Bedürftigkeitsbescheinigung fürs Finanzamt in GE

Diskutiere Bedürftigkeitsbescheinigung fürs Finanzamt in GE im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo, hat jemand von euch Informationen, wo wir die Bedürftigkeitbescheinigung in LOS zur Vorlage bei Deutschen Finanzamt bekommen? Wieviel...
H

Holgernator01

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Hallo,

hat jemand von euch Informationen, wo wir die Bedürftigkeitbescheinigung in LOS zur Vorlage bei Deutschen Finanzamt bekommen?
Wieviel Teuronen pro Monat erkennt das Finanzamt an??
 
J.O.

J.O.

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Soweit ich mich erinnere, werden vom Finanzamt in Deutschland keine Zahlungen mehr anerkannt. Aber das Formular fuer's deutsche Finanzamt bekam ich seinerzeit beim deutschen Finanzamt -auf englisch-.
 
Chang Nam

Chang Nam

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Die Bedürftigkeitsbescheinigung kann man auf jeden Fall im zuständigen Amphoe des Wohnortes der unterstützten Person beantragen und erhalten. Kostet nur ein paar hundert Baht. Wir haben einen Tausender bezahlt, dafür hat sie der Beamte am gleichen Tag nach seinem offiziellen Feierabend noch ausgestellt. Danach übersetzen lassen und beim Finanzamt einreichen. Klappte bei mir letztes Jahr absolut problemlos und ich bekam gut 30% des überwiesenen Betrags wieder zurück. Kommt natürlich auf die Steuerklasse an.
 
MichaelNoi

MichaelNoi

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Thailand ist nach wie vor in der Länderauflistung vorhanden,
sh. PDF Datei unter Spalte 4 hier:
http://www.bundesfinanzministerium..../Einkommensteuer-.479.21103/Artikel/index.htm
Dazu auch dieser Thread aus dem Nitty:
http://www.nittaya.de/viewtopic.php?t=5664&highlight=steuererklaerung

Eine formelle Bedürftigkeitsbescheinigung aus Thailand kenne ich nicht, da kocht jede Verwaltung ihr eigenes Süppchen.
Wichtig ist, dass die Mittellosigkeit, bzw. die Höhe der moatlichen Einkünfte bestätigt wird und dass diese Bescheinigung jährlich neu beizubringen ist. Das ganze muß dann natütlich noch ins Deutsche übersetzt werden.
 
C

Chak2

Gast
J.O." schrieb:
Soweit ich mich erinnere, werden vom Finanzamt in Deutschland keine Zahlungen mehr anerkannt.
Da erinnerst du dich falsch, nur die Anforderungen an die Verwandschaftsverhältnisse wurden verschärft.
 
andydendy

andydendy

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Ist überhaupt kein problem diese Bescheinigung
zu bekommen.

Alle Kinder der Mutter und Mutter selbst
beantragen die Bescheinigung.
Alle ID-Card und das blaue Buch + alles
in Copie und 2 Stunden später hast du die
Bescheinigung. Dann in der BRD übersetzen
lassen und Bestätigung mit den Überweisungen
dem Finanzamt einreichen.

1000,- Baht hat das aber nicht gekostet, sondern
viel weniger.
 
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Holgernator01

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Danke für die Antworten.
Werde im April die Sache angehen :-)
 
andydendy

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Meine Bescheinigung ist vom:

Bezirksamt Bueng Gum
999 Sereethai Straße
Bangkok 10240
 
L

Lungkau

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ich habe mal auf irgendeiner grünen Internetseite ein Muster zur Vorlage beim Finanzamt gesehen nur weis ich leider nicht mehr die Internetadresse :nixweiss: Micha
 
socky7

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Ist überhaupt kein problem diese Bescheinigung zu bekommen.
Alle Kinder der Mutter und Mutter selbst beantragen die Bescheinigung. Alle ID-Card und das blaue Buch + alles in Copie und 2 Stunden später hast du die Bescheinigung. Dann in der BRD übersetzen lassen und Bestätigung mit den Überweisungen dem Finanzamt einreichen.
Diese Info ist inzwischen acht Jahre alt.
Ist einer von euch auf dem neuesten Stand ? Ich habe gehört, dass das zuständige Amphoe inzwischen zusätzlich zu den zitierten Belegen die Bankverbindung und die Bankbelege von der (oder den) bedürftigen Person(en) in Thailand einsehen will, bevor die Bedürftigkeitsbescheinigung ausgestellt wird. Es kann aber auch sein, dass der (oder die) thailändische Sachbearbeiter(in) im zuständigen Amphoe die Hürden so hoch ansetzt um Schmiergeld für die Ausstellung der Bescheinigung zu bekommen.
 
wasa

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Etwas Teegeld erleichtert in TH jeden Behoerdengang.
Mir persoenlich ist bis jetzt noch nichts von einem Banknachweis bekannt.
Normalerweise nimmt man zur Amphur zwecks Bescheinigung auch nur die 1.Seite dieses Formulares mit.
Auf dieser 1.Seite werden keine Summen/Zuwendungen aufgefuehrt.
 
C

Chak

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Diese Info ist inzwischen acht Jahre alt.
Ist einer von euch auf dem neuesten Stand ? Ich habe gehört, dass das zuständige Amphoe inzwischen zusätzlich zu den zitierten Belegen die Bankverbindung und die Bankbelege von der (oder den) bedürftigen Person(en) in Thailand einsehen will, bevor die Bedürftigkeitsbescheinigung ausgestellt wird. Es kann aber auch sein, dass der (oder die) thailändische Sachbearbeiter(in) im zuständigen Amphoe die Hürden so hoch ansetzt um Schmiergeld für die Ausstellung der Bescheinigung zu bekommen.
Deine Vermutung teile ich. Uns hat man die beiden Jahre zuvor erhebliche Probleme bereitet, nachdem aber die Beamtin, die dann auch einen nicht unerheblichen Betrag kassiert hat, nicht mehr im Ampür tätig ist, ging es plötzlich ganz leicht und ganz ohne Zuwendungen.

Da die thailändischen Behörden nur die Ansässigkeit bescheinigen sollen, nicht die Bedürftigkeit, besteht gar keine Veranlassung die Bankbelege anzufordern.
 
socky7

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Etwas Teegeld erleichtert in TH jeden Behoerdengang.
Deine Vermutung teile ich. Uns hat man die beiden Jahre zuvor erhebliche Probleme bereitet, nachdem aber die Beamtin, die dann auch einen nicht unerheblichen Betrag kassiert hat, nicht mehr im Ampür tätig ist, ging es plötzlich ganz leicht und ganz ohne Zuwendungen.
"to tip somebody" in der englischen Bedeutung "jemandem ein Trinkgeld geben" scheint auf thailändischen Behörden gang und gäbe * zu sein. Jedenfalls empfinden die Thais, die ich kenne, Schmiergeldzahlungen oder Beamtenbestechungen nicht als kriminell, sondern als ganz normal und hilfreich.
Da fragt man sich, ob es nicht vielleicht kostengünstiger ist, die notwendige Bescheinigung vom zuständigen Amphoe über einen thailändischen Rechtsanwalt zu beantragen ?

* http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/gang_und_gebe.shtml
 
Socrates010160

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Diese Info ist inzwischen acht Jahre alt.
Ist einer von euch auf dem neuesten Stand ? Ich habe gehört, dass das zuständige Amphoe inzwischen zusätzlich zu den zitierten Belegen die Bankverbindung und die Bankbelege von der (oder den) bedürftigen Person(en) in Thailand einsehen will, bevor die Bedürftigkeitsbescheinigung ausgestellt wird. Es kann aber auch sein, dass der (oder die) thailändische Sachbearbeiter(in) im zuständigen Amphoe die Hürden so hoch ansetzt um Schmiergeld für die Ausstellung der Bescheinigung zu bekommen.
ich nehme jedes Jahr die Bescheinigung vom Vorjahr mit.... dann ist alles in 10 Minuten erledigt... hab noch nie Schmiergeld bezahlt... verurteile aber auch niemanden, der eines verlangt.

So lange ein Staat seine Diener am Hungertuch nagen lässt, habe ich vollstes Verständnis dafür, wenn sich die kleinen Beamten ein Zubrot verdienen wollen... bei den höheren Beamten dagegen sehe ich das schon etwas anderes... wenn deren Einkommen ein Auskommen ermöglicht.
 
Khun_Mii

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Wieviel Teuronen pro Monat erkennt das Finanzamt an??
Maximaler Höchstbetrag 8004 € pro Jahr und Person (möglicherweise kleinere Abweichungen 2013). Thailand in Ländergruppe 4 (=geringere Lebenshaltungskosten) mit Anerkennung von 25% ergibt 2001€ pro Jahr und Person.

Folgende Bedingungen müssen erfüllt/beachtet werden:
1.) Verwandschaftsverhältnis geradlinig(Mutter/Vater/Oma/Sohn..), nicht: Schwester, Tante, (Hund :))
2.) Bedürftigkeit muß vorliegen (Einkommen des Unterstützten wird berücksichtigt, s.a. Punkt 6)
3.) Zahlung muß glaubhaft und vom Finanzamt nachvollziehbar erfolgen (z.B. Überweisung)
4.) Opfergrenze muß beachtet werden (die Höhe der Unterstützung muß im Verhältnis zum eigenen Einkommen stehen, sonst wird gekürzt)
5.) Erste Unterhaltszahlung sollte im Januar erfolgen, sonst wird ggf. der Höchstbeitrag auf die Anzahl der verbleibenden Monate gekürzt. z.B. erste Zahlung nach Thailand im Juli = 6/12 Monate angerechnet = 1000€ (1000,50€) Unterhaltszahlung (Zwölftelung der Unterhaltszahlung)
6.) behördliche (Thailand) Bestätigungen zu Name, Geburtsdatum, -ort, beruflicher Tätigkeit, Anschrift, Familienstand und Anzahl der Haushaltsmitglieder und finanziellen Verhältnissen (am besten 2sprachig, dann spart man sich die Übersetzungskosten)
7.) Gebühren für Geldtransfer, Übersetzungen, etc. werden nicht berücksichtigt
 
socky7

socky7

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Folgende Bedingungen müssen erfüllt/beachtet werden:
1.) Verwandschaftsverhältnis geradlinig(Mutter/Vater/Oma/Sohn..), nicht: Schwester, Tante, (Hund :))
2.) Bedürftigkeit muß vorliegen (Einkommen des Unterstützten wird berücksichtigt, s.a. Punkt 6)
Bei Kindern der Thaifrau unter 18 Jahren, die in Thailand leben, muss keine Bedürftigkeit nachgewiesen werden. Es wird nur eine Meldebescheinigung (sog. Lebensbescheinigung) des Amphoe benötigt, damit der steuerliche Kinderfreibetrag vom deutschen Finanzamt anerkannt wird. Zahlungen müssen bei Kindern nicht nachgewiesen werden. Falls der leibliche Vater dieser Kinder noch in Thailand oder anderswo lebt, wird der Steuerfreibetrag halbiert. (Bei uns war das kein Problem, weil der thailändische Vater durch Fremdverschulden* mit dem Motorbike tödlich verunglückt war.)
Wenn die Kinder über 18 Jahre alt sind und sich noch in der Ausbildung befinden, dann kann bei Vorliegen der Nachweise auch noch der Kinderfreibetrag geltend gemacht werden.

*interessant in Thailand, dass eine Witwe mit Kindern unter 18 Jahren überhaupt keine Rente bekommt, auch wenn der Ehemann durch Fremdverschulden eines anderen Verkehrsteilnehmers umgekommen ist. Das sollte man dem Sozialstaat Deutschland trotz aller Missstände zu Gute halten !
 
Hans.K

Hans.K

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Die neuen Formulare und deren Anforderungen, haben nur einen Sinn und der ist: Es dem deutschen Steuerzahler sehr schwer zu machen um in den Genuss einer Erstattung zu kommen. Ich fand die alten Anforderungen für den ehrlichen Überweiser unkomplizierter.
 
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