Blutet der Isaan aus ?

Diskutiere Blutet der Isaan aus ? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; hallo kali, ich hoffe ich lerne sie bald kennen die frau die deine jattin ist............liebe grüsse an suay. ich kenne es nur zu gut, waschen...
wingman

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Natakwan
hallo kali, ich hoffe ich lerne sie bald kennen die frau die deine jattin ist............liebe grüsse an suay.
ich kenne es nur zu gut, waschen per handbetrieb oder mit den füssen. brutzeln in der pfanne draussen, das ding war total verbogen und verbeult.
schmecken tut es trotzdem. den altgedienten unter uns dürfte das eh nichts ausmachen..............ich mag den isaan.
 
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schauschun

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ruhrpott/pty
Micha" said:
Otto-Nongkhai" said:
Kennt ihr arme Farangs in Asien,die von ihrer Asiatin ausgehalten werden?????
Eindeutig Ja!
jau, da kann ich mich dem @micha anschliessen.

kenne E I N I G E farangs in th die von ihrem girl ausgehalten werden !


(stichwort: das ach so boese pattaya...)
 
Dieter1

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Bangkok / Ban Krut
gallerie" said:
...schon richtig wiedergegeben, dummerweise ernähren diese faulen Thais aus dem Isaan ganz Thailand und schaffen sogar noch eine Exportüberschuss beim Reisanbau.
In letzter Zeit lese ich hier oefters diesen Irrglauben, der Isaan wuerde irgendwas zur Ernaehrung Thailands beitragen und sogar Reis exportieren.

Die kuemmerliche handvoll Klebreis, die dort der Duerre abgerungen wird reicht noch nicht mal zur Deckung des eigenen Bedarfs.

Der Reis Thailands, der waechst in Zentralthailand entlang des Chao Phraya und seiner Nebenfluesse.
 
Samuianer

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Chaweng - Ko Samui
sleepwalker" said:
....edit...
Vielleicht sollte man diese Frage besser nicht unbedingt vertiefen.
Denn dann müsste man unschöne Parallelen zu Threads mit anderen Themen verknüpfen (...z.B. unter Thailand News "judgement day für th. Botschafter"). Da geht es nämlich auf den letzten Seiten vor allem um das Thema, warum die Isaanis bei Wahlen so leicht zu kaufen sind.

Wenn man jetzt noch weiter grübeln würde, dann könnte man des weiteren einen dritten Thread aufmachen mit dem Thema: "Gibt es Grenzen bezüglich der Käuflichkeit im Isaan?" Wenn man das ganze provokanter aufziehen wollte, dann würde man diesen neuen Thread vielleicht auch mit "Basiert die Käuflichkeit im Isaan wirklich nur auf Armut?" betiteln.

....edit......"Arm und faul – ich mag sie nicht!" ;-D
interessante Querdenke, gut aufgepasst!

Ich spinn das mal ein Stueck weiter: Ist es deswegen das die "Isaanis" von den restlichen Thai als "Lao" tituliert werden?

Dieter1" said:
....der Isaan wuerde irgendwas zur Ernaehrung Thailands beitragen und sogar Reis exportieren.
Deswegen als Ausgleich der Import an Blaudachinvestoren und Inlands-wie Auslandsmontage der weiblichen Arbeitskraefte im heiratsfaehigem Alter!
 
Loso

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Dieter1" said:
In letzter Zeit lese ich hier oefters diesen Irrglauben, der Isaan wuerde irgendwas zur Ernaehrung Thailands beitragen und sogar Reis exportieren.

Die kuemmerliche handvoll Klebreis, die dort der Duerre abgerungen wird reicht noch nicht mal zur Deckung des eigenen Bedarfs.

Der Reis Thailands, der waechst in Zentralthailand entlang des Chao Phraya und seiner Nebenfluesse.
Du musst es ja nicht glauben, is aber so. Die Landwirtschaft ist dort weit weniger diversifiziert als in den klimatisch begünstigteren Teilen des Landes. Auch ist dort der Anteil an Bergen gemessen an der Gesamtfläche sehr gering. Daraus ergibt sich eine riesige Anbaufläche. Fährt man durch das Land sieht man Reisfelder und nichts als Reisfelder, was in der langen Trockenzeit bekanntermassen ziehmlich öde aussieht.
Der grösste Teil geht tatsächlich nicht nach Rest-Thailand, sondern in den Export. Süd-Thailand vollständig und Zentral-Thailand zu etwa 3/4 verbrauchen das Angebaute selber, womit der Löwenanteil von Thailands 25% am Welt-Reis-Export durch den Überschuss im Isaan resultiert. Das war aber nicht immer so, weil die Reiserträge durch verbesserte Anbaumethoden (bis auf den heutigen Tag) kontinuierlich gestiegen sind. Daher ist der oft genannte Begriff vom Isaan als der Reiskammer Thailand was die Vergangenheit betrifft auch nicht falsch, heute in der Tat für die innerthailändische Reisversorgung irreführend. Etwa ein Viertel des Isaan steht Nord-Thailand in Sachen Niederschlägen auch nichts nach. Dadurch ergibt sich statistisch nur eine durchschnittlich 50% höhere Reisausbeute in Zentral-Thailand, und nicht wie man meinen sollte 100% bei zwei Ernten im Jahr. Dadurch das die durchschnittliche Fläche pro Familie nur ein Drittel der Fläche in Zentral-Thailand beträgt ist der Anteil der Reisbauern, die wie du schreibst kaum genug zum eigenen Leben haben zwar enorm gross, wird aber insgesamt eben weit mehr als wett gemacht. Somit stecken in deinem Statement ein paar Halbwahrheiten, die man aber so nicht stehenlassen kann. Habe ich natürlich nicht im Kopf gehabt, sondern auf die Schnelle ergoogelt.
 
Dieter1

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Ich zitiere aus "Wikipedia":

"Trotz seiner dominierenden Rolle ist die Landwirtschaft von Isaan extrem problembehaftet. Das Klima führt oft zu Dürreperioden, während andererseits die Flachlandsituation gerade während der Regenzeit Überschwemmungen begünstigt. Die Flutgefahr macht große Teile des Landes für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar. Darüber hinaus ist der Boden sehr sauer, salzhaltig und durch Überbeanspruchung unfruchtbar. So ist denn auch seit den 1970ern die Bedeutung der Agrarwirtschaft zugunsten des Handels und des Dienstleistungssektors gesunken."
 
Loso

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Dieter1" said:
Ich zitiere aus "Wikipedia":

"Trotz seiner dominierenden Rolle ist die Landwirtschaft von Isaan extrem problembehaftet. Das Klima führt oft zu Dürreperioden, während andererseits die Flachlandsituation gerade während der Regenzeit Überschwemmungen begünstigt. Die Flutgefahr macht große Teile des Landes für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar. Darüber hinaus ist der Boden sehr sauer, salzhaltig und durch Überbeanspruchung unfruchtbar. So ist denn auch seit den 1970ern die Bedeutung der Agrarwirtschaft zugunsten des Handels und des Dienstleistungssektors gesunken."
Ich behaupte jetzt mal blind, dass dieser Artikel der Sprache nach von unserem lieben Chak verfasst wurde. ;-D
 
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ffm

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sleepwalker" said:
Ich persönlich denke allerdings, dass man sich einen solchen dritten Thread schenken kann, denn letztendlich weiß doch jeder, dass die Uhren im Isaan VÖLLIG anders ticken als in Restthailand, und sowohl zwischen der Abwanderung der jungen Frauen als auch der Käuflichkeit bei Wahlen gewisse Zusammenhänge bestehen. Nur über das warum kann man sich hier offensichtlich nicht so ganz einig werden.

Die Nicht-Isaan-Thais, die ich kenne , haben – ausgerechnet in Sachen Isaanis – ausnahmsweise mal eine ziemlich deutliche Meinung: "Arm und faul – ich mag sie nicht!"
Rassistische Vorurteile werden dadurch nicht besser dass sie auch bei Thais verbreitet sind. Der Issan liefert nun mal dem Rest Thailands, vor allem Bangkok, sein urbanes Proletariat. Die Nicht-Issan-Thais, die so gerne auf die Schwarzen aus dem Osten herabschauen, stünden ohne die vielen Issaner auf den Baustellen und in den Fabriken, die Kleingewerbetreibenden, Taxi- und Motorradfahrer, Dienstmädchen und Abfallsammler ziemlich dumm da. Der Issan exportiert seinen Bevölkerungsüberschuss nämlich nicht in erster Linie in Form von jungen Frauen nach Pattaya und Europa, sondern in Form von billigen Arbeitskräften in die wirtschaftlichen Zentren Thailands.

Dass die Situation im Issan eine so gänzlich andere sei als im Rest der Nation ist eine weitere These die für mich so nicht nachvollziehbar ist. Der Issan mag das Armenhaus Thailands sein, aber ihn als die Quelle allen Übels darzustellen halte ich doch für stark übertrieben. Und dass der Issan letztlich Samak zum Wahlsieg verholfen hat ist sicherlich eine Folge des mangelnden Urteilsverögens seiner Bevölkerung, hat aber eher weniger mit Bestechung und Korruption zu tun.
 
Dieter1

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ffm, Deiner Darstellung stimme ich durchaus zu.

Hier noch einmal ein Zitat aus Wikipedia zum Thema "der Isaan ernaehrt Thailand und exportiert Reis":

"Der Nordosten (Isaan - auch Isan oder Issaan genannt) besteht aus der Khorat-Hochebene, einer in der Trockenzeit staubtrockenen, in der Regenzeit jedoch überschwemmten Landschaft, die keine intensive Landwirtschaft zulässt."

Waere der Isaan die fruchtbare "Reiskammer" Thailands, dann wuerden ja nicht alle zweibeinigen Bewohner versuchen, dort wegzukommen und lieber das Proletariat Bangkoks zu bilden.
 
sleepwalker

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ffm" said:
...Rassistische Vorurteile werden dadurch nicht besser dass sie auch bei Thais verbreitet sind... Die Nicht-Issan-Thais, die so gerne auf die Schwarzen aus dem Osten herabschauen, stünden ohne die vielen Issaner auf den Baustellen und in den Fabriken, die Kleingewerbetreibenden, Taxi- und Motorradfahrer, Dienstmädchen und Abfallsammler ziemlich dumm da...
Die rassistischen Vorurteile sind nicht AUCH bei Thais — sondern BESONDERS bei Thais verbreitet, denn wenn ich hier im Forum so querlese, dann kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass sich der Isaan bei vielen Farangs (...aus welchen Gründen auch immer :-)) wesentlich größerer Beliebtheit erfreut, als bei den Nicht-Isaan-Thais.

Ausserdem tust Du ja gerade so, als wenn Restthailand ohne die Arbeitskräfte aus dem Isaan zusammenbrechen würde. Ich halte das jedoch für an den Haaren herbeigezogen, denn im Grunde verfügt Thailand – dank der ärmeren Nachbarländer – über ein Überangebot an billigen Arbeitskräften. Birma, Kambodscha und Laos überflutet das Land doch geradezu an Billigarbeitern, die für wesentlich weniger arbeiten als die Isaanis. Wenn Thailand da keinen Riegel vorschieben würde, dann wäre für die – ach so unentbehrlichen – Isaanis bald gar keine Arbeit mehr da! Man sollte sich daher überlegen, wer hier wem einen Gefallen tut.

Und dass die Situation im Issan eine so gänzlich andere ist als im Rest der Nation mag für Dich durchaus eine These sein, die so nicht nachvollziehbar ist. Das ändert aber nichts daran, dass die meisten Nicht-Isaan-Thais das so sehen (...und zumindest einige der Farangs, die nicht mit einer Isaan-Lady verheiratet sind wohl auch).
 
Ban Bagau

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Man kann auch Weltmarktführer im Exportieren und trotzdem auf keinen grünen Zweig kommen.So wie zum Beispiel,vor ein paar Jahren die Kaffeebauern Südamerika's.Erst als die Preise künstlich angehoben wurden,ging es ihnen etwas besser.Alles eine Sache des Abnahmepreises.Vielleicht erinnert sich noch jemand das damals auch bei uns drastisch stiegen.Inzwischen sind die Einkaufspreise für Kaffee so günstig wie noch nie,aber der Ladenpreis ist immer noch genauso hoch.Wer verdient wohl daran?Bestimmt nicht die Erzeuger,die von früh bis spät in der Plantage ernten.
 
tira

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Dieter1" said:
ffm, Deiner Darstellung stimme ich durchaus zu....
:bravo:

Dieter1" said:
...Waere der Isaan die fruchtbare "Reiskammer" Thailands, dann wuerden ja nicht alle zweibeinigen Bewohner versuchen, dort wegzukommen und lieber das Proletariat Bangkoks zu bilden.
moin dieter,

was machste bei nur einer ernte pro jahr die restliche zeit?

das anpflanzen iss grösstenteils noch arbeitsintensiv, die ernte inzwischen fast
ausschliesslich maschinisiert.

gruss :wink:
 
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Charly

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was machste bei nur einer ernte pro jahr die restliche zeit?
Die Antwort ist einfach: nix

das anpflanzen iss grösstenteils noch arbeitsintensiv, die ernte inzwischen fast
ausschliesslich maschinisiert.
Das wiederum ist falsch, die Parzellen sind zum grossen Teil zu klein fuer Maschinen, zumindest die Ernte ist auch Handarbeit, dann allerdings geht es zu grossen Teil maschinell weiter..
 
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Godefroi

Gast
Nochmal zum Thema, in der Koosangkoosom war kürzlich eine kleine Artikelserie zum Thema Ehen mit Farangs, wo verschiedene Frauenschicksale erzählt und beleuchtet wurden.

Der Tenor dieser Artikelserie war keinesfalls negativ, sondern sehr sachlich und um Wahrheitsfindung bemüht. Hat mir sehr gut gefallen.
 
G

gallerie

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...Tatsache ist doch dass das Proletariat, wie Dieter so schön schreibt, zur Erntezeit mit Sack und Pack BKK verlässt und zum Ernteeinsatz in den Isaan abwandert. Ebenso verlassen viele Isaan-Damen Pattaya um der Familie zu helfen.
Ohne Hilfe der Wanderarbeiter aus Burma müssten viele Bauvorhaben zur Erntezeit gestoppt werden denn auch hier macht sich der Exodus der Isaan-wanderarbeiter bemerkbar.
Nach dem Ernteeinsatz nehmen die Erntehelfer wieder ihren Job auf oder suchen sich einen neuen.
The same procedure every year.
:rolleyes:
 
tira

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Charly" said:
...zumindest die Ernte ist auch Handarbeit, dann allerdings geht es zu grossen Teil maschinell weiter..
moin charly,

iss im heimatdorf meiner pastence. wo wohl die ganzen reisernter eingesetzt werden,
die es inzwischen fast in jedem dorf gibt :???:

gruss :wink:
 
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Sioux

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Einen Landstrich der nur eine Ernte pro Jahr zulaesst ist deswegen immer noch ueberdurchschnittlich fruchtbar.

Auch in D gibt es nur eine Getreideernte pro Jahr und mindestens 1/4 vom Jahr waechst ueberhaupt nix.
Die Masstaebe sind da bei manchem etwas durcheinander.
Die meisten Gegenden der Welt waeren froh wenn sie die Fruchtbarkeitsprobleme des Isaan haetten.

Dass mit zunehmender Mechanisierung Arbeitskraefte frei werden ist ein ganz normaler Prozess. Trotzdem ist die Arbeitslosigkeit in Th so niedrig wie in kaum einem anderen Land.

Faul kann man die Leute nun wirklich nicht nennen.
Dass eine Landwirtschaft in der sehr arbeitsintensive Zeiten sich mit solchen abwechseln in denen es nur sehr wenig zu tun gibt und viele Arbeiten nur von einer Dorfgemeinschaft zusammen erledigt werden koennen zu einer eigenen Kultur fuehren ist auch logisch.

Im uebrigen begegnen sich alle Landesteile in Th mit gegenseitigen Vorbehalten. Bei den Isaanis kommt halt die eigene Sprache noch dazu.

Sioux
 
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thurien

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sleepwalker" said:
ein Überangebot an billigen Arbeitskräften. Birma, Kambodscha und Laos überflutet das Land doch geradezu an Billigarbeitern
an dieser Stelle müssen wir auch das Nachbarland "die TH- Südprovinzen" mit seinen überaus freundlichen, zuvorkommenden Hotelier- Angestellten in Phuket etc. erwähnen (die oftmals nicht mehr Thai sprechen als ein Tourist...)
 
Nokgeo

Nokgeo

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Zitat Sleepwalker # 170:

" Die rassistischen Vorurteile sind nicht AUCH bei Thais — sondern BESONDERS bei Thais verbreitet,

denn wenn ich hier im Forum so querlese, dann kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass sich der Isaan bei vielen Farangs (...aus welchen Gründen auch immer :-)) wesentlich größerer Beliebtheit erfreut, als bei den Nicht-Isaan-Thais.
********

Bin irritriert... dein 2 ter Absatz erklärt nicht den 1 sten.
Was meinst du...übernehmen Falangs in TH. evtl. Vorurteile, wenn sie sich ne Weile in einer nicht-Isaan-Umgebung aufhalten?

Kurzstory:

eine Khmerfrau, ca. 40 J. alt, in einer Arbeiterreihenhausgegend wohnend, flüchtet vor ihrem schlagenden Mann.

Landet bei uns barfuss auf dem Land..eine Gruppe von ca. 10 Leuten, darunter ein Polizist in zivil drunter, um sie herrum. Verständigung schwierig, da sie nur ein paar Worte Thai spricht.

Hatte angeregt, ihr wenigstens ein Glas Wasser anzubieten und ein paar alte Gummischlappen zu überlassen. Vorschlag wurde abgelehnt mit der Begründung sinngemäss: evtl.kommen später Diebe.

Die Frau setze ihren Weg über das Nachbarbrachfeld fort.

******

Erstaunlich ist...das hier im Forum immer wieder sporadisch Isaan Themen anstehen. Das zeigt u.a., inwieweit der Falang z.B. bereit ist, seine " grauen Zellen zu strapazieren ".. Glaube nicht soo recht, das Thai, Laune hätte, darüber sich ausschweifend auszulassen. Sie sind wohl anders...:-)

Zitat Sleepwalker: " denn wenn ich hier im Forum so querlese, dann kann ich mich des Eindrucks nicht verwehren, dass sich der Isaan bei vielen Farangs (...aus welchen Gründen auch immer :-))

..wesentlich größerer Beliebtheit erfreut, als bei den Nicht-Isaan-Thais."
******

" Beliebtheit "...erweckt evtl. sogar einen " Beschützerinstinct.
Gibt allerdings auch Falangs, die es nicht lange im Isaan aushalten, aus welchen Gründen auch immer. Quelle: Kopfspeicher.Das sind dann wohl Jene, aus der Gattung,... " auf der Flucht " oder so.


Wer hätte das gedacht?

Reisanbau als Klimakiller
Methan klimaschädlicher als Kohlendioxyd – „Man kann nicht ans Klima denken, wenn man seine Familie ernähren mus--

weiter:

http://www.epochtimes.de/articles/2007/09/05/162884.html

******


Agrarhandel: Auch Thai-Reis macht arm
Von Pascal Nufer, Suphan Buri

In Westafrika wird immer mehr billiger Reis aus Thailand verkauft. Der Import bedroht die lokalen BäuerInnen. Dagegen wollen sich die ReisproduzentInnen beider Regionen gemeinsam wehren.

weiter:

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Afrika/reis.html
 
T

Tademori

Gast
Hi,

mir ist gerade langweilig, deshalb auch mal ein paar Beobachtungen von mir. Meine längeren Aufenthalte haben sich bisher in Bangkok, Korat (war ich mal solo eine Woche, bevor ich meine Frau kennenlernte) und Phuket abgespielt. Abgesehen von einschlägig beschäftigten Frauen, die man leider fast überall in den Tourigebieten antreffen kann - ich hatte da mal so ein im Nachhinein etwas düsteres Erlebnis, als ich mir ein Busticket im Reisebüro kaufte und dabei eine wirklich nette offensichtlich dort beschäftigte Frau kennenlernte - lief das doch etwas anders ab, als hier oft dargestellt. Ich denke mal, in den Bars kommt die Mehrzahl der Mädchen aus dem Isan und entsprechend landen dann die meisten Farangs letztlich irgendwie in der Gegend.

Ich hatte nie Bock, auf die Art Frauen kennenzulernen, aber an "normalen" Frauen schon.

1. City Khorat
Nie großartige Kontakte zu Frauen gehabt, scheiterte spätesten an meinen nicht vorhandenen Thai-Kenntnissen, hatte aber auch nicht das Gefühl, da besonders gefragt zu sein. Auf dem Land, kleine Restaurants etc. sah das schon deutlich besser aus, aus meiner Sicht war da häufig klares Interesse vorhanden (bei Frauen Ende 20 und älter), aber ernsthaft wäre da nur was auf lange Sicht und natürlich wieder mit Sprachkenntnissen möglich gewesen.

2. Bangkok
Diskotheken o. ä. Keinerlei Interesse, wenn doch dann offensichtlich irgendwelche Freelancer.

3. Phuket
OK, hier kenne ich mich am besten aus, habe einen großen Bekanntenkreis, das ändert natürlich vieles, insofern ist der Vergleich nicht wirklich objektiv. Mein bester Kumpel hier ist so ein typischer Thai-Mann, außer dass er nicht in den Puff geht. Hat jede Woche eine neue Freundin, fast alle aus der Gegend hier oder Krabi und eben nicht aus dem Gewerbe und nur selten aus dem Isan. Fast alle davon konnten - Tourigegend eben - etwas englisch und fast alle zeigten deutliches Interesse, den Farang, also mich, abzuschleppen. Ich habe übrigens nie Probleme gehabt, in Deutschland Frauen kennenzulernen, insofern falle ich zumindest - und das auch altersmäßig - nicht in Kategorie "Rentners zweiter Frühling". Ich denke, das lag dann aber nicht an meinem "guten Aussehen" oder (nur) an der finanziellen Sicherheit, sondern daran, dass diese Frauen auch schon Ende 20 bis Mitte 30 waren und somit für viele Thai-Männer einfach nicht mehr interessant für eine längere Bindung.

Es mag ja sein, dass diese Isan-Statistiken richtig sind, wer aber mal vor Ort war, weiß, dass es dort noch genügend hübsche Frauen gibt, die sind also noch nicht alle nach Pattaya & Co. ausgewandert. Ebenfalls ist es dort völlig normal, dass die Männer oft den ganzen Tag am Saufen, Angeln oder was Ihnen sonst noch so einfällt sind, während Frauen und Kinder sich um Haus und Reisfeld kümmern. Dass sie dazu noch jede Frau anbaggern, die Ihnen über den Weg läuft, trägt sicher auch nicht zu ihrer Beliebtheit bei ihren Frauen bei. Wenn ich dann mal mit meiner Frau in ihrem Dorf einlaufe, sehen sie einen Mann, der von 15-24.00 Uhr arbeitet (Internet), am Wochenende mit Frau und Kind und vielleicht noch dem Rest der Familie Ausflüge macht etc. Ich denke, einiges davon ist bei den meisten Farangs dort die Regel. Würde mir als Frau - unabhängig von der höherern finanziellen Sicherheit - auch zu denken geben.

Hier in Phuket sieht es da für die Frauen schon deutlich besser aus, die meisten Männer selbst in den armen Gegenden suchen sich zumindest regelmäßig Aushilfsjobs, oft sieht man Familien zusammen etwas unternehmen, es ist also deutlich weniger extrem als im Isan. Und es gibt ganz klar viel mehr Arbeitsmöglichkeiten und damit Alternativen für die Thaimänner.

Was mir an den "Isan-Frauen" imponiert, ist ihre Selbständigkeit. Die Tatsache, dass sie den gesamten Haushalt schmeißen, oft auch selbst noch Geld verdienen etc., gibt ihnen offensichtlich eine Menge Selbstvertrauen. Auch wenn nach außen oft der Mann der Boß ist, sieht das dann hinter den Kulissen doch meist ganz anders aus.

Was das Thema "Liebe" oder "meine Frau ist ganz anders" betrifft - keine Ahnung. Sehe ich ja dann, wenn ich mal total pleite sein sollte. Ich denke, daran kann jede Ehe überall auf der Welt scheitern. Fakt ist, dass ich noch nie eine Partnerin hatte, mit der sich das Zusammenleben so unkompliziert gestaltet hat. Keine nervigen Sprüche, warum ich wieder solange arbeiten mußte, ich sollte mich schließlich mehr um die Familie kümmern. Keine ständigen Pflichtbesuche bei Verwandten, die ich nicht ausstehen kann. Sie ist für mich da, sie kümmert sich um mich, sie paßt zu mir, meine gesamte Familie schätzt sie schon wegen ihrer guten Laune, ihrem Fleiß und ihre ständiger Besorgtheit um alle anderen sehr. Ob das so bleibt... warum nicht? Ob das echte Gefühle sind - ich denke schon, ist mir aber letztlich auch scheißegal, Hauptsache es funktioniert für uns beide. Erfahren werde ich es schließlich nie, zumindest nicht, solange wir zusammenbleiben. Ob es daran liegt, dass ich ständig Geld aus dem ATM ziehen kann, oder weil ich so ein netter gutaussehender Typ bin ist mir auch völlig wurscht. Da ich mich finanziell eh niemals ausnehmen lassen würde und das von ihrer Familie auch nie versucht worden ist, habe ich letztlich nur ein emotionales Risiko und das hat man ja wohl bei jeder Partnerschaft.

Dass meine Frau gern ein eigenes Haus und nach Möglichkeit so ein bis zwei Tonnen Gold am Hals hätte ist mir schon klar. Selbst hier in Phuket wird sie immer wieder gefragt, ob Ihr Mann so arm ist, dass er ihr nicht mal eine vernünftige Goldkette spendieren kann. Da kommt also viel Druck von außen, den so eine 6 Klassen Schülerin, der die Bedeutung solcher Statussymbole von Kind auf beigebracht worden sind, erstmal verkraften muß. Aber immerhin ist sie inzwischen 38 und so peu á peu versteht sie auch, warum ich solche Anschaffungen für unsinnig halte. Gold=Mißgunst=Einbruchsgefahr=Risiko für unser Baby, das mit dem Baby hat sie überzeugt (grins). Haus muß sie mir mal konkrete Gesamtkosten, durchführende Firma mit Referenzen, Renditeerwartungen, Mietauslastung etc. vorlegen, bevor ich das Thema weiter mit ihr bespreche. Da sie dazu nicht in der Lage ist, ist das Thema jetzt auch erstmal friedlich vom Tisch. Und falls sie das alles wider Erwarten irgendwann doch noch vorlegen kann, werde ich ihr schon vorrechnen, dass sich das für uns nicht lohnt. Da ich mein Geld gern weit diversifiziert anlege und der Goldpreis in den letzten Jahren permanent steigt, habe ich jetzt beschlossen - weiß sie noch nicht - mal so für 1-2k in Laos was zu kaufen. Einfach als Kapitalanlage, die man mit ein bißchen Glück später sogar gewinnbringend verkaufen kann und mit der sie dann auch mal rumprotzen darf. Aber natürlich nur zu Hause im Isan...


Nur mal so ein paar Gedanken, wie gesagt, mir war gerade langeweilig...
 
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Blutet der Isaan aus ?

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