storasis
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"volksfromm" ist für mich ein thailändischer Buddhist, der beim Hindutempel opfert. (Natürlich nicht nur dort - auch den Hausgeistern z.B.)
"volksfromm" ist für mich ein thailändischer Buddhist, der beim Hindutempel opfert.
Da hast du dann wohl Recht, denn wieviele Thai gehen schon in einen der wenigen Hindutempel......was aber wiederum wohl auf die Volksfrömmigkeit nicht wirklich zutrifft....
Wer sich nie die Frage nach dem "woher", "wohin" und damit nach dem "Sinn des Lebens" stellt, ist entweder geistig behindert oder steht auf dem Niveau eines Tieres. Nein, niedriger: das Tier hat nämlich nicht den Verstand mitbekommen, im Gegensatz zum Menschen.Holsten oder Bayernbier geht auch,
aber warum seine Ressourcen für solch einen Schwachsinn verschwenden ?????

Nicht wirklich......da die Toten bereits zwangslaeufig erleuchtet sind und sich wieder im Zustand der vollstaendigen Harmonie befinden. [...]
Ansich ist alles unwahrscheinlich simpel und es bleiben keinerlei Fragen offen. [...]
Bin gespannt, ob es diesmal klappt.

Leider reicht mein Englisch nicht aus, um solche Text zu verstehen.Der berühmte thailändische Mönch Buddhadasa vertrat wohl eine ähnliche Meinung. Siehe:
Buddha hatte bei seiner Erleuchtung selbst seine Gotteserfahrung. Sinngemäss sagte er: "Schauend auf den Schöpfer der Hütte meines Lebens, habe ich viele Geburten durchlaufen. Schmerzvoll ist es, wiedergeboren zu werden. Aber nun, Schöpfer der Hütte, du bist gesehen worden. Du sollst diese Hütte nicht wieder errichten."Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott. Es gibt nur einen Gott, den eigenen Verstand, Herr ueber Tod und Wiedergeburt.

Warum genau?Es ist eine Fehlentwicklung, Gott aus dem buddhistischen Glauben auszuklammern.
Die Lehre des Buddha liefert keine atheistische Erklärung für die Perfektion der Schöpfung.
Es gibt nur einen Einzigen, der Dir diese Frage beanworten kann. Du selbst.Alles Blödsinn?

Verfluchte Metapher.Buddha hatte bei seiner Erleuchtung selbst seine Gotteserfahrung. Sinngemäss sagte er: "Schauend auf den Schöpfer der Hütte meines Lebens, habe ich viele Geburten durchlaufen. Schmerzvoll ist es, wiedergeboren zu werden. Aber nun, Schöpfer der Hütte, du bist gesehen worden. Du sollst diese Hütte nicht wieder errichten."
Somit war für ihn die Gotteserkenntnis das Ende des Rades der Wiedergeburt. Es ist eine Fehlentwicklung, Gott aus dem buddhistischen Glauben auszuklammern. Die Lehre des Buddha liefert keine atheistische Erklärung für die Perfektion der Schöpfung. Menschen haben die Existenz eines Gottes einfach geleugnet, aber keine rational einleuchtende Erklärung für die Schöpfung geliefert. Im Gegenteil: sie haben Buddha zu einem Götzen gemacht, zu einem Ersatzgott. Buddha sagte nie, er sei Gott. Er sagte nie, er sei der Schöpfer alles Seins. Trotzdem errichten verblendete Menschen Statuen von ihm. Sie räuchern ihm, sie beten ihn an. Wie kann er sie erhören, wenn er doch angeblich im "Nirwana" ist?

Sehr viele. Viele haben sogar indische Gottheiten Zuhause stehen und opfern dort auch. Die Thai's haben ein fuer die meisten Europaerer sehr eigenartigen Verstaendnis von Religion und Glauben.Da hast du dann wohl Recht, denn wieviele Thai gehen schon in einen der wenigen Hindutempel...
Kamm man wohl sagen. Vor allem der Geisterkult mit diesen Geisterhäuschen. Abartig. Die "Offenheit" für fremde Götter und Kulte, die in Wahrheit die Austauschbarkeit und Beliebigkeit des eigenen Glaubens zeigt. Das fehlende Fundament macht sie zu einem Segel im Wind der Religionen, das sich in jede Richtung aufbläht, sie aber nicht wirklich voran bringt.Die Thai's haben ein fuer die meisten Europaerer sehr eigenartigen Verstaendnis von Religion und Glauben.

Nun, wenn ich nach meinen Wurzeln suche, muss ich bis zum Anfang zurück gehen. Zum Ursprung alles Seins. Zum "Ersten". Zu Gott. Ohne Gott bleibt die Frage nach dem Grund für die Existenz des Lebens unbeantwortet. Was dann noch übrig bleibt istWarum genau?
Und, möchtest du damit andeuten, dass nur eine theistische Erklärung Gültigkeit besitzen kann resp. darf?
Hallo Tanha,Der berühmte thailändische Mönch Buddhadasa vertrat wohl eine ähnliche Meinung. Siehe:Essential points of the Buddhist teachings by Buddhadasa Bhikkhu - Dharmaweb
Sein dortiges Fazit: "Die ganze Frage der Wiedergeburt ist völlig blödsinnig und hat mit Buddhismus überhaupt nichts zu tun."
Gruß
Tanha
Nun, wenn ich nach meinen Wurzeln suche, muss ich bis zum Anfang zurück gehen. Zum Ursprung alles Seins. Zum "Ersten". Zu Gott. Ohne Gott bleibt die Frage nach dem Grund für die Existenz des Lebens unbeantwortet. Was dann noch übrig bleibt ist
a )die Ausklammerung dieser Frage, was einen Suchenden nicht wirklich zufrieden stellen kann. Oder
b) lächerliche Modelle wie die EvolutionsTHEORIE, die von einem denkenden und sehenden Menschen kaum ernst genommen werden kann.
.Nun, wenn ich nach meinen Wurzeln suche, muss ich bis zum Anfang zurück gehen. Zum Ursprung alles Seins. Zum "Ersten". Zu Gott. Ohne Gott bleibt die Frage nach dem Grund für die Existenz des Lebens unbeantwortet. Was dann noch übrig bleibt ist
a )die Ausklammerung dieser Frage, was einen Suchenden nicht wirklich zufrieden stellen kann. Oder
b) lächerliche Modelle wie die EvolutionsTHEORIE, die von einem denkenden und sehenden Menschen kaum ernst genommen werden kann.


Dennoch behaupten die Gegner GOTT'es, dass ohne "Ursache" - aus Nichts etwas entsteht.Ohne Gott bleibt die Frage nach dem Grund für die Existenz des Lebens unbeantwortet.
Hallo Waitong,aus rein akademischem Interesse interessiert es mich, aus welcher Rede von Buddhadasa Bhiku (bzw. Absatz in obigem LINK) du zu dieser Einschaetzung kommst.