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Anlauf-Kondensator ............. wer hat Ahnung ?

Diskutiere Anlauf-Kondensator ............. wer hat Ahnung ? im Treffpunkt Forum im Bereich Thailand Forum; Hallo zusammen ......... Zu meinem (relativ) neuen Druckluft-Kompressor ( Scheppach, 2 -Zylinder, 230 V) bin ich auf der Suche nach einem Rat...
Spencer

Spencer

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Hallo zusammen .........

Zu meinem (relativ) neuen Druckluft-Kompressor ( Scheppach, 2 -Zylinder, 230 V)
bin ich auf der Suche nach einem Rat.

Der genannte Kompressor hat zwei Kondensatoren : 1 Anlaufkondensator und 1 Betriebskondensator.
In der vergangenen Woche ist mir der Anlaufkondensator plötzlich und unerwartet explodiert - er sah anschließend aus wie ein explodierter Polen-Böller. Schon Wochen vorher, hatte ich immer wieder Probleme, das Gerät zum Laufen zu bringen. Drucklos und aus dem kalten Zustand heraus, funktionierte es immer problemlos - beim Wiederanlauf, nach Erreichen des Mindestdrucks, löste jedoch immer wieder der integrierte Schutzschalter aus und stoppte den Motor.

Ich hatte mir nun bei ebay exakt den gleichen Kondensator besorgt und eingebaut. Der Kompressor läuft nun auch wieder an - jedoch mit dem "alten Leiden" belastet. Ich muss also befürchten, dass auch dieses Ding wieder den Geist aufgeben wird.

Dem Kompressor fällt es hörbar schwer wieder neu anzulaufen -
manchmal muss ich 3 - 4 mal aus-und wieder einschalten.

Da ich nun das Ding fest in eine meiner Werkbänke verbaut habe
und auch mit nach TH nehmen will, stellt sich mir die Frage was ich tun kann ?????????

- Sollte ich eventuell einen leistungsstärkeren Kondensator einbauen ? (wenn ja, welchen ?)
- Sollte ich vielleicht auch den Betriebskondensator erneuern ?

An ausreichend Luftzufuhr / Kühlungsluft liegt es nicht, denn die Werkbank ist noch nach oben hin offen und auch im kalten Zustand hat er so seine Probleme - läuft aber dann letztlich an und durch - bis zum Abschaltdruck (10 bar). Benutze ich dann ein Druckluftwerkzeug und er sollte dann erneut anlaufen ....... schafft er es nicht !

Häufig muss ich dann die Restluft kpl. ablassen und
erneut starten (selbst dann versagt er manchmal) : Das nervt !

Kurzum, wer hat Ahnung und kann mir den ultimativen Tipp zur Lösung des Problems geben ??


Der Kompressor :

Scheppach HC 52 dc

Anlaufkondensator : CD 60 200 microF 250 VAC 50 Hz SH
Betriebskondensator : CBB 60 65 microF 450 VAC CSH 50


Danke im Voraus
Gruß

Spencer
 
berti

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vorab: ich habe von diesen Kondensatoren keine Ahnung

mein Standpunkt bei solchen (explosiven) Geräten: nicht lange rumfummeln, neu kaufen ... vorher in sich gehen:
wozu brauche ich max. 10 bar - zum Spritzlackieren, für LKW Reifen? für was? ansonsten 8 bar kaufen
(mit meinem LKW fahre ich gelegentlich zur Tanke u. laß' dort aufpumpen, dafür brauche ich keinen Riesenkompressor)

Völliges Entleeren, nur um neu starten zu können kenne ich auch: da kriegt man die Krätze
 
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MadMac

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Das Problem liegt vielleicht nicht am Kondensator, sondern am Kompressor selbst? Check mal den Motor, ob der noch einwandfrei laeuft und nicht evtl. festgeht oder klemmt. Klingt so, als haette sich das Problem langsam entwickelt. Kann natuerlich auch der andere Kondensator fuer den Phasenversatz sein (die sollten parallel sein). Hast kein Multimeter, um das mal zu messen?
 
pegasus

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Da fallen mir eigentlich nur zwei Sachen ein:

- Wicklungen prüfen, evtl. ist da was defekt oder
- Zu- bzw. Abschaltung des Anlaufkondensators ist fehlerhaft

Der Anlaufkondensator ist beim Anlauf zugeschaltet und sollte dann bei erreichter Nenndrehzahl abgeschaltet werden.
 
Spencer

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Da fallen mir eigentlich nur zwei Sachen ein:

- Wicklungen prüfen, evtl. ist da was defekt oder
- Zu- bzw. Abschaltung des Anlaufkondensators ist fehlerhaft

Der Anlaufkondensator ist beim Anlauf zugeschaltet und sollte dann bei erreichter Nenndrehzahl abgeschaltet werden.
Danke !
Wie kann man denn die "Zu- bzw. Abschaltung des Anlaufkondensators überprüfen ?


Bei ungefähr 5 bar schaltet der Kompressor wieder ein, schafft es eben dann aber nicht auf die von Dir erwähnte "Nenndrehzahl" zu kommen und an den Betriebskondensator zu "übergeben". Er orgelt dann noch ein wenig herum bis dann der Überlastschalter abschaltet.

Komischerweise habe ich beim Spritzen von meinen Schränken usw. festgestellt, dass er bei permanentem Betrieb (wenn ich also dauernd große Mengen an Luft abnehme) einfach durchläuft - ohne Probleme. Mache ich während eines solchen Marathons eine kurze Pause, schaltet er ab und wenn die Pause nicht allzu lange ist, bei Fortsetzung der Arbeit auch wieder ein.

Dauert die Pause jedoch länger als ca. 20 Minuten - schafft er den Anlauf wieder nicht mehr !

Wie kann man dem Ding also den für einen problemlosen Anlauf den notwendigen "Kick" geben ?

Eignet sich eventuell ein externer sanfter Anlaufstrombegrenzer (hatte so etwas früher mal für die große Flex auf Baustellen).
 
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Bei Scheppach anrufen, die helfen Dir weiter!
 
Spencer

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mein Standpunkt bei solchen (explosiven) Geräten: nicht lange rumfummeln, neu kaufen ... vorher in sich gehen:
wozu brauche ich max. 10 bar - zum Spritzlackieren, für LKW Reifen? für was? ansonsten 8 bar kaufen
(mit meinem LKW fahre ich gelegentlich zur Tanke u. laß' dort aufpumpen, dafür brauche ich keinen Riesenkompressor)

Völliges Entleeren, nur um neu starten zu können kenne ich auch: da kriegt man die Krätze
Der Kompressor hat bis dato eigentlich prima funktioniert und ich habe innerhalb dieses einen Jahres auch schon sehr viel gemacht damit (bohren, nieten, spritzen usw.) auf einen Druck von 10 bar hatte ich nicht speziell geachtet - das hat sich einfach so ergeben. Die Power (3 HP) ist wohl auch so die max. Grenze für Lichtstrom und wenn ich noch einmal kaufen muss, werde ich nicht mehr so hart an dieses Limit rangehen. In unserer Werkstatt arbeiten wir natürlich mit einem großen 400 V - Kompressor mit Keilriemen-Antrieb - dieser "Langsamläufer" läuft wie ein Spinnrädchen und ist nicht so ein aufgeregtes Ding wie dieser Scheppach.
 
Spencer

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Das Problem liegt vielleicht nicht am Kondensator, sondern am Kompressor selbst? Check mal den Motor, ob der noch einwandfrei laeuft und nicht evtl. festgeht oder klemmt. Klingt so, als haette sich das Problem langsam entwickelt. Kann natuerlich auch der andere Kondensator fuer den Phasenversatz sein (die sollten parallel sein). Hast kein Multimeter, um das mal zu messen?
Rein gefühlsmäßig "hängt" der Motor nicht - wenn er einmal angelaufen ist läuft er schön ruhig - auch von Hand kann man den Motor incl. Verdichter leicht durchdrehen..................... elektrotechnisch habe ich nicht so richtig den Durchblick (Multimeter habe ich natürlich).
 
Spencer

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Und ich dachte, jemand hat die schnelle Lösung für mich parat ........................... Mist !
 
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MadMac

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Wenn Du ein Multimeter mit Kapazitaetsmessung hast, einfach man beide Kondensatoren abklemmen und messen, also 200 bzw. 65 uF. Hast Du das nicht, dann geht zur Not auch die Widerstandsmessung. Dranhalten, dann umpolen und wieder dranhalten, dann nochmal. Sollte am Anfang etwas anzeigen, dann auf Unendlich zuruecklaufen. Hast Du da einen permanenten Widerstand (oder bei der ersten Messung keine Kapazitaet), dann ist der Kondensator kaputt.
 
pegasus

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Danke !
Wie kann man denn die "Zu- bzw. Abschaltung des Anlaufkondensators überprüfen ?


Bei ungefähr 5 bar schaltet der Kompressor wieder ein, schafft es eben dann aber nicht auf die von Dir erwähnte "Nenndrehzahl" zu kommen und an den Betriebskondensator zu "übergeben". Er orgelt dann noch ein wenig herum bis dann der Überlastschalter abschaltet.

Komischerweise habe ich beim Spritzen von meinen Schränken usw. festgestellt, dass er bei permanentem Betrieb (wenn ich also dauernd große Mengen an Luft abnehme) einfach durchläuft - ohne Probleme. Mache ich während eines solchen Marathons eine kurze Pause, schaltet er ab und wenn die Pause nicht allzu lange ist, bei Fortsetzung der Arbeit auch wieder ein.

Dauert die Pause jedoch länger als ca. 20 Minuten - schafft er den Anlauf wieder nicht mehr !

Wie kann man dem Ding also den für einen problemlosen Anlauf den notwendigen "Kick" geben ?

Eignet sich eventuell ein externer sanfter Anlaufstrombegrenzer (hatte so etwas früher mal für die große Flex auf Baustellen).
Die Abschaltung des Anlaufkondensators geht wahrscheinlich über einen Fliehkraftschalter.

Wenn der defekt ist, dann kann das die von Dir genannten Probleme verursachen.

Evtl. kannst Du den durch ein Anlaufrelais ersetzen. Ist weniger anfällig.

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Spencer

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Ich befürchte dass mir dafür mittlerweile die Zeit knapp wird (19.09.)
und ob ich das Problem dann später in TH lösen kann ?????

Was sollte ich mir denn zu diesem Thema mit in den Container packen - Eurer Meinung nach ?
Alternativ könnte ich das Ding (zur späteren Reparatur) auch hier in D lassen und zunächst einen zweiten, neuen Kompressor für Thailand kaufen. Diese Variante wollte ich jedoch eigentlich möglichst vermeiden ......................
 
pegasus

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Ich befürchte dass mir dafür mittlerweile die Zeit knapp wird (19.09.)
und ob ich das Problem dann später in TH lösen kann ?????

Was sollte ich mir denn zu diesem Thema mit in den Container packen - Eurer Meinung nach ?
Alternativ könnte ich das Ding (zur späteren Reparatur) auch hier in D lassen und zunächst einen zweiten, neuen Kompressor für Thailand kaufen. Diese Variante wollte ich jedoch eigentlich möglichst vermeiden ......................
Ich würde den Schalter auf der Rückseite / Lüfterseite des Motors vermuten. Schau einfach mal nach, ob Du da irgendwas mit Kabel dran findest. Den Schalter kannst Du mit dem Multimeter prüfen.

Würde im Zweifelsfall ein Anlaufrelais mit nach Thailand schicken.

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ev.ist nur der 65uF Kondensator für die Hilfsphase geschädigt/beschädigt.
Beim starten hilft der Anlauf Kondensator, jedoch hat der einen zu kleinen "Widerstand" (XC) für den konstanten Betrieb.

Achtung!!!!!!
Vor dem Ausbau Stecker ziehen, danach beide Kondensatoren mit einem isolierten Schraubendreher oder sonst was kurz schliessen.
Auch nach dem ausbauen kann noch gefährliche Spannung anliegen (Hilfsphase etwa 400V)
 
Spencer

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Ich hab`s geschafft !

Der Kompressor wird am Mittwoch von der Fa. Scheppach bei mir abgeholt und gegen einen neuen ausgetauscht -
und zwar : KOSTENLOS ! ;-)

Die ganze Aktion hat mich allerdings einige Nerven gekostet ( unzählige Anrufe + mails )
 
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Siehste, so ein direkter Kontakt ist durch nix zu ersetzen, außer durch noch mehr direkte Kontakte
 
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Anlauf-Kondensator ............. wer hat Ahnung ?

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