bevor es hier wieder los geht,
diese Geständnisse müssen nicht unbedingt duerch die Polizei provoziert werden,
teilweise wirkt sich für die Häftlinge die Umstände ihrer Inhaftierung derart dramatisch aus,
dass sie aus Angst, um sich vor gewissen Häftlingsgruppen in Sicherheit zu bringen,
die Häftlinge versuchen, sich bei den beamten interessant machen, sie hätten noch was zusagen,
nur um für ein paar Stunden Sicherheit von dem Mithäftlingsterror zu haben.
Kennen wir doch auch in Deutschland.
Im Juli 1984 verschwand eine 24 Jahre alte Studentin aus Niedersachsenspurlos: Die Polizei ging von einem Tötungsdelikt aus. Fast 31 Jahre später ist die heute 55-Jährige gefunden worden - lebend. Eher zufällig entdeckten Beamte die Frau in Düsseldorf, wo sie unter falschem Namen lebte, teilte die Polizei mit.
Zur Zeit ihres Verschwindens lebte die Frau in einem Studentenwohnheim in Braunschweig. Suchaktionen der Polizei blieben erfolglos. Sogar in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" wurde nach der Frau gefahndet, doch auch dort ergaben sich keine Hinweise.
Die Polizei vermutete schließlich, dass die Frau umgebracht worden sei, und leitete Ermittlungen ein. Erhärtet wurde dieser Verdacht damals auch dadurch, dass ein Jahr zuvor ein Mädchen in einem Waldstück beiWolfsburg getötet worden war. Nachdem die Polizei den Täter ermittelt hatte, gab dieser an, auch die vermisste Studentin aus Braunschweig getötet zu haben. Ende 1989 wurde die Frau offiziell für tot erklärt.
Tot geglaubte Studentin aus Braunschweig nach 31 Jahren wieder da - SPIEGEL ONLINE
Das Problem der "Walking Dead" besteht in Deutschland ja auch in Form der Wiedergutmachung bei unschuldig verurteilten Tätern,
die ansonsten sauber sind.
Manche sagen, es ist für den Staat günstiger, wenn man sie drinnen lässt.