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Thaimax
Senior Member
.Begreifen die Bürger nämlich, dass ihre
Beiträge gar keine Vorsorgeleistungen für das eigene Alter beinhalten, sondern nur den sozialisierten
Altersunterhalt für die Elterngeneration darstellen, dann dürfte ihre mit der Versicherungsterminologie
erschlichene Bereitschaft zur Beitragszahlung schlagartig enden .....
Das widerspiegelt absolut auch meinen Eindruck. Ich denke, dass das noch immer sehr vielen Bürgern nicht bewusst ist, dass sie mit ihren Renten"versicherungs"beiträgen nicht ihre eigene Rente "ansparen", sondern lediglich aufgrund dieser Zahlungen für sich selber eine Anwartschaft erwerben, die sich von einem auf den anderen Tag einfach so, evtl. aufgrund eines derart gelagerten Abstimmungsverhaltens in der Regierung, sofort halbieren könnte.
Auf gut deutsch ist es so, dass man jetzt Luxusrenten finanziert ohne Rechtssicherheit zu haben selbst auch eine Rente zu bekommen, von der man seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Der Traum vom Rentenleben im Ausland ist für die U40-Jährigen nur mehr zu realisieren, wenn der Job genügend abwirft um seine eigene Altersvorsorge, also zusätzlich zu der staatlichen Enteignung grosser Teile des Einkommens, betreiben zu können, wie auch immer die aussehen mag. - Ist halt nicht einfach, wenn einem die Hälfte seines Einkommens gleich mal quasi weggepfändet wird.....
Seit wir wissen, dass Banken mit horrenden Summen gestützt werden, wenn was schiefgeht, darf man getrost davon ausgehen, dass ein ganz normales, niedrig verzinstes, Sparbuch im Vergleich zum umlagenbasierten Rentensystem zumindestens Rechtssicherheit bietet, Diskussionen über die letztendliche Performance braucht man da imho nicht führen.
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