Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

Diskutiere Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; :nixweiss: , eine Verwarnung für das zitieren jugendlicher ostdeutscher Ausdrucksweisen :???: Wieso passte das nicht zum Thema ??? Habt...
Leipziger

Leipziger

Gesperrt
Joined
Jun 24, 2003
Messages
3,774
Reaction score
6
Location
bei Leipzig
Hallo Leipziger,
ich habe die Nazi-Sprüche nicht gelöscht, damit du sie wieder reinstellst. Ob nun nicht fett und in grossen Lettern sondern klein, das ist mir jetzt auch egal. Dafür verwarne ich dich.
:nixweiss: , eine Verwarnung für das zitieren jugendlicher ostdeutscher Ausdrucksweisen :???:

Wieso passte das nicht zum Thema ???

Habt ihr da drüben im golden Westen überhaupt die letzten Wahlenergebnisse der Ossis mitbekommen..........

Da hatte die Mehrheit der jugendlichen Erstwähler einer rechtsextreme Partei gewählt :O !

Bei bestimmten Themen hört der Spass auf.
Das war kein Spass sondern bitterste Satire , Herr Moderator , aber die versteht wohl nicht jeder.............


:wink:
 
S

spirit

Gast
@Leipziger

Da hatte die Mehrheit der jugendlichen Erstwähler einer rechtsextreme Partei gewählt
Was willst Du uns damit sagen? Dass diese Waehler richtig getan haben?

@DermitdemEseltanzt

Also in den 70er Jahren hätte man sich schon um die Eingliederung kümmern müssen.
Die ersten "Gastarbeiter" kamen aber meines Wissens schon viel frueher. Das waren damals Menschen aus Italien und Yugoslawien. Die fallen Dir wohl schon garnicht mehr als Auslaender auf? ;-D

Mein Sohn geht auf eine englische Schule hier in Bkk, kostet mich richtig Geld die englische Nachhilfestunde
Glaubst Du vielleicht, dass einem Auslaender in Deutschland dieser Unterricht bezahlt werden wuerde?? Englisch ist eine Fremdsprache, in Thailand und in Deutschland. Ich kenne eine tuerkische Familie in Muenchen, die geben richtig viel Geld fuer die Ausbildung ihrer beiden Kinder aus. Die sind sich auch nicht zu schoen, um nach oder vor der Arbeit noch einen bzw. mehrere Nebenjobs auszufuellen.

@Yaso

Moechte Deinen Ausfuehrungen auch zustimmen.

Servus
 
R

ray

Gast
Servus,
ich setze mal hier den Versprochenen Nachweis der Versorgung von Ausländern über die Gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland rein. Das Westfalen-Blatt schrieb am 18. 7. 2003 Titel: "Ein Tabu - milliardenschwer"


"Nach einer Recherche des Westfalen-Blatts sind die Familienangehörigen eines in Deutschland lebenden Ausländers kostenlos in der GKV mitversichert Ganz unabhängig davon, ob dieser arbeitet, arbeitslos ist oder Sozialhilfe empfängt Das gilt auf der Basis zwischenstaatlicher Sozialversicherungsabkommen etwa mit der Türkei, Bosnien-Herzegowina, Marokko und Tunesien Verträge dieser Art wurden auch mit einer Reihe anderer Länder abgeschlossen Sinn und Zweck ist es, die Angehörigen der in Deutschland lebenden Ausländer mit den Angehörigen deutscher Versicherter gleichzustellen
Allerdings ist der Begriff "Angehöriger" in den islamischen Ländern völlig anders definiert als in Deutschland In den Abkommen ist fixiert, daß nicht nur - wie in Deutschland - Ehegatten und die Kinder unter vorgegebenen Bedingungen mitversichert sind, sondern "Familienangehörige" sich nach der in dem Herkunftsland des ausländischen Versicherten geltenden Rechtslage verstehen Insbesondere in islamischen Ländern sind Angehörige häufig die Mitglieder der Großfamilie, also nicht nur Frau und Kinder, sondern auch Eltern und Geschwister
Hier wird der Solidargedanke auf den Kopf gestellt und der deutsche Beitragszahler geschröpft Die Anfrage des CDU-Bundestagsabgeordneten Martin HOHMANN wurde von der Bundesregierung Bundestagsdrucksache 15/337 der 15 Wahlperiode wachsweich beantwortet: "In der Türkei lebende Familienangehörige von in Deutschland krankenversicherten türkischen Arbeitnehmern, die nicht ihrerseits erwerbstätig sind, erhalten nach dem deutsch-türkischen Sozialversicherungsabkommen vom 30 April 1964 im Krankheitsfall Leistungen der türkischen Krankenversicherung sog Sachleistungshilfe
Die der türkischen Krankenversicherung hierdurch entstandenen Kosten werden von der deutschen Krankenversicherung erstattet
Der Bundesregierung liegen keine Zahlen darüber vor, wie viele Familienangehörige in der Türkei von bei deutschen Krankenkassen versicherten Arbeitnehmern Leistungen der türkischen Krankenversicherung erhalten haben, deren Kosten von den deutschen Krankenkassen zu erstatten sind"
Genaue Zahlen sind also offiziell nicht bekannt - an das wohl tatsächlich milliardenschwere Tabu will aber bislang niemand heran Doch mehr Transparenz ist nötig in einer Situation, in der für die Defizite im Gesundheitswesen die deutschen Versicherten mit mehr Zuzahlungen und weniger Leistungen bluten werden Bevor das geschieht, sollte die Bundesregierung alle Verpflichtungen aus Sozialversicherungsabkommen und die daraus erwachsenden finanziellen Belastungen auf den Tisch legen Die ungleiche Behandlung deutscher und islamischer Familien ist aber nicht die einzige "Gerechtigkeitslücke"


Zitat MrHuber: Jahrzehnte hab ich mir den Kopf heißgeredet, um den "ja, aber...." Leuten ein unscharfes Weltbild hintergrundmäßig etwas zu schärfen.

Was gibt Dir die Sicherheit, dass agrat Dein Weltbild scharf ist? Es gibt verschiedene Meinungen, das akzeptiere ich. Aber Deine Aussage im obrigen Zitat kommt mir ein bißchen zu überheblich rüber.

Es eine herausstechende Eigenschaft von vielen linksgerichteten "Gutmenschen", dass sie immer meinen, die Weißheit für sich alleine gepachtet zu haben.

Gruß Ray
 
Pee Niko

Pee Niko

Senior Member
Joined
Feb 28, 2005
Messages
2,990
Reaction score
357
Location
Retourniert
@all,

nun ist die Diskussion genau dahin abgeglitten, wohin ich es eigentlich auch erwartet habe.

Auf der einen Seite haben wir eine Partei von Membern, die die Probleme und Aussagen aufführt, die in den Medien mehr oder weniger aufreißerisch publiziert werden. Mit Sicherheit stellt diese Gruppe einen Gutteil der Bevölkerungsmeinung dar.

Die andere Seite hält dagegegen, indem sie die Argumente der ersten Gruppe analysiert, auseinander nimmt und zum Teil ins Gegenteil kehrt. Auch hier wird ein Gutteil der Bevölkerungsmeinung präsentiert.

Nichts gegen zu sagen, genauso sollten Diskussionen laufen. So lange sie sachlich laufen.

Sorry, @spirit,
spirit" said:
@Leipziger

Da hatte die Mehrheit der jugendlichen Erstwähler einer rechtsextreme Partei gewählt
Was willst Du uns damit sagen? Dass diese Waehler richtig getan haben? [...]
viel unpassender geht´s nicht :fertig: .


Was ich allerdings sehr stark in dieser Diskussion vermisse, sind die persönlichen Erfahrungen.
Jeder von uns hat Kontakt mit Ausländern. Wo sind eure Erfahrungen im Umgang mit ihnen und wie reagiert euer Umfeld darauf?

- Ist jemand von euch schon mal von einer Gruppe streitluster türkischer Jugendlicher "angemacht" worden?

- War schon mal jemand von euch bei einem Grillabend bei Kosovo-Albanern?

- Hat schon mal jemand von euch eine Grundschullehrerin weinen sehen, weil ihre männlichen Schüler mit moslemischer Erziehung sich von einer Frau "nichts sagen lassen"?

- War schon mal jemand bei einer türkischen Familie zum Tee eigeladen?

Schreibt mal eure Meinung nach solchen Erfahrungen. Dann wird mit Sicherheit klarer, welche "Seite" von welchem Member vertreten wird.


BTW, @mrhuber,
[...] Jahrzehnte hab ich mir den Kopf heißgeredet, um den "ja, aber...." Leuten ein unscharfes Weltbild hintergrundmäßig etwas zu schärfen.
[...]
Und unterstützt durch die Tatsache, daß die Meinung von viel zu vielen Menschen einem Fettauge auf der Suppe gleicht. Mitschwimmen, ohne es zu wissen. [...]
ich schärfe mir mein Weltbild durch meine Erfahrungen und nicht durch die Überzeugungsarbeit anderer Menschen. Trotzdem weiß ich sehr wohl, wohin ich "schwimme".


Gruß von Niko
 
Leipziger

Leipziger

Gesperrt
Joined
Jun 24, 2003
Messages
3,774
Reaction score
6
Location
bei Leipzig
@Leipziger

Da hatte die Mehrheit der jugendlichen Erstwähler einer rechtsextreme Partei gewählt
Was willst Du uns damit sagen? Dass diese Waehler richtig getan haben?
Ich wollte damit nur darauf hinweisen dass ein ganzer Teil der Ossis sind sie einmal von der Leine gelassen sich irgendwie in einer Demokratie nicht so richtig wohl fühlen........... :ohoh:

Seid den dreißiger Jahren nur Diktatur gewöhnt , erst die Nazis dann die Kommunisten , die brauchen das ganz einfach..........
 
S

spirit

Gast
@Leipziger

Seid den dreißiger Jahren nur Diktatur gewöhnt , erst die Nazis dann die Kommunisten , die brauchen das ganz einfach..........
Was brauchen die ganz einfach? Das Austoben in der Auslaenderfeindlichkeit, weil ihnen eingeredet wird, dass die ihnen was wegnehmen? Fuer dieses Verhalten gibt es keine Verniedlichung.

Mir faellt immer wieder der ehrenwerte Herr Stoiber mit seiner Aussage von der "durchrassten" Gesellschaft ein. :fertig: Das sind die Aufputscher und das Stimmvieh frisst ihnen aus der Hand.

Servus
 
S

spirit

Gast
@Pee Niko

Du zaehlst hier irgendwelche Fragen runter, ohne selbst dazu Stellung zu beziehen. Haeltst Du das fuer eine gute Diskussion?

Ausserdem kann man jeden Deiner Punkte auch im Zusammenhang mit Deutschen anfuehren. Das hat ueberhaupt nichts mit Auslaendern zu tun, sondern vielleicht hoechstens mit Mitgliedern einer Gesellschaft, die sich in dieser nicht zu benehmen wissen.

Servus
 
Pee Niko

Pee Niko

Senior Member
Joined
Feb 28, 2005
Messages
2,990
Reaction score
357
Location
Retourniert
spirit" said:
@Pee Niko

Du zaehlst hier irgendwelche Fragen runter, ohne selbst dazu Stellung zu beziehen. Haeltst Du das fuer eine gute Diskussion? [...]
Wahrscheinlich ist es bei dir nicht so ganz angekommen, wie es von mir gemeint war. Sorry, mein Fehler, werde mich in Zukunft klarer ausdrücken.

Jeder meiner Fragen spiegelt auch eine von mir gemachte Erfahrung wieder. Der Wortlaut gibt meine Emotion dazu, positiv oder negativ. Welche Stellungnahme möchtest du denn noch hören?

Ich habe bewusst provozierend nach eurer (deiner) "Ausländererfahrung" gefragt, gerade um solche Diskussionen auch mal in andere Bahnen zu lenken.

Bis dato habe ich nur, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen, allgemeine Darstellungen gehört, die ich auch in jeder Zeitung als "öffentliche Meinung" nachlesen kann.

Aber wie siehr es mit eigener Meinung aus?
Ändert der "Linksliberale", der so vehement für Ausländerintegration eintritt, seine Meinung, wenn in seiner Nachbarschaft ein Asylantenheim erstellt wird?
Kann der "Rechte" weiterhin seine Einstellung zu Ausländern propagandieren, wenn er mal einen von ihnen kennen- und schätzengelernt hat?

Jeder von uns, der hier seine Meinung, egal welcher Richtung, postet, sollte sich überlegen, dass man seine Meinung auch ganz schnell ändern kann, wenn man selbst betroffen ist.

Gruß von Niko
 
S

spirit

Gast
@Pee Niko

Ich habe bewusst provozierend nach eurer (deiner) "Ausländererfahrung" gefragt,
Ich habe keine Erfahrung getrennt nach Aus- und Inlaendern, meine Erfahrungen sind die, die ich mit Menschen gemacht habe. Da gibt es gute und schlechte Erinnerungen, die sind aber nie mit irgendwelchen Rassen verknuepft.

Servus
 
G

Guest

Gast
Dieter1" said:
Ich finde es laecherlich jeden der die voellig uebertriebene Fuersorge gegenueber fadenscheinigen Asylbewerbern zu recht anprangert in die rechte Ecke zu stellen.
@dieter,
Hat ray von "fadenscheinigen Asylbewerbern" gesprochen oder von Griechen, Türke etc.? Sag mal Dieter, liest du schon oderschreibst du noch?
Platter geht´s nimmer.

Gruss,
Yaso
 
hschub

hschub

Senior Member
Joined
Mar 31, 2005
Messages
1,065
Reaction score
2
Location
München/Phuket
@clemens

Deutschland hat mit Sicherheit kein Problem wegen Ausländerfeindlichkeit,
nur weil hier und da ein paar geistige Tiefflieger Ihre
Probleme anderen Mitbürgern zuschreiben.

Deutschland hat ein Problem mit seinem Bürokratie-u.Vorschriftenwahn,
Lobbyismus usw.

Und wenn der ein oder andere mich wegen meiner "ausländischen Ehefrau"
blöd anglotzt dann interessiert mich das gleich null.
:wink:
 
W

woody

Gast
dermitdemEseltanzt" said:
Der ray hat Mut etwas auszusprechen, was man in unserer Gesellschaft, nicht mehr ohne das Empörung aufkommt, sagen darf.
Gruß
Diesen Spruch habe ich schon oft gehört. Er wird standardmässig von denen benutzt, die nicht davor zurückschrecken, Schwächere auszugrenzen. Das ist das Weltbild, dass ich als sogenannter linker Gutmensch habe.

Worum geht es eigentlich bei der Ausgrenzung und was ist das Ziel des Rassismus?
Gestern waren es Juden, heute sind es Muslime, die als Schmarotzer hingestellt werden, die 'unser' Deutschland schädigen.
Muss man denn immer wieder die gleichen negativen Erfahrungen machen?
 
C

Clemens

Senior Member
Themenstarter
Joined
Nov 26, 2003
Messages
5,574
Reaction score
313
Location
MUC
hschub" said:
Deutschland hat ein Problem mit seinem Bürokratie-u.Vorschriftenwahn,
Lobbyismus usw.
...soweit d´accord!! Das ist auch eines der Probleme,die dieses Land
unbestrittenermaßen hat UND das auch nicht lösbar ist! Deshalb, weil
zu viele Interessen verschiedener Interessengruppen dranhängen! Da
wird dieses Land mit Sicherheit noch dicke Probleme kriegen!

Und wenn der ein oder andere mich wegen meiner "ausländischen Ehefrau"
blöd anglotzt dann interessiert mich das gleich null.
:wink:

....interessiert das Deine Frau auch gleich null?? (nur so ´ne Frage...)
 
Dieter1

Dieter1

Senior Member
Joined
Aug 10, 2004
Messages
38,551
Reaction score
3,219
Location
Bangkok / Ban Krut
Aufgrund der leidvollen Erfahrungen des II. Weltkrieges haben die Gründerväter dieser Republik verfassungsmässig verankert, dass unsere Tür jedem Verfolgten offensteht.

Dass dieses in den 90iger Jahren eine Völkerwanderung vom Balkan und Osteuropa in Richtung Deutschland auslösen könnte, wurde damals nicht mit einkalkuliert und dass diese Grosszügigkeit irgendwann schamlos ausgenützt werden würde, wurde damals auch nicht einkalkuliert.

So stehen wir heute vor einer Situation, die wir durch ein Einwanderungsgesetz regeln müssen, bevor diese Situation in ein allgemein fremdenfeindliches Klima umschlägt. Aber soweit ist es noch nicht, von gewissen Gebieten in den neuen Bundesländern mal abgesehen.
 
C

Clemens

Senior Member
Themenstarter
Joined
Nov 26, 2003
Messages
5,574
Reaction score
313
Location
MUC
Dieter1" said:
, die wir durch ein Einwanderungsgesetz regeln müssen,
...da wär´ ich in der Tat auch dafür! Wäre aber mit dem Eingeständnis
verbunden,daß Deutschland ein Einwanderungsland ist,was ja
viele nicht hören wollen! Daß man dann ein verbindliches Regelwerk
braucht,woraus ersichtlich ist,nach welchen Regeln eingewandert werden
kann! OK! Würde für alle auch ein Stück Rechtssicherheit schaffen

Meistens ist aber die "Argumentations"-Linie derer,die das nicht wollen,daß wenn D kein Einwanderungsland sei,wir auch kein Einwanderungs-
gesetz bräuchten!
Einer der Nachteil in diesem Land ist ja ansonsten die übergroße
REgelungswut :heul: :heul: ,aber da,wo man eine Regelung bräuchte
wird nichts geregelt :nixweiss: :nixweiss:
 
W

woody

Gast
Das habt ihr wohl beide verschlafen. Seit dem 1.1.2005 ist das Zuwanderungsgesetz in Kraft. Nach dem es aus dem Vermittlungsausschuss gekommen ist und endlich verabschiedet wurde, müsste es eigentlich Zuwanderverhinderungsgesetz heissen.

@Dieter, unkontrollierte Zuwanderung nach Westeuropa gibt es nicht erst seit den 90er Jahren.
Zugewandert wurde eigentlich im ganzen letzten Jahrhundert. Richtig in Bewegung kamen die Menschen nach 1945 aus Ost nach West. Nachdem Mauerbau kam die Zuwanderung aus dem Osten erst einmal zum Erliegen.
Die fehlenden Arbeitskräfte für die boomende Wirtschaft wurden nun aus dem Süden, Südosten Europas und aus der Türkei angeworben.
Nachdem die Mauer gefallen war, hatte man wieder ein unerschöpfliches Reservoir an billigen Arbeitskräften aus dem Osten, die aber nicht mehr benötigt wurden, da inzwischen die ´Fliessbandarbeitsplätze´ entfallen waren und die 'Tellerwäscher und Gemüseschäler' aus Pakistan und Sri Lanka zuwanderten.
 
C

Clemens

Senior Member
Themenstarter
Joined
Nov 26, 2003
Messages
5,574
Reaction score
313
Location
MUC
woody" said:
Das habt ihr wohl beide verschlafen. Seit dem 1.1.2005 ist das Zuwanderungsgesetz in Kraft. Nach dem es aus dem Vermittlungsausschuss gekommen ist und endlich verabschiedet wurde, müsste es eigentlich Zuwanderverhinderungsgesetz heissen.
...kann passieren,passiert mir sonst selten! Mein letzter Informations-
stand war die Diskussion darüber!
Um nicht mißverstanden zu werden! Ich will kein Zuwanderverhinderungsgesetz,
sondern sogar mehr Ausländer in Deutschland,als bisher-nur halt nach
klaren Regeln! Wenn das geltende Gesetz jetzt das Gegenteil davon
sein sollte,so ist das bedauerlich!!!

(Daß ich so was verpenn...........Asche auf mein Haupt :O :O )
 
W

woody

Gast
Mit dem Gesetz macht jeder von uns, der eine thailändische Partnerin hat, früher oder später Bekanntschaft ;-D
 
Dieter1

Dieter1

Senior Member
Joined
Aug 10, 2004
Messages
38,551
Reaction score
3,219
Location
Bangkok / Ban Krut
Meine Kleine hat eine Aufenthaltsberechtigung. Woody, weisst Du was sich da durch dieses Gesetz ändert?
 
W

woody

Gast
@Dieter
Eine wesentliche Verbesserung im Aufenthaltsgesetz ist die staatliche Förderung der Integration.
Was das im einzelnen bedeutet und die weiteren Änderungen im Aufenthaltsgesetz kannst du hier
nachlesen:
Zuwanderung
Aufenthaltsgesetz
Das Aufenthaltsgesetz (AufenthG vom 30.07.2004, BGBl. I S. 1950) ist das Kernstück des Zuwanderungsgesetzes. Es regelt die Einreise, den Aufenthalt, die Niederlassung, die Erwerbstätigkeit und die Aufenthaltsbeendigung von Ausländern. Außerdem wird im Aufenthaltsgesetz erstmals auch das übergeordnete ausländerpolitische Ziel der Integrationsförderung geregelt. Die Grundsätze der staatlichen Integrationsmaßnahmen sind in den §§ 43 bis 45 AufenthG niedergelegt und werden durch die Verordnung über die Durchführung von Integrationskursen für Ausländer und Spätaussiedler ergänzt. Das Aufenthaltsgesetz findet keine Anwendung auf freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger und deren Familienangehörige sowie Diplomaten.
 
Thema:

Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland - Ähnliche Themen

  • Woher kommt der Rassismus gegen Asiaten in Deutschland?

    Woher kommt der Rassismus gegen Asiaten in Deutschland?: Woher kommt der Rassismus gegen Asiaten in Deutschland? | DW | 21.03.2021 Stop Asian Hate Unterwürfig, verfügbar, willig USA "Wir werden...
  • Rassismus oder Wohlfahrtsstaat?

    Rassismus oder Wohlfahrtsstaat?: Dann fallen wir mal mit der Tuer ins Haus...................... Nach meiner Meinung ist Thailand stark rassistisch gepraegt,genau wie die AFD in...
  • Thailaendischer Rassismus

    Thailaendischer Rassismus: hier wird so schnell auf den Wühltisch abgesondert, das man gar nicht posten kann, keine Ahnung, ob das ein neues Thema wird, welches die Mods...
  • Gespag Rassismus - gehfab

    Gespag Rassismus - gehfab: Das ist als Witz gemeint, oder?
  • Dieter1 Rassismus

    Dieter1 Rassismus: Was fuer ein Kunststueck bei dem hohen Araber- und Negeranteil in der Bevoelkerung. Wenn das Ferkeln dazu noch staatlich praemiert wird, ist doch...
  • Dieter1 Rassismus - Ähnliche Themen

  • Woher kommt der Rassismus gegen Asiaten in Deutschland?

    Woher kommt der Rassismus gegen Asiaten in Deutschland?: Woher kommt der Rassismus gegen Asiaten in Deutschland? | DW | 21.03.2021 Stop Asian Hate Unterwürfig, verfügbar, willig USA "Wir werden...
  • Rassismus oder Wohlfahrtsstaat?

    Rassismus oder Wohlfahrtsstaat?: Dann fallen wir mal mit der Tuer ins Haus...................... Nach meiner Meinung ist Thailand stark rassistisch gepraegt,genau wie die AFD in...
  • Thailaendischer Rassismus

    Thailaendischer Rassismus: hier wird so schnell auf den Wühltisch abgesondert, das man gar nicht posten kann, keine Ahnung, ob das ein neues Thema wird, welches die Mods...
  • Gespag Rassismus - gehfab

    Gespag Rassismus - gehfab: Das ist als Witz gemeint, oder?
  • Dieter1 Rassismus

    Dieter1 Rassismus: Was fuer ein Kunststueck bei dem hohen Araber- und Negeranteil in der Bevoelkerung. Wenn das Ferkeln dazu noch staatlich praemiert wird, ist doch...
  • Top