kcwknarf" said:
"Außerdem: wieviel Verkehrschaos gebe es denn, wenn die Straßen zugunsten der Gehwege verkleinert werden würden?
Die privaten Grundstücke sollten zugunsten von Gehwegen verkleinert werden, nicht die öffentlichen Fahrbahnen.
Das ist in Deutschland wirklich besser geregelt:
Wenn ein Anlieger an einer zu schmalen Straße oder an einem zu schmalen Bürgersteig bauen will, bekommt er die Baugenehmigung nur, wenn er einen Streifen seines Grundstücks zum geringen Verkehrswert an die Kommune abgibt (Straßenlandabtretung zum Wohle der Allgemeinheit).
Man sieht die Misere in Bangkok sehr gut, wenn man vom Goethe-Institut zur Deutschen Botschaft gehen muss (zu Fuß). Obgleich dort (neben dem großen staubigen Parkplatz) ein teures,neues Bauvorhaben mit mindestens 100 Wohnungen errichtet wurde, ist der Gehweg so schmal, dass ein Kinderwagen auf der stark befahrenen Fahrbahn geschoben werden muss.
Alles was Recht ist :
das Deutsche Baurecht ist weltweit beispielhaft und zwar seit Jahrhunderten. In Berlin wurden die Gehwege bereits vor mehr als 100 Jahren so breit angelegt, dass man dort sogar mit dem Fahrrad fahren kann, ohne die Fußgänger zu belästigen.
Berlin hatte vor 80 Jahren bereits ein längeres Verkehrsnetz von U-Bahnen und S-Bahnen als Bangkok heute.
Was mich auch verwundert: Die Metrostationen in Bangkok sind von Mitternacht bis 6 Uhr morgens geschlossen. (In der Zeit von 1 Uhr bis 4 Uhr morgens hätte ich für eine Schließung noch Verständnis - das wäre auch für Reinigungsarbeiten sinnvoll.)
