Arbeitsmarkt absurd

Diskutiere Arbeitsmarkt absurd im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; In Muenchen sucht man sich unter den Taxifahrern den mit der interessantesten Promotion raus, das is doch schon lange Standard.
Dieter1

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In Muenchen sucht man sich unter den Taxifahrern den mit der interessantesten Promotion raus, das is doch schon lange Standard.
 
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antibes

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intelligente taxifahrer? sind bestimmt indische kernphysiker. ;-)

manchmal habe ich den verdacht, dass die lebenshaltungskostenberechnungen eine gewisse distanz zur realität aufweisen.
 
Conrad

Conrad

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Mordor
Hier gibts Infos zu Durchschnittslöhnen:

Im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Oktober 2006 bei 3 093 Euro. Der durchschnittliche Nettomonatsverdienst betrug 1 986 Euro. Dabei unterscheidet sich die Höhe des Bruttomonatsverdienstes nach der Größe des Unternehmens. Je mehr Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt waren, desto höher war der Bruttomonatsverdienst. So verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in kleinen Unternehmen mit 10 bis 19 Beschäftigten 2 534 Euro und in mittelgroßen Unternehmen mit 100 bis 249 Arbeitnehmern 2 900 Euro. In großen Unternehmen (1000 und mehr Beschäftigte) lag der Bruttomonatsverdienst bei 3 618 Euro.

http://www.destatis.de/jetspeed/por...kosten/Aktuell__2,templateId=renderPrint.psml

Kann man bei Bewerbungen ganz gut als Argumentationshilfe benutzen, in der Art wie "also laut statistischem Bundesamt beträgt der Bruttoverdienst .....". Am besten man hat bei Emailbewerbungen den Link zur Hand, oder ausgedruckt beim Bewerbungsgespräch dabei....
 
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Kali

Gast
Lamai" said:
[...]Im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Oktober 2006 bei 3 093 Euro. Der durchschnittliche Nettomonatsverdienst betrug 1 986 Euro.
Sicher, wenn die Manager-, Leitenden Angestellten- und Ingenieursgehälter dazugehören.

Ansonsten halte ich das für ein Gerücht, nicht, was den Durchschnitt betrifft, allerdings was der (Fach-)arbeiter in der Tasche hat.
 
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bmei

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Ich war bis auf ein paar wenige Jahre mein ganzes Leben selbststaendig und den Selbststaendigen gebuehrt aller Respekt. Wer ausser ihnen gibt sich denn die Muehe ohne Netz und doppelten Boden volles Risiko zu gehen?

Von was kommt denn die Kohle?

Ich war auch 25 Jahre selbstständig in D. Habe selbst und meistens ständig gearbeitet, daher auch der Name. Zuletzt hatte wir 12 Mitarbeiter davon 1/3 hochbezahlte Ingenieure. Was da seit der R/G Regierung unter Herrn Schröder so alles passiert ist hat mich immer mehr dazu bewegt einen Schussstrich zu machen. Der letzte Geck unter neuer Reisemerkelregierung war die Mehrwertsteuererhöhung um 18,75%.
Habe den Laden verkauft, die meisten Leute entlassen und lebe jetzt in THL.

Auch hier gibt es sehr interessante Verdienstmöglichkeiten. stressfreier mit weniger Bürokratie eben einfacher, mit wenigen Stundeneinsatz und mehr Profit.

Den einzigen Vorwurf den ich mir mache, hätte schon viel eher Abhauen sollen.


Gruß
 
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Volker M. aus HH.

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Steuerfreiheit für Unternehmensgründer ?
Und was hat das mit dem Eigenkapital zu tun ?
Steuern zahlt der (Klein)Unternehmer doch im Wesentlichen auf Privatentnahmen.
Anstatt nach immer mehr Subventionen zu rufen, sollte man den Zähler mal auf 0 stellen. Keine Pendlerpauschale aber auch keine ins Ausland verschobenen Gewinne. Aber damit so ein System funzt, müsste auch der EU Subventionswahn gestoppt werden.

Es ist doch gelinde gesagt krank, dass ich als Otto Normalverbraucher einen Akademiker brauche, um dem Staat zu erklären wieviel Steuern ich zahlen muss.

Ich finde die Idee mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel sympatisch.

Gruss Volker
 
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bmei

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Er gibt einfache Möglichkeiten, den Arbeitsmarkt in D zu beleben. Hier die drei Möglichkeiten

Bürokratie abbauen!
Mittelstand und Kleinunternehmen fördern!
Arbeitsplatzabbau erschweren!​

Wenn nur die Großen mit Steuergeldern (Gelder der Bürger) gefördert werden wie NOKIA, SIEMENS und wie sie alle heißen, die nur eine Idee haben, die Arbeitplätze möglichst mit neuen Förderungen ins Ausland zu bringen – dann sollen Sie es machen – aber ohne mich, denn auch ich zahle das mit meinen Steuern, Abgaben, Gebühren und 18,75 % erhöhter Mehrwertsteuer.

Gruß
 
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bmei

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@volker M. aus HH.

Steuern zahlt der (Klein)Unternehmer doch im Wesentlichen auf Privatentnahmen.
Das ist doch wohl nicht dein Ernst?
Allein die Umsatzsteuer, die abgeführt werden musste, und zwar im voraus, d.h. dem Unternehmen standen die Einnahmen noch nicht zur Verfügung, weil der normale Zahlungseingang ca. 40 Tage dauerte, von Behörden und Verwaltungen meisten mehr als 60 Tage. Die Umsatzsteuer ist jedoch am 10. des Folgemonats fällig.
Beispiel: Ich schreibe eine Rechnung am 30., dann ist die USt am 10. des Folgemonats fällig. Kreditaufnahme für die Steuer 30 bis 50 Tage.

Da sind Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer nach Schätzung der verehrten Finanzämter fällig, von Abgaben und Gebühren, IHK, GEZ und wie die Abzocker sonst noch heißen mal abgesehen

Anstatt nach immer mehr Subventionen zu rufen, sollte man den Zähler mal auf 0 stellen. Keine Pendlerpauschale aber auch keine ins Ausland verschobenen Gewinne. Aber damit so ein System funzt, müsste auch der EU Subventionswahn gestoppt werden.
Meine volle Zustimmung, zumindest nicht für NOKIA, DAIMLER und CO.

Es ist doch gelinde gesagt krank, dass ich als Otto Normalverbraucher einen Akademiker brauche, um dem Staat zu erklären wieviel Steuern ich zahlen muss.

Ich finde die Idee mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel sympatisch.
Meine vollste Zustimmung, es ist nicht nur krank, geradezu ABSURD.

Gruß
 
kcwknarf

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Lamai" said:
Kann man bei Bewerbungen ganz gut als Argumentationshilfe benutzen, in der Art wie "also laut statistischem Bundesamt beträgt der Bruttoverdienst .....". Am besten man hat bei Emailbewerbungen den Link zur Hand, oder ausgedruckt beim Bewerbungsgespräch dabei....
Schön und gut. Aber was nutzt es einem, wenn die Mitbewerber bei gleicher Eignung freiwillig weniger Gehalt fordern?
 
kcwknarf

kcwknarf

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Volker M. aus HH." said:
Steuern zahlt der (Klein)Unternehmer doch im Wesentlichen auf Privatentnahmen.
Ja, das ist der Gewinn, der nicht wieder ins Unternehmen gesteckt werden kann, weil der Unternehmer ja auch etwas essen muss.

Volker M. aus HH." said:
Anstatt nach immer mehr Subventionen zu rufen, sollte man den Zähler mal auf 0 stellen.
Wer spricht denn von Subventionen (gegen die bin ich auch)? Der Staat gibt ja nichts (wie beim Ich-AG-Zuschuss oder Existenzgründerzuschuss für die ersten paar Monate), sondern er nimmt nur eine Zeit lang nichts ein.
Es soll hier nicht um die erste Starthilfe für den Unternehmer gehen, sondern um den leistungsfähigen Ausbau zum Nutzen der gesamten Gesellschaft.

Wie ich hier schon mal aufgeführt habe:
ich hätte Arbeit für 100 Mitarbeiter in meinem Unternehmen.
Müsste ich einige Jahre keine Steuern zahlen, könnte ich dafür zunächst mal einen Mitarbeiter einstellen. Mit dem kann das Unternehmen mehr Umsatz/mehr Gewinn erwirtschaften. Und schon stelle ich im 2. oder 3.Monat den nächsten ein usw.

Nach 5 Jahren ist das Unternehmen zu einem mittelgroßen Erfolgsprojekt mit 100 Mitarbeitern angestiegen, die ansonsten auf der Arbeitsagentur anstehen müssten.
Nun kann das Unternehmen auch problemlos Steuern zahlen und der Staat nimmt wesentlich mehr ein und zahlt weniger Hartz4 aus.

Aber so muss ein Einzelunternehmer die Arbeit für 100 machen, die er natürlich nicht schafft. Der Gewinn abzüglich Steuern reicht gerade mal zum Leben aus.
Sprich: das Unternehmen ist ein reines "Privatvergnügen", weil einfach das Geld für Expansionen und Einstellungen fehlt.

Auf diese Art zahle ich also Steuern, die umgerechnet einem Hartz4-Empfänger zugute kommt, der mit etwas Aufschlag hätte bei mir arbeiten können.
Eine total sinnlose Geldumverteilung ohne wirtschaftlichen Nutzen für die Gesellschaft!

So kommt der Wirtschaftsaufschwung von neuen Unternehmen (die ja auch mehr Konkurrenz und zudem zusätzlichen Nutzen für die Verbraucher bringen würden) nie zugange.
Es sei denn, man hat eben schon vorher genug Kapital durch Erbe, Sponsor, Ersparnis oder ähnliches angesammelt.


Volker M. aus HH." said:
Ich finde die Idee mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel sympatisch.
Ich auch. Die widerspricht aber nicht meiner Idee.
 
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bmei

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Soweit mit bekannt ist hat NOKIA in den letzten 10 Jahren 160 M Euro erhalten.
(Korrigiert mich, wenn ich da falsch liege).
Das sind 80.000 Euro für jeden der 2000 Arbeitsplätze (in 10 Jahren) in einer Branche, die in den Jahren geboomt hat. Wer so etwas verantwortet, gehört nicht in die Regierung, der gehört in den Knast. Der normale Mitarbeiter verliert schon seinen Job wegen weit aus geringeren Vergehen.

Gruß
 
Olli

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Nach 5 Jahren ist das Unternehmen zu einem mittelgroßen Erfolgsprojekt mit 100 Mitarbeitern angestiegen, die ansonsten auf der Arbeitsagentur anstehen müssten.
Nun kann das Unternehmen auch problemlos Steuern zahlen und der Staat nimmt wesentlich mehr ein und zahlt weniger Hartz4 aus.
so ungefähr machen es doch Nokia & Co auch, den Staat vorschreiben/vorrechnen wie Sie doch gutes tun um Subventionen zu erhalten. :ohoh:

Steuererklärung auf´m Bierdeckel würde mir gefallen :wai:
 
kcwknarf

kcwknarf

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Olli" said:
so ungefähr machen es doch Nokia & Co auch, den Staat vorschreiben/vorrechnen wie Sie doch gutes tun um Subventionen zu erhalten.
Ja, aber Nokia ist ja eine große etablierte Firma, die keine Subventionen o.ä. nötig hat. Sie besitzen nur Druckmittel gegen Politiker, die sich ja immer gerne erweichen lassen.

Ich denke da nur an Airbus, die dem Hamburger Senat zigtausend Arbeitsplätze versprach, damit sie das OK für die Verschandelung der Elbe neben dem Töten von zig Tierarten gab (inkl. der Grünen (GAL), die ich seitdem nicht mehr ernst nehme). Die Politiker nicken brav, die Natur stirbt, Airbus baut aus und holt riesige Aufträge an Land.
Aber Einstellungen? Es fehlen am Ende soviele Mitarbeiter, dass Airbus in Lieferschwierigekeiten kommt, die Kunden verärgert sind und Airbus sogar noch Leute massenhaft entlässt.

Diese großen Firmen (zumeist ja auch noch AGs, deren Aktienkurs durch Massenentlassungen ansteigen) machen mit ihren Erpressungen das Land kaputt. Denen sollte man gar nichts mehr geben, sondern den vielen kleinen und mittelständigen Betrieben zum Aufbau verhelfen, um eine schlagfertige Konkurrenz aufzubauen.
 
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bmei

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Ja, aber Nokia ist ja eine große etablierte Firma, die keine Subventionen o.ä. nötig hat. Sie besitzen nur Druckmittel gegen Politiker, die sich ja immer gerne erweichen lassen.
Aber dann muss doch mal die Frage erlaubt sein,
ob unsere Politiker denn allesamt nur Flachpfeifen sind.

Sie haben die Verantwortung dem Volk gegeüber, doch nicht der ausländischen Großindustrie , oder!

Gruß
 
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Volker M. aus HH.

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Da ich kein Steuerfachmann bin, habe ich mich eben mal etwas ´reingelesen. Bei Wiki heist es, dass die KSt und die GSt sich am Betriebsergebnis orientieren. Wobei die GSt von Gemeinde zu Gemeiinde wohl sehr unterschiedlich ist. Beide Steuern wirken aber bei der Einkommensteuer für den Unternehmer steuermindernd.
Zur Umsatzsteuer: gibt es die UVA nicht mehr ? Bei meinem Kleinstbetrieb, den ich vor Jahrzehnten hatte, habe ich die USt quartalsweise, rückwirkend bezahlt.

Steuerfreiheit ist aus meiner Sicht schon eine Subvention, denn das Unternehmen nutzt dann kostenlos die von der Allgemeinheit finanzierte Infrastruktur. Erhält somit Sachzuwendungen.
So ein System lockt auch den Missbrauch an. Wie schon beschrieben, 3 Jahre Steuern sparen und dann den Laden beerdigen.

Ich habe jahrelang über 1.000 Euro monatl. Lohnsteuer bezahlt. Dazu noch die anderen Abgaben blieben unterm Strich 50% vom Brutto in meiner Lohntüte. Dann noch die für abhängig Beschäftigte eher beschränkten Absetzmöglichkeiten.
Daher bin ich eher uneinsichtig, wenn es um Steuerfreiheit für Unternehmer geht.

Und dieses unterschwellige der arme Unternehmer würde ja gerne helfen und mehr Leute einstellen, sorry aber der Unternehmenszweck ist doch wohl, Gewinn zu erwirtschaften. Sonst hätte man ja gleich ´nen gemeinnützigen Verein gründen können.

Das heute viele aus Verzweiflung unüberlegt eine Firma gründen steht auf einem anderen Blatt.

Vielleicht wäre es auch hilfreich das Wort Unternehmer genauer zu definieren. Das kann schliesslich der geschäftsführende Gesellschafter eines 100 Mann Betriebes sein oder jemand, der ab und zu was bei Ebay vertickt.

Versteht mich nicht falsch. Ich will die Unternehmer nicht schlecht reden, aber eine Gemeinschaft funktioniert eben nur wenn alle gemäss ihrer Leistungsfähigkeit dazu beitragen.

Als Beschäftigungshemmnis sehe ich da eher andere Dinge, wie überzogener Kündigungsschutz, fehlendes soziales Gewissen bei Kapitalgesellschaften (und einigen Unternehmern, siehe Müller Milch) und Bürokratie.

Gruss Volker
 
andydendy

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Als Beschäftigungshemmnis sehe ich da eher andere Dinge, wie überzogener Kündigungsschutz, fehlendes soziales Gewissen bei Kapitalgesellschaften
--------------------------------------------------------------

Den gibt das schon lange nicht mehr, wenn sie Dich
loswerden wollen dann werden sie Dich auch los.
In unserer Firma gibt das ein Abfindungskonto.

Erst Mobbing machen, dann die Mitarbeiter gegen
den Kollegen aufwiegeln, dann aus fadenscheinigen
Gründen rausschmeißen.

Dann geht man zum Arbeitsgericht und da wird sich
vor der Verhandlung gütlich geeinigt, weil man schon
nervlich am Ende ist.

Haben sie in den letzten 5 Jahren mit 500 Mitarbeiter
gemacht, die länger als 10 Jahre im Betrieb waren.

Ist dann immer eine betriebsbedingte Kündigung.
Die Abfindungszahlung haben sie dann nach
ca. 2 Jahren wieder raus, weil sie dann Leute
wieder einstellen die 1000,- € im Monat weniger verdienen.

In den letzten 15 Jahren haben sie jeden Prozess
verloren, warum wohl.
 
Conrad

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Mordor
Das Problem auf dem heutigen Arbeitsmarkt ist, dass die Arbeitgeber Facharbeiter oder sonstige Fachkräfte mit richtiger 3jähriger Ausbildung am liebsten wie Hilfsarbeiter bezahlen wollen, kann man ja aus Arbeitgebersicht verstehen. ;-D am liebsten hätten sie Leute, die noch Geld von zu Hause mitbringen :ohoh:

Jemand der am Kiosk jeden Tag Zeitungen verkauft wird sicher höchstens 800 € Netto bekommen, mehr gibt der Job nicht her.

Ich hab das ja http://www.nittaya.de/viewtopic.php?t=31172&postorder=asc&start_t=0&look=1&start=120 hier mal vorgerechnet, das ist eine realistische Rechnung, wird jeder bestätigen, der selber einen Laden hat oder hatte.....wenn von 10000 € Bruttoumsatz nach Steuern 2000 € hängenbleiben, was willst du dann noch großartig einem angelernten Verkäufer zahlen, mehr als 1000 € ist da halt nicht drin...

Ein gelernter Facharbeiter in der Industrie, der an einer CNC-Fräsmaschine selbstständig arbeitet und die Programme selber schreibt, bzw. optimiert wird sicher einige Hundert € mehr kriegen...ist nicht ganz unkompliziert, hab ich früher in den [highlight=yellow:4f57b1e41a]goldenen 80ern[/highlight:4f57b1e41a] selber jahrelang gemacht ;-D
 
Loso

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bmei" said:
... Was da seit der R/G Regierung unter Herrn Schröder so alles passiert ist hat mich immer mehr dazu bewegt einen Schussstrich zu machen. ...
Du willst jetzt aber nicht behaupten, dass dein Laden brummte und du den nur deswegen dicht gemacht hast, weil dich die Regierung ärgerte? :gruebel:
 
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bmei

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Nein, das behaupte ich nicht.
Ein entscheidener Grund spielte dabei die Förderung der neuen Bundesländer durch unseren Soli.

Werde es mal schildern, wenn das Geschehen weiter zurückliegt, um Objektiv zu bleiben.

Bereue meinen Schritt aber keine Sekunde, weil ich ansonsten gearbeitet hätte bis es mich gesundheitlich erwischt hätte. Kenne aus meinem Bekanntenkreis noch einige die das tun, die bereits ihren ersten Krankenhausaufenthalt hinter sich haben.

Gruß
 
shadow79761

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Waldshut-Tiengen
gugu
der Schatten spricht nun auch mal wieder....

Steuerzahlung
Also zu versteuern ist der Gewinn eines Unternehmens, beim Einzelkaufmann somit das Ergebnis vor Steuerzahlung und nicht die Privatentnahmen. Wenn also jemand Gewinn macht heisst das noch lange nciht das er auch dafür Steuern zu bezahlen hat.

Es gibt 7 Einkommensarten und alle diese werden erstmal berücksichtigt um die sogenannte Steuerschuld festzustellen. Also wieviel man an Steuern tatsächlich zu bezahlen hat merkt man erst dann wenn man seine Steuererklärung ausfüllt.

Angestellte zahlen vorab erstmal eine "Vorauszahlung" auf die zu erwartenden Einkommenssteuer, das ist dieser nette minimale Abzug auf dem Gehaltszettel (Finanzamt = grösste Melkmaschine Deutschlands). Auch für den Arbeitnehmer gilt hierbei die tatsächliche Steuerschuld die zu bezahlen ist ergibt sich erst nach erfolgter Steuererklärung.

Die Steuerschuld wiederum ergibt sich nun aus dem steuerpflichtigen Einkommen. Dieses Einkommen berücksichtigt alle Einkommensarten und auch etwaige Steuerminderungsgründe. je höher das steuerpflichtige Einkommen umso höher ist auch die daraus zu entrichtende Einkommenssteuer. Von einem Mindeststeuersatz bis zu einem Höchststeuersatz erfolgt die Anpassung der prozentualen Steuerschuld aufgrund der Einkommenshöhe linear steigend.

so genug von Steuer
cu
Shadow
 
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Arbeitsmarkt absurd

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