..... nur dazu muss auch meine Frau bereit sein. Ich bin ja quasi auf Sie angewiesen zwecks Grundstückskauf.
Zudem bringt es ja nicht viel, wenn ich dort wohne und meine Frau woanders.
Du siehst also, das Mann voll auf seine Frau angewiesen ist.
Klar, ist man in vielen Fragen auf seine Frau angewiesen. Mit längerem Nachdenken oft gar weniger als man gedacht hat.
Zunächst: Meine Frau wollte mit mir dorthin ziehen, wo immer ich hin wollte. Das war viele Jahre so ca. 1 1/2 Std. weg von Bangkok in Nonthaburi. "Bangkok" wurde es damals nicht, weil Udon für mich gleich attraktiv war. Kennengelernt durch viele Besuche dort.
Aber es wurde Udon und nicht etwa die Provinz, in der meine Frau lange Zeit bei ihren Eltern gewohnt hat. Weil da nix los war.
Auch gut, denn wichtig waren ihr bei der dann vollzogenen Standortwahl zwei Dinge:
1. Die Gemeinsamkeit in der Sprache. Sie wurde in Udon später als "eine der ihren" akzeptiert. Das galt auch über 120 km vom Geburtsort entfernt.
2. Das Hilfeleistungsnetzwerk "Verwandtschaft" sollte in Notfällen verfügbar sein. Das ist es auch. Wir haben zudem von Anfang an vorgesehen, die Eltern in unser Haus dauerhaft aufzunehmen, sollten die einmal pflegebedürftig werden. 1 Zimmer mehr war baukostenmäßig vernachlässigbar.
Meine Frau hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie auch abhängig von mir sei. Oekonomisch. Ich habe sie dennoch nicht auf Dauer nach D gezwungen. Das war der Boden, auf dem Kompromisse geschlossen werden konnten. Inzwischen fiel aus Gründen des Kindeswohls die Entscheidung: Einschulung in Udon für das Enkelkind. Meine Jüngste würde auch nie mehr aus Udon weg wollen. Denn in Udon, da kann sie nun auf die Uni gehen. Im Provinznest wäre schon seit Jahren Schluß mit dem wunderschoenen Schülerleben.
Und Jobs im Provinznest??? - ich meine für die Thais. Vielleicht solltest Du zunächst einmal alles sammeln, was da an standortabhängigen Wünschen in der Familie und Haushalt gibt. So sind wir inzwischen Sprungbrett für andere Verwandte geworden, deren Kinder nun länger zur Schule gehen wollen. Die schlafen z.B. bei uns, bis sie ihre Studentenbuden gefunden haben. Outpost in der Zivilisation.