Brautgeld

Diskutiere Brautgeld im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; @ Joerg_N Ich schreibe absolut nicht aus der Sicht der Thais. Ich hatte geschrieben, man sollte versuchen, beide Kulturkreise moeglichst optimal...
tomtom24

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@ Joerg_N

Ich schreibe absolut nicht aus der Sicht der Thais. Ich hatte geschrieben, man sollte versuchen, beide Kulturkreise moeglichst optimal miteinander zu verbinden und auch Verstaendnis fuer die Traditionen und die Kultur aufbringen, wenn man eine Frau von hier moechte.

Etwas ausfuehrlicher: beide "Parteien" sollten sich darueber im Klaren sein, dass sie Kompromisse mit der anderen Kultur eingehen muessen und dass beide Kulturen auch Abstriche mache werden muessen, wenn sie auf Dauer eine stabile Partnerschaft/Ehe haben wollen ;)
 
Joerg_N

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tomtom24" said:
Etwas ausfuehrlicher: beide "Parteien" sollten sich darueber im Klaren sein, dass sie Kompromisse mit der anderen Kultur eingehen muessen und dass beide Kulturen auch Abstriche mache werden muessen, wenn sie auf Dauer eine stabile Partnerschaft/Ehe haben wollen ;)
Haben wir ja gemacht - ihre Famillie zahlt keine Aussteuer und unserseitz kein brautgeld.

Aber wir sind beide auch nicht so sehr in den Traditionen unserer Laender gefangen ,
man sagt doch auch Thais sind sehr buddhistisch - meine Frau z.B. nicht - sie ist so religioes buddhistisch wie die meissten deutschen hier in Norddeutschland evangelisch sind.

Vielleicht alle 2-3 Jahre mal in die Kirche - so sie vielleicht alle 2-3 jahre mal in einen WAT.

Kommt halt auf den einzelnen Menschen an - thai ist nicht gleich thai.

Und haette meine Frau ein Brautgeld verlangt - dann haette ich sie nicht geheiratet
über so einen grossen " Schatten" waere ich einfach nicht gesprungen.

Das einzig thailaendische was sie braucht in D-Land ist das
Thaifood :wai:
 
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franky_23

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tomtom
gebe dir ja recht wenn beide Kulturkreise respektiert werden sollen.

Doch teils frage ich mich schon ob du da nicht sehr Thailand in Schutz nimmst. Die Thailady muss ja zu einem bestimmten farang nicht ja sagen. Ob es soviel verwerflicher ist eine Tochter der Familie als Ernährer zu entreisen? :nixweiss: Insbesondere bei Familien die stillschweigend duldeten dass sich die Frau prostituiert um sich mit dem angeschaften Geld dann ein Häuschen zu gönnen und teils der eigenen Bequemlichkeit zu frönen.

Isaan kenne ich kaum jemand, aber bei meinen Bekannten, war es üblich, dass man vernünftig miteinander spricht und dies klärt.

Genau wie es in D die verschiedensten Optionen gibt und nicht jede Eheschließung nach dem gleichen Muster abläuft, gibt es in Thailand auch viele Varianten mit denen jeder glücklich werden kann.

es gibt auch Thaifrauen, die mit ihren Thaimännern sehr glücklich und zufrieden sind.
 
tomtom24

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franky_23" said:
tomtom
gebe dir ja recht wenn beide Kulturkreise respektiert werden sollen.

Doch teils frage ich mich schon ob du da nicht sehr Thailand in Schutz nimmst. Die Thailady muss ja zu einem bestimmten farang nicht ja sagen. Ob es soviel verwerflicher ist eine Tochter der Familie als Ernährer zu entreisen? :nixweiss: Insbesondere bei Familien die stillschweigend duldeten dass sich die Frau prostituiert um sich mit dem angeschaften Geld dann ein Häuschen zu gönnen und teils der eigenen Bequemlichkeit zu frönen.

Isaan kenne ich kaum jemand, aber bei meinen Bekannten, war es üblich, dass man vernünftig miteinander spricht und dies klärt.

Genau wie es in D die verschiedensten Optionen gibt und nicht jede Eheschließung nach dem gleichen Muster abläuft, gibt es in Thailand auch viele Varianten mit denen jeder glücklich werden kann.

es gibt auch Thaifrauen, die mit ihren Thaimännern sehr glücklich und zufrieden sind.
Ich nehme Thailand (oder andere suedostasiatische Laender) bestimmt nicht in Schutz, wo ich es nicht fuer angebracht halte. Es mag ja auch sein, dass hier viele ihre Frauen gut und normal behandeln, also respektieren.

Aber genauso wie hier im Forum habe ich schon oft genug auch im richtigen Leben (leider) vom genauen Gegenteil mitbekommen. Eindeutig ueberwiegt die Zahl derer (uebrigens keine Forummitglieder, die ich hier meinen koennte nach irgendwelchen Treffen!).

Ich habe das in verschiedenen Umgebungen (vom Strandparadies bis in die Provinz) erlebt. Und die Angst, von einer/einem Thai abgezockt zu werden, scheint bei manchen so tief zu sitzen, dass sie sich die Beziehung schon von vorneweg versauen. Ganze normale Typen, die, wenn Du sie in Deutschland triffst und ohne Thailandbezug deine Meinung teilen, hier in Thailand auf einmal zum "Vollblut Kiniau" mutieren.

Und ich will einfach irgendwo neben dieser "pass auf Deinen Geldbeutel bei Thais extrem auf" und "Thais wollen eh nur Dein Geld" Propaganda eben hin und wieder darauf hinweisen, dass man(n) vor lauter auf seinen Geldbeutel aufpassen die Werte der anderen Kultur nicht voellig aus den Augen verlieren sollte, da diese Vorurteile zum einen nicht standard sind und da, wo sie zu treffen, man auch den Kulturkreis beruecksichtigen sollte, weil sich dann vieles von alleine klaert.

Klar habe auch ich negative Erfahrungen gemacht. Aber dennoch, wenn ich dabei ueber viele vergangene Situationen nachdenke nach heutigem Stand, dann habe ich durch eben genau das selbe misstrauische und grundsaetzlich ablehnende Verhalten schon kraeftig dazu beigetragen, dass es ueberhaup erst zu einer ungluecklichen Situation gekommen ist.

Haette ich mich nicht so negativ beeinflussen lassen (und sorry, das haengt nun mal unterbewusst irgendwo fest), haette sich meine Beziehung vielleicht wesentlich schneller in die jetzige Richtung, auf der beide partner auf gleicher Augenhoehe stehen, entwickelt. Nur, wenn ich ein wenig mehr ueber die Hintergruende gewusst haette oder auch nur dafuer offener gewesen waere.

Und sage mir, wer will, dass dem nicht so sei. Aber auch hier im Forum liest man mehr Warnungen vor Thais als wirkliche Positiv-Erlebnisse. Ich kann ja noch nicht einmal schreiben, dass ich die Probleme vieler hier nicht nachvollziehen kann, ohne dass es heisst "Lottogewinn" oder "warte erst mal ab". Da schwingt doch pures Misstrauen und Argwohn mit. Die meisten sind doch dadurch schon so "immun" geworden, dass dem/der Thai erst mal das schlimmste unterstellt wird.

Und selbst bei denen, die abgezockt wurden stellt sich doch die Frage "warum hat diese Thai den Farang abgezockt?". Weil hier in Thailand etwa etwas die Runde macht, das ein nicht so gutes Bild abwirft auf Farangs oder weil Farangs schlicht doof sind und sich abzocken lassen. ich denke wohl eher, ersteres. Denn viele farangs haben dazu beigetragen, dass das farangimage nicht wirklich das beste ist.

Daraus ergibt sich dann wieder das ach so typische Thaiverhalten und der Kreis schliesst sich. Aber irgendwie muss man aus diesem Kreis ausbrechen. Und da bin ich eigentlich guter Hoffnung. Auch wenn die Negativerlebnisse derzeit noch ueberwiegen, die ich so mitbekomme, so ist doch eine Tendenz in die richtige Richtung auch festzustellen. naemlich dass es sich durchaus lohnen kann, erst einmal Vertrauen statt Misstrauen anzubieten, welches man dann im Kennenlernen immer weiter ausbauen kann. Denn auch Thais haben eine oftmals falsche Vorstellung vom Farangleben in Huelle und Fuelle. Nur - wenn ich ihnen nicht zuhoere, weshalb sollten sie mir zuhoeren? ;)

@ joerg

Aber Du machst es doch gut und Du zeigst Respekt, in dem ihr beide gemeinsam einen Nenner gefunden habt, mit dem beide zufrieden sind. Bei den meisten (und um die, wo es hier geht) wird durch die Seite des farangpartner doch einfach die Laufrichtung festgelegt ohne Ruecksicht auf Verluste. Und somit ist Deine Loesung ja auch aehnlich wie ich es sage - nur dass sie halt in die entgegengesetze Richtung geht, wenn es keine der beiden Kulturen mher grossartig hervorhebt...
 
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Godefroi

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franky, ich finde du hast völlig recht dass es eben keine allgemeingültige Formel gibt. Jede Situation ist anders, und manchmal ist sicher auch Totalverweigerung angebracht.

Wenn man aber mal davon ausgeht, dass man eine gute, anständige Frau getroffen hat, die dann wahrscheinlich auch aus einer guten und im großen und ganzen anständigen Familie stammt, dann sind Rundumschläge wie man sie hier immer wieder liest einfach völlig unangebracht.

Es ist doch im Grunde ganz einfach. Um nur mal ein Beispiel zu nennen von vielen Situationen, die eintreten können: Wenn mein Vater Geldprobleme hätte, zum Arzt müsste und es nicht zahlen könnte - würde ich dann mein Möglichstes versuchen um ihm zu helfen, oder etwa nicht? Und warum? Weil es mir das Herz zerreisst, wenn ich meinen Vater leiden sehe und ihm nicht helfen kann. Wie würde ich mich wohl fühlen, wenn meine Frau dann auf einmal sagen würde ´Kommt gar nicht in Frage´?

Und ganz genauso ist das auch in Thailand - eine gute Tochter wird ihren Eltern helfen so gut sie kann. Sie wird auch versuchen, für den Gatten gangbare Kompromisse zu finden. Sie wird sich grämen, wenn es den Eltern schlecht geht. Sie wird sich Sorgen machen, ihrem Mann Sorgen zu bereiten. Und was macht man in einer guten Ehe in so einer Situation? Man redet darüber, findet einen gangbaren Weg der den Eltern helfen kann aber auch der eigenen gemeinsamen Finanzlage gerecht wird.

Werde ich in so einer Situation als Ehemann mich vielleicht hinstellen und "Kein Geld nach Thailand" verkünden? Wohl nicht, oder?

Dies ist nur ein Beispiel unter vielen die man anführen könnte dafür, dass man mit ganz normale Ehesituationen doch nicht mit Pauschalpostulaten wie ´Kein Geld nach Thailand´ oder ähnlichem umgehen kann - in einer Ehe zwischen Thailändern und Europäern genauso wenig, wie in einer Ehe zwischen Europäern. Das geht nirgends auf der Welt.

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ein Leitfaden für andere ist das nicht.
 
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franky_23

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@ godefroi,

sicher hast Du recht, dass ein genereller Stop nur dann angebracht ist, wenn es sich die Eltern oder die Familie leisten kann.

Sicherlich kommen einige Statements auch noch aus Erfahrungen in der Vergangenheit.

Was mich wundert, dass Krankheit so häufig ein Problem sein soll, denn die meisten sind mittlerweile krankenversichert.

Es gibt auch Thaifamilien wo man spürt, dass sie durchaus mit ihren finaziellen Mitteln vernünftig wirtschaften. Warum nicht dann mal mit überschaubaren Mitteln helfen.

Um was es mir eigentlich ging war der Punkt mit den teils vorgebrachten Begründungen ein bisschen aufzuräumen und zu strukturieren.

Sinsod, das Brautgeld gehört zur Tradition, wie bei uns die Aussteuer in früheren Zeiten, einer häufig anzutreffenden Prasis, dass die Eltern auf dem Land mal ein Stück Land oder einen Bauplatz übertragen, .... Auch in Deutschland ist kaum eine Hochzeit wie die Andere. gleichwohl es in Thailand schon einige formelle Dinge gibt. Auch in Deutschland sind die Eltern froh erst mal ein paar Worte mit dem künftigen Schwiegersohn wechseln und um die Hand der Tochter anhält. Das ist in Thailand nicht anders. Auch von Deutschland aus, kann jeder per Brief schreiben und ihn von jemanden übersetzen lassen. Das unterscheiden sich deutsche und thailändische Höflichkeitsrituale kaum. WEr sich dem verweigert gilt halt bei den Thais als Rüppel. In D nicht anders. Wenn dies jemand als Selbstbestätigung braucht, warum nicht.

Die Thais schätzen es sehr, wenn man die Gepflogenheiten, z.B. den Ablauf bei einer Hochzeit respektiert und mitgestaltet. Vielleicht viel wichtiger als ein paar Euro mehr an Überweisung. Beim Ablauf gibt es irgendwo bestimmt ein paar Thais die einem das eine oder andere erklären, ggf. einfach sagen, dass man gerne dem Ablauf folgt was einem so gesagt wird, wenn was schief geht, mein Name ist Hase.


Unterhaltsdebatte

Wenn der Sinsod geleistet wurde, dann ist es Aufgabe der Frau zunächst auch für die neue Familie zu sorgen. Wenn leistungsfähig, dann selbstverständlich auch die Eltern zu unterstützen. Dass dies in Thailand nichts verwerfliches ist, wird ja auch durch das dt. Finanzamt so gesehen, da man für jeden Elternteil ein bisschen mehr als 1900 Europro Kalenderjahr steuerlich als Sonderausgaben geltend machen kann. Wenn jemand argumentiert, dass der Ernährer der Familie weg ist, dann bitte nicht einwickeln lassen, insbesondere wenn dies Tätigkeit im Rotlichtmilieu war. Denn wenn eine Thaifamilie ihr Kind ins Rotlichtmilieu schickt, so ist dies auch nicht schick. Solche Dinge sollte niemand direkt jemanden an den Kopf werden, aber man kann durchaus anbringen, dass man ja auf den Ruf der Tochter achtet und der bisherige Job im Unterhaltungsmilieu nicht gerade den Ruf ihrer gut erzogenen Tochter förderlich ist.
Dies kann kurzfristig vielleicht eine geringere Unterstützung bedeuten. ...

Wenn die Familie zu raffgierig wird, dann gibt es die Option durchaus auf die Bremse zu treten. Wer am Anfang großkotzig und als kleiner Pascha daherkam, der darf sich nicht wundern wenn gleiches auch in Zukunft erwartet wird.
 
DisainaM

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Ron22

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Also ich habe sowohl Brautgeld gezahlt und jetzt, meine Frau ist seit 5 Monaten in Deutschland, schicke ich Unterhalt für Mama & Papa. Brautgeld waren 100000 THB und die Feier und pro Monat schicke ich 5000 THB. Bei leichten Goldwünschen zur buddhistischen Hochzeit habe ich ihr gesagt, ist ok für mich aber erst wenn sie den A1 Test bestanden hat ( ging dann relativ schnell:-) ). Für die Hochzeit haben wir uns Gold bei der Schwester geborgt. Ja und was soll ich sagen, ich frage mich jeden Morgen und jeden Abend womit ich soviel Glück und eine so fantastische Frau verdient habe. Es kommt alles zurück! Und wenn ich diesen Winter sehe, unglaublich, aber sie ist immer noch hier. Und meine Schwiegereltern, eigentlich eher Papa & Mama können nicht mehr arbeiten, aber diese Verpflichtung übernimmt meine Frau, wenn sie hier einen Job hat.
Achja vorher bin ich nach 16 Jahren aus einer d/d Ehe so ziemlich nackt rausgerutscht-nicht mit 0 nein mit MINUS und das nicht unerheblich. Dagegen war alles andere pillepalle!
 
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Thai2009

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Ron22" said:
Und wenn ich diesen Winter sehe, unglaublich, aber sie ist immer noch hier. Und e!
Na hoffentlich nicht festgefroren!? :lol:
 
Grumpy

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....haben die Brauteltern nach unserer Sitte auch Brautgeld gezahlt oder ein Mitgift? Oder hat sich der dumme Farang nur wieder an die thailändischen Gegebenheiten gehalten?
Eigentlich sollten unsere europäischen Gepflogenheiten ebenso akzeptiert werden. Aber das juckt den Thai ja nicht und wir Idioten passen uns natürlich an.

Grumpy, der auch schon mal so blöd war
 
DisainaM

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ist ja nicht immer alles 1 zu 1 vergleichbar,
denkt man an die Ausländer, die für ihre Hochzeit mit ihrem Katoey Brautgeld zahlten,
und wo nix zurück kam.
 
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Godefroi

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franky_23" said:
Was mich wundert, dass Krankheit so häufig ein Problem sein soll, denn die meisten sind mittlerweile krankenversichert.
Die Behandlung, die man als durch Pragan-Sangkom Versicherter erhält, lässt anscheinend manchmal Fragen offen.

Meine Schwiegermutter ist mal bei der Hausarbeit von einem Stuhl gefallen, den sie als Stehleiter benutzt hatte. Wir sind zuerst ins Pragan-Sangkom-Krankenhaus gefahren, wo man sie mit freundlichen Worten und einer Schachtel Paracetamol wieder nach Hause geschickt hat. Dann sind wir in ein privates Krankenhaus gefahren, wo man sie geröngt, einen angebrochenen Wirbel festgestellt, und sie mit einem speziellen Korsett versehen hat, das den Rücken für ein paar Wochen schützen sollte.

Oder der Schwiegervater, der neulich anscheinend eine Infektion mit einem Leberparasiten hatte. Im Pragan-Sangkom-Hospital haben sie trotz bestehender Versicherung nach den ersten drei oder vier Tagen eine Vorauszahlung von 5000 Baht pro Woche verlangt, und zwar für 3 oder 4 Wochen Aufenthalt.

Letztendlich, nach zähen Verhandlungen der Schwiegermutter mit dem Krankenhausleiter, wurde er dann am nächsten Tag nach Hause geschickt, mit einer Schachtel Tabletten, die er nehmen sollte, und zwar 6 Tage lang. Länger wäre für die Leber nicht gut, sagte man ihm.

Stellt sich also neben der Frage wieso er hätte zahlen sollen obwohl er doch versichert ist, noch die Frage, was hätten die 4 Wochen lang mit ihm im Krankenhaus angestellt?

Ich denke deshalb, dass man als rein Pragan-Sangkom-Versicherter vielleicht nicht immer so die dolle Behandlung bekommt, und ein bisschen Bargeld deshalb unter Umständen durchaus mal hilfreich sein kann.
 
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Lille

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wenn denn das brautgeld dann fuer krankengeld usw. benutzt wird macht das auch sinn. doch oft gehts fuer sanook und laokhao drauf.

:cool: mfg lille :cool:
 
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franky_23

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Godefroi" said:
Meine Schwiegermutter ...

Oder der Schwiegervater, ...
ich kenne zwar jetzt die Versicherungsbezeichnung bei meiner Schwiegermutter nicht. Aber die in ca. 1000 km entfernte Überprüfung des Schilddrüsenstatus in BKK wird da schon bezahlt.
 
atze

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Jetzt muß ich mal doof fragen. Vor Heirat stellt Braut massive monetäre Forderungen fürs Wohl der Mama. Soweit alter Hut! Gibt es Erfahrungsberichte (natürlich nur vom Hörensagen) wo "FARANG" gezahlt hat und wo nach Heirat die Beziehung harmonisch lief?
 
Nokgeo

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"Jetzt muß ich mal doof fragen.

Vor Heirat stellt Braut massive monetäre Forderungen fürs Wohl der Mama. Soweit alter Hut!

Gibt es Erfahrungsberichte (natürlich nur vom Hörensagen) wo "FARANG" gezahlt hat und wo nach Heirat die Beziehung harmonisch lief?"
____Zitatende______


Soo,wie du das schreibst, kenn ich das nicht.

Die Familie ( Mutter - Vater ) der zukünftigen Ehefrau, fragt nach dem " Sinsod " bzw. ob der Ehemann bereit ist, die ANGEDACHTE Summe zu zahlen..

So wie du das schreibst,..kommt die Geldforderung seitens..

.. zukünftiger BRAUT.

Da ist schonmal ein Unterschied..

Die Braut, sollte doch wohl lediglich Vermittler sein, was wiederum nicht nötig wäre..wenn der zukünftige Ehemann,ausreichend THAI versteht. Evtl. können sich die Eltern der Braut ja auch mit dem Ehemann ausreichend verständigen, z.B. auf Englisch.

Evtl. hast du dich nur etwas ungeschickt ausgedrückt?

Deine Fragen haben wohl einen Hintergrund.

Hintergrund: Falang zahlt..
..nach Zahlung, kam Stress. Evtl. hab ich da was falschverstanden ?
 
Nokgeo

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Mal nachgedacht über das Brautgeld -> Sinsod.

War bei " Meiner Ex " -> Isaan/ Korat, damals ( ca. 1989 ) nicht im Gespräch, bzw. an mich wurde das Thema " Sinsod " nicht durchgereicht.

Mutter in Berlin...bereit zur Heirat mit einem deutschen Mann.Vater von " Meiner " war gestorben.

Tochter war happy...von TH. weg zu sein, in Berlin, bzw. D.-Land zu landen. Da war KEIN Falang vorort in TH.....um was zu managen..

Flugkosten ca. 1500 DM, 50 % ca. wurden seitens Airline erstattet, da kein Rückflug..
______________________


Wie schaut das heute aus...?

Gerade gelesen...alles incl. 5000 EURO im Bereich des Möglichen, um in D-Land anzukommen, incl. ner ZUNÄCHST befristeten Aufenthaltserlaubnis..

Das sind ja Summen..

5000 Euro sind ca. actl. 215 000 THB.

Thaifrauchen schickt später regelmässig Geld nach TH. ? An Mä und Por ?

Sinsot...im Gespräch ??

Da würde ne korrecte thl. Familie doch wohl darauf verzichten, wenn die Tochter ins Ausland übersiedelt.

Fake-Sinsots, für die Anscheinswahrung, mal aussen vor..
 
paulsson

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3 Jahre befristete Aufenthaltsgenehmigung.
Sinsot nö warum.
Frau geht schon seit September arbeiten.Wenn sie was schickt
dann von ihr sauer verdienten Geld.
 
paulsson

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Wuppertal/Phrom Khiri
paulsson" said:
3 Jahre befristete Aufenthaltsgenehmigung.
Sinsod nö warum.
Frau geht schon seit September arbeiten.Wenn sie was schickt
dann von ihr sauer verdienten Geld.
Willste sonst noch was wissen? ;-D
Ach ja was ist denn für dich ne korrekte TH-Familie?
Haben die ne Millionen Euro auf dem Konto.Da ;-D ja die Hühner.
 
atze

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Ja Klaus, ich denke hier läuft ne Tip Farang Story. Problem ist aber, jeder Hauptdarsteller einer dieser alten Hüte, denkt doch, er wäre nicht der Hauptdarsteller! Jetzt kann ich ja irren und die Zeiten haben sich geändert. Werde also keinen Tip geben und lediglich an den gesunden Verstand appelieren. Wollte aber nicht schwarzmalen und mal hören, ob es Beziehungen gibt, die Anfangs alle Kriterien des Tip Ratgebers erfüllten und trotzdem später funktionierten.
 
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