die alles um einen aus dem Konzept zu bringen. "Split bei T-T" und weitere dämliche Versuche die Konzentration zu stören ist nervend, vor allem wenn man alleine ist.
Dazu kommt noch die irrsinnige Varianz, da man je nach Variante und Hausregeln höchstens um 0,5 bis 3 % Vorteil bei perfektem Spiel erwirtschaften kann. Wer ein wenig Ahnung von Mathematik hat, kann sich ausrechnen, was für Umsätze und wie lange gemacht werden müssen, dass am Ende des Jahres etwas im Säckel bleibt. Grauenhafte Fehler anderer Hobbyspieler beim Kaufen, die einem den Count versauen, steigern zusätzlich noch den Blutdruck.

Glücklicherweise kam in 2004 das Online Poker - und der Babba war dabei und zwar von Anfang an.:tongue2: ....aber das wäre wirklich einen eigenen Fred wert......
 
ccc

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@alder: Meine Erfahrungen stammen aus den 1970ern. Im Osten (damals noch der "Ostblock") habe ich nie gespielt. Ich glaube es gab damals noch gar keine Casinos dort. Wir waren in Deutschland unterwegs und für eine Woche sogar in Monaco.

Danach hat sich so viel geändert, es gibt jetzt tlw. auch andere Spielregeln, soviel ich weiß. Ich bin jedenfalls nicht auf dem Laufenden und es interessiert mich auch nicht, da mir glücklicherweise das nötige Zocker-Gen fehlt. Ich habe es damals aus Interesse am Geld gemacht und aus Neugier, da mich Mathematik und Logistik immer interessiert haben.

... Grauenhafte Fehler anderer Hobbyspieler beim Kaufen, die einem den Count versauen, steigern zusätzlich noch den Blutdruck ...
Die Fehler anderer haben aber mathematisch gesehen so gut wie keinen Einfluss auf den Count und damit auf Deine Chancen. Mit dieser Frage haben wir uns damals auch rechnerisch befasst. Die "normalen" BJ-Spieler gehen aber trotzdem immer durch die Decke, wenn jemand mit 13 gegen eine 6 kauft. Wenn es schief geht, kann man dann nämlich hervorragend den Fehler des anderen für die eigenen Verluste verantwortlich machen. Dann gab es noch die selbsternannten "Tischgurus", die mit Sprüchen glänzten wie: "Auf Platz 7 MUSS man gegen 6 IMMER kaufen, aber auf den anderen Plätzen NIE".

Aber, wie gesagt, seit 40 Jahren bin ich raus, und was danach kam weiß ich nur von Erzählungen von Freunden, die heute noch ins Casino gehen.

Heute spiele ich auch manchmal Poker, aber muss nicht sein (Schach liegt mir eher, auch wenn es kein Geld einbringt).
 
socky7

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Als sehr guter Poker-Spieler konnte man vor zehn Jahren mit Online-Poker noch Geld verdienen, weil zu viele Anfänger an den Tischen sassen. Ich kenne eine Handvoll Leute, die damals ihren Lebensunterhalt mit Online-Poker verdienten. Das war jedoch eine sehr stressige Tätigkeit, die einige mit gesundheitlichen Problemen bezahlen mussten.
Heute rate ich intensiv vom Online-Poker ab.

Die Poker-Tische in den Casinos in Kambodscha an der Grenze zu Thailand sollte man unbedingt meiden, weil reine Abzocke.

Auch an den Roulette-Tischen an diesen Casinos in Kambodscha ist man zum Verlust verurteilt, weil sie nicht nur eine Null beim Roulette haben, sondern zwei.
 
strike

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Dem Himmel sei Dank habe ich bei meinem bisher einzigem Besuch (Hoeflichkeitsbegleitung) der Spielbank Wiesbaden gleich am Anfang (nicht sehr viel) Geld verloren. Dieses Erlebnis traegt. Hoffentlich fuer immer ;)
 
alder

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Als völlig durchschnittlicher Poker-Spieler konnte man vor zehn Jahren mit Online-Poker noch Geld verdienen, weil zu viele .
Fyp.

Ich kannte Hold em aus den USA und hatte gelegentlich in Indianer Casinos gespielt. Gelesen hatte ich - bevor auch nur irgend jemand dieses Spiel in D. kannte - Sklansky, Doyle Brunson, u.ä. Damals die Bibeln, heute kann man sich mit dieser 08/15 tight/aggressive Strategie gerade mal auf den Cent Limits halten.

2004 habe ich dann angefangen auf Stars und Party. Wer mit der Materie vertraut ist, der weiss - das war eine reine Gelddruckmaschine. Es war tatsächlich möglich mit einem Blatt Papier und einem Starting Hand Chart auf dem Tisch Gewinne einzufahren.

Gespielt habe ich Fixed bis 5-10, was heutzutage nur noch die besten Spieler schlagen, falls es überhaupt Traffic gibt. No Limit bis NL200 - auch hier würde ich heute kein Land mehr sehen. Ich würde noch nicht mal auf NL25 einen Floh gewinnen.
Man bekam die Boni nur so um die Ohren gehauen. Bei Absolute Poker bekam ich praktisch wöchentlich einen reload zwischen 500 und 1000 $ - die auf den etwas höheren Limit relativ zeitnah zu clearen waren.
Dann das Ongame Netzwerk - ebenfalls um die 500$ wöchentlich, bei etlichen Seiten.
Auf 5/10 FL hatte ich zwar keine positive Winrate mehr - aber alleine mit dem Rakeback kamen die Dollars nur so geflogen.

Ich kannte und kenne junge Typen, u. A. 3 Amis in Phuket, die zwischen 20k und 50K$ verdient haben. Monatlich und über Jahre. Nicht schlecht für einen 19 Jährigen. Wer jetzt meint, die können ja viel erzählen......Es gab damals einige Seiten, die sowohl Cashgames als auch Turniere getracked haben - somit wusste man, wer wieviel verdient, wenn man den Screennnamen kannte.

Ich wusste natürlich immer, dass die Party irgendwann vorbei ist. Erstaunt hatte es mich, dass es so lange dauerte und dass man jemandem mit so begrenztem Fleiss und begrenztem Talent wie mich so lange gewähren liess.:)

Etwa um 2010 habe ich dann meine letzte Hand gespielt. Zu viele Osteuropäer, die auch ein bisschen rechnen können zu wenige Freizeitspieler. Es wurde einfach zu zeitaufwendig und zu unrentabel, ausserdem habe ich ja noch ein bisschen was anderes zu tun.
Für einen Russen, war das natürlich ein Traumjob jeden Tag 8 Stunden dieses öde und nervtötende Spiel zu machen und dann im Monat 800$ zu verdienen. Leider für mich als Hobby zu zeitaufwendig. Ausserdem habe ich Holdem nie wirklich gerne gespielt - 99% der Zeit sind Standardmoves.
Alles was mich ein bisschen ärgert ist, dass ich in den Anfängen nicht deutlich mehr Gas und Ehrgeiz in die Sache gesteckt habe - da war noch einiges mehr drin, aber ich bin zufrieden.:p

Heute sind solche Summen auf keinen Fall mehr drin - und auch meine Pokerjungs aus Phuket sind nach Mexico gegangen und spielen heute Limits, über die sie noch vor ein paar Jahren schallend gelacht hätten.

Aber schee wars trotzdem......:o)
 
indy1

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EDIT // Habe die Posts mal abgetrennt, weil ein eigenes (und interessantes) Thema. @strike
"Erstellt von indy1"
Ich hab garnix erstellt, das warst du, @strike. Fällt das nicht bereits unter Paragraph 276, Identitätsmissbrauch?
Hab gute Lust dich hinzuhängen :rolleyes2:
 
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... Ich hab garnix erstellt, das warst du, @strike ...
Genau deswegen habe ich ja in den ersten Post meine Kommentierung geschrieben.

Bei einer Abtrennung macht die SW dann immer den Autor des ersten Posts zum Ersteller des Threads.
Ich weiss auch nicht, wie man das aendern kann, denn das Erstellungsdatum ist da das Entscheidende.

Wenn ihr das (interessante) Thema weiter im Thread "Gluecksspielende Frauen aus Thailand" haben wollt, kann ich das auch gern wieder rueckgaengig machen.
 
Socrates010160

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Einer meiner Kunden ist Berufszocker bei Fussballwetten. Er wickelt diese Zockerei mit „Paysafe“ ab. Letztes Jahr kaufte er bei mir für 400.000 €. Er dealt selbst mit Wetten... letzte Woche holte er für 18.000 € Nachschub.

Nur als Beispiel: Quote bei Russland: Saudi Arabien 1:1,45

Er setzte 50.000 € auf Russland und gewann mal schnell rund 22.000 €.. steuerfrei

Ich hab für‘s Zocken keine Nerven...
 
alder

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Einer meiner Kunden ist Berufszocker bei Fussballwetten. Er wickelt diese Zockerei mit „Paysafe“ ab. Letztes Jahr kaufte er bei mir für 400.000 €. Er dealt selbst mit Wetten... letzte Woche holte er für 18.000 € Nachschub.
..
??? Bitte? Hat der noch nix von Neteller/Moneybookers gehört?

Sportwetten halte ich für ein schwieriges Geschäft, sag ich mal vorsichtig - es sei denn man weiss mehr als die Buchmacher.

Vor 20 Jahren kannte ich eine Gruppe von Leuten, die sich auf Surebets spezialisiert hatten. (Für den Laien sind das grob gesagt Wetten, die Differenzen bei den Quoten verschiedener Buchmacher ausnutzen, und dadurch in jedem Fall gewinnen.

Die waren aber damals schon schwer zu finden - ausserdem ist es Geschmacksache 50 Mille bei einer Wald - und Wiesenseite einzuzahlen in der Hoffnung, dass die auch ausbezahlen.

Die haben auch sonst richtig gute Dinger ausgegraben - u.A. konnten sie eine zeitlang den Sidepot-Jackpot beim Roulette in der Spielbank Wiesbaden abusen, bis die gemerkt haben, dass die Berechnung nicht mehr stimmt, wenn man vor der Absage schon eine Zahl von 5 kennt.:o)

Ich hätte mal wieder richtig Bock, was in dieser Richtung anzugehen, aber meines Wissens gibt es derzeit nichts, worüber man mal nachdenken könnte.
 
Socrates010160

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Der Typ ist ca. 40 Jahre alt, gelernter Bankkaufmann und hat vor 10 Jahren seinen Job an den Nagel gehängt. Ich hab definitiv Null Ahnung wie das bei ihm läuft.. wie und wo er seine Wetten absetzt... ich weiss nur dass ich im Monat an ihm alleine zwischen 400 und 500 € verdiene.. ohne Risiko und Nervenflattern.

Seine Paysafe Bestellungen kommen fast täglich... muss nur wegen dem Geldwäschegesetz eine Kopie seines Ausweises zu jeder Lieferung abheften.
 
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Wuschel

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Wie werden entsprechende Gewinne steuerlich "betrachtet"?
 
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Komplett steuerfrei. Selbst wenn man das beruflich macht, Millionen umsetzt und 80.000 jährlich verdient.
Kenn so einen Fall
Nicht ganz richtig.

Zwar sind Gewinne aus GLÜCKSSpielen nach wie vor steuerfrei, in Sachen Poker - was in Deutschland immer noch fälschlicherweise als Glücksspiel gilt - wurden aber schon mehrfach Spieler besteuert. Prominentester Zahlungspflichiger ist Eddy Scharf, mit dem ich schon die eine oder andere Diskussion in diversen Foren hatte.
Nicht umsonst sind praktisch alle bekannten Online - und Turnierspieler nach England, Gibraltar, Malta, etc ausgewandert, da in diesen Ländern Pokergewinne steuerfrei sind.

Eine Absurdität sondergleichen in Deutschland. Poker gilt als Glücksspiel, wer aber nachhaltig Gewinne erzielt - was bei einem Glücksspiel überhaupt nicht sein kann - muss trotzdem zahlen.

Der bekannteste Roulette Ballistiker Kaisan hingegen hat Gewinne von mehreren Millionen über die Jahre niemals versteuert - und die waren hinter ihm her wie der Teufel hinter der armen Seele.

Mir selbst wurden nach mehreren grösseren Auszahlungen (4-stellig) das Girokonto kurzfristig gesperrt (Geldwäsche)
Nach einem kurzen Telefonat mit meiner Bank, wobei ich erklärte, dass die Gewinne von einer ausländischen Online Lotterie stammen, wurde die Kiste wieder aufgemacht, mit dem Hinweis, dass der Vorgang dem Finanzamt gemeldet wird.

Nie wieder was gehört - danach habe ich auch nur noch über Neteller Debit Card ausgecasht.

Von Interesse für das Finanzamt waren vor allem Online Spieler, die auch an grossen Offline turnieren - meist gesponsort - teilgenommen haben, da die Gewinne mit Klarnamen auf den entsprechenden Seiten nachzulesen waren.

Ebenfalls absurd - es ist nach wie vor nicht geklärt, ob man sich bei der Teilnahme an Glücksspielen in Online Casinos rechtlich auf den CaymanInseln oder Timbuktu, wo der Server steht (erlaubt) - oder nach wie vor in seiner Kellerwohnung in Bottrop (verboten) befindet.

Hier das Urteil von Eddy........

https://www.mopo.de/news/politik-wirtschaft/recht/urteil-gegen-koelner-zocker-star-eddy-scharf-muss-poker-millionen-versteuern-22568494
 
C

Chak

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Nicht ganz richtig.

Zwar sind Gewinne aus GLÜCKSSpielen nach wie vor steuerfrei, in Sachen Poker - was in Deutschland immer noch fälschlicherweise als Glücksspiel gilt - wurden aber schon mehrfach Spieler besteuert.
Das richtig, steuerfrei sind in Deutschland nur reine Glücksspiele. Bei Poker geht der BFH davon aus, dass auch können dazu gehört. Die Entscheidung ist aber noch nicht so alt.
 
alder

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Das richtig, steuerfrei sind in Deutschland nur reine Glücksspiele. Bei Poker geht der BFH davon aus, dass auch können dazu gehört. Die Entscheidung ist aber noch nicht so alt.
Aus dem Urteil:


„In unserer empirischen Untersuchung kommen wir zu dem Schluss, dass es sich beim Poker eher um ein Geschicklichkeitsspiel als um ein Glücksspiel handelt. Jedoch ist dieses Ergebnis stark abhängig von der Stichprobe, da sich die Geschicklichkeitsdifferenz zwischen den Spielern im Zeitablauf aufgrund von Lerneffekten der Spieler und der Zuwanderung unbedarfter Spieler ändert. Bei einer anderen Stichprobe könnte die Differenz der Geschicke der Spieler daher geringer sein. …… Poker liegt daher im Kontinuum zwischen Glücks- und Geschicklichkeitsspiel und seine Klassifizierung als Glücks- oder Geschicklichkeitsspiel bleibt eine politische Frage mit der damit verbundenen Lobbyarbeit und Rechtsunsicherheit. Für den Gesetzgeber sollte bei der Entscheidung zur Regulierung von Spielen ohnehin nicht entscheidend sein, ob das Spielergebnis vom Glück oder vom Geschick abhängt, sondern vielmehr, ob das Spiel sozialschädlich ist. Die nächste Herausforderung ist daher eine Glücksspieldefinition, die alle sozial schädlichen Spiele abdeckt und nicht zu Rechtsunsicherheit führt.“
Naja. Ein Glücksspiel ist es immer kurzfristig. Langfristig ist es ein Glücksspiel, wenn immer gleich starke Spieler an einem Tisch sitzen, was auch der Grund ist, warum ich nicht mehr spiele.
Ansonsten ist Poker selbstverständlich kein Glücksspiel.

Eddy Scharf hat, um sein Geld zu retten, vor Gericht behauptet, dass Poker ein reines Glücksspiel ist. Das war natürlich insofern wenig glaubwürdig, da er ja oft genug im TV das Gegenteil behauptete. Aber für über eine Million Rechnung vom Finanzamt, hätte ich auch Gott weiss was für einen Stuss beschworen.:)

In Österreich war es übrigens bis 2010 Geschicklichkeitsspiel, was auch die vielen Poker Clubs in Wien erklärt, danach wurde es per Urteil zum Glücksspiel - und dann wieder zum Geschicklichkeitsspiel.

Ist Poker ein Glücksspiel? - Poker24.net
 
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