johndoe69" said:
....... Den Opfern rassistischer Gewalt ist dies aber letztendlich schnuppe, ob sich die Gesellschaft hinterher dann scheinheilig ´Gedanken´ darüber macht.....
Jetzt langt es! Wer soll sich Gedanken machen über begangene Straftaten? Die Opfer oder der Täter?
Es kotzt mich langsam an, wie hier argumentiert wird,
das Wort passt eigentlich nicht, denn ich kann keine Argumente erkennen.
Wer ist verantwortlich für rassistische Straftaten? In der ehemaligen DDR wurde zwar offiziell ein völkerverstädigungskurs gefahren,
das hört sich sehr gut an, ist wahrscheinlich von den Ideologen auch gut gemeint gewesen.
Er hatte aber die gleiche Wirkung, wie die ´Ewige Freundschaft zur SU´, es waren einfach nur Worthülsen,
die von den kleinkarierten Parteigängern und erst recht von den Mitläufern ignoriert wurden.
Fazit: die Greuel der Naziherrschafft wurden im Osten niemals richtig aufgearbeitet.
Der Westen hat unter Adenenauer, die gleichen Fehler gemacht, danach wurde aber Schritt für Schritt aufgearbeitet, während es sich
die DDR einfach gemacht hat und die ´Erbschuld´ dem ´Nachfolgestaat´ des Reiches zugewiesen hat.
Das war sehr einfach, man hatte mit dem ganzen rassistische Sumpf nichts mehr zu tun.
Aber Tatsache ist, dass das braune Gedankengut im Osten gut konserviert, in den Köpfen vieler Kleinbürger überlebt hat.
Nachdem die SED die Kontrolle über ´ihr Volk´ verloren hatte,
konnte diese unheilvolle Saat wieder aufgehen.