Auslaendische CDs sind hier verboten zu verkaufen!

Diskutiere Auslaendische CDs sind hier verboten zu verkaufen! im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Im "Nicht-EU" Ausland gekaufte DVDs und Musik-CDs dürfen hier nicht weiterverkauft werden! Das ist tatsächlich Gesetz! Das heißt in der...
dawarwas

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Kölle am Ring
Im "Nicht-EU" Ausland gekaufte DVDs und Musik-CDs dürfen hier nicht weiterverkauft werden!

Das ist tatsächlich Gesetz! Das heißt in der Praxis: Wenn ich mir aus Thailand eine DVD mitbringe, mir die einige Monate ansehe bis ich sie auswendig kann und dann z.B. bei eBay anbiete bekomme ich Ärger und postwendend eine Abmahnung. Gleiches gilt für Musik-CDs und erst recht für MP3 Sampler oder die in Brasilien so beliebten "CDs von der Schubkarre". Bei letzteren beiden leuchtet mir das ja noch ein, aber auch eine originale und rechtmäßig erworbene CD aus dem nicht EU Ausland darf ich hier nicht wieder verkaufen.
Weitere Details dazu unter: http://www.heise.de/tp/deutsch/special/copy/17997/1.html

Der, von dem ich den Link habe, hat ein Abmahnung von einem Advokat bekommen. Die Schadensersatzhoehe ist riesig, damit die Anwalts Kosten es natuerlich auch sind.
Also, Obacht.
 
C

catweazle

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Hambühren
moin,
was soll denn der sch....? wenn jemand ne alte cd hat, muß er die jetzt wegschmeißen?
simmt der spruch bei dir? ,,ich wäre gerne ausländer in deutschland,,?
also ich möchte hier nicht sterben.........
gruß henry
ps bringe meinen schatz gleich zum flughafen.....(heul)
 
conny

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@ dawarwas

hmmm ... da mache ich mir keine Sorgen. Die ausländischen CDs, DVDs und VCDs die ich hier verkaufe habe ich alle ordnungsgemäß [highlight=yellow:afbeccbe44]hier in Deutschland[/highlight:afbeccbe44] als Importware erworden ;-D ;-D und da ist der Weiterverkauf ja wohl erlaubt. :cool:

Gruß
Conny
 
FarangLek

FarangLek

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Minden / OWL
Manche Gesetzte in diesem Land sind halt sinnlos.
* HIER PASST WUNDERBAR DER VOGELZEIGSMILIE *


Da sehe ich mich als Revolutionär ;-D gezwungen diese Gesetzte nicht zu beachten.
 
W

woody

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Kleiner Klugscheis.er ;-D ,
der vorsätzliche Verstoss gegen Strafgesetze ist kriminell und nicht revolutionär,
frag mal Deinen Lehrer, der wird Dir das bestätigen.
 
MenM

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good old europe
@ Falanglek

In deinem alter ist man eh noch "VOGELFREI"
euh. entschuldiging, meinte straffrei, aber das mit den vogel hat besser gepasst ;-)

;-D :rofl:
 
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PETSCH

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unser Küken muss aufpassen, daß
er nicht mal @Kalis Nachbar wird ;-D

da wird immer mal ein Zimmer frei :O
 
Jinjok

Jinjok

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Ich mache mir da keine Sorgen.

Heise.de schrieb:
...Wer im Urlaub CDs einkauft und nachher keinen Gefallen mehr an ihnen findet, wird sie eventuell ebenso wie einheimische "abgelegte" Exemplare bei Ebay oder Amazon anbieten, doch ist dies nur bei in der EU gekauften CDs unbedenklich, auch wenn die Musikindustrie in diesem Fall normalerweise nur gegen gewerbliche "Schmuggler" vorgeht, die meist Preisunterschiede zu ihren Gunsten ausnutzen wollen...
Privatverkäufe zum Ausmisten der DVD-/CD-Sammlung lassen sich kaum verhindern. Erst wenn eBay da Restriktionen setzt wird sich das ändern. Also: bussines as usual.
Jinjok
 
Shiai

Shiai

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Naja Deinen Beitrag muß ich etwas entschärfen.

Dieses Verbot steht im Zusammenhang mit Marketing-Rechten. Wenn Du also ein DVD im Ausland kaufst und diese hier in DE weiterverkaufst, obwohl ein Unternehmen die Rechte für den Vertrieb in DE innehat, machst Du Dich tatsächlich strafbar. Wer beim Importhändler kauft, wird sich sicher noch an die Probleme mit der JSA-DVD oder der schweizerischen Harry-Potter-2 DVD erinnern.

Allerdings gebe ich zu bedenken, daß wohl die wenigsten thail.Veröffentlichungen hier vertrieben werden sollen. Wo kein Kläger, da kein Richter. Der Artikel bezog sich sich auch mehr auf US-DVD´s.
 
DisainaM

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Insbesondere in Deutschland hat das GEMA Diktat groteske Formen angenommen.

Kontrolle der Musik + Radiosendern
Da die eingenommenden Gemabeträge möglichst im Inland ausgeschüttet werden sollen,
funktioniert das nur, wenn im TV (Viva, MTV) + Radio möglichst viele deutsche Interpreten abgespielt werden, bz. Euro-künstler, mit denen die deut. Plattenkonzerne Abmachungen haben.

Dies führt dazu, daß Viva + Mtv kaum noch internationale Musik spielen, und zu Hause, wenn mal kein Thai TV läuft,
auf den italienischen TV Sender Radio Hitchannel umgeschaltet wird.

Noch schlimmer sieht es in thail. Restaurants aus, wo die GEMA die Gebühren für die thailändischen Interpreten einzieht,
sich aber weigert, den Ausschüttungsschlüssel mit Thailand offen zu legen.
Normalerweise müßte ein Fachmann der GEMA kontrollieren, welche Thaiinterpreten wieoft gespielt werden, was jedoch nicht passiert,
weshalb die GEMA Bescheide im Grunde mangelhaft sind.
 
Shiai

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DisainaM" schrieb:
Noch schlimmer sieht es in thail. Restaurants aus, wo die GEMA die Gebühren für die thailändischen Interpreten einzieht,
sich aber weigert, den Ausschüttungsschlüssel mit Thailand offen zu legen.
Normalerweise müßte ein Fachmann der GEMA kontrollieren, welche Thaiinterpreten wieoft gespielt werden, was jedoch nicht passiert,
weshalb die GEMA Bescheide im Grunde mangelhaft sind.
Also das hab ich mich auch schon oft gefragt. Ich glaube kaum das die Gebühren auch den Künstlern bzw. Ihren Vertreibern jemals gutgeschrieben werden. :zorn:
 
didl69

didl69

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@ Shiai,

du scheinst etwas Ahnung zu haben darum mal ne Frage, natuerlich auch an alle anderen.

Wenn ich einen Kurzfilm drehe den ich veroeffentlichen will und ich verwende dort Thailaendische Musik an wen muss ich mich dann wenden bzw. an wen muss ich die Gemagebuehren bezahlen ? Hier in Deutschland oder in Thailand ?
 
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Tramaico

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Es hat den Anschein, als ob hier die Problematik ein wenig hochstilisiert wird. Das Kernproblem liegt im Bereich Urheberrecht und ist sicherlich nicht zu verwecheseln mit Vertriebsrechten. Das Urheberrecht ist gesetzlich, werden Vertriebsrechte im Privatbereich geregelt werden.

Im Wesentlichen gilt es, die Authentitaet eines Produktes nachzuweisen, was im Bereich CDs sehr schwierig ist, da unzaehlige Raubkopien speziell im Ausland angeboten werden.

Angenommen es wird von einer Privatperson eine CD direkt von einem offiziellen legalisierten Distributeur in Ausland erworben, dann ist durch Zahlung des Kaufpreises dem Urheberrechtsprinzip absolut genuege getan. Der Kaeufer hat Eigentum an dem Produkt und somit auch die Rechte es weiterzuveraeussern erworben und zwar auch in einem Land in dem eine lokale Firma die offiziellen Vertriebsrechte haelt. Es handelt sich um einen sogenannten „grauen“ Import (Einfuehrung in ein Land nicht ueber den Weg des offiziellen Importeurs). Dies gilt fuer ALLE Produkte und speziell im Markenbereich. Niemand (auch nicht eine Firma, die offizielle vom Urheber erteile Distributionsrechte haelt) kann unterbinden, dass man ein Originalprodukt, das durch legalen Kauf wo auch immer erworben wurde, weiterverkauft wird. Das Hauptproblem ist sicherlich grundsaetzlich die Beweisfuehrung, naemlich dass es sich tatsaechlich um ein Originalprodukt handelt.

Daher sind privat geschlossene Distributions- und Vertriebsvertraege fuer Privatpersonen ohne jegliche Bedeutung, wenn die angestrebte kaufmaennische Transaktion im Einklang mit der Urheberrechtssprechung steht.

Selbstverstaendlich kann ich somit mein in Thailand erworbenes Markenpoloshirt ueber E-Bay anbieten, solange sichergestellt ist, dass das Produkt tatsaechlich authentisch ist.

Im Musik-/Filmbereich kommt jedoch ein weiteres ausserordentliches Kriterium hinzu, naemlich das Recht der offiziellen Auffuehrung, das von der GEMA in Deutschland in einer Art Monopolstellung ueberwacht wird. Dies bedeutet, dass eine Privatperson zwar rechtlicher Eigentuemer einer CD ist, den Inhalt aber nicht anderen oeffentlich zugaengig machen darf, ohne eine vorherige Genehmigung bzw. Abgaben (Royalties) zu leisten. Prinzipiell duerfte somit ein Strassenmusikant nur Eigenkompositionen auffuehren aber nicht die Songs von bekannten Interpreten, es sei denn er hat die vorherige Genehmigung eingeholt und Zahlungen fuer jedes Musikstueck und die entsprechende Anzahl der Auffuehrungen geleistet. Da Urheber schwerlich die Wahrnehmung von Rechten selbst ueberwachen koennen, kommt diese Aufgabe der GEMA zu, obwohl sie selbst nicht Halter der Rechte selbst sein muss.

Fazit: Derjenige, der stichhaltig nachweisen kann, dass sein in E-Bay angebotenes Produkt authentisch ist (wo auch immer erworben), macht sich keinesfalls durch den Verkauf strafbar, ob dies einer Vertriebsrechte haltenden Firma nun passt oder nicht. Z. B. im Automarkt haben die Urheberrechthalter und offiziellen Distributeure gegen grauen Importe nur die Waffe in der Hand, dass sie fuer die betroffenen Fahrzeuge Wartungsarbeiten bzw. Reparaturen verweigern. Unzweifelhaft wesentlich aus rechtlicher Sicht ist, dass jemand Eigentum und somit Verfuegungsgewalt ueber einen Gegenstand erhaelt, was auch ein einzelner Tontraeger sein kann, der frei verauesserbar ist, waehrend der Inhalt selbst durch Urheberrecht speziell geschuetzt ist (Copyright). Somit kann auch ein Buch im Originaldruck von Dritten angeboten werden, waehrend ein Nachdruck oder auch nur die Verwendung von Auszuege rechtswidrig ist.

Plant jemand ein bestimmtes Musikstueck fuer eine offizielle Auffuehrung zu verwenden, gilt es ausfinding zu machen, wer den nun das Urheberrechte haelt. Am leichtesten ist dies sicherlich ueber die GEMA zu erwirken. Alternativ koennte man sich natuerlich auch die Information oder Erlaubnis von der Produktionsfirma einholen. Der entsprechende Hinweis, ist von der CD bzw. dem Cover zu ersehen. Im Fall von thailaendischer Musik ist dieses in den meisten Faellen „RS Promotion Co. Ltd.“
 
phimax

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vor'm Monitor
Danke für die Aufklärung :super:

Tramaico" schrieb:
Alternativ [...]Im Fall von thailaendischer Musik ist dieses in den meisten Faellen „RS Promotion Co. Ltd.“
Würde das bedeuten, wenn ich eine Erlaubnis von RS hätte (und bspw. dafür bezahle) Thai Musik hier in D z.B. in einem Restaurant zu spielen, das ich nicht an die GEMA zahlen müßte?
Rein theoretisch?
TIA
 
DisainaM

DisainaM

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Nur ist es nicht möglich, von der GEMA eine Abrechnung mit Thailändischen Produzenten, wie RS oder Grammy zu bekommen.

Die GEMA nimmt in Deutschland von thailändischen Restaurants Millionenbeträge ein.

Da es keine ordnungsgemäße Abrechnung mit Thailand gibt, war mir schonmal der Sinn, in Thailand gemafreie Musik zusammen zu stellen, und sie hier in Deutschland den Restaurants zum halben Gemajahresbeitrag zu verkaufen.

Naja, wenn man nicht soviel um die Ohren hätte ...
 
T

Tramaico

Gast
Nun die GEMA nimmt nur als Vertreter die Rechte der Urheber (Komponisten, Texter) und deren Verleger vertretungsmaessig wahr. Derjenige, der eine direkte Erlaubnis vom Urheber bzw. dessen Verleger hat, muss somit keinen Kruemmel an die GEMA abfuehren, es sei denn, die GEMA hat selbst alle Urheberrechte erworben, was in Anbetracht der Vielzahl von Musikstuecken unwahrscheinlich ist.

Die GEMA muss vom Urheber beautragt sein, wenn sie zur Zahlung auffordert, kann aber natuerlich jederzeit pro-aktiv einen Urheber auf eine moegliche Urheberrechtsverletzung aufmerksam machen und dann von diesem im Nachhinein beauftragt werden, dessen Recht wahrzunehmen.

Somit ist die GEMA nicht der uneingeschraenkte Guru und Gott aller Musikstuecke, sondern nur der Polizist, der die Interessen der eigentlichen Urheber wahrnimmt und sich dafuer natuerlich anteilsmaessig bezahlen laesst.

Thema Schadensersatz in astronmoischer Hoehe: Oftmals hoert man, das Unternehmen mit riesigen Schadensersatzsummen drohen, was haeufig aber nur lautes Tuten ist. Schaden wird in der Regel nur in der Hoehe kompensiert, in der er tatsaechlich entstanden ist. Angenommen, jemand spielt vor einem 100 Personen starkem Publikum widerrechtlich ein urheberrechtlich geschuetzes Musikstueck, dann kann der Schaden niemals ein paar Hundertausend Euro betragen, sondern der Schaden waere bestenfalls 100 x der Eintrittspreis fuer ein rechtlich einwandfreies Konzert.

Angenommen ein Tierhaendler sichert mir beim Kauf ausdruecklich zu, dass ein Papagei sprechen kann und es stellt sich heraus, dass dieser es letztendlich nicht kann, besteht nur die Moeglichkeit auf Wandlung (Ruecktritt vom Kaufvertrag) zu bestehen. Die Ware wird gegen den Kaufpreis zurueckgegeben. Habe ich mich jedoch auf das Wort des Verkaeufers verlassen und eine Show einberufen in dem der Papagei vor zahlendem Publikum haette auftreten sollen, dann ist mir tatsaechlich Schaden entstanden und ich kann das verlorene Eintrittsgeld und gegebenenfalls eine Kompensation fuer persoenlich erlittenen emotionalen Schaden einfordern, wenn ich diesen glaubhaft nachweisen kann.

Fazit: Wenn man einen Deal direkt mit dem Urheber macht und sich auch an die getroffenen Abmachungen haelt, nun ja, dann findet das Spiel tatsaeachlich ohne die GEMA statt.

Viele Gruesse und frohes Musizieren, :wink:
Richard
 
Shiai

Shiai

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Tramaico" schrieb:
Es hat den Anschein, als ob hier die Problematik ein wenig hochstilisiert wird. Das Kernproblem liegt im Bereich Urheberrecht und ist sicherlich nicht zu verwecheseln mit Vertriebsrechten. Das Urheberrecht ist gesetzlich, werden Vertriebsrechte im Privatbereich geregelt werden.

Im Wesentlichen gilt es, die Authentitaet eines Produktes nachzuweisen, was im Bereich CDs sehr schwierig ist, da unzaehlige Raubkopien speziell im Ausland angeboten werden.

Angenommen es wird von einer Privatperson eine CD direkt von einem offiziellen legalisierten Distributeur in Ausland erworben, dann ist durch Zahlung des Kaufpreises dem Urheberrechtsprinzip absolut genuege getan. Der Kaeufer hat Eigentum an dem Produkt und somit auch die Rechte es weiterzuveraeussern erworben und zwar auch in einem Land in dem eine lokale Firma die offiziellen Vertriebsrechte haelt. Es handelt sich um einen sogenannten „grauen“ Import (Einfuehrung in ein Land nicht ueber den Weg des offiziellen Importeurs). Dies gilt fuer ALLE Produkte und speziell im Markenbereich.
Also speziell im Bereich DVD ist diese Aussage nicht ganz zutreffend. Versuch z.B. mal die Korea- oder HK-DVD von "JSA" bei einem dt. Importhändler zu kaufen. Dies ist nicht möglich, da sich Rapid Eye Movie die alleinigen Vertriebsrechte für DE gesichert hat. Ich schätze mal, daß es auch ähnliche Fälle bei amerikanischen Filmen geben wird. So hab ich mal im DVDinside-Forum mitbekommen, daß es inzwischen sehr schwer ist, sich die ungeschnittene schweizerische Harry Potter 2-DVD zu besorgen, eben aus Vertriebsrechtlichen Gründen.
 
T

Tramaico

Gast
Also speziell im Bereich DVD ist diese Aussage nicht ganz zutreffend. Versuch z.B. mal die Korea- oder HK-DVD von "JSA" bei einem dt. Importhändler zu kaufen. Dies ist nicht möglich, da sich Rapid Eye Movie die alleinigen Vertriebsrechte für DE gesichert hat. Ich schätze mal, daß es auch ähnliche Fälle bei amerikanischen Filmen geben wird. So hab ich mal im DVDinside-Forum mitbekommen, daß es inzwischen sehr schwer ist, sich die ungeschnittene schweizerische Harry Potter 2-DVD zu besorgen, eben aus Vertriebsrechtlichen Gründen.[/quote]

Ja, dies ist genau der Punkt naemlich der offizielle Distributionsweg. Natuerlich wollen die Firmen soviel wie moeglich aus Ihren Produkten herausholen und lieben darum keine grauen Importe. Verkaufspreise richten sich grundsaetzlich an den lokalen Markgegebenheiten aus und somit kann es sein, dass in Japan ein in Japan gefertigtes Sony Produkt teurer ist, als in einem Importland mit niedrigerem pro Kopf Einkommen. In einer globalisierten Geschaeftswelt und im Zeitalter des Internets besorgt man sich seine Spezialwaren natuerlich nicht ueber einen offiziellen deutschen Importeur sondern kauft die Originalware von einem Haendler im Ursprungsland. Wer darum eine ungeschnittene schweizerische Harry Potter DVD will kauft diese am besten eben dort, in der Schweiz.

Wie bereits erwaehnt sind Vertriebsrechte privatrechtliche Angelegen- heiten (Firmen schliessen Vertraege untereinander um groesstmoegliche Margen zu erzielen) waehrend das Thema Urheberrecht gesetzlich geregelt ist. Wenn sich Rapid Eye Movie (wer immer dies auch sein mag) Vertriebsrechte in DE gesichert hat, was hindert Dich daran jemanden in HK oder in Korea anzuticken, Dir das Ding direkt zuzuschicken. Dies funktioniert natuerlich nur alles im kleinen Rahmen, weil der Einkauf natuerlich nur im Einzelhandel und nicht Grosshandel erfolgen kann. Der Hersteller oder Grosshaendler ist natuerlich an seine Vertraege gebunden und wird daher mit grossen Mengen und Spezialpreisen herueberkommen ohne zu hinterfragen, was denn damit passieren soll. Der deutsche Importhaendler bekommt dann natuerlich seine rote Karte Doch wenn Du wirklich Deinen ungeschnittenen Originalfilm haben willst kannst Du ihn Dir beschaffen und zwar absolut gesetzeskonform, nur der Weg erfolgt nicht ueber die offizielle Vertriebsschiene und natuerlich findet man das Produkt nicht beim Lieblingshaendler gleich um die Ecke.

Anderes Beispiel: Red Bull, Oesterreich hat alleinige Vertriebsrechte fuer das Getraenk in der gesamten Welt mit Ausnahme Thailand. Somit duerfte die thailaendische Variante gar nicht ausserhalb Thailands zu bekommen sein, sondern nur Produkt aus oesterreichischer Fertigung. Gehe zu Deinem Getraenkehaendler und er wird Dir mit Sicherheit nicht mit thailaendischem Red Bull weiterhelfen koennen. Doch schau einmal bei E-Bay oder im Internet an anderer Stelle nach. Es sind die grauen Importeure und Exporteure die den grossen Unternehmen auf die Finger klopfen und Ihnen den Wind aus den gewaltigen Segeln nehmen. Die uebermaechtigen Konzerne schliessen zwar lukrative Deals ab, koennen aber graue Importe niemals gesetzlich unterbinden. Alles was sie tuen koennen ist letztendlich dahingehend freien Haendler die Warenzufuhr zu verweigern, doch natuerlich gibt es immer alternative (wenn auch teuere) Quellen der Beschaffung.
 
dawarwas

dawarwas

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Kölle am Ring
Wie ich schon schrieb, kenne ich jemanden der als "Privater" abgemahnt wurde.

Er schrieb auch diesen Link. Koennt ihr ja x schauen.

Es (das Abmahnen) ist uebrigens "nur" ne Abzocke. :zorn: :hilfe:
 
Shiai

Shiai

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@Tramaico

Es geht ja nicht um den Import. Selbstverständlich kann mir die DVD von sonstwo her kommen lassen. Ich hab z.B. die HK-DVD von JSA. Es geht hier aber um den Weiterverkauf dieses Artikels in DE. Wenn ich diese in DE nun offiziel weiterverkaufe, verstoße ich gegen die Vertriebsrechte von REM.

Allerdings will ich hier gerne einräumen, das sich die Vertriebsgesellschaften sicher nicht um einzelne private Verkäufe diverser CD´s und DVD´s interessieren werden. Allerdings betreiben einige, gerade über ebay, schon fast kommerziellen Handel mit Grauimporten. Vorrangig gegen diese werden sich da wohl verschiedene Klagen richten.
 
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