Tramaico ist sich nicht sicher, ob er die Lehre des Buddhas oder die Lehre Suraks verfolgen soll. Da Surak für einen anderen Planeten zuständig ist, fällt die Wahl nicht schwer. Ich hätte allerdings auf Tramaicos Zustimmung zum Tenor von Post #217 getippt, da er ja immer für die Instanz des kühlen Verstandes eintritt. So kann man sich täuschen.Cheers, X-pat
Weder noch, da Tramaico seinem EIGENEN Verstand und nicht dem von anderen folgt.
Somit reicht fuer mich lediglich die Zielstellung, die von Herrn Gautama Siddhartha vorgegeben wurde, "sich permanent von jeglichem Leid im Leben zu befreien". Da ich mit Herrn Surak praktisch ueberhaupt nicht vertraut bin, weiss ich nicht, welche Zielstellung dieser verfolgte. Ist sie identisch mit der von Herrn Gautama Siddhartha und vielleicht auch noch mit der der alten Griechen, okay, dann besteht ja hier Einigkeit und es geht lediglich um die Vehikel zur Erreichung. Hier habe ich dann mein eigenes voellig unabhaengiges Fahrzeug, dass sich bestenfalls zufaellig mit dem von anderen Leuten deckt. Lebend, verstorben oder fiktiv ist dabei unrelevant.
Somit stimme ich dann auch nicht irgendwelchen Tenoren grundsaetzlich zu oder lehne sie grundsaetzlich ab, ausser es ergibt sich eine 100%ige Deckung mit meinem eigenen Tenor. Was aber eher unwahrscheinlich ist, da ja jedes Lebewesen ein Individuum ist.
Herr Gautama Siddhartha, Herr Surak, die alten antiken Griechen und auch Herr Jesus Christus haben eines gemeinsam. Sie sind bereits verstorben, waehrend ich noch am Leben bin. Ein wesentlicher Unterschied. Somit kann mir keiner von den Genannten wirklich zur Seite stehen sondern ich bin voll und ganz auf mich und meinen Verstand selbst angewiesen. Net schlimm, damit kann zumindest ich sehr gut leben.
Unter dem Strich kommen wir aber immer letztendlich zu einem Konsens. Alle Lebewesen sind sterblich und dieser Zustand ist unabaenderbar. Somit ist es natuerlich unsinnig zu einem verstorbenen Menschen zu beten und um dessen Hilfe im Leben zu bitten, wenn dieser im eigenen Leben nicht in der Lage war das Unabaenderbare zu korrigieren. Wie kann er es dann im Tod?
Verheddert Euch nicht staendig in irgendwelchen belanglosen Details liebe Mitmenschen. Es ohne jegliche Bedeutung, ob Herr Gautama Siddharta, Herr Surak, Herr Jesus Christus oder die antiken Griechen Zwieback oder Toastbrot bevorzugt haben. Menschen, die aus solchen Muecken bereits Elefanten machen, werden sicherlich nie ans Ziel kommen, sondern schreiben lediglich "Fachbuecher", die eher weiter verwirren als das sie dienlich sind.
Jetzt aber nicht wieder darueber gruebeln, wem man diese Philosophie zuschreiben koennte, da die Antwort denkbar einfach ist. Richard Hall, denn der hat sie ja auch auf den Bildschirm gebracht.
P.S.: Durchaus interessant ist, dass der Member Waitong nun bereits anfaengt Elemente aus der tramaicoischen Philosophie zu uebernehmen. Nicht mehr ausschliesslich bezirzende, versprechende, christliche Worte sondern ich erkenne in seinen Posts eine gewisse Polemik und auch auch Zynismus. Nein, das war nicht beabsichtigt, da ich ja nicht missionieren moechte sondern lediglich meine eigene Gedankenwelt und Meinung von mir gebe. Was koennte ich mehr, da ich nicht fuer andere Menschen oder Vulkanier sprechen kann? Weder lebende, noch tote. Nicht einmal fuer meinen Hund, denn auch der hat seinen ganz eigenen Kopf.