Der Strand ist völlig nebensächlich,
es geht darum,
ob die Kanalisation der weiteren Flächenversieglung durch das Terminal 21,
und der damit verbundenen erheblichen Wasserzunahme im Kanalisationsnetz,
beim nächsten Hochwasser standhält,
oder den ganzen Bereich wegreisst.
Aus dem Grund hatte man zu Beginn der Walking Street einen stabilen Betonsarg geschaffen,
der nun mehr Stabilität geben soll.
Am Anfang der Beach Road,
also der Bereich ums Dusit,
ist noch nichts passiert,
man wartet wohl ab, und kümmert sich nicht um Deko Fragen,
wie die Planierung eines Strandes, der den Kanalknotenpunkt auch nicht halten kann.
Baumassnahmen, wie der Tunnel,
war Anstrengung genug für die Verwaltung,
jetzt sollte man Konsequenzen ziehen,
bevor man neue Bauaufträge vergibt.
Alle Mittel werden für den Bali Hai eingesetzt,
wo eine Einweihung durch General Prayut terminiert ist,
alles andere spielt keine Rolle,
siehe,
was macht man mit den Strandverkäufern,
da wird gerade Kahlschlag gemacht.
Das Problem
Debatte um “Liegestuhl freien Mittwoch” kocht erneut auf


Pattaya/Jomtien - Fast zwei Jahre nach Einführung des Liegestuhl-, Sonnenschirm- und Händler-freien Mittwochs an den Stränden von Pattaya und Jomtien kocht die Debatte um Sinn und Zweck der Regulierung erneut auf.
Vertreter der Händler und Liegestuhl-Verleiher äußerten auf einer Sitzung der City Hall ihren Unmut über die aktuelle Situation, die angeblich niemandem nutze und eine “Vergeudung von Zeit und Geld” darstelle.
“Kaum jemand nutzt den Strand, wenn keine Schirme, Stühle und Händler vor Ort sind. Es sind schwierige Zeiten und wir werden gezwungen an vier Tagen pro Monat kein Geld verdienen zu können. Wir fordern ein Ende dieser sinnlosen Regulierung”, hieß es seitens der Händler.
Allerdings übersehen die Händler und Verleiher bei ihrer Argumentation ganz offensichtlich, dass ihre Sichtweise nicht von allen Seiten geteilt wird, denn bei einer Umfrage im letzten Jahr kamen lokale Medien zu dem Schluss, dass der “Liegestuhl freie Mittwoch” ein voller Erfolg sei und vor allem die Menschen an die Strände locke, denen es an den übrigen Tagen dort zu kirmesmäßig zugehe (Wochenblitz berichtete: https://goo.gl/CETD5x).
Die Stadtverwaltung zeigte sich wenig begeistert über das erneute Aufflammen des alten Streitthemas und wies darauf hin, dass die Militärregierung anfangs geplant hatte, große Teile der Strände in Pattaya und Jomtien komplett von Liegestühlen und Händlern zu “befreien” … und zwar nicht nur von denen, die dort ohne Lizenz tätig waren.
Durch die Einführung des “Liegestuhl freien Mittwochs” habe man die Regierung zu einem Entgegenkommen bewegen können, was wiederum die Existenz vieler Händler sichern konnte. Dass diese nun erneut versuchen würden, die Regulierung, die ihnen “den Hals rettete”, zu kippen, sei weder hilfreich noch nachvollziehbar, hieß es seitens der City Hall.
Die Antwort
NCPO informiert Händler und Verleiher über neue Regulierungen

Pattaya/Jomtien - Auf einer Sondersitzung in der City Hall informierte der für Pattaya zuständige Vertreter des Nationalen Rats für Frieden und Ordnung (NCPO) die an den Stränden von Naklua, Pattaya und Jomtien tätigen Händler und Liegestuhl-Verleiher über alle Details der ab sofort gültigen neuen Strandregulierungen.
Maj. Gen. Popanan Lueng.panuwat erklärte vor insgesamt 136 Händlern und Verleihern, dass die Flächen für Anbieter auf 9 x 7 Meter vereinheitlicht wurden und die Vergabe der Stellflächen immer nur für ein Jahr gelte. Der Vertrag könne nicht an Verwandte oder Kinder überschrieben werden, sondern müsse jedes Jahr neu abgeschlossen werden. Wer welche Fläche erhalte, werde ausgelost.
“Diese Vorgehensweise hat den großen Vorteil, dass sich niemand beschweren kann, dass gewisse Anbieter bevorzugt behandelt würden und man selbst benachteiligt werde”, sagte Maj. Gen. Popanan.
Jeder Verleiher darf auf seiner Fläche maximal 24 Stühle und 20 Sonnenschirme anbieten. Das Design der Schirme wird ab sofort vorgeschrieben, damit ein einheitliches Erscheinungsbild an den Stränden herrscht.
Händler, die Speisen und Getränke anbieten wollen, müssen sich registrieren und erhalten dann eine entsprechende Lizenz. Passend zu den einheitlichen Schirmen, müssen Händler, die Speisen anbieten, einheitlich gestaltete Schürzen tragen. Wie schon zuvor von der City Hall bekannt gegeben, bestätigte Maj. Gen. Popanan ebenfalls, dass der Verkauf von alkoholischen Getränken an allen Stränden verboten sei.
Alle Kraft für Bali Hai
Bali Hai Hafen soll bis zur Flottenparade komplett fertig gestellt sein

Pattaya - Seit Anfang 2015 wird von der Stadtverwaltung Pattaya ein rosiges Bild von einem supermodernen Yachthafen an die Wand gemalt, für den ein stolzes Budget von fast 800 Millionen Baht zur Verfügung gestellt wurde. Das Problem: Noch vor einigen Monaten war von dem angekündigten Megaprojekt bis auf routinemäßige Parkplatz-Aufräumarbeiten und diverse Verkehrs-Neuregulierungen kaum etwas zu sehen, was selbst die Pattaya Business & Tourism Association (PBTA) dazu veranlasste von “einem Sumpf aus Korruption” zu sprechen (Wochenblitz berichtete: https://goo.gl/B7PVZM)
Mit der Ankündigung der Regierung im Mai dieses Jahres, dass vom 13. bis 22. November die “Fleet Review 2017”, ein Ereignis der Superlative zur Ehrung des 50-jährigen Bestehens der ASEAN, in Pattaya und Sattahip stattfinden werde (Wochenblitz berichtete: https://goo.gl/dp2ijD) kam dann die Wende: Plötzlich wurden die Arbeiten an dem bis dato nur avisierten Yachthafen mit einem Elan vorangetrieben, von dem man bis dato nur Träumen konnte, was nicht ganz unverständlich ist, wenn man bedenkt, dass zu der angekündigten Flottenshow nicht nur Vertreter der Regierungen der ASEAN-Länder sondern auch Premierminister Prayut und zahlreiche Minister im Ostküstenseebad erscheinen werden.
Auch Pattayas Bürgermeister Anan Charoenchasri äußert sich plötzlich lächelnd vor Kameras zum Bali Hai Projekt und erklärt, dass alles nach Zeitplan laufe und die Arbeiten trotz “geringer Verzögerungen durch das Wetter” wie geplant Ende Oktober abgeschlossen würden.
“200 Millionen Baht fließen in die Gestaltung und Begrünung des zehn Rai (etwa vier Hektar) großen Geländes sowie die Verbesserung der Infrastruktur. Der Rest des Budgets wird für die Bauarbeiten benötigt. Etwa 70 % der Arbeiten sind bereits abgeschlossen”, sagte der Bürgermeister vor Medienvertretern.
Stillstand, wegen nicht abgeschlossenen Kanalisationsprojekt
Soi Siam Country Club mutiert zur Geisterstadt


Pattaya - Die durch zahlreiche Bauprojekte und Geschäftsaktivitäten einstmals aufblühende und wachsende Soi Siam Country Club steckt in der Krise und verströmt inzwischen an vielen Stellen den Charme einer Geisterstadt aus amerikanischen Wildwest-Filmen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Ein nicht geringer Teil der Einzelhandelsgeschäfte, die sich innerhalb der letzten fünf bis acht Jahre entlang der Straße angesiedelt hatten, mussten dank der vor drei Jahren begonnenen Arbeiten zur Verlegung neuer Abwasserrohre, ihre Geschäftsaktivitäten aufgeben, da es für Kunden dank offenliegender Schlammgräben schlicht nicht möglich war die Geschäftsräume zu erreichen.
Nicht nur lokale Medien sondern landesweit bekannte Nachrichtenplattformen wie Manager Online berichteten über ein “Musterbeispiel inkompetenter Pfuscharbeit” und “unzumutbare Zustände in Soi Siam Country Club” (siehe Wochenblitz-Bericht: https://goo.gl/yUfQNj).
Thana.... Luangborisut, Präsident einer lokalen Händler-Vereinigung in Ost-Pattaya, überreichte eine Petition in der Gemeindeverwaltung an Nongprues Bürgermeister Mai Chaiyanit, in der erklärt wurde, dass die Geschäfte an der Soi Siam Country Club (vor allem zwischen Markt und Maprachan See) aufgrund der Fehlplanungen und des Schneckentempos der Arbeiten zugrunde gehen werden.
“Dutzende von Familien rutschen hier in Armut und Verschuldung ab. Wohl denen, die ihre Ladengeschäfte nur gemietet hatten. Diejenigen, die hohe Kredite zur Finanzierung eines Townhauses mit Ladengeschäft im Erdgeschoss auf sich genommen haben, sind jetzt für alle Zeiten ruiniert”, sagte Thana.....
Anwohner berichteten, dass es bereits zu mysteriösen Todesfällen in zwei Familien der Gemeinde gekommen sein soll. Angeblich mussten beide Personen ihre vor Jahren mühsam aufgebauten Geschäfte schließen und waren hoch verschuldet.
Nongprues Bürgermeister Mai Chaiyanit, der sich inzwischen fast wöchentlich für die mit dem Projekt verbundenen Probleme bei den Bürgern entschuldigt, geht angeblich fest davon aus, dass das Projekt bis zum 3. Dezember dieses Jahres komplett beendet ist. Parallel dazu schieben sich die Provincial Waterworks Authority, Gemeindeverwaltung und Baufirma gegenseitig den Schwarzen Peter für die Misere in die Schuhe. Den Betroffenen hilft das allerdings nicht weiter.
was interessiert da der Strand
wobei der Bericht etwas überzogen ist
http://thailandtip.info/2017/10/05/...r-naehe-der-walking-street-ins-meer-geleitet/