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buddhistische Heirat

Diskutiere buddhistische Heirat im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Wer kann mir näheres über den Stellenwert einer buddhistischen Hochzeit sagen. Wie verbindlich ist sie für eine Thai und die Familie. Solange...
C

CNX

Gast
Wer kann mir näheres über den Stellenwert einer buddhistischen Hochzeit sagen. Wie verbindlich ist sie für eine Thai und die Familie.

Solange keine standesamtliche Hochzeit erfolgt, hat eine solche Hochzeit doch keine Rechtsverbindlichkeit.

Gruss
C N X
 
D

Dr. Locker

Gast
Rechtsverbindlich ist die Budhistische Heirat sicher nicht.

Aber auf dem Land hat Sie gesellschaftlich einen sehr hohen Stellenwert.

Was soll man im Einzelnen sonst noch sagen??? :nixweiss:
 
M

MichaelNoi

Gast
Gerade auf dem Land hilft die buddhistische Hochzeit auch der Familie Gesicht zu waren, wenn die Tochter mit einem Farang zusammenzieht.
Die Standesamtliche ist in dieser Beziehung gar nicht so wichtig.
Ach ja, nicht zu vergessen das Sinnsood ( Brautgeld) das ja den Brauteltern zugute kommt
:wink:
 
C

CNX

Gast
Deutscher mit Thai buddhistisch verheiratet.
Sie verlässt ihn nach kurzer Zeit - was verständlich und nachvollziehbar ist.

Wie wird so etwas bewertet und was sind die Konsequenzen ?

Gruss
C N X
 
C

conny

Gast
CNX schrieb:
Deutscher mit Thai buddhistisch verheiratet.
Sie verlässt ihn nach kurzer Zeit - was verständlich und nachvollziehbar ist.

Wie wird so etwas bewertet und was sind die Konsequenzen ?

Gruss
C N X
Wie sowas bewertet wird ?
Unterschiedlich - die einen glauben "der Deutsche hat die Frau sitzengelassen" - Andere werden glauben "der Deutsche hat die Frau schlecht behandelt". Kommt immer ganz auf den Standpunkt und die Sichtweise an. Da gibts nichts Grundsätzliches.

Und Konsequenzen ?
Wenn du rechtliche Konsequenzen meinst -
Da die buddistische Heirat keinerlei rechtliche Konsequenzen hat trifft dies ebenso für die Trennung zu.
Gesellschaftliche Konsequenzen - siehe oben.

Kommt aber im übrigen auch drauf an, aus welchem Umfeld die Frau stammt (meine jetzt nicht das Barmilieu, sondern die Sichtweise im familiären Umfeld)

Gruß
Conny
 
M

MrLuk

Gast
Sorry, etwas verspätet...
Ich denke daß eine schnelle Trennung nach der buddhistischen Hochzeit nicht sehr gerne gesehen wird. Abgesehen von den Spekulationen, an was es gelegen hat - bzw. wieso es passiert ist, oder wer daran Schuld ist - ist es immer ein ganz schlechtes OMEN! Wird unter Umständen auch als karmische Konsequenz gesehen, von etwas herrührend das man in einem früheren Leben total verbockt hat. Es kann unter Umständen sogar als großes (bevorstehendes) Unglück für die ganze Familie gedeutet werden. Umgekehrt wird eine glückliche Heirat und langanhaltende Verbindung als glücksbringend und auch schon mal als finanzielles Glück (im karmischen Sinne) für die ganze Familie gesehen. Wenn ein Farang mit im Spiel ist, bekommt er sicherlich erst mal die Schuld...was nicht verwunderlich ist.
 
Otto-Nongkhai

Otto-Nongkhai

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Irgendwo im Outback!
Also ,die buddhistische Heirat ist ,wie schon geschrieben ,auf dem Land und hier auch besonders im Isaan sehr sehr wichtig.

Selbst wenn ein Thai eine Mia Neu nimmt wird buddhistisch geheiratet.

Danach erst darf man gemeinsam ins Bett um die guten Sitten zu waren ,also eine Art " Beischlafgenehmigung ".

Meistens die ,die im oeffentlichen Dienst arteitet legen Wert auf eine standesamtliche Heirat ,damit die Vorteile auch auf den Ehepartner uebertragen werden.

Da so eine Heirat spaeter keine Folgen fuer den Mann hat ,bestehen die meisten Thai Frauen bei einem Farang auf eine rechtsgueltige Heirat.

Viele wurden sowiso schon von ihrem frueheren Thai Ehemann betrogen und mit Kindern sitzengelassen ,ohne einen Pfennig Unterhalt.

Wer in Thailand lebt und kein Dauer-Visum braucht ,der sollte sowiso nicht standesamtlich heiraten ,denn wenn die Lebenspartnerin "Mucken" macht ,dann kann man leichter abhauen und gerade weil sie dies weis ,verhaelt sie sich dann oft liebenswerter und zuvorkommender.( meine Meinung)

Gruss

Otto
 
C

CNX

Gast
Hallo,

danke für die Info´s.

Hier hat sie ihn ja relativ schnell verlassen und ist zurück nach Thailand. Bei dem Typ kann ich sie verstehen.

Gruss
C N X
 
Jinjok

Jinjok

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Otto-Nongkhai schrieb:
Also ,die buddhistische Heirat ist ,wie schon geschrieben ,auf dem Land und hier auch besonders im Isaan sehr sehr wichtig.

Selbst wenn ein Thai eine Mia Neu nimmt wird buddhistisch geheiratet.

Danach erst darf man gemeinsam ins Bett um die guten Sitten zu waren ,also eine Art " Beischlafgenehmigung ".
@ Otto-Nongkhai
Du reduzierst hier also eine buddhistische Hochzeit auf eine Art "Beischlafgenehmigung".
:bravo:
Kann man noch niedriger?
Jinjok
 
C

conny

Gast
Otto-Nongkhai schrieb:
.
Wer in Thailand lebt und kein Dauer-Visum braucht ,der sollte sowiso nicht standesamtlich heiraten ,denn wenn die Lebenspartnerin "Mucken" macht ,dann kann man leichter abhauen und gerade weil sie dies weis ,verhaelt sie sich dann oft liebenswerter und zuvorkommender.( meine Meinung)
Oh Otto ...
... bei der Begründung fehlen mir doch fast die Worte :heul:

Was meinst du denn mit "Mucken" machen :nixweiss:

Viele Grüße
Conny
 
M

MrLuk

Gast
Ich will es stets vermeiden persönlich zu werden, Otto, aber mit solchen Aussagen mausert man sich langsam aber sicher zur Karikatur eines in Thailand unbeliebten Expats. Ich kann mir bildlich vorstellen daß du in Thailand einen knüppelharten Kampf führen mußt...
 
K

Kali

Gast
Jinjok schrieb:
...Kann man noch niedriger?
Vielleicht, bei uns spricht man ja sogar von ehelichen Pflichten, also sozusagen von einer Pflicht, einem unabdingbaren Muss, also von einer Beischlafverpflichtung.
Im Ernst, wenn die Ehe beischlafmässig nicht vollzogen wird, wird sie aufgehoben, nicht geschieden. Ist halt auch juristisch ein Unterschied
 
P

Peter65

Gast
@all
Otto schreibt:
Wer in Thailand lebt und kein Dauer-Visum braucht ,der sollte sowiso nicht standesamtlich heiraten ,denn wenn die Lebenspartnerin "Mucken" macht ,dann kann man leichter abhauen und gerade weil sie dies weis ,verhaelt sie sich dann oft liebenswerter und zuvorkommender.( meine Meinung)
Otto hat eine ganz eigene Einstellung den Thais gegenüber.
Im Nachbarforum hat er geschildert wie er eine "Nummer" für 120 Baht (2,50€) bekommen hat.
Man mag zur Prostitution stehen wie man will, aber als wohlhabender (oder zumindest finanziell unabhängiger) Deutscher sollte man einen korrekten Preis bezahlen!!!!!! Den Preis soweit zu drücken weil es halt möglich ist halte ich für absolut beschämend.

@Otto

Ich bin mir sicher, wenn Du Deine sexuellen ´Eskapaden´ anständig bezahlen würdest, würde das Deinen Lebensstandard sicher nicht schmälern, Du hättest Dich aber anständig verhalten!!!!


Grüsse,
Peter
 
I

Iffi

Gast
Ja, es geht noch schlimmer. ;-)

Ein Expat in einem anderen Land hat mal gesagt:

"Dies ist ein wunderschönes Land, wenn es nur die "Einheimischen" nicht gäbe." :P

Uns Otto hat also noch ein bisserl Spielraum und Gelegenheit zur Steigerung. :rolleyes:

Gute Besserung Otto. Wünsche dir ein schönes Wochenende.
 
Micha-Dom

Micha-Dom

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also es fehlt was…......

der Spaß an der ganzen Sache, so eine Hochzeit wie in LOS - Issan gibt es nicht in D. Für die Frau ist es eins der wichtigen Ereignisse in Leben…....und das Ansehen steigt. Teuer ist diese nicht, wer natürlich meint Catering in LOS sei der Happening und Kick bei solcher Hochzeit, der solle es tun. In der Regel sind es die weiblichen Mitglieder die das Essen zubereiten. Für alle Beteiligte ist es ein Sanuk Tag!

Mir hat es persönlich das Ganze drum herum mehr Sanuk bereitet und natürlich Brautgeld Verhandlungen. Meine Frau war Jungfrau und hatte eine Uni Ausbildung in Chiang Mai genossen, ist für die Höhe des Milchgeldes – Brautgeld wichtig. ;-)
Der vorgesehene Termin kurz nach der Landung habe ich erst verschieben lassen, als Buddhist habe ich beim Wat vorgesprochen und der Termin wurde verschoben. Kein Wunder, für den Neubau habe ich was spendiert und die Oma von Dom war auf meiner Seite. Ich habe für den Tag als ein schlechtes Omen ausgedeutet, da halfen mir das Wissen der Gebräuche und meine Erfahrung als Schamane. Da es an den alten Termin sehr regnete war allen klar, sich lieber um die Farm und Vieh zu kümmern. Selber hatte ich da Montezumas Rache auszukurieren. Buddha sei Dank, der Neue Termintag hatte ein gutes Omen, strahlender Himmel und es war statt 41 C nur 37 C heiß. Die Verschiebung war von Samstag auf Freitag in drei Wochen (Ende Juni). Natürlich half mir meine Frau und Oma ohne es genauer zu hinterfragen, sie vertrauten mir bei diesem heiklen Thema. :rofl:

Am Vormittag in der Frühe ging es los und endete am Nachmittag. Es war nur der Innere Kreis eingeladen, es waren genug Menschen da. Eine Organisation war nicht zu erkennen, es war alles da - ausgeliehen vom Wat – und es lief ohne ein Problem. :cool:
Das Brautgeld und was bei der Wasserzeromonie eingenommen wird, ist durch geschicktes Verhandeln und nach Abzug aller Kosten (Halbe – Halbe) in einen reellen Wert für uns umgewandelt worden, ein Stadtgrundstück, so gross wie hier in D - 8 Ar. Da kommt Sanuk auf, Schwiegerpapa musste Grundstücke aufteilen unter seine Kinder, natürlich schriftlich, war ja so ausgehandelt. Tja, dann musste der Daddy auch sein erschlossenes Stadtgrundstück (Erde) in Pakchong an Dom schenken, schriftlich, das hat Dom eingeleitet, da die großen Grundstücke auf den Dorf eh zu gleichen Erden verteilt wurden. Ihr gefällt die Stadt besser als draußen im Dorf und hatte dadurch ihre Geschwister überflügelt. Daddy hat geweint bei der Übergabe im Familienkreis, da kamen mir Bedenken auf, ob ich da etwas zuviel über Dom gefordert habe. Dom verneinte es und meinte mei bpen rei. Auf den großen Family Pakchong Areal verkaufte mir ein Onkel auf der Hochzeit weitere 8 Ar, das war sein Garten. :rolleyes:

Seit der Hochzeit fühlt sich Dom noch mehr verbunden mit mir, sie hat für sich Stellung bezogen, sie weis wo sie lebt. Ich habe viel dazu gelernt, chai yen yen, alle Dinge dieser Welt brauchen ihre Zeit und was wichtiger ist, Geduld und eine Gelassenheit, mehr als ich je durch Übungen von Tai Chi und meditativen Handlungen gelernt habe. :lol:

Ehm… mia noi, eine kleine Ehefrau – also Nebenfrau gibt es leider nicht für mich, da Dom meine polygame Charakterzüge nicht unterstützt, na gut sie ist 26J. und ich 45J. :heul:

:undweg:
 
M

MrLuk

Gast
Fehlt da wirklich was?

Das Thema ist aber auch ein wenig degringoliert, denn das eigentliche Thema (hier täuscht der Titel) war ja eigentlich: "Konsequenzen einer schnellen Trennung nach buddhistischer Heirat". Die Heirat wurde bereits vorher in anderen Threads mit allen schönen und romantischen Details und Schikanen (ich glaube sogar mehr als einmal) ausführlich beschrieben. Dinge wie Brautgeld und anfallende Kosten, günstige Tage etc...wurden da ebenfalls ausdiskutiert.

Nur so nebenbei bemerkt...
 
Nokgeo

Nokgeo

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@ Otto,

Mein Bezug geht in Richtung Peter 65 seinem Posting.

@ Otto , du gibst soviel Kohle für deine Hobbys aus.(z.B. Video) und bei zwischenmenschlichen Beziehungen klemmts in der Geldbörse ? Nanu.

Das schaut ja wirklich wie eine ganz eigene Einstellung-- Richtung Fussabtreter aus. Meine Assoziation. Was sind das für Frauen ,die sich mit 120 Baht begnügen ?...(müssen ? )und wenn ja warum ?? Wenns stimmt.

Ps.kenne dein Posting in dem anderen Forum nicht ,was Peter 65 hier angeführt hat, bin nur neugierig.
 
Jinjok

Jinjok

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@ Alhash
Ich glaube Du bist heute etwas gringolent. :lol:
Jinjok
 
Thema:

buddhistische Heirat

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