Bedauerlich dass die Hippies in der DDR die neuesten Platten nicht einfach kaufen, auf Tape aufnehmen und tauschen konnten. Oder die englischen und amerikanischen Bands live erleben. ......................
Wo ein (starker!) Wille ist, da ist auch ein Weg.
Es gab viele Kanäle, um an aktuelle "Westplatten" zu kommen (von "Schwarzhändlern" und als bestellte Mitbringseln von Rentnern und Ausländern mit Reisefreiheit. Meine erste Frau hat mir Einiges aus Westberlin mitgebracht.
Dann wurde gegenseitig ausgeborgt und sehr wohl auf Tape aufgenommen.
Nur mit Live sah es schlecht aus. Aber bei den seltenen Konzerten mit Gästen z. B. aus den USA "kochte der Saal".
Ein Beispiel:
Auf einem Plattencover von Chick Corea stand seine Postadresse. Dorthin habe ich um 1980 eine (DDR-)Amiga-Jazzplatte geschickt und er schickte mir tatsächlich eine seiner eigenen Alben.