Auswandern nach Thailand

Diskutiere Auswandern nach Thailand im Ehe & Familie Forum im Bereich Thailand Forum; Stimmt, bin verwirrt. Es war kein Physiker, sondern ein Mathematiker. Er hat festgestellt: Quanten haben ein Bewusstsein Infos hier...
kcwknarf

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mipooh" said:
Das Leben endet nicht mit dem Tod. Gerade haben Physiker herausgefunden, dass alle Dinge ein Bewusstsein haben. Werde ich halt auf anderen Planeten glücklich. Ich bin da voll flexibel.
Bisserl verwirrt gelle?
Stimmt, bin verwirrt.
Es war kein Physiker, sondern ein Mathematiker.

Er hat festgestellt: Quanten haben ein Bewusstsein
Infos hier:
http://www.freiehonnefer.de/haben-die-kleinsten-bausteine-der-materie-bewusstsein.htm#more-1131

D.h. jedes Ding hat ein Bewusstsein, auch ein Kugelschreiber.
War für mich eh schon immer klar. Schön, dass es nun auch wissenschaftlich belelgt ist.
Dass solche Entdeckungen kaum kommuniziert werden spricht natürlich für sich.

Überhaupt ist auffällig, dass die Wissenschaftler in letzter Zeit neue Pfade gehen. Sie scheinen in eine Sackgasse gekommen zu sein - wie zu erwarten war.
Nun wird so langsam klar, dass so manche esorterische Äußerung kein Blödsinn ist, sondern Realität.

Dazu auch Jeremy Hayward, Kernphysiker und Molekularbiologe von der Cambridge University:

„Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte – möglicherweise ist es sogar grundlegender als Raum und Zeit“.

Und da forschen die ewig.... Hätten mich mal gleich fragen sollen. Solche Erkenntnisse hat man doch im Gefühl.
 
C

chrisu

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Grumpy" said:
[ich hier ein wesentlich angenehmeres Leben :-)
Stell dir mal vor:
z.B. eine Rente von ca. 80.000 Baht - in D ein Furz.
Hier kannst du damit ein Hausmädchen und einen Gärtner beschäftigen


Hierfür hast Du aber erst mal einen Job in Deutschland benötigt, um diese Rente zu bekommen.

In TH hättest Du nicht annähernd das verdient, was Du heute an Rente bekommst.

Und jetzt lästerst Du noch über Deutschland...

Grumpy, mit Unverständnis
bravo genau so ist es! :bravo:
ich kann das wort kummerland, das oft benutzt wird nicht mehr hören.
es ist für uns ein privileg hier geboren zu sein.
 
tira

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kcwknarf" said:
....Und da forschen die ewig.... Hätten mich mal gleich fragen sollen.
Solche Erkenntnisse hat man doch im Gefühl.
:flehan: ;-D

:wai:
 
strike

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Bukeo" said:
.............
Wenn man in D noch weniger bekommt, ev. noch 800 € oder mehr Miete bezahlt, dann bleibt eigentlich nur auswandern übrig.
............
Hast Du auch brauchbare Vorschlaege wohin?
Und eventuell eine Rankingliste?
Wieviel brauche ich wo?
;-)

Gruss,
Strike
 
J

JosefS

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Hallo zusammen,

ich habe mal in einer Wirtschaftzeitung gelesen, dass sich in der Chefetage lediglich 3% auch als Chefs bewährt haben und auch welche sind. Meiner Meinung nach lässt sich diese Erkenntnis ganz einfach auf unsere Gesellschaft übertragen. Das heisst, die wenigsten sind in der Lage, ohne goldenen Fallschirm (Sozialsystem) ihr Leben zu meistern. Einerseits versprühen solche Systeme eine gewisse Unbeschwertheit, so dass man mehr Risiko in der Arbeits- und Geschäftswelt eingehen kann. Andererseits machen die Sozialsystem die Bevölkerung träge und auch abhängig. Trotz Wohlstand wächst die Unzufriedenheit und Träume vom Paradies werden immer wichtiger. In unbeschwerten Urlaubszeiten trifft man plötzlich auf das vermeintliche Paradies und beschliesst eines Tages in das Land der Träume umzusiedeln. Natürlich hat man inzwischen bereits den richtigen Partner an der Seite, die das Vorhaben selbstverständlich unterstützt. Denn praktisch jede Ausländerin möchte ihrem Gastland den Rücken kehren, wenn die wirtschaftlichen Ziele erreicht sind oder zumindest gute Aussichten darauf bestehen.
Als Grundlage wird dann eine mögliche Rente angenommen, die erst in ein paar Jahren anstehen könnte. Für die Zwischenzeit plant man einen Broterwerb, der in der Regel nur auf selbständiger Basis realisierbar ist. Doch nur 3% eigenen sich dann tatsächlich als Unternehmer (Chef) und scheitern über kurz oder lang gnadenlos. In einem Land wie Thailand, das weder ein Sozialsystem noch eine Rentenregelung nach unserem Verständnis kennt, ist ein solches Unterfangen wirtschaftlichen und sozialen Selbstmord. Was bleibt im Falle des Misserfolgs noch übrig, als in den Schoss und in das Sozialsystem des Heimatlandes zurück zu kehren?
Ich habe schon an anderer Stelle geschrieben, dass die wenigsten der Auswanderwilligen in der Lage sind in der eigenen Heimat ihr Leben auf die Reihe zu kriegen. Wie bitte schön soll denn das in einem fremden Land funktionieren?
Das krasseste Beispiel habe ich hier aber von einem Mitglied gelesen, der schon seit Jahren auf Kosten der Gemeinschaft lebt und tatsächlich meint, mit seiner Einstellung (Staat ist schlecht, Banken sollte man abschaffen, etc.) und wenn möglich noch auf Kosten der Allgemeinheit den Sprung in sein Traumland Thailand schaffen zu können.
Soll aber jeder machen wie er will, denn die meisten lernen die Heimat erst schätzen, wenn sie im Ausland gelebt haben. Leider ist es dann aber meist zu spät und die Gescheiterten fallen der Allgemeinheit zur Last.

Deshalb sollte jeder Staat von seinen Auslandbürgern folgendes fordern und gegebenenfalls die Grundgesetzte anpassen:

Obligatorische Kranken- und Unfallversicherung, die im Heimatland anerkannt ist.
Weiterzahlung in das Steuer- und Sozialsystem der Heimat.

Wenn sich Auswanderer mit diesen Bedingungen nicht einverstanden erklären:

Aberkennung der Staatsbürgerschaft
Kein Anspruch auf Renten- und Sozialleistungen

Josef
 
KKC

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Zitat:
Weiterzahlung in das Steuer- und Sozialsystem der Heimat
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wie willste das denn sicherstellen; wofür eigentlich wenn ich in der 'Heimat' nicht mehr lebe?
War Dein Badewasser heute etwas heisser als sonst?
Gruß
 
kcwknarf

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JosefS" said:
Obligatorische Kranken- und Unfallversicherung, die im Heimatland anerkannt ist.
Dieser Schwachsinn ist ja durch die Gesundheitsreform nun bereits eingeführt worden.
Damit wird aber nur genau das Gegenteil erreicht. Wenn ich als Ausgereister trotzdem zahlen muss, ist es doch erst recht logisch, dass ich teure Operationen in Deutschland machen lassen, damit meine Ausgaben wieder reinbekomme und vermutlich sogar noch darüber hinaus Leistungen in Anspruch nehme.
Ansonsten könnte ich die z.B. günstig mit Privatgeld in Thailand machen lassen.

Daher: völliger Dummfug!

JosefS" said:
Weiterzahlung in das Steuer- und Sozialsystem der Heimat.
Warum? Der Ausgereiste nimmt doch keinerlei Ansprüche an. Er fährt nicht auf den ausgebauten Straßen. Seine Kinder gehen nicht in deutsche Schulen. Seine Brüder kämpfen nicht im Ausland und von der Subvention einheimischer Industrie hat er auch nichts. Sozialleistungen nimmt er auch nicht in Anspruch. Im Gegenteil. Er spart dem Staat Hartz IV und andere Kosten.

P.S: ich bin ja so blöd und zahle derzeit Steuern in Deutschland. Aber garantiert nicht, weil ich dem Staat damit einen Gefallen tun will.

Daher: unsinniger Vorschlag

JosefS" said:
Wenn sich Auswanderer mit diesen Bedingungen nicht einverstanden erklären:

Aberkennung der Staatsbürgerschaft
Kein Anspruch auf Renten- und Sozialleistungen
Leider ist es nicht gestattet, keine Staatsbürgerschaft zu haben. Wenn man also vorher keine andere erhalten kann, darf Deutschland einem die Staatsbürgerschaft nicht entziehen.

Daher: vollkommen unrealistischer Vorschlag

Die Sache mit "Kein Anspruch auf Renten- und Sozialleistungen" teile ich, aber nur dann, wenn die Zahlungen für alle Bundesbürger immer freiwillig wären.
D.h. ich kann schon zu Zeiten in Deutschland entscheiden, ob ich Arbeitslosen- oder Rentenversicherung zahlen will. Wenn nicht, dann bekomme ich halt kein Arbeitslosengeld oder keine staatliche Rente. Also wie bei Selbständigen, die ja auch die Wahl haben.

Und wenn diese Freiwilligkeit eingeführt wird, dann ist das Sozialsystem ohnehin am Ende.
Denn interessanterweise verzichten die meisten Selbstständigen auf eine freiwillige Zahlung in die soziale Rentenkasse. Warum wohl? Weil das Sozialsystem so toll ist und später so viel Rente rausspringt?

Auch ich habe die Zahlung sofort eingestellt und nur noch privat vorgesorgt. Von daher bekäme ich z.B. ohnehin kaum etwas.

Und auch die meisten Angestellten würden natürlich sofort auf Sozialabgaben verzichten, weil praktisch alles privat viel besser abgesichert werden kann.

Ein Sozialstaat hilft nur einer Organisation: dem Staat.

Daher: Sozialstaat komplett abschaffen. Dann würden ohnehin viel weniger auswanderen, weil die Rahmenbedingungen zum Bleiben wesentlich besser wären.
 
N

Noah

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@Josef :super:

Das Fazit der Autorin: "Man nimmt sich immer selbst mit. Leute, die hier mit nichts zurecht gekommen sind, immer nur Schwierigkeiten hatten, sollten sich nicht einbilden, dass es dann im Ausland viel besser gelingt." Die größten Schwierigkeiten sieht sie bei Auswanderern, "denen es hier eigentlich eher gut ging. Die aber auf diese Welle aufspringen, die hier alles schlecht macht, schlechter, als es in Wirklichkeit ist: schlechte Laune, schlechtes Wetter, Regelungswut, wenig Perspektiven. Die sind dann oft überrascht, wenn es anderswo auf einem sehr niedrigen Niveau weitergeht."
Namen zu nennen, wäre sicherlich unhöflich, aber ich kenne persönlich nicht nur einen, dem es so erging bzw. gerade ergeht.

Deutschland sei tatsächlich viel besser, als viele glauben. "Selbstverständliche" Vorteile würden aber oft erst erkannt, wenn man sie nicht mehr habe und von außen auf das Land schaue.
http://www.tourism-watch.de/literatur/40.deutschland/index.html

Dem kann ich nur absolut zustimmen. In welchem Land der Welt gibt es denn keine negativen Dinge? DAS wäre doch dann das ultimative Land zum Auswandern.

Thailand, ein Land, in welchem man sich als Ausländer nur unter extrem erschwerten Bedingungen dauerhaft aufhalten, arbeiten und noch nicht mal eigenes Land besitzen darf, bleibt dem Urlaub vorbehalten.
 
KKC

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Ist mir erst jetzt eingefallen.
Wollte meine BKK auf grosse Anwartschaft umstellen lassen. Geht aber nicht, d.h. ich zahle weiterhin volle Monatsbeiträge. Eine Beteiligung an der Zahnbehandlung wird ebenfalls abgelehnt (Beteiligung ist in deu eh fast nix).
Das Krankenkassensystem in Deu ist doch durch und durch marode.

Gruß
 
Dieter1

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Noah" said:
Dem kann ich nur absolut zustimmen. In welchem Land der Welt gibt es denn keine negativen Dinge? DAS wäre doch dann das ultimative Land zum Auswandern.

Thailand, ein Land, in welchem man sich als Ausländer nur unter extrem erschwerten Bedingungen dauerhaft aufhalten, arbeiten und noch nicht mal eigenes Land besitzen darf, bleibt dem Urlaub vorbehalten.
Land darfst Du hier als Paechter besitzen, das Aufenthaltsrecht ist schwierig, aber auch kein unloesbares Problem.

Es sollte einem halt sehr gut gefallen und die klimatischen Bedingungen sollten einem keine Schwierigkeiten bereiten, dann sehe ich eigentlich keinen Grund, sich hier nicht wohlzufuehlen.

Mit dem Begriff Auswandern / Einwandern gehe ich was Thailand betrifft voesichtig um, es gibt so schnell keinen Aufenthaltsstatus, dessen Grundlagen nicht jedes Jahr von neuem geprueft werden.

Mir gings nach 6 laengern Aufenthalten (je 2 - 4 Monate) am Ende so, dass ich mich in D fremdfuehlte. Dazu kamen noch ein paar Aenderungen im Privaten und dann fiel die Entscheidung sehr schnell.

Ich habs bis jetzt keinen Tag bereut, wuerde aber nicht behaupten wollen, dass es jedem so gehen muesste :-) .
 
J

JosefS

Gast
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Warum? Der Ausgereiste nimmt doch keinerlei Ansprüche an. Er fährt nicht auf den ausgebauten Straßen. Seine Kinder gehen nicht in deutsche Schulen. Seine Brüder kämpfen nicht im Ausland und von der Subvention einheimischer Industrie hat er auch nichts. Sozialleistungen nimmt er auch nicht in Anspruch. Im Gegenteil. Er spart dem Staat Hartz IV und andere Kosten. ***

Hallo kcwknarf,


Die Forderung einer Weiterzahlung in das Steuer- und Sozialsystem der Heimat wäre doch aus Solidaritätsgründen völlig legitim und auf Hinblick, dass 70-80% der Auswanderer wieder eines Tages zurückkehren auch nur mehr als gerecht gegenüber der Gesellschaft. Er wird ja dann auch wieder die weiter ausgebauten und gut unterhaltenen Strassen, öffentliche Verkehrsnetze, etc., in Anspruch nehmen und davon profitieren.

*** Leider ist es nicht gestattet, keine Staatsbürgerschaft zu haben. Wenn man also vorher keine andere erhalten kann, darf Deutschland einem die Staatsbürgerschaft nicht entziehen. ***

Deshalb habe ich auch geschrieben, dass es gegebenenfalls eine Gesetzes-/Verfassungsänderung bedarf, die eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft zulässt. Hier hat ein Mitglied irgendwo geschrieben, dass es für eine erfolgreiche Auswanderung Herzblut benötigt und man nicht mehr auf das frühere Leben zurückblicken sollte. Ein solcher Schritt soll doch wohlüberlegt sein und man muss doch auch mal Eigenverantwortung übernehmen können. Wenn jemand auswandern will, dann ist er doch auch bestrebt, die Staatsbürgerschaft der neuen Heimat zu erreichen, ansonsten er doch diesen Schritt nicht gemacht hätte. Alle anderen sind für mich keine Auswanderer und entziehen sich lediglich für eine bestimmte Zeit aus der Verantwortung.


*** Daher: Sozialstaat komplett abschaffen. Dann würden ohnehin viel weniger auswanderen, weil die Rahmenbedingungen zum Bleiben wesentlich besser wären. ***

Das kann ich zu 100% unterschreiben. :bravo:

Josef
 
KKC

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Wenn wir vom Auswandrn reden, dann gehört Thailand mit seinen anti-farang Regularien garantiert nicht dazu.
Dann eher Australien oder Neuseeland.

Oder eben Urlaub (ist m. E. eh das Gescheiteste)

Gruß
 
kcwknarf

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Noah" said:
Leute, die hier mit nichts zurecht gekommen sind, immer nur Schwierigkeiten hatten, sollten sich nicht einbilden, dass es dann im Ausland viel besser gelingt.
Das ist doch eine blödsinnige Verallgemeinerung.
Man muss doch unterscheiden, warum man auswandert und warum man unzufrieden ist. Sind es innere Faktoren, dann kann das stimmen. Ist man ein genereller Nörgler, dann wird man wohl in der Tat nirgendwo zurecht kommen.

Aber das sind doch sicherlich die allerwenigstens.
Zumeist gibt es äußerliche Gründe. Und das sind dann halt die Punkte, die tatsächlich in Deutschland schief laufen, ohne sie extra schlechtreden zu müssen.

1. Arbeitslose
Deutschland hat nun mal eine hohe Arbeitslosenzahl.
Und die Arbeitsagenturen sind halt unfähig. Zu meiner Zeit wurde sogar gesagt, dass man sich doch mal im Ausland bewerben solle. Es wird doch immer Flexibilität gefordert.
Länder wie Kanda suchen händeringend nach Leuten, die in Deutschland seit Jahren nichts bekommen.
Und warum sollten diese Menschen zurückkehren, wenn sie woanders gutes Geld verdienen?
Thailand zählt leider nicht unbedingt zu diesen Ländern, aber es gibt genügend andere.

2. Familie
Wenn Deutschland seinen Ehepartner nicht mehr reinlässt mangels Sprachkenntnissen, dann bleibt einem ja nichts anderes übrig, als auszuwandern. Entweder in ein Drittland oder in das Land des Ehepartners.
Wer ist hier Schuld? Der Bürger oder der deutsche Staat?
Außerdem kann es sein, dass der Ehepartner gerne weiterhin in seinem Heimatland leben möchte. Warum sollte es immer nur in Richtung Deutschland gehen? Und in einer guten Ehe wird man das dann gemeinsam schaukeln. Sehe ich also auch kein Problemfall.

3. Die Aufstrebenden
Die Verdienstmöglichkeiten in Deutschland sind gut, aber es geht natürlich noch besser, z.B. in der Schweiz. Warum sollte man also seine finanziellen Möglichkeiten nicht steigern. Und wer wird dann freiwillig zurück? Dann doch lieber als Rentner in ein Billigland.

4. Die Weltenbummler
Das sind die Abenteurer, die etwas von der Welt sehen wollen. Es reizt sie, mal woanders zu arbeiten. Mag sein, dass sie scheitern. Dann geht es halt in ein anderes Land usw. Ich kenne da persönlich ein Pärchen. Erst in Thailand eine Tauchschule versucht. Fehlschlag. Dann in Vietnam. Wieder nichts. Weiter gings auf die Malediven usw. Das war denen aber egal. Es reichte immer zum Leben und das viele Reisen und Neues Erleben machte ihnen einfach Freude. Das mag einigen als Scheitern aussehen. Ist es aber nicht.

5. Die Enttäuschten
Das sind die, die eigentlich einen guten Job haben, aber von ihren Mitmenschen, von Politikern usw. im eigenen Lande bitter enttäuscht sind. Wenn man sich hier nicht im Vorfeld über andere Länder informiert, kann natürlich auch woanders auf die Schnauze fallen. Aber in Deutschland wären sie wohl eingegangen.

6. Die Träumer
Viele Ideen. Kann richtig gut gehen, aber auch nicht. No risk no fun. Ich bewundere diese Gruppe.

7. Die Bäume
Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Das Heimweh packt einen. Herbst, Winter, Frühling... wer das braucht, sollte tatsächlich nicht auswandern. Aber das erkennt man halt erst spät. Man sollte ihnen das nicht vorwerfen.

Vielleicht gibt es noch andere Gruppen. Es ist falsch, alle über einen Kamm zu scheren.
Und wenn da Umfeld besser ist, kann man sehr wohl woanders besser klar kommen.

Noah" said:
Dem kann ich nur absolut zustimmen. In welchem Land der Welt gibt es denn keine negativen Dinge? DAS wäre doch dann das ultimative Land zum Auswandern.
Das kommt doch zumeist auf die persönliche Situation an. Ich sehe derzeit in Thailand z.B. fast gar nichts negatives. Zumal ich spüre, dass ich in Thailand willkommen bin.
Würde ich mit meiner Frau nach Deutschland ziehen, wäre sie nicht willkommen. Das ist der ganz große persönliche Unterschied.

Für manch andere ist Deutschland der perfekte Ort zum Leben, weil er halt genau in das gewünschte Schema passt. Aber wo und wie jemand leben will, soll doch wohl jeder selber entscheiden dürfen, oder nicht?
 
Joerg_N

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hallo kwnarf,

wenn Du so willkommen bist brauchst sicher auch keinen Visarun machen sondern hast sicherlich
eine uneingeschaenkte Aufenthaltsgenehmigung fuer Thailand.
Dann ist das ja auch gut - und wenn Du kein geld hast gehst ja auch sicherlich zum thailaendischen Sozialamt ,
hoffe ich doch,
sicher darfst auch bald bei den Parlamentswahlen teilnehmen,

ja so kann man gut leben in Thailand.
Du hast es gut getroffen.
 
kcwknarf

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JosefS" said:
Die Forderung einer Weiterzahlung in das Steuer- und Sozialsystem der Heimat wäre doch aus Solidaritätsgründen völlig legitim und auf Hinblick, dass 70-80% der Auswanderer wieder eines Tages zurückkehren auch nur mehr als gerecht gegenüber der Gesellschaft. Er wird ja dann auch wieder die weiter ausgebauten und gut unterhaltenen Strassen, öffentliche Verkehrsnetze, etc., in Anspruch nehmen und davon profitieren.
Man könnte aber auch sagen: in der Zeit, in der die Auswanderer außer Landes sind, haben die übrigen Bürger mehr Platz auf den Starßen - ein echter Mehrwert.

Bei den anderen Sozialleitungen ist es doch so, dass Rente ohnehin weniger wird, da er ja in der Zwischenzeit nicht eingezahlt hat. Auch Arbeitslosengeld erhält er nicht usw.
Und wenn der Staat bereit ist, jedem Hartz IV zu zahlen, dann ist das ja keine Schuld des Auswanderers.

Gäbe es das nicht, würde der er ohnehin nicht zurückkehren. Dann würden auch nicht so viele Ausländer, die nicht der geistigen Elite angehören, ins Land wollen.

Also sollte man eben an einer ganz anderen Stelle ansetzen.


JosefS" said:
Deshalb habe ich auch geschrieben, dass es gegebenenfalls eine Gesetzes-/Verfassungsänderung bedarf, die eine Aberkennung der Staatsbürgerschaft zulässt.
Das müsste dann aber schon weltweit verändert werden.


JosefS" said:
Hier hat ein Mitglied irgendwo geschrieben, dass es für eine erfolgreiche Auswanderung Herzblut benötigt und man nicht mehr auf das frühere Leben zurückblicken sollte.
Ja, ich kenne die Meinung, aber ich teile sie nicht.
Ich bin ja bekanntlich Weltbürger und halte von den Begriffen Ein- und Auswanderung eh nichts. Für mich ist es eine Welt ohne Grenzen. Wenn ich von Hamburg nach München ziehe spreche ich ja auch nicht von einer Auswanderung.

Zum Glück begreifen immer mehr Menschen, dass man sich heutzutage (zumindest wenn man priviligiert ist) überall aufhalten kann. Heute Honolulu, morgen Bangkok, übermorgen Kapstadt. Dass man dann irgendwann mal wieder für ein paar Monate nach Deutschland zieht, ist auch logisch.

Wenn ich innerhalb Deutschlands umziehe halte ich trotzdem noch telefonisch Kontakt zu meinen alten Freunden. Wenn ich dort einen Job bekomme, ziehe ich auch wieder zurück. Und so ist es auch mit der "Auswanderung" nach Thailand.
Für mich muss das z.B. absolut kein Dauerzustand sein. Es gibt so viele schöne Plätze auf der Welt. Soll ich dann immer wieder meinen letzten Standort völlig aus dem Gedächtnis streichen?

Oder wegen ein paar Monaten immer wieder neue Sprachen lernen, neue Staatsbürgerschaften beantragen usw.?
Wer es einmal geschafft hat, in ein anderes Land zu ziehen, der schafft es auch 100 mal. Das ist wie Turmspringen.

Daher sehe ich auch "Rückkehrer" nicht als Versager an. Sie verlegen halt nur mal wieder ihren temporären Wohnsitz, wie sich das für eine flexible Wirtschaftswelt gehört. Unternehmen machen das im Übrigen ja auch ganz gerne.
Länder und Staaten sind Geschichte. Unbedeutend und irrelevant. Die Welt wird eins. Das ist die Zukunft.
 
kcwknarf

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Joerg_N, das kommt doch auf die persönlichen Prioritäten an.

Joerg_N" said:
hallo kwnarf,
wenn Du so willkommen bist brauchst sicher auch keinen Visarun machen sondern hast sicherlich
eine uneingeschaenkte Aufenthaltsgenehmigung fuer Thailand.
Richtig. Kein Visarun. Aufenthaltsgenehmigung defacto uneingeschränkt. Ein paar Formulare jährlich ausfüllen und ab und zu mal meine Frau zur Immigration zum Abstempeln schicken (wo sie ohnehin vorbeikommt). Gesamtaufwand pro Jahr nicht mal ein Tag. Für mich kein Problem. Mag aber für andere eins sein...

Joerg_N" said:
und wenn Du kein geld hast gehst ja auch sicherlich zum thailaendischen Sozialamt ,
Nein, ich habe einen krisensicheren unabhängigen Job, den ich weltweit ausüben kann. Zum Leben wird es immer reichen.
Aber auch das mag für andere anders aussehen. Wie gesagt: hängt immer von der persönlichen Situation ab.

Joerg_N" said:
sicher darfst auch bald bei den Parlamentswahlen teilnehmen,
Nein, muss ich auch nicht. Meine Frau wird schon eine gute Entscheidung für unsere Familie treffen, zumal sie logischerweise viel mehr Ahnung vom politischen System in Thailand hat.

Es gibt nur 2 Dinge, die mich in Thailand stören. Der eine ist irrelevant, weil es mich jetzt nicht mehr betrifft.
Der andere ist die Einschränkung der Meinungsfreiheit. Da sich diese im Moment aber auf Dinge bezieht, die ebenfalls für mich nicht so wichtig sind, ist das auch nicht so schlimm für mein persönliches Wohlbefinden.

Auch das mag natürlich für andere Personen anders aussehen.
Daher gilt: Thailand ist nicht für jeden etwas.
Wer aber so tickt wie ich, für den ist es ideal.
 
PengoX

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Dieter1" said:
Dazu kamen noch ein paar Aenderungen im Privaten und dann fiel die Entscheidung sehr schnell.
Der Abstieg des TSV in die 2. Liga?

PengoX
 
Joerg_N

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Hallo Knarfi,

Du scheinst ja auch finanzoell recht unabhaengig zu sein,
so laesst es sich sicher in vielen Ländern gut leben - wenn man die Behören und andere "Organe" nicht
in Anspruch nehmen musst,

aus Sicht meiner Frau ist es hier z.B. besser - fürs "gemeine Volk"

jeder "schaut aus einem anderen fenster micht anderer Sichweise und anderem Blick"

Gruss
Joerg
 
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Es ist mir völlig schleierhaft wie Leute die sich auch noch intelligent geben ins 17. Jahrhundert zurück wollen.

Viel mehr gibt es zu dieser unsäglichen Diskussion der letzten Seiten nicht zu sagen.
Nur gut, dass sowohl das GG als auch der EWG-Gründungsvertrag diesen Irrsinn unwiederuflich beseitigt haben. Leute, ihr müßt schon Krieg führen um eure irrwitzigen Ideen durchzusetzen. ;-D :lachen: :fallvomstuhl:

Und ja, ich würde lieber heute als morgen meine deutsche Staatsbürgerschaft ablegen. Die bayerische reicht völlig. :cool:
 
Thema:

Auswandern nach Thailand

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