sind ja auch zwei Themen,
--- was war das Motiv der Täter, den Anschlag zu verüben,
darauf zu sagen, es war die Abschiebung der Kaputzenmänner,
verursacht ein politisches Problem,
nämlich das die Entscheidung, die Kaputzenmänner abzuschieben, ursächlich für den Bombenanschlag war,
damit würde die th. Bevölkerung allerdings sagen,
wer war Schuld an dem Anschlag - derjenige, der die Abschiebung der Uiguren zu verantworten hat,
und wer das war, wissen alle.
Folglich muss man nun die Pressemitteilung berichtigen,
indem man sagt, die Abschiebung der Flüchtlinge in ein Land, wo ihnen Folter und Verfolgung drohen,
(also ein unsicheres Herkunftsland)
war zwar nicht mit internationalen Recht vereinbar,
Personen, die gegen internationales Recht verstossen, werden ja bekanntlich verfolgt, allerdings,
dafür muss man dann Länder überfallen, um die Verantwortlichen vor ein Gericht in Den Haag zu stellen,
sondern er sagt,
der Bombenanschlag wurde ausgelösst durch Thailands Bemühungen, um gegen den Menschenhandel vorzugehen,
die Entscheidung zur Abschiebung der Uiguren sei dadurch begründet, dass sie Thailand illegal betreten hätten,
was zwar juristisch im Völkerrecht zweifelhaft ist,
weil die uiguren durch höhergestelltes internationales Recht geschützt sind,
das Flüchtlinge, die aus einem Folterland fliehen, wo sie verfolgt werden,
ihnen im Rahmen der UN Menschenrechtskonvention, der Thailand nie beigetreten ist,
grundsätzlich Schutz und ein Anspruchsrecht begründet, sich einen UN Flüchtlingspass ausstellen zu lassen.
Wenn Thailand nun nicht mehr als Ausgabestelle für UN Flüchtlingspässe fungieren will,
wird es langfristig, bei der nächsten IMF Krise auch mit den Konsequenzen leben müssen,
weshalb der Satz,
The decision to deport Uyghurs, who illegally entered Thailand, was in line with the international law.
die Abschiebung der Uiguren, die illegal Thailand betreten haben, war abgesichert durch internationales Recht,
schon eine sehr eigenwillige Auslegung des Begriffes, "internationales Recht" ist.
Diese Auslegung orientiert sich eher an dem menschenrechtsbegriff, den sich Thailand im Rahmen der ASEAN bekannt hat,
dass es nämlich jederzeit im nationalen Interesse berechtigt sei,
die Menschenrechte einzuschränken,
wenn es im Interesse des eigenen Landes sei.
Im Grunde läuft dieses Bekenntnis einerseits auf, - wir tuen das, was China will, um unsere Wirtschaftsbeziehungen nicht zu gefährden,
und
-wenn China uns mit seinem Uigurenproblem belästigt, müsste China bei uns wieder etwas gut machen,
also eine Politik, die auf das Leckerlie gerichtet ist,
(das aber nie in der erhofften Form kommt, weil ... aber das ist ein anderes Thema)