@chak
Die "fundamentale" Version des Sinsods - also das Geld bleibt bei den Eltern, sonst gibt es die Tochter nicht, die würde ich weiterhin ablehnen. Das Ganze war ja bei uns seinerzeit auch Thema und beide Vorstellungen kilometerweit auseinander; ein Konsens war erstmal nicht zu finden. Wir haben trotzdem geheiratet.
Dennoch stellt sich letztlich nun ein kleines oder auch großes Problem - der Dorfklatsch. Wer auf dem Dorf aufgewachsen ist, weiß was ich meine. Natürlich kann man sich nun auf den Standpunkt stellen, das interessiert mich nicht, was Leute über mich und meine Frau und deren Familie denken und mir ist ein "Falang Kinjau Bah" egal ... aber sicherlich nicht für die betroffene Gegenseite, die damit vor Ort zu leben hat.
Also versuchte ich den goldenen Mittelweg zu finden und hab meiner Frau die Party versprochen nach meinen Eckpunkten. Na ja, so ganz konnte ich die auch nicht einhalten, es ist halt ein Geben und Nehmen und Kompromisse schliessen wie immer im Leben.
80k kamen von mir, weitere 40k von der Familie und dies wurde gezeigt, die ganze Show eben. Am Abend kam das Geld wieder zurück, 10k verblieben bei der Oma, die Partykosten gingen auf uns, 18 Tische (180 Personen) waren da - megageile Party - dem Dorf hat es gefallen
Natürlich gibt es auch eine Nachbarin, die meint, ein noch größeres Fest zu machen - nur zu, meine Frau sagt da nur, ich hoffe wir werden auch dazu eingeladen - die Nachbarin arbeitet weiterhin in Patty
Ich hoffe, das kommt nun verständlicher rüber?