Afrika (Entwicklung)

Diskutiere Afrika (Entwicklung) im Sonstiges Forum im Bereich Diverses; Auf die Problematik von Fluechtlingsstroemen aus Afrika muss ich jetzt nicht ausfuehrlich eingehen, das ist bereits seit einiger Zeit hier im...
Amsel

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Auf die Problematik von Fluechtlingsstroemen aus Afrika muss ich jetzt nicht ausfuehrlich eingehen,

das ist bereits seit einiger Zeit hier im Forum ein Thema.

Mich interessieren Problem-Loesungen.

Ich hatte schon recht frueh kontakt mit Afrikanern, mit 8 Jahren hatte eines meiner

aelteren Geschwister eine Brief-Freundschaft mit einem jungen Mann aus Kamerun.

Das sind nun 54 Jahre her (bin 64).

Spaeter hat dieser junge Mann in Deutschland studiert.

Waehrend meines eigenen Studiums hatte ich auch einen Studienkollegen aus Kamerun.

Im Laufe der Jahrzehnte hatte ich einigen Kontakt zu Afrikanern.

Auch hier in Bangkok hatte ich den ein oder anderen Kontakt.

Es gibt ganz vernuenftige Menschen unter ihnen,

was ihre aermeren Brueder und Schwestern dringend benoetigen sind Investitionen

in die Infrastruktur.

Mit gutem Beispiel gehen hier meine chinesischen Freunde voran.

Andere springen langsam auf diesen Zug auf...

In folgenden Videos kann man einiges erfahren.

Zu Anfang ein aktuelles Video und dann ein aelteres mit dem Hinweis auf Behinderungen durch GB

die offensichtlich eine zu schnelle Entwicklung afrikanischer Staaten verhindern wollten (so mein Eindruck).




 
MadMac

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Mein Nachbar in Phunawithi war aus Ghana, netter Kerl. Hatte 2 Kids mit Thai Frau, die hat ihm dann zuerst das Geld geklaut und dann rausgeschmissen. Vermieterin hat dann auch noch das Schloss gewechselt.

Aber das wolltest Du jetzt nicht hoeren :)
 
Helli

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Es gibt ganz vernuenftige Menschen unter ihnen, was ihre aermeren Brueder und Schwestern dringend benoetigen sind Investitionenin die Infrastruktur.

Mit gutem Beispiel gehen hier meine chinesischen Freunde voran.
Das ist das große Problem, die Investitionen!
Dazu ein interessanter Artikel: https://www.huffingtonpost.de/joerg-kleis/entwicklungshilfe-afrika-charity_b_7138362.html
oder: Fluchtursachen: „Entwicklungshilfe wird zunehmend missbraucht“ | FR.de

Informationen von und über Afrika gibt es in großen Mengen und Deine chinesischen Freunde machen in Afrika Geschäfte, die machen nix umsonst (wie Nestlé eben auch)! https://www.deutschlandfunk.de/entw...mosen-fuer.799.de.html?dram:article_id=415026
 
DisainaM

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Es sind nicht die afrikanischen Länder, die Rohstoffreserven haben,

sondern die, die nix haben, oder hoch verschuldet sind.

Solange Gaddafi in Libyen eine Schreckensherrschaft führte,
und das nicht exsistierende libysche Volk, in Form von unterschiedlichen Stämmen, die durch 100te km Wüstendistanzen von einander getrennt sind, und die Herrschaft des Stammes in der Hauptstadt niemals akzeptierten,
weil eben das gesamte Staatengebilde eine Schöpfung der Kolonialmächte war,
mit brutaler Gewalt unterdrückte,
war die Blockierung der Flüchtlingsroute gesichert.

Doch in der Zeit nach Gaddafi gab es für die neue Führung keine staatliche Autorität über das gesamte Staatsgebiet,
dafür fehlte es an ein schlagkräftiges Militär,
sondern man konnte nur das eigene Stammesgebiet kontrollieren,
sodass andere Stämme im Flüchtlingshandel beteiligt sind,
und die kümmern sich nicht um "Rückführungsabkommen BRD mit dem "libyschen Staat",
sondern sorgen dafür, dass immer mehr Flüchtlingsboote ins Meer geschickt werden.

Eine Lösung wäre nur ein neuer Bürgerkrieg in Libyen, mit anschließenden Besatzungstruppen,
die die gesamten Staatsgrenzen kontrollieren,
was allerdings, (zurück zu Rommel), nur durch eine Verminung von 1.000den Wüsten Kilometern möglich wäre,
sonst bekommt man keinen "Deckel auf den Topf".

Der grösste Fehler war die Unterstützung des Westens am arabischen Frühling, und die Absetzung von Gaddafi.

Jeglicher Aufbau von Infrastruktur,
schnelle Eisenbahn-tangenten, wie die Chinesen sie bauen,
ist für Europa eher kontraproduktiv,
weil sie schafft nur grössere Mengen von unterdrückten Volksstämmen, schneller aus ihrem Unterdrückungsgebiet, hoch nach Nord Afrika,
hin zu den Flüchtlingsbooten.

Wie soll man Afrika fördern, ohne Europa zu gefährden ?

Momentan versuchen wir in Europa mit grosser Mühe,
die Todeszahlen wieder signifikant nach oben zu schrauben,
3 Rettungsschiffe sind im Malta beschlagnahmt, und dürfen nicht ausfahren,
in Italien selbes Spiel,
jeder ertrunkende Flüchtling, ist einer weniger.
Nur durch die Abschreckung kann man die Zahlen niedrig halten,
wenn dass nicht reicht, was sind die Optionen,
- Schiffe versenken,
- Minengürtel in Afrika,
- verseuchte Ebolazonen in Nord Afrika.

Viele halten die biologische Variante für Europa besser,
man kann sich als Gutmensch geben, der sagt,
mein Name ist Hase, wie die Seuche entstanden ist, weiss ich nicht,
alles andere würde den Gut-Mensch-Schein rauben.

Wer soll es machen ?
Wenn Frontex selber auf Flüchtlingsrettungsaktionen geht,
müssen wieder andere ran.
 
Yogi

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Man erkennt, dass du den erlernten Sicherheitsaspekt im Kleinen, jetzt auf etwas Größeres projizierst.
Nicht schlecht für den Anfang.
 
Micha L

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Wer sich schon beim politisch stabilen Zwerg Griechenland schwer tut, der ist nicht in der Lage, Afrika zu sanieren.
 
Amsel

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Europa (Deutschland) steht vor sehr grossen Herausforderungen,

mit zaudern und zoegern wird es keine gute Loesung geben.


China geht die Sache pragmatisch an.

So kenne ich meine Freunde.

Geschafte sind nicht grundsaetzlich schlecht,

jedenfalls besser, als Militaer ins Land der Begierde zu schicken.

China investiert zum beidseitigen Nutzen und das ist gut so.

Die Rolle Frankreichs ist dagegen anders gelagert.

Auch heute noch werden die Ex-Kollonien bevormundet.






Frankreich machts so...





N8 Murksel-Land :)
 
KKC

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Auch ein Sanieren wird nicht von heute auf morgen greifen; bis dahin sind Millionen Afrikaner in Europa. Wobei ich skeptisch bin, wie ein Sanieren von aussen (Europa) aussehen soll!

Aber eins ist sicher, die USA, Russland und China werden den Europäern nicht helfen.

Aber das haben wohl die B- und C- Politiker in Brüssel noch nicht geschnallt!
 
H

Hermann2

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Langfristig hilft nur vor Ort die explosive Bevölkerungszunahme zu verringern (oder zu vermeiden - m.E. nicht möglich!)

Das kann nur mit "Bildung für ALLE" angegangen werden!

Und um dies zu erreichen sind z.B. kostenlose Schulspeisungen für die Kinder unumgänglich!
Allerdings Lebensmittelkäufe möglichst vor Ort um die dortige Landwirtschaft zu unterstützen.

Ich spende deshalb nur noch dafür:

https://de.wikipedia.org/wiki/Welternährungsprogramm_der_Vereinten_Nationen
Sozialer Schutz | World Food Programme
 
DisainaM

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wir kennen in vielen Urlaubsgebieten das Problem mit den Katzen,
wenn man sie nicht sterilisiert,
dann beginnt das Elend,
deshalb muss man beherzt tätig werden.
 
Micha L

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Langfristig hilft nur vor Ort die explosive Bevölkerungszunahme zu verringern (oder zu vermeiden - m.E. nicht möglich!)

Das kann nur mit "Bildung für ALLE" angegangen werden!

Und um dies zu erreichen sind z.B. kostenlose Schulspeisungen für die Kinder unumgänglich!
Allerdings Lebensmittelkäufe möglichst vor Ort um die dortige Landwirtschaft zu unterstützen.

Ich spende deshalb nur noch dafür:

https://de.wikipedia.org/wiki/Welternährungsprogramm_der_Vereinten_Nationen
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Korruption, Stammeskonflikte, Analphabetentum sind weitere und noch problematischere Hindernisse.
 
crazygreg44

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Korruption, Stammeskonflikte, Analphabetentum sind weitere und noch problematischere Hindernisse.
ich dachte immer, als Franz Josef Strauss es endlich geschäfftlhubert hatte, dass in Timbuktu Würschtel für Bayern produziert wurden

in diesem historischen Augenblick

waren alle Problem wegen Afrika gegessen im wahren Sinn des Wortes

alle Tageszeitungen der Buntespädobublik berichteten

"Weisswurst aus Afrika!"

warum wurde nix draus ? Wieso hat Amigo sich davon gewurschtelt ?
 
Amsel

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Es gibt unzaehlige Moeglichkeiten diesen Kontinent zu entwickeln.


 
x-pat

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China geht die Sache pragmatisch an.

So kenne ich meine Freunde.

Geschafte sind nicht grundsaetzlich schlecht,

jedenfalls besser, als Militaer ins Land der Begierde zu schicken.
Da wäre ich erst mal weniger optimistisch. Die chinesischen Unternehmen sind genauso an Rohstoffen und Ressourcen in der dritten Welt interessiert wie westliche Unternehmen. Sie operieren allerdings mit weniger legalen Hürden und kooperieren mit korrupten Administrationen. Sie bringen außerdem viel mehr eigene Leute aus China mit, die die gesamte Handelskette kontrollieren. So schreitet die Plünderung des Planeten in vielen Ländern leider nur noch ungehemmter fort. Passiert ja nicht nur in Afrika sondern quasi vor der eigenen Haustüre: die Kupfer- und Jademinen und die Holzindustrie in Myanmar zum Beispiel.

Cheers, X-pat
 
Amsel

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Fakt ist, dass China keine Kriege vom Zaun bricht, wenn es um Rohstoffe geht.





China agiert anders als die westlichen Kriegstreiber (USA, F, GB, D ...)

Die Art und Weise der US-Admin und Hintermaenner sollte doch bekannt sein.

Zur Erinnerung einige Beispiele:


- - - Vietnam - Jugoslawien - Afghanistan - Libyen - Irak - Syrien - - -
 
F

Franky53

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Langfristig hilft nur vor Ort die explosive Bevölkerungszunahme zu verringern (oder zu vermeiden - m.E. nicht möglich!)

Das kann nur mit "Bildung für ALLE" angegangen werden!

Und um dies zu erreichen sind z.B. kostenlose Schulspeisungen für die Kinder unumgänglich!
Allerdings Lebensmittelkäufe möglichst vor Ort um die dortige Landwirtschaft zu unterstützen.

Ich spende deshalb nur noch dafür:

https://de.wikipedia.org/wiki/Welternährungsprogramm_der_Vereinten_Nationen
Sozialer Schutz | World Food Programme
Korruption, Stammeskonflikte, Analphabetentum sind weitere und noch problematischere Hindernisse.
nachdem sich jetzt das Konsortium vom Nitti dieser Probleme angenommen hat,bin ich guter Hoffnung ,dass es da bald eine Lösung gibt.
 
F

Franky53

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nicht mehr hier
ich dachte immer, als Franz Josef Strauss es endlich geschäfftlhubert hatte, dass in Timbuktu Würschtel für Bayern produziert wurden

?
DR.Oetker hat es mit Entwicklungsgeldern geschafft, Pizzen nach Kenia zu exportieren und dort überteuert zu verkaufen.
 
Thema:

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